Posts mit dem Label Zeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zeit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. Juni 2020

Ein paar Tage

Urlaub!
Bis Ende nächster Woche habe ich frei und das tollste daran ist, dass ich (fast) gar nichts vorhabe! Das heißt viel Zeit zum faulenzen, lesen und schreiben. Wenn ich Lust habe, mache ich einen Ausflug oder gehe laufen, radeln oder schwimmen.
Am Dienstag habe ich mit Heide einen kleinen Swimrun gemacht, mit 3 Lauf- und 2 Schwimmetappen und gestern startete ein fünfteiliger Lauftechnikkurs vom Verein aus, bei dem ich mitmache.

Außerdem habe ich am Montag erfreulicheweise erfahren, dass ein abgesagtes Schreibseminar, das ich Ende März in der Schweiz besuchen wollte, schon im Juli nachgeholt wird. Das heißt der nächste Kurzurlaub kommt schon in einem Monat! 


Montag, 13. April 2020

Runterschalten

Da bin ich wieder!
Nachdem die Vorboten der "Veränderungen" (ich mag einfach nicht von Corona-Krise schreiben) bei mir in der Arbeit mit einer unglaublichen Hektik und Unruhe einher gingen, mit beinahe stündlich eintreffenden neuen Vorschriften und Verhaltensmaßnahmen, mit Verunsicherung bei Kolleginnen und Bekannten wegen unangekündigter Zwangsversetzungen etc., habe ich mir kurzentschlossen ein paar persönliche Auszeiten verordnet, um zumindest im privaten Bereich einen oder zwei Gänge runterschalten zu können. (Darunter fiel auch mein Blog und das kommentieren bei Bloggerfreunden.) Das ist mir soweit auch ganz gut gelungen und mittlerweile hat sich die Stimmung auch größtenteils wieder beruhigt.

Für mich persönlich hat sich in den letzten Wochen, bis auf den Wegfall meiner "privaten" Termine gar nicht so viel verändert.
Ich gehe nach wie vor zur Arbeit und bin auch (noch) am gleichen Arbeitsplatz. Dadurch erspare ich mir den Lagerkoller durch "Einzelhaft"! Ok, ich habe heuer früher damit begonnen, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, als sonst, aber die Öffis wurden hier so ausgedünnt, dass mir gar nichts anderes übrigblieb. So nutze ich meinen Arbeitsweg zum radeln und meine freien Tage zum laufen.
Schwimmen kann ich ja sowieso im Wallersee, das hab ich den ganzen Winter gemacht und mittlerweile sind die Temperaturen schon wieder so angenehm, dass ich fast ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn ich nach 15 Minuten schon wieder aufhöre!
Klar fehlt mir Chaya, aber Birgit schickt mir regelmässig Videos von ihr!
Ja, auch die gemeinsamen Unternehmungen, Läufe, Gespräche mit ihr und Vereinskolleginnen sind mir abgegangen, aber auch dafür haben wir Abhilfe geschaffen. 
Einmal pro Woche gibt es eine Gruppen-WhatsApp-Videophonie mit den Mädels und Heide hat auf Grund eines Motivationstiefs die "Gemeinsam-Alleine"-Idee geboren. Wir gehen jetzt 2-3mal pro Woche gemeinsam - alleine laufen. Startzeit und Dauer des Laufes sind vorgegeben, jede startet vor ihrer Haustüre (und gibt noch kurz Bescheid, dass sie startklar ist).
Sieht dann manchmal so aus

oder so! ;)

















Auch zu Stabi-Einheiten verabreden wir uns virtuell. Da schlägt dann abwechselnd eine ein bestimmtes Programm vor, das wir machen und dann plagen wir uns gemeinsam/alleine im Garten, Wohnzimmer, am Balkon oder sonstwo! Die vorher-nachher Fotos sind allerdings streng geheim und gehören nicht hierher!
Ein toller Nebeneffekt - so komme ich öfter, als je zuvor zu meinem Stabitraining!

Und sonst so? 
Wie sich gezeigt hat, sind scheinbar krisensichere Branchen (Gastgewerbe-Tourismus) es doch nicht und so gehe ich auf Nummer sicher und schaffe mir Zweiteinkommen in neuen Bereichen.
Vogelfutterproduktion - autark!
Und ich achte sehr darauf, dass ich gesund bleibe indem es Körper (schwimmen), Geist (ich lese mehr, als je zuvor) 

und Seele gut geht.
Lauf über die Fischach
Sonnenaufgang am Froschteich
Lauf auf menschenleeren Wegen
Nach dem Schwimmen noch ein wenig ins Wasser schauen
Löwenzahnwiesen laufend genießen
Meine Lieblingsgärtnerei im Ort hat auf Selbstbedienung umgestellt, nachdem sie nicht mehr öffnen durften und so konnte ich auch Heimtage gut nutzen und brauche mir um Abstandvorschriften am Gemüseregal bald keine Gedanken mehr zu machen.
Der Bärlauch wächst von selbst
für den Rest sorge ich!

Dienstag, 13. August 2019

Das Paradies ist nah...

Gerade mal 150 Kilometer muss ich dafür zurücklegen. Das geht doch auch mit einem kleinen "Schnupfen". So die Überlegung letzten Freitag, bevor ich zum "Biogarten Eden", der Landesgartenschau 2019 starte. Sport kann ich mit meiner Erkältung eh nicht machen, aber gemütlich durch einen Garten spazieren geht doch immer.

 
So fahre ich am Vormittag bei schönstem Wetter nach Nordosten. Aigen-Schlägl im Mühlviertel ist mein Ziel und ich erreiche es mit ein paar Extraschleifen nach knapp zwei Stunden.  
Schnell ist die Tageskarte gelöst und die nächsten Stunden spaziere ich durch das Gartengelände, bleibe stehen und lasse Teile der Gartenausstellung auf mich wirken, halte ein (oder mehrere) Nickerchen in Liegestühlen oder Hängematten, mache Fotos und fühle mich wie im Paradies!

Die Besucher verlaufen sich auf dem Gelände
Es gibt verschiedene Themenecken, wie zB. die Granitausstellung, wo verschiedene Künstler aus einem Grantiblock Kunstwerke geschaffen haben,
 
 Lebens- und Gemeinschaftsgärten
 
 
 
 
 
und die Gemeindebank-Ausstellung.
 
 
 
 
 
Das Gelände führt auch an der Großen Mühl vorbei, wo es sich wunderbar sitzen und erfrischen lässt
es grenzt an das Stift Schlägl, wo ich vor vielen Jahren ein ganz wunderbares Seminar besucht habe
und bietet ausreichende ruhige Ecken, um die Seele baumeln zu lassen
 
 
aber auch Schaukeln, um sie ins schwingen zu bringen!
Kunstausstellungen 
 
 
und ein Bioladen vervollständigen das Ganze und so kann ich nach einem erfüllten Tag mit ausreichend Vorräten wieder nach Hause fahren.

Samstag, 8. Juni 2019

Und plötzlich war Sommer!

So viele freie Tage und soviel Sonne!
Zwar haben meine Urlaubstage ein wenig schaumgebremst begonnen - ein nicht rauskommenwollender Infekt zwang mich zu ein paar ungeplanten Ruhetagen und der Absage meiner Teilnahme beim Sprinttriathlon in Linz - aber auch ohne Sport konnte ich die Tage wunderbar nutzen und hatte viel Zeit, endlich mal die Dinge zu erledigen, die ich sonst gerne aufschiebe.
Am Sonntag fuhr ich für drei Tage nach Dornbirn mit dem üblichen Programm. Besuch bei meiner Mutter, Treffen mit einer Freundin in Bregenz,





















ein kleiner Lauf hier und da, diesesmal auch ein Kurzbesuch im Waldbad.

 
 
Glück hatte ich mit der Wahl des Besuchtermins, da drei Tage später die Zugstrecke über das deutsche Eck gesperrt wurde und sich die Zugfahrt dadurch um gut eine Stunde verlängert hätte.
Wieder zurück in Salzburg war ich zwar wieder fit, aber auch so tiefententspannt, dass ich die ruhige Tagesgestaltung beibehielt. 
Bewegt habe ich mich zwischendurch auch ein wenig, mal eine Wanderung mit einer ehemaligen Arbeitskollegin,
Lidaun

dann das Rad vom Service in Mattighofen heimgefahren (und dabei gleich wieder kaputtgemacht! Upsi!!)
Ein Spaziergang mit Chaya,
 











natürlich schwimmen im herrlich warmen Wallersee,
ein wenig Gartenarbeit und zwischendurch der Ausgleich durch Yoga und die Faszienrolle.

Mal sehen, was ich in den nächsten vier Tagen noch so unternehme - die prognostizierten Temperaturen laden jedenfalls zum Einhalten einer ausgiebigen Siesta ein!