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Freitag, 2. August 2019

Rahmenprogramm

Nach der gestrigen Helferfeier des Trumer Triathlons und dem Bericht von Karina und Helge (Link) zum Wochenende ist dieses Thema für mich heuer endgültig abgeschlossen. Jetzt kann ich mich wieder dem aktiven Sport widmen - obwohl ja auch für mich das letzte Wochenende nicht völlig sportfrei abgelaufen ist. Nur fühlte sich das im Vergleich zu den StarterInnen an den drei Tagen eben nur wie ein Rahmenprogramm an.

Dabei gab es am Freitag meine erste Seequerung des heurigen Jahres. Diesesmal schwamm ich mit Angelika die Originalstrecke des TT ab (wir wollten nett sein und für die StarterInnen am Abend schon mal eine Furche ziehen, damit sie ins Ziel finden).
Außerdem fuhr ich dann am Freitag und Samstag jeweils mit dem Rad zu meinen Helfereinsätzen, hauptsächlich um die Beine ein wenig zu lockern. Am Sonntag lief ich dann mit Chaya eine kleine Runde zur Radstrecke, um "meine Mädels" und Vereinskollegen anzufeuern. Diese Kilometer verdoppelte ich dann am Nachmittag noch durch ein wenig Support. 
Einfach nur so, bin ich dann am Dienstag wieder geradelt. Heide kam netterweise mit, wir fuhren eine wunderschöne Runde um Obertrumer, Graben- und Mattsee und verfuhren uns dann glatt noch 5 Kilometer vor Seekirchen noch auf der Suche nach einer "eigentlich-da-sein-müssenden" Nebenstraße. 
Die Straße ist wohl aus!
Mittwoch wurden beim Lauftreff Intervalle gelaufen. Uff! Das war jetzt nicht unbedingt das, was ich mir gewünscht hätte, aber der Stolz nach 8 x 400m schnell war kaum zu übertreffen. 
Gestern sprang ich vor der Helferfeier noch kurz in den Obertrumer See, schwamm zur Boje und zurück, um erfrischt zu feiern und anschließend noch ins Sommerkino gehen zu können. 

Mindestens genau so nass wurde ich heute auch, dabei lief ich doch nur nach Obertrum, um Chaya abzuholen! War der Himmel beim Start noch trocken und sah ganz harmlos aus, änderte sich das ganz plötzlich. Erst donnerte es nur, dann fielen plötzlich Monstertropfen, es blitzte und krachte und schüttete wie aus Kübeln.
Gut, dass ich bei Birgit erst mal eine Pause einlegen und die Laufsachen per Heizstrahler ein wenig antrockenen konnte. Beim Rückweg war der ganze Spuk wieder vorbei und es kam sogar zaghaft die Sonne raus.
Für morgen hoffe ich auf einen gewitterfreien Vormittag, da wäre nämlich nach einem Jahr Pause wieder die Expedition Wallersee auf meinem Programm!

Mittwoch, 8. August 2018

Zittern oder nicht zittern - das war die große Frage

Ich bin noch gar nicht dazu gekommen, den Bericht über meinen zweiten "Zitterbewerb" (remember? "ganz bewußt") zu schreiben.

Nach dem Traillauf im Juni fand am vergangenen Samstag der zweite Bewerb statt, bei dem ich etwas tun sollte, was ich "eigentlich" gar nicht kann. Diesesmal war es schwimmen auf Zeit. Und nicht nur das - seit ich mit dem kraulen begonnen habe, kämpfe ich ja nicht nur mit meinem "Tempo", sondern auch damit, dass ich es nicht schaffe eine längere Distanz durchzukraulen. Schon die 750m beim Sprinttriathlon heuer waren für mich eine Schallmauer, am Samstag ging es allerdings um 2,1km! 
Das Seecrossing in Hallstatt kenne ich ja schon als Begleiterin der Lieblingsschwester, die dort schon öfter gestartet war. Heuer durfte ich allerdings nicht in Obertraun gemütlich im Strandbad bleiben und auf die Ankunft der SchwimmerInnen warten. Da ging es nach einem schnellen Vorherfoto
gleich mal mit dem Transferboot ans andere Ufer nach Hallstatt, wo der Start war. 
Geballte Schwestern-Power!
Interessanterweise war ich überhaupt nicht nervös. Einzig die Frage, ob ich (wie fast alle) mit Neoprenanzug starten sollte oder lieber ohne (weil ich bei den heurigen Seetemperaturen so gut wie nie die Chance hatte, mit Neo zu trainieren ohne dabei dem Hitzestautod zum Opfer zu fallen), beschäftigte mich. Der Hallstättersee ist für seine eher gedämpften Temperaturen bekannt, allerdings konnte auch er dem heurigen Sommer nicht widerstehen und erwärmte sich für ihn auf kuschlige 20 - 22°C. Da auch die Sonne kräftig vom Himmel schien, beschloß ich mir die Wärmeschicht zu ersparen und startete ganz (statt nur die Ärmel) in orange!

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuß und 100 Paar Arme und Beine brachten Bewegung in den See! Ich hielt mich gleich am Anfang schon (vornehm) zurück und wartete ab, bis ich mit ein wenig Abstand in Ruhe losschwimmen konnte. Ich wollte mich nicht mitziehen lassen, weil mir wichtig war, gleich von Beginn an, mein eigenes Tempo schwimmen zu können. 
Und was soll ich sagen - es hat funktioniert! 
Ich bin (fast) keine Umwege geschwommen, habe alle drei Bojen  knapp passiert und konnte die gesamte Strecke durchkraulen!
Als ich dann nach einer knappen Stunde in Obertraun aus dem Wasser stieg, war ich einfach nur begeistert!
Alle anderen Vereinskollegen waren natürlich schon lange im Ziel (die Lieblingsschwester hat mal wieder einen Treppchenplatz ergattert - 2. in ihrer AK), für ein gemeinsames Foto haben wir sie aber noch mal eingesammelt.
Fazit: Kein Zittern - weder wegen der Strecke und schon gar nicht wegen der Wassertemperatur!!

Zur Belohnung gönnte ich mir am Sonntag dafür einen ganz besonders schönen Lauf auf einer meiner Neumarkter Lieblingsstrecken. Mit dem Rad fuhr ich bis ganz in die Nähe meines früheren Häuschens, spazierte von dort nach Sommerholz und lief durch den Wald und über die Jägerwiese zurück.
Im Steinbach gab es knapp vor dem Ende noch ein erfrischendes Fußbad
und anschließend radelte ich im Schontempo wieder nach Hause, wo ich das Wochenende mit einer ausgiebigen Siesta, einem großen Eis und ein wenig ausschwimmen im warmen Wallersee ausklingen ließ.

Montag, 18. September 2017

Wenn der Puls...

... bei einer Pace von knapp unter 7 auf 170 ist, ist der Infekt wohl noch nicht ganz ausgestanden! So geschehen, gestern Vormittag bei meinem Versuchs"läufchen". 
Seit einer Woche habe ich versucht, diverse Anzeichen (Ohrenstechen, Schnappatmung beim hügelraufspazieren, leichte Appetitlosigkeit) so gut es ging zu ignorieren, also beschloss mein Körper etwas deutlicher zu werden. Am Freitag wachte ich mit Hals- und Schluckweh auf und fühlte mich nicht unbedingt, wie der junge Morgen! 😌
Nachdem es aber der einzige Tag des Wochenendes war, an dem sich die Sonne noch blicken ließ, hielt ich an meinem Plan fest, eine kleine Bergwanderung zu machen. Als Ziel wählte ich den Faistauer Schafberg, weil es da bis knapp unter dem Gipfel nur sehr moderat bergauf geht und ich mich dort immer noch hätte entscheiden können, wieder runter zu gehen. So richtig schlecht fühlte ich mich ja auch nicht, aber von zügigem Gehen war ich meilenweit entfernt. Eher schlenderte ich in Richtung Gipfel, wobei ich mir den dann auch nicht nehmen ließ und mir oben ein kleines Frühstück gönnte!
 
Frühstück!
Den Nachmittag verbrachte ich dann mit Urlaubsplanung - ich hab mir mal einen Reiseführer durchgelesen, um nicht ganz unvorbereitet loszustarten.


Am Samtag war mir dann so überhaupt nicht nach Sport, ich fühlte mich einfach nur steif und müde. Also habe ich ausgiebig gedehnt und meine Faszienrolle bewegt und den Rest des Tages nur ein paar Erledigungen gemacht dem Gras beim Wachsen zugesehen und rumgefault.



Nachdem ich aber weder am Samstag, noch Sonntag Früh noch Halsschmerzen hatte, dachte ich, dass ein klitzekleiner Testlauf wohl nicht schaden könnte. Naja - Ergebnis, siehe Überschrift!
 
Ich war gerade erst warmgelaufen, als ich beschloß, die Runde stark abzukürzen und wieder nach Hause zu traben. So waren es dann nur 4,5km im Schleichtempo, aber schön war es trotzdem!
Dafür hatte ich dann am Nachmittag noch ausreichend Zeit mal wieder im Kino einen ganz wunderbaren Film anzusehen: "Walk with me" - eine Dokumentation über das Leben in einem Zen-Kloster. Herrlich, welche Ruhe die Bilder ausstrahlen. Mit diesen Eindrücken ließ ich das Wochenende  ausklingen.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Knocked Out

Wenn man nach gut drei Wochen Urlaub wieder in die Arbeit zurückkehrt und schon am Weg dorthin spürt, dass das "weh tut", ist es kein Wunder, wenn sich schon am frühen Nachmittag alle Anzeichen auf einen HNO-Infekt zeigen.
Auf deutsch: ich hatte schon nach ein paar Arbeitsstunden die Nase voll.
Aber noch war ich guter Dinge und hoffte, diese ersten Anzeichen vielleicht durch einen kleinen Lauf nach Feierabend im Keim ersticken zu können. So weit kam es allerdings gar nicht, da ich nach Dienstende schon sowas von geschlaucht war, dass ich den Lauf gleich wieder aus meinem Plan gestrichen habe. Da ich den Feierabend aber trotzdem angenehm gestalten wollte, ging ich ins Kino und habe einen ganz wunderbaren, leisen Film angeschaut, in dem ein einziges kleines Lächeln die Welt erstrahlen lässt. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich den nicht entgehen lassen:
"Still Life" (Deutscher Titel: Mr.May und das Flüstern der Ewigkeit) von Uberto Pasolini
Leider schlug dann in der Nacht der Infekt wieder zu, raubte mir einige Stunden meines Schlafs und den zweiten Arbeitstag verbrachte ich mit fiesem Brummschädel und abwechselnden Hals-, Ohren- und Kopfschmerzen. Also war auch am Dienstag nicht ans Laufen zu denken. Aber noch am Abend beschloss ich, dass mir Frischluft und ein bißchen langsame Bewegung nur gut tun können und so war der Hunde-Mittwochsspaziergang gesichert. 
Und siehe da, schon gleich nach dem Beschluss ging es mir ein wenig besser und heute war ich schon so gut wie neu und konnte mit Chaya durch den Wald spazieren und den Tag wieder so richtig genießen.
Unsere übliche Runde
Irgendwas hat sie da gehört!
Nur die Chorprobe heute Abend habe ich dann doch noch abgesagt, da meine Stimme schon nach einigen Sätzen zu kippen beginnt und sich sicher noch nicht über 2 Stunden gehalten hätte!