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Sonntag, 6. Juni 2021

Aufgeholt

Alles mögliche konnte ich in meiner zweiten Url-Woche aufholen.
  • Frühsommerliche Temperaturen - ab Montag ging es stetig bergauf und selbst heute waren sie bei neuerlichem Regenwetter noch immer sehr angenehm!
  • Bewegung auf zwei Beinen - drei Läufe, eine wunderbare Wanderung und einige Stunden herumstreunen in Bregenz haben die letztwöchige Fastlaufpause wieder ausgeglichen.
  • Der zweite (letzte Woche noch fehlende) Teil des urlAUBs fand auch statt. Durch einen freien Fensterfreitag konnte ich ein paar volle Urlaubstage nutzen und nach 10 Monaten mal endlich wieder ins Ländle fahren!
Den Dienstag Vormittag nutzte ich noch brav zum putzen, waschen, packen, bevor ich am Nachmittag ins Labor fuhr. Dort war zwar noch einiges zu tun, aber die Aussicht auf 5 ganzfreie Tage am Stück, ließ mich die Stunden dort ganz locker wegarbeiten. 
Mittwoch stieg ich in den Zug nach Bregenz und dann kam "Aaahhhhhhhh!" Schon die ganze Fahrt fühlte ich mich wie am ersten Tag der großen Ferien und ganz ähnlich verliefen die paar Tage dort dann auch. Schon am Weg zur Pension gab es ein Eis, dann ein kurzes Treffen in einem Nachbarort, später dann schwimmen und ein Lauf der Pipeline entlang mit dem Sonnenuntergang im Blick. 
Am Donnerstag mäanderte ich erst mal durch die Bregenzer Oberstadt, weil ich es liebe, dort immer wieder neue Ecken und Winkel zu entdecken.
Außerdem nutzte ich diese kleine Entdeckungstour auch als "Anlauf" für meine Wanderung, die mich diesesmal auf einem anderen Weg auf den Pfänder führte.
Die Wanderung selbst absolvierte ich dann genau so gemütlich, wie ich gestartet war - mehr spazierend und mit immer wieder kleinen Foto- und Schaupausen.
Oben angekommen genoß ich die Aussicht und die Sonnenstrahlen. Der Wind ließ die Temperaturen etwas kühler wirken und dass er ziemlich kräftig blies, sieht man an den vielen Segelbooten am See.
Hier sieht man den Wind auf der Wasseroberfläche
und die vielen Segelboote in der Bregenzer Bucht
Nachdem der Donnerstag ein Feiertag war, kamen mir am Weg zurück dann allerdings schon ganze Horden an Mittagswanderern entgegen. Also wich ich kurzentschlossen auf eine andere Strecke aus, die dann um einiges ruhiger war und mir noch eine gute halbe Stunde Zusatzgenuss einbrachte!
Wieder zurück machte ich erst mal eine schöpferische Pause im Zimmer und danach auf einer kleinen Bötlefahrt!
Später gab es noch ein herrliches Abendessen in einem kleinen Lokal in Feldkirch (mundart-restaurant.at) und ich war richtig froh, die Beine an diesem Abend hochlagern zu können. 
Am nächsten Tag gab es einen Besuch in Dornbirn, ein entspanntes "Baden" im Bodensee und ein ganz wunderbares Treffen mit Freunden. Den Samstag wollte ich erst mit einem langen Lauf beginnen, aber schwülwarme Luft und äußerst zickige Waden änderten dann meine Pläne doch etwas. So trieb ich mich ganz touristenlike noch ein wenig in Bregenz herum, bevor ich am Nachmittag wieder in den Zug stieg, um den allerletzten Urlaubstag wieder daheim zu verbringen. 
Hier holte ich dann den gestrigen Lauf bei perfekten Laufbedingungen - 15 Grad und Nieselregen - und sehr viel entspannteren Waden nach und flatzte den Nachmittag lesend und dösend einfach faul herum. Genau so darf ein Urlaub enden!
Man sieht - es war nicht nur Nieselregen!

Montag, 20. Juli 2020

Kurz. Kürzer. Am kürzesten!

Es wurde mal wieder Zeit für ein Seminar!

Geplant war es ja "eigentlich" schon für Ende März, aber gewisse Umstände führten dazu, dass es auf vergangenes Wochenende verschoben wurde. Kurzgeschichten sollten es sein, weil diese Art des Geschichtenerzählens mir sowohl als Leserin, als auch als Schreibende sehr gut gefällt. Nur schrieb ich bisher eben einfach so dahin, ohne recht zu wissen, was genau die Merkmale einer echten "Short Story" sind. 
Soviel Unwissenheit musste beseitigt werden und so meldete ich mich zu einem Seminar beim Schreibwerk Ost an und fuhr 'gen Westen.

Am Vortag des Seminars ging sich dann auch noch ein kurzer Nachmittagspaziergang auf den Pfänder mit Traumblick auf den Bodensee
 
und ein erfrischendes Bad in ebendiesem aus. 
Aber dann wurde geschrieben! Und nicht nur das - es gab viel theoretischen Input, gegenseitiges Vorlesen und Verbesserungstipps, viel zu lachen, anregende und wohlschmeckende Pausen und all das in einer herrlichen Umgebung!
 








Zum Abschluss gab es dann noch diese wunderbare Schreibtasse mit der letzten Übung, eine Kürzestgeschichte darauf zu schreiben! 



Sonntag, 13. September 2015

Kurzbericht

Und da bin ich wieder.
Nach meinem kurzen Einknicken am Mittwoch, war Donnerstag wieder alles im grünen Bereich und die Wochenendgestaltung konnte wie geplant stattfinden.
Da war eine Menge los, eigentlich hätte jeder Tag einen eigenen Beitrag verdient, was diesen Rahmen hier allerdings sprengen würde, daher gibt es heute nur einen Kurzbericht - 4 Tage in 4 Bildern!

Donnerstag fuhr ich am Nachmittag Richtung Westen, um am Abend einer ganz besonderen CD-Präsentation beizuwohnen. George Nussbaumer stellte seine neue Doppel-CD in Andelsbuch in  Clubatmosphäre vor - einfach nur grandios. Jedem Liebhaber von Blues und Soul kann ich sie nur wärmstens empfehlen - Hörbeispiele (und Bestellmöglichkeiten) gibt es übrigens auf seiner Homepage: www.george.ch
George Nussbaumer mit Band
Nach einer kurzen Nacht, brauchte ich am nächsten Morgen etwas Schönes zum Aufwachen und gönnte mir mal wieder einen Morgenlauf am Bodensee, der einen wunderbaren Tag einleitete.

Und wenn "Morgensport" einmal gut tut, muss er zweimal ja doppelt so gut sein, also wanderte ich am Samstag auf den Pfänder, den Hausberg von Bregenz. Mein Plan ging auf und ich brachte den ganzen Tag das Strahlen nicht mehr aus meinem Gesicht.
Blick zum Bodensee, in den ich am Nachmittag noch kurz gesprungen bin
Nach abendlicher Heimfahrt ging das Programm heute früh hier weiter - ich hatte mich als Helfer für eine Labestation gemeldet, die der Verein für die Eddy Merckx Classic 2015 ausgerichtet hatte, was mir einerseits die Möglichkeit für eine morgendliche Radanfahrt gab und außerdem einfach Spass machte. Abgekühlt habe ich mich danach noch im Obertrumersee (brrrrrrrrrr) und den restlichen Sonntag faul auf der Terasse genossen.