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Samstag, 26. Februar 2022

Alles andere

was im Februar bisher (gefühlt) zu kurz gekommen ist, habe ich in meiner ersten "post-wicked-Woche" nachgeholt. 
Sprich: viiieeel Stabi (3x bisher) - der Muskelkater lässt grüßen!
Ich bin mit dem Roller durch Salzburg gesaust - bzw. gerumpelt, denn was da an Rollsplit rumliegt, reicht für eine ganze Kiesgrube. 
Ich hab mich mal wieder auf die Rolle gesetzt (der Popo was not amused!) und bin mit meinem Stadtflitzer am Donnerstag eine Stunde rund um Salzburg geradelt. Ächz! So ein relativ schweres Dreigangrad bringt doch sicher auch etwas ähnliches wie Kondition. 
Und damit ich nicht in irgendeine Art von Entzugserscheinung schlittere, bin ich am Montag, statt direkt vom Zug nach Hause zu spazieren, einen halbstündigen Umweg um den Ort gegangen, habe am Dienstag einen "Besorgungsweg" zu Mittag ebenfalls deutlich verlängert und war am Mittwoch exakt 5 Kilometer mit Chaya spazieren. Dass sie an diesem Tag ihren 9. Geburtstag feiern durfte, war das Tüpfelchen auf dem i.
9. Geburtstag!
Gelaufen bin ich diese Woche nur einmal und das extrakurz und dafür (nach den vielen schönen Spazierlaufkilometern gefühlt auch) extraschnell gestern Nachmittag. Es wurden exakt 4km in 26 Minuten und trotz der Kürze des Laufes durchlief ich Sonne, Wolken, Windboen, Graupelschauer und wieder Sonne - kurz und kompakt!

Dienstag, 11. Dezember 2018

Frischer Wind

Was mir da heute Nachmittag um die Ohren blies, war schon etwas mehr, als "Wind" und auf jeden Fall mehr, als "frisch", aber mit Chaya an meiner Seite ertrage ich es mit Fassung, dass das Wetter sich nun scheinbar der Jahreszeit angepasst hat.
Gestern fing es schon sehr früh an zu schneien und schneeregnete den ganzen Tag fröhlich vor sich hin. Um liegen zu bleiben war es dem Schnee dann aber doch zu warm und so nutzte ich gestern Abend eine fast trockene halbe Stunde, um eine kleine Lockerungsrunde zu laufen und anschließend daheim im Warmen ausgiebig zu dehnen. 

Heute Vormittag verweigerte ich erst mal das rausgehen und setzte mich für eine halbe Stunde auf die Rolle. Draußen radeln mag ich bei diesen Bedingungen einfach nicht mehr. Raus ging es dann eh noch am Nachmittag mit Chaya. Beim Start war es kalt und windig, aber trocken. Das änderte sich aber schon bald.
Der Blick zum Buchberg zeigt nicht nur die ersten Flocken, sondern auch, wie knapp unter der Schneegrenze ich unterwegs war.
Dann legte der Wind zu, aus den Schneeflocken wurde Graupel und innerhalb kürzester Zeit ar alles weiß. Chaya und ich stellten uns zum Schutz bei einer Halle in den Windschatten und warteten das Schlimmste ab.
Auf unserem weiteren Weg wurden wir zuerst noch von sehr bedrohlich wirkenden Wolken begleitet, die aber sehr schnell aufbrachen und vereinzelt den blauen Himmel wieder durchblitzen ließen.
 Der Graupel verschwand wieder von der Straße und nur mehr ein paar weiße Flecken blieben übrig.
Dann kam die Sonne ganz heraus und wärmte mir für die letzten Kilometer noch den Rücken.
Das war heute mal (Kalt)Föhnen-Waschen-Trocknen vom Wetterfriseur!