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Freitag, 22. August 2025

So ging es weiter

Sehr ruhig und erholsam - und ganz ohne weitere Hoppalas!

Den "freigewordenen" Samstag nutzte ich, um am Nachmittag mit Brommi einfach mal vertrauensvoll den Radwegschildern Richtung Hohenems zu folgen. Bis auf ein kurzes Stück in Dornbirn, wo ich keines mehr finden konnte, klappte das ganz wunderbar und so lernte ich in meiner Heimatstadt doch glatt wieder neue Straßen kennen. Da war ich noch nie!
Zurück suchte ich mir dann aber eine andere Strecke, die mich dem Koblacher Kanal entlang durchs Ried führte und kurz vor Ende - wie praktisch - direkt am Jannersee vorbei. Dort machte ich noch ein Stündchen halt und pritschelte ein wenig im Wasser herum. 
Den Rest des Samstags habe ich lesend auf dem Balkon verbracht. (Judith W. Taschler - Die Deutschlehrerin)
Am Sonntag nutzte ich den bewölkten Vormittag um in aller Ruhe im Bodensee ein halbes Stündchen zu schwimmen - es war so herrlich ruhig, obwohl Richtung Westen schon ersichtlich war, dass die Sonne sich bald wieder zeigen würde.
Nach meinem Treffen am Nachmittag spazierte ich bei einem neu gestalteteten Grundstück in Lauterach vorbei. Ich weiß nicht mehr, was da vorher war, jedenfalls wurde es im letzten Jahr als Mini-Park angelegt und bepflanzt und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ich ging ein paar Runden, machte Fotos und blieb dann einfach noch eine halbe Stunde sitzen und freute mich über die unzähligen Bienen. 

Am Montag lief ich vormittags zum Calisthenics Park an der Bregenzer Ach und blieb erst mal bewundernd stehen, weil da ein Jugendlicher in aller Ruhe ich-weiß-nicht-wie-viele Klimmzüge absolvierte und dabei noch nicht mal ins Schnaufen kam! 
So spektakulär verlief mein Training dort nicht und nach ca. 15 Minuten machte ich mich wieder auf den Weg zurück. Kurz noch einen Abstecher zur Ach um mich für dieses Mal zu verabschieden und dann ging es zurück zur Wohnung, Tasche packen und zum Zug.
Wieder zuhause übertrug ich die Daten meiner Uhr dann auf runalyze und fand diese tolle Aufzeichnung, die wunderbar zu einem kürzlich von Elke verfassten Blogbeitrag passt: 
Ob ich wohl die ganze Umgebung mit meinen Liegestütz in die Höhe geschraubt habe??? 
Nach der Höhenmeterkorrektur sah es dann so aus. 
Dann kam die nächste Herausforderung auf mich zu - Zucchini-Ernte! Zwar hat sich meine liebe Nachbarin, die meine Gemüsepflanzen gießt, wenn ich unterwegs bin, bereit erklärt, ein paar Zucchini mitzunehmen, aber trotzdem waren da noch genügend an der einen Pflanze, die heuer die gute Bewässerung sehr zu genießen scheint! 
Alles klar - ich weiß, was ich diese Woche zu essen hab!

Freitag, 8. August 2025

To Tri or not to Tri - That is the Question

Sorry, lieber William, dass ich bei dir geklaut habe, aber ich könnte es selbst nun mal nicht besser ausdrücken!
Mag ich überhaupt noch bei Triathlons starten? Meine Unlust in diesem Jahr, mich auch nur gedanklich mit einem Start bei einem Triathlon - oder zur Schonung der Ferse auch noch bei einem Aquabike, die immer öfter angeboten werden - zu beschäftigen, lässt diese Frage immer öfter auftauchen. 
Ich schwimme noch immer leidenschaftlich im See herum, fahre gerne mit dem Rad eine kleine Runde (das Radreisen ist heuer bisher leider dem Wetter zum Opfer gefallen und der August + Teile des Septembers sind wochenendmässig völlig verplant ...) und freue mich wie eine Schneekönigin, dass ich jetzt wieder abends nach der Arbeit einfach mal eine halbe Stunde vor mich hintraben kann. Aber das alles kombinieren? Wettbewerbe? Puh ...
Andererseits fahre ich begeistert zu den Triathlons in meiner Umgebung, schaue zu und finde eben gerade die Kombination aus diesen drei Sportarten grandios. Auch werde ich immer hellhörig, wenn mir jemand von einem geplanten Start bei einem Triathlon (danke Karina!) erzählt oder ich mir die Starts der Lieblingsschwester in meinen Kalender eintrage, um sie dort anzufeuern. 

Dass mich diese Frage gerade jetzt so beschäftigt, ist natürlich ein Klassiker - die von mir bevorzugten "kleineren" Veranstaltungen in der Gegend sind schon vorbei, die kommenden Wochenenden sehr verplant (heute geht es nach Kärnten auf ein Yoga-Seminar!) und so kann ich den einfachsten Lösungsansatz: einfach mal wieder zu starten, vergessen und hirne eben zuhause herum.

Wenn ich den Kopf frei kriegen will, hilft eines ganz sicher: raus gehen!
Mal mit dem Rad - wie am Dienstag in der Mittagspause, wo ich eine wunderbare Runde nach Berndorf gefahren bin,
mal in den Laufschuhen, wie mittwochs nach der Arbeit, da lief ich eine kleine Runde (4km) in der Abendsonne, ganz ohne Plan, alle Anstiege bin ich gegangen und kam so zu den guttuenden Pausen für die Ferse. Danach dehnen ist schon Gewohnheit geworden und mir helfen die Videos dabei, lange genug in der Position zu bleiben.
Und da ich ja drei Sportarten betreibe, gehe ich jetzt gleich noch eine Runde schwimmen! 

Dienstag, 8. Juli 2025

Rein in den Juli

Der Juli bringt heuer erst mal große Hitze mit sich, die ich gemeinsam mit Chaya "bewältigen" darf. So kurz vor den Sommerferien darf ich nämlich öfter zu ihr, da Notenkonferenzen und ähnliches meinen Schwager beschäftigen.
Zum spazieren gehen ist es tagsüber zu heiß und so weichen wir auf die nächste Abkühlungsmöglichkeit aus, den Quellenbach, nur ein paar hundert Meter von ihrem Garten entfernt. Dort ist es schattig und Chaya kann im Wasser herumpritscheln, während gefühlt hunderte von Bremen versuchen, mich auszusaugen. 
Sonst bleiben wir lieber im schattigen Garten und meine Hundesitterdienste beschränken sich aufs Gesellschaft leisten. Chaya scheint damit zufrieden zu sein und so bin ich es auch. 
Auch wenn ich alleine bin,  fehlt mir ein wenig der Antrieb, mich tagsüber zu bewegen und so schaffe ich es am Samstag erst gegen Abend, mich aufs Rad zu schwingen und zumindest noch ein Stündchen in der Abendsonne durch die Gegend zu rollen. Der Vorteil: es ist kaum Verkehr, was sehr entspannend ist.
Für Sonntag ist dann zwar Regen prognostiziert, der scheint aber vorerst noch im Süden des Bundeslandes zu verweilen, also beschließe ich, nach vormittäglichem Challenge-Roth-Livestream schauen, einen neuen Anlauf für die Wanderfestigkeit meiner Ferse zu starten, wenn auch in der Light-Version. An den Füssen trage ich dieses Mal die Xero Mesa Trail, fahre mit dem Bus nach Mattsee und spaziere über den Sagenweg auf den Buchberg. Oben angekommen wird erst mal der schöne Ausblick bewundert, die Wolken versucht zu benennen
und dann geht es über den Vogelweg wieder zurück. Immer wieder werde ich von Schmetterlingen umflattert, gelegentlich schaffe ich es sogar, sie zu fotographieren.
In Mattsee habe ich dann schon 10 Minuten später einen Bus zurück, was mich zwar um meinen "geplanten" Eiscafé im Dorfcafé bringt, aber dafür gibt es zuhause frische Stachelbeeren vom Strauch, bevor der Regen einsetzt. 
Fazit: nach der kurzen Busfahrt fühlt sich der linke Fuss ziemlich bamstig an, aber das Gefühl verschwindet bis Montag und nach 24h spüre ich kaum noch was davon. Yipieh! Klar war die Strecke deutlich kürzer, die Höhenmeter weniger, als es am Gaisberg der Fall gewesen wäre, aber insgesamt war ich doch länger (und ohne Sitzpausen) am Weg, als sonst. 
Das heißt, das nächste Mal, probiere ich wieder eine Vollversion! 

Montag, 30. Juni 2025

Das zweite B

Eine Urlaubswoche mit nur einem B (wie Browniecampen) hängt ein bisschen schief, dachte ich mir, als ich am Donnerstag gemütlich bei Chaya in ihrem Garten saß. Dass mich das aber gar nicht beunruhigte lag daran, dass ich noch am gleichen Abend in einen Zug gestiegen und in den Westen gefahren bin. 
Für den Freitag hatte ich nämlich Karten für ein Konzert in Lindau und so wusste ich das zweite B (wie Brompton) ganz in meiner Nähe!
George Nussbaumer und Philipp Lingg
Das Konzert war - wie erwartet - ein Ohrenschmaus, ich liebe es, wenn zwei Musiker, die ich schon jeden für sich alleine schätze, gemeinsam auf der Bühne stehen. Wenn dann auch noch die Chemie zwischen den beiden so stimmt, dass die Ansagen mehr einem Kabarett gleichen, als einem Konzert, umso besser!
Der nächste Tag war dann wie dafür gemacht, das zweite B zu genießen - so geschehen auf einer wunderbaren Radrunde auf altbekannten Wegen. 
Blick in die Schweiz
Auf der langen Gerade dem Rhein entlang machte ich mir dann eine Gruppe E-Bike-Fahrer als Windschutz "zunutze" und sauste in für mich ungewohnt unangestrengter Art und Weise dahin. Leider legten die Herren aber bald eine Orientierungspause ein und so verabschiedete ich mich von ihnen, bedankte mich und fuhr mit eigener Kraft weiter. 
Pause im Schatten

Und vor den letzten paar Kilometern noch eine 
Abkühlung im Bodensee
Den Rest des Tages lag ich lesend im Schatten und so war auch der zweite Urlaubswochenteil wunderbar genutzt. Am Sonntag fuhr ich wieder heim und ging heute noch immer völlig tiefenentspannt wieder ins Büro, wo mich stapelweise Arbeit, ein neues Betriebssystem und ein neuer Zwischenmieter (ein sehr anhänglicher Käfer?) erwarteten.

Sonntag, 15. Juni 2025

Kurzbesuch bei den 24h um den Obertrumer See

Alle Jahre wieder, radeln sie um den See ... (auch wenn ich so gar kein Weihnachtsfan bin, die Melodie passt!)
Nämlich immer dann, wenn der Verein das "24h um den Obertrumer See- Radeln" ausschreibt. Es war heuer meine dritte Teilnahme, nach 2017 und 2024 und nachdem ich letztes Jahr die ganzen 24h dort war, hatte ich für heuer nur einen Kurzbesuch geplant. So richtig motiviert war ich nämlich nicht, auch hatte ich am Samstag Nachmittag schon eine Verabredung, die ich nicht absagen wollte und das Stadtfest, das mir letztes Jahr noch zusätzlichen Antrieb gab, nicht zu Hause zu übernachten, fand heuer nur von Freitag auf Samstag statt!
Trotzdem hatte ich mit Heide vereinbart, zumindest am Samstag Abend mal bei ihnen vorbeizuschauen. Ob zum radeln oder nur als Streckenposten, ließ ich mir noch offen. 
Nach einem frühen Abendessen auf der Terrasse fuhr ich dann gegen halb7 Uhr nach Obertrum, stellte Brownie ab und setzte mich erst Mal gemütlich zum quatschen ins Zelt. 
Erfreulicherweise waren da auch (noch) ein paar Bekannte, mit denen ich dann doch eine Runde radeln wollte und so ging es dann doch los!
Am Ende wurden es 4 Runden vor Mitternacht, dann eine kurze Ruhepause in Brownie und dann eine wunderschöne Vollmondrunde um 3 Uhr morgens und eine mit Mond auf der einen und Morgendämmerung auf der anderen Seite um 4 Uhr. Danach packte ich zusammen und war nach knapp 10h wieder daheim. Mein Ergebnis - 6 Runden, 80km - war deutlich mehr, als ich mir am Samstag Abend selbst zugetraut hätte!
Hier noch ein paar Eindrücke.
Der Versuch im Finstern zu fotographieren
scheitert doch immer an den Reflektoren!
Da ich am Samstag nicht beim Aufbau dabei war, bin ich am Sonntag Mittag zum Ende der 24h noch mal nach Obertrum gefahren, um beim Aufräumen mitzuhelfen. 
Ein paar Räder sind noch da
Und schon wieder wurde es sehr heiß!
Was ich an dieser Veranstaltung so gerne mag ist, dass wirklich alles möglich ist. Egal, was einem gerade zusagt, langsam radeln, schnell fahren, alleine seine Runden drehen, mit anderen zu zweit oder in der Gruppe, 24h durchgehend oder auch mal nur für eine Stunde. Jeder ist willkommen und das absolute Tüpfelchen auf dem i ist, die unübertroffene Ergebnisliste!

Sonntag, 1. Juni 2025

Langes Ländle-Wochenende

Oder: Aus dem Regen in den sonnigen Westen!

So ein Donnerstagfeiertag ist schon was feines. Da packt frau am Dienstag Abend den Rucksack und fährt am Mittwoch gleich nach getaner Arbeit mit dem Zug gen Westen. Zwar hat es die ganze Fahrt fast durchgehend geschüttet, aber auf dem letzten Stück wurde der Regen immer weniger und als ich in Lauterach am Bahnsteig mein Brompton entfaltete, war es (zumindest von oben) schon trocken. 

Den Donnerstag nutzte ich, um mich wieder etwas einzuwohnen. Über Mittag beschloss ich dann aber, einen Fitnessparcours zu besuchen (das macht mehr Spaß, als daheim auf der Matte zu turnen), den ich mal beim vorbeispazieren in Hard gesehen hatte. 
Ein Stück fuhr ich mit dem Bus und begab mich auf die Suche.
Auch wenn ich ihn nicht wiederfinden würde - die Gegend ist ja schön, um dort eine Runde spazieren zu gehen! Aber siehe da, nach kurzer Zeit leuchtete mir schon ein Schild aus dem Grün entgegen. 
Los geht's!
Manche Schilder fand ich zwar nicht so ganz verständlich, andere dafür umso mehr!
Ich blieb brav auf den Wegen und überlebte! Das war wirklich großes Glück, denn sonst hätte ich ein fantastisches Abendessen bei Freunden verpasst. 
Fotografiert habe ich nur die Vorspeise, danach gab es Gegrilltes, Nachspeise und herrliche Gespräche. Obwohl im Laufe des Abends sogar die Sonne noch herauskam, beschloss ich, die Heimfahrt dann doch im Faulmodus zu absolvieren. 
Am nächsten Tag wollte ich nämlich wieder mit Brommi auf den Weg. Ich hatte mir ein Stück des Rheintal Radwegs vorgenommen.
Mit dem Zug fuhr ich also nach Feldkirch und suchte mir mit Hilfe von Komoot den Einstieg in den Radweg. Das war auch das einzige Mal, dass ich das Telefon zum navigieren brauchte, die Beschilderung ist nämlich so perfekt, dass sogar Orientierungslegasthenikerinnen wie ich, sich nicht verfahren können!
Besonders gut gefallen haben mir auf den ersten paar Kilometern diese Ortsschilder.
Die Strecke führt erst entlang der Ill und dann weiter dem Rhein entlang bis ... tja, eigentlich bis zur Nordsee! Soweit wollte ich am Freitag aber doch nicht fahren und habe mich mit gut zwei Stunden Pedaliergenuss zufrieden gegeben!
Schließlich wollte ich am Abend ja noch Bregenz besuchen. Dort war Feiertags(?)programm mit gratis Open-Air Konzert am Kornmarktplatz und einer traumhaften Abendstimmung an der Seepromenade.
Am Samstag machte ich einen Ausflug nach Hohenems. Schon des längeren hatte ich auf meiner inneren Want-to-Do-Liste den Schlossberg mit der Burgruine "Alt-Ems" stehen.
Gedacht - gemacht! 
Die kurze Wanderung geht direkt am Schlossplatz in Hohenems los und führt über gut begehbare Wanderwege die knapp 300HM direkt zur Ruine. 
Dort findet im Moment gerade eine Ausstellung des Künstlers Helmut King statt. Tja, ich fand die Kombination der Werke mit der Ruine nicht so toll, obwohl mir die Arbeiten an sich gut gefallen. Aber die Anlage ist deswegen ja nicht minder beeindruckend und der Ausblick bis zum Bodensee einfach herrlich!
Am Nachmittag fand ich, dass ich für ein Wochenende nun genug unternommen hatte, packte meine Siebensachen und fuhr am Abend wieder nach Hause. 
Immerhin ist hier mittlerweile ja auch die Sonne angekommen und erlaubt mir einen faulen Sonntag auf der Terrasse! 

Samstag, 28. September 2024

Verlängerung

Nur weil ich aus England zurück bin, heißt das ja noch lange nicht, dass mein Urlaub schon vorbei ist. Der dauerte nämlich noch an, was mir die Möglichkeit gab:
  • Einen Tag gemütlich mit Chaya in "ihrem" Garten zu verbringen, während ihre Menschen eine Familienfeier besuchten.
  • Eine schöne Radrunde am Mattigtalradweg zu drehen, bei dem ich mich zwar ein klein wenig verrechnet habe, was aber durch eine kleine Streckenänderung wieder "gerichtet" werden konnte (sonst wäre ich statt, wie gewollt 50+ auf über 100km gekommen).
  • Ein paar Tage im Ländle, mit halloweentauglichem Kellerputz, Abendsonne am Balkon, einer schönen Wanderung am Bödele und einem abendlichen Treffen mit Anna!

Und jetzt habe ich noch ein Wochenende vor mir, an dem ich mich schön langsam wieder an den Gedanken gewöhnen kann, ab nächster Woche wieder in den Alltag mit Arbeit, beginnenden Schwimmtrainings und anderen regelmäßigen Terminen einzusteigen.