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Montag, 4. September 2023

Finally

Sonntag 8:10 Uhr. Es ist September und ich stehe das erste Mal in dieser Saison am Start eines Triathlons - und bin ganz schön nervös. Die fehlende Routine machte sich schon am Vorabend bemerkbar, als ich zuhause mühsam alle nötigen Utensilien für den Bewerb zusammensuche. 
Aber kaum stehe ich im Wasser, freue ich mich auf ein bißchen pritscheln im und anschließend etwas kurbeln um den Mondsee. Danach ist für mich Schluss. Um die zarten Fortschritte in punkto Laufen nicht zu gefährden (und nicht brutalst auf meine nicht mehr vorhandene Kondition hingewiesen zu werden), habe ich mich für den Aquabike-Bewerb in der Sprintdistanz angemeldet. 
Die Mitteldistanzler sind schon seit 45 Minuten auf der Strecke, als um 8.15 Uhr der Startschuss für uns fällt. Und hach - das Wasser ist herrlich, die Wendeboje gut sichtbar und (vermutlich) wegen des Neoverbotes schwimme ich gemütlich abwechselnd im Wasserschatten eines Athleten oder zwischen zwei brustschwimmenden Herren, die auf Grund ihres Schwimmstils ja viel mehr sehen und daher - so hoffe ich - Idealline schwimmen. Dass ich trotzdem im Endeffekt 870 m statt der 750 auf meiner Uhr habe, schiebe ich auf den Wellengang, vermutlich hat die Uhr die Höhenmeter auch mitgezählt. 😉
Danach spaziere ich gemächlich (laufen ist heute nicht) in Richtung Wechselzone, genieße einmal mehr, dort viel Platz zu haben, schnappe mein Rad und spaziere zum Radstart. Dann ist erst mal Schluss mit rumtrüddeln, die Strecke ist leider nicht gesperrt und so heißt es aufmerksam sein. Wenn der Autoverkehr das Tempo bremst, nutze ich das als Verschnaufpause, habe ich freie Bahn versuche ich mein Tempo möglichst gleichmässig zu halten, zu überholen wenn geht und natürlich auch die tollen Ausblicke auf den Mondsee zu genießen. Der wird nämlich einmal umrundet - 20km sagt die Ausschreibung, 23 km sagt meine Uhr. (Ich glaube, da ein Prinzip zu erkennen.) Die Beine muss ich ja nicht schonen, nach der Runde ist für mich der Bewerb schon wieder vorbei. 
Da geht es nur noch raus aus der Wechselzone und rein ins Ziel! 
Kurz erschrecke ich, als der Moderator mich als 2. des Aquabike-Bewerbs begrüßt. Da waren doch 4 Teilnehmerinnen angemeldet, unter ihnen auch C. die Vereinskollegin, die wie ich bei der Vereinsmeisterschaft nicht nicht-gelaufen ist. (LINK) Wo sind denn die anderen geblieben? Haben die sich verfahren? 
Nach einer kurzen Pause im Zielbereich erfahre ich den Grund - die anderen beiden sind gar nicht gestartet und so bekommen wir eine vereinsinterne Ehrung, zu der wir uns gegenseitig natürlich höflichst gratulieren!
Sehr sympathisch, bei diesem Veranstalter gibt es anstatt eines Pokals eine Flasche Traubensaft und die Siegerin bekommt eine Ananas!

Sonntag, 28. Mai 2023

Alternativprogramm

Ein bisschen habe ich das Gefühl, aus der Zeit gefallen zu sein. 
Kaum dreh ich mich um, ist schon wieder eine (oder zwei) Woche(n) vergangen, andererseits sitze ich oft einfach nur da und genieße das süße Nichtstun. Das liegt wohl an den Feiertagen und daran, dass ich mir das Pfingstwochenende durch 2 Urlaubstage davor auch noch verlängert habe und dadurch ganz aus meinem Alltagsrhythmus gekommen bin.
Zum Glück mach ich gelegentlich noch Fotos, sonst wüßte ich gar nicht mehr, womit ich meine Zeit so verbracht habe - hihi!
 
Also der Alltag läuft natürlich weiter. Ich gehe mit Chaya spazieren, treffe dabei auf Schwanenmamas mit Küken
oder sehe ein andermal einem Gewitter beim vorbeiziehen zu. (Da sind wir erst später und nur ganz wenig nass geworden.)
Mit dem Rad musste ich mich des öfteren mit dem doofen Ostwind rumärgern, was dazu geführt hat, dass ich Radrouten der Bahnlinie anpasse (um bescheissen zu können, wenn es mich mal gar nicht mehr freut) oder dass ich ganz spontan mein Schreibzeug einpacke und in den nächsten Ort fahre, bei dem im Wetterstatus "windstill" steht, was in meinem Fall Mondsee war. 
Dort bin ich erst durch ein Bärlauchmeer spaziert, um dann ein ruhiges Bänkchen zum arbeiten zu finden und mir danach noch einen Eiscafé am Dorfplatz zu gönnen. 
Am Donnerstag wurde Brownie wieder gesattelt und los ging es ins Nachbarland. Da ich mir dachte, dass zu Pfingsten alle Deutschen in den Süden fahren, fuhr ich nach Bayern. Dort müsste es ja dann leer sein. Naja - das dachten sich andere (Österreicher) auch, also war es dann doch nicht ganz so.
Zuerst war ich am Simssee, den ich mit dem Brompton umrundete,
dann fuhr ich weiter nach Landshut. Dort landete ich auf einem idyllischen Campingplatz mitten in der Stadt (ja sowas gibt's!) spazierte zum Isarspitz
und besichtigte am nächsten Tag die Stadt und die Burg Trausnitz. (Mit Faltrad alles ganz gemütlich am Vormittag machbar).
Dann packte ich wieder zusammen und machte mich auf in Richtung Donau. Dort landete ich dann wieder in Österreich auf einem Mini-Campingplatz, bei dem ich trotz Navi fast vorbeigefahren wäre, direkt am Donauradweg. Pluspunkt - es gab ein Freibad, dessen Benutzung im Camping mitenthalten war. Also schwamm ich (alleine) in dem angenehm kühlen Wasser ein halbes Stündchen, bevor ich mich noch auf einen Spaziergang zum Kraftwerk Jochenstein aufmachte.
Auch die Donau hat genug Wasser
Gestern radelte ich dann noch nach Engelhartszell, schaute mir das Stift (ohne Fotos - die gäbe es aber hier) und die restliche Gegend an. 
Und dann räumte ich den Platz und fuhr über kleine Landstraßen wieder in Richtung Heimat. Einen Zwischenstopp legte ich noch in Kopfing beim Baumkronenweg ein, genoß die Aussicht und gönnte mir eine halbe Stunde Yoga im Wald, 
bevor ich am Nachmittag wieder zuhause eintrudelte.

Dienstag, 28. September 2021

Dies und das...

Meine restliche Urlaubswoche verbrachte ich mit einer schön-grau-nieselregnerischen Radrunde mit einer ehmaligen Nachbarin und dem Lauftreff am Mittwoch und
einem Mattseebesuch und Gartenzeit am Donnerstag.
Es war so herrlich ruhig, dass ich nicht mal
schwimmen gegangen bin, sondern nur am Steg saß.
Dann begannen die Schmetterlingsbegegnungen:
Am Weg zurück begegnete ich noch diesem
schönen Schmetterling
am Nachmittag sehe ich diesen auf meinen
Astern

Am Wochenende beim wandern dieser hier
Am Freitag gab es ein erneutes Läufchen (schön langsam muss ich meine Gelenke ja wieder an regelmässige Beanspruchung gewöhnen).
Sonntag fuhr ich dann mit dem Rad eine Runde, die ich mir schon länger mal vorgenommen hatte. Das Wetter war ideal und ich genoß es einfach mal ein paar Stunden mit Quietschi durch die Gegend zu gondeln.
Für den besseren Ausblick nahm ich sogar ein paar Höhenmeter in Kauf!

Sonntag, 7. März 2021

Zwei Seen und zwei Jahreszeiten

Ich bin gerne zuhause. Je länger dieser Lockdown dauert, desto weniger kann ich mir vorstellen, nach der Arbeit noch Termine "außerhalb" zu haben. Zu sehr habe ich mich schon auf meine Beschäftigungen daheim eingestellt und mich daran gewöhnt, ausreichend Zeit dafür zu haben. Trotzdem gibt es Tage, an denen ich einfach mal etwas anderes sehen will. Nicht immer den gleichen Ausblick, nicht immer die gleichen Laufrunden. 
Deswegen habe ich mich heute für meinen Sonntagslauf erst mal in die S-Bahn gesetzt und bin nach Oberhofen gefahren. Von dort ließ ich mich von meiner Uhr auf der gestern herausgesuchten Strecke bis nach Mondsee lotsen. Ich habe versucht, die Strecke so zu planen, dass wenig Straßen dabei sind und das hat auch zum größten Teil wunderbar geklappt.
Erst mal musste ich zwar auf dem Radweg los,
aber nicht sehr lange. Am Vormittag war es kurz mal bewölkt gewesen, aber die paar Schäfchenwolken verzogen sich ganz schnell wieder. Es war mit ca. 8° sehr angenehm, die Sonne wärmte kräftig und nach kurzer Zeit wurde mir warm.
Aber schon bald begegnete ich ein paar Winterresten!
Dann wieder Frühling und erster Blick auf den Irrsee - schööön!
In und um Gegend gibt es ganz schön viel Gegend. Und schön ist sie auch.
Zwischendurch kam ich dann zwar doch wieder auf die Straße, die um den Irrsee führt, aber die habe ich einfach für eine Pause vom fotographieren genutzt. Das war notwendig, denn sonst wäre ich noch länger unterwegs gewesen - hihi. Es war aber einfach oft so schön, dass ich gar nicht anders konnte, als stehenzubleiben und zu schauen. 
Dann schon ganz nah an Mondsee kam mir der Winter näher, als ich das gebraucht hätte!
Aber selbst dieses Ungemach konnte mich nicht aufhalten und kurz darauf wurde ich mit diesem hübschen Wegstück belohnt.
Dann wurden die Beine schon ein bißchen schwer und so war ich froh, gleich nach dem Ortsschild Mondsee meine Uhr abzustoppen und in den Schlendermodus zu fallen. 
In Ermangelung an offenen Cafés, gab es dann einen Toast und eine Bananenschnitte "to go", die ich auf einer Sonnenbank vor der Basilika hl. Michael verspeist habe.
So gestärkt wollte ich mich dann noch an die Seepromenade begeben, habe dieses Vorhaben aber ganz schnell wieder fallen lassen, als sich sah, welche Menschenmassen sich dort entlanggewälzt haben.
Also blieb es bei einer kleinen Runde durch den Ort und dann fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Naja zumindest teilweise. In Eugendorf musste ich umsteigen und da der nächste Bus fast 50 Minuten Wartezeit bedeutet hätte, spazierte ich das letzte Teilstück des heutigen Ausflugs auch noch heim und war knapp vor der Busankunftszeit zurück. 

Und falls sich jemand fragt, wie sich der Winter in dieser Gegend so lange halten konnte, wo wir doch schon Hochfrühling hatten...
 
 
 
 
 
 
 
 
Der kam am Freitag mit dicken Flocken einfach wieder zurück. Und zwar pünktlich zum Start (oder eben auch nicht) der Froschklaubersaison!
 
 
 
 
 
 
Also stand der Zaun mal wieder im Schnee.


Aber schon am nächsten Tag sorgte die Sonne - dort wo sie hinkam - dafür, dass er sich ganz schnell wieder aus dem Staub machte!

Donnerstag, 13. Juni 2019

Nur kurz!

Schwupp-di-wupp - wie schnell so ein paar letzte Urlaubstage immer rum sind! 
Irgendwie hat mich wohl der Hitze-Alzheimer erwischt, denn ohne Blick auf meine Fotos der letzten Tage und die Trainingsübersicht, wüßte ich gar nicht mehr, was ich seit letztem Samstag noch gemacht habe. 
Ziemlich viel, aber das meiste nur kurz.
So sieht die Übersicht auch viel "angeberischer" aus, als es eigentlich war. 
Samstag war mir das Wetter hold und ich konnte zu Mittag bei frischem Wind und 20° einen wunderbaren Entspannungslauf machen. Da ich mir unbedingt die 11,11km eingebildet hatte, wurde das Ende zwar noch ziemlich verschnörkelt, aber ich habe es geschafft!

Am Sonntag war eine Vereinsausfahrt zum Mondsee geplant und da ich praktischerweise an der Strecke wohne, wurde ich von 4 weiteren TrumerTri-Ladies direkt vor der Türe abgeholt. Dann radelten wir an den Mondsee, genossen das unglaublich schöne Panorama der Drachenwand und legten direkt darunter einen kurzen Schwimm- und Erfrischungsstop ein.
Nach Hause rollte es dann fast wie von selbst (wir hatten Rückenwind) und so war ich zu Mittag schon wieder zurück und konnte noch etwas ruhen, bevor ich am Nachmittag mit Andrea ins Strandbad nach Zell radelte, dort etwas länger schwamm (dafür war ja auch die Anfahrt viel kürzer) und nach kurzer Ruhepause, in der ich Trillionen von Mücken als Live-Buffett diente, erst noch auf ein Eis und dann wieder nach Hause rollte.

Montags war ich dann faul, erst am Abend entschloss ich mich zum Turnen ins Strandbad zu laufen. "Bewegt im Park" bietet dort 2x in der Woche gratis Bewegungskurse. Den Badeanzug nahm ich auch mit - der See bietet sich nach einer solchen Trainingsstunde ja förmlich als Erfrischungsspender an. 
Vorsorglich hatte ich mich mit Mückenschutzmittel eingesprüht, was auch etwas half, allerdings können die Biester auch durch Kleidung stechen und da war ich natürlich ungeschützt!
Langer Rede kurzer Sinn: nach ca. 20 Minuten gab die ganze Gruppe auf und floh nach Hause oder in den See! Dort war es erst ja noch herrlich,  nur war danach leider auch der Mückenschutz weg (und die Spraydose zu Hause, wo sie nicht verloren gehen kann). Kaum war ich aus dem Wasser stürzten sich alle wieder auf mich. Es war wirklich so extrem, dass ich pitschnass in meine Laufshorts und -shirt gesprungen bin, die VFFs blieben in der Hand weil ich die nicht so schnell anziehen konnte. Barfuß ging es dann nach Hause, wobei ich ganz sicher einen ohne-Schuhrekord aufgestellt habe!

Am Dienstag nutzte ich einen Hospizeinsatz für ein wenig Radpendeln. Der Weg führte mich nach Straßwalchen, die Strecke ist zwar nicht ganz flach, aber sehr angenehm zu radeln.
Wieder zuhause bekam ich ein WhatsApp von einer Vereinskollegin, dass sie am Nachmittag mit ihrer Schwester (die nicht weit entfernt von mir wohnt), eine kleine Runde laufen geht. Ich sagte sofort zu und schwang mich auf mein Rennrad, um mitzumachen. 
Warum keiner von uns dreien, die wir alle keine Hitzelaufliebhaberinnen sind, in den Sinn gekommen ist, dass es um 16 Uhr Nachmittags heiß sein könnte, konnten wir weder beim, noch nach dem Lauf noch eruieren. (Vermutlich Hirnüberhitzung oder sowas ähnliches!)
Aber irgendwie sind wir trotzdem über die Runde gekommen und das Heimradeln ging bergab und mit Rückenwind äußerst angenehm!

Zum Abschluss gab es gestern dann das erste Seetraining. Orientieren war das Thema und wenn ich auch nicht die Sprintwertung gewonnen habe, so doch sicher die, für das schönste Zick-Zackmuster beim vermeintlichen Geradeausschwimmen!
Dann noch ein Lauf durch den Teufelsgraben im Anschluss und heute ließ ich ohne den Hauch eines schlechten Gewissens mein Rad in der Früh stehen, fuhr mit dem Zug zur Arbeit und legte meine Beine sofort nach dem Heimkommen hoch, wo sie sich noch immer befinden!