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Dienstag, 13. Oktober 2020

Ich hinke hinterher

Momentan in verschiedenen Bedeutungen.
 
Im Blog - tja der Berufsalltag hat mich wieder und auch wenn ich ja wirklich viel Freizeit habe, muss ich doch erst mal wieder in diesen "geregelten" Tagesrhythmus zurückfinden. "Erschwerend" kommt noch hinzu, dass das Septemberende und der Oktoberbeginn sehr geburtstagslastig ist, was Familie und liebe Freundinnen betrifft - das muss eben auch alles erst mal gefeiert werden!
 
Sonst - ähem... ich hab mich mal wieder auf die Straße gelegt und mit dem linken Knie gebremst. Ist ja nicht das erste Mal, aber diesesmal reagiert mein Knie äußerst beleidigt und das schränkt meinen Bewegungsradius (und vor allem mein Tempo!) ganz gewaltig ein. 
Bis auf kurzes Schwimmen und gelegentliches lockeres Spazierradeln geht grad nicht viel und das gibt halt auch nicht soviel Stoff für einen Blogbeitrag her. 😉
 
Deswegen gibt es heute eine Kurzfassung der letzten 10 Tage.
 
Sonntag vor dem Arbeitsbeginn habe ich einen schönen Spazierlauf nach Sommerholz gemacht, um die letzten Nachmittagssonnenstrahlen einzufangen.
Dienstag war ich dann gleich wieder bei Chaya, um mich vom Arbeitsbeginn zu "erholen"
und am Mittwoch beim Lauftreff war dann eben mein Kniefall, den ich jetzt noch deutlich spüre... Also wurde Sport erst mal von der Tagesliste gestrichen, aber einen sonnigen Freitagnachmittag bei Claudia in Schleedorf zu verbringen, ist immer möglich. Soweit komme ich sogar mit dem Rad.
Am Heimweg
Da passte es ausgezeichnet, dass am Samstag wieder unser monatlicher Schreibtreff im Literaturhaus Salzburg stattgefunden hat. Unsere Gruppe hat sich wieder vergrößert und für die nächsten Treffen stehen auch neue Herausforderungen auf dem Programm! Spannend!!
Literaturhaus im Herbst
Am Sonntag machte Ingrid dann den Vorschlag, statt im Wallersee zu schwimmen, einen Ausflug nach Bad Goisern zum Hallstätter See zu machen. Vorschlag angenommen und schon waren wir am Weg!
Das war es auch schon - mehr gibt es hier momentan nicht zu berichten. Heute werde ich (ganz gemächlich) mit Chaya durch den Herbstregen spazieren und mein beleidigtes Knie ein wenig pflegen!

Mittwoch, 30. Januar 2019

Achte auf deine Worte...

Habe ich heute Morgen beim telefonieren mit der Lieblingsschwester wirklich gesagt, ich hätte zu viele Laufsachen? Ich glaube ja. 
Jetzt habe ich jedenfalls ein Paar Handschuhe und eine Hose weniger - jaaa, ich hab mal wieder die Beine nicht gehoben und den Boden geküsst! Das ganze passierte beim Weg vom Chor zum Bahnhof - ich wollte einfach noch ein bißchen meine Beine ausschütteln, "richtig" gelaufen bin ich schon vor der Arbeit. 
Das war mein Lieblingspaar!!! 😭
Jedenfalls haben Handschuhe und lange Tights auch ihre Vorteile - ich glaube, ich trage sowas jetzt das ganze Jahr! Besonders auf rauhem, aufgerissenen Asphalt (sonst wäre ich ja nicht gestolpert) wird da schon so einiges abgefangen!

Das war aber auch schon das spektakulärste der letzten Tage. 
Gestern habe ich die neue Langlaufausrüstung ausprobiert - schneller bin ich nicht geworden, aber die Schuhe sind sowas von angenehm! Keine Blase weit und breit.
Das Wetter war ziemlich durchwachsen, zog ich auf dem ersten Kilometer noch meine Sonnenbrille an, diente sie mir kurze Zeit später als Schutz vor dem kurzen, aber kräftigen Schneeschauer. 
Beim nachmittäglichen Hundespaziergang war es dann zeitweise schon fast kitschig schön!
 
Und obwohl ich vom Schnee geblendet war, habe ich diese beiden Vögel entdeckt.
Seht ihr sie auch?

Mittwoch, 30. Mai 2018

Textnachricht

Noch immer keine Fotos!
Es ist wie verhext. Wenn ich Fotopausen bräuchte, habe ich keine Kamera dabei, steckt das Telefon in der Laufhose, läuft es endlich mal so flüssig, dass ich nicht mal daran denke, eine Fotopause einzulegen und den "Flow" damit zu gefährden! 😆

Letzten Freitag gab es ein zweckgebundenes Koppeltraining. Mein Stadtrad stand beim Service in der Werkstatt und ich war mit dem Tourenrad in die Arbeit gefahren. Also trabte ich nach Dienstschluß erst mal gut 6km durch Salzburg, löste mein Stadtrad aus,  radelte damit zu seiner Radgarage an der S-Bahnstation, versorgte es, lief dann wieder zurück zur Arbeit und radelte wieder nach Hause.
Samstag lief ich eine schöne Vormittagsrunde, bei der ich zur Abwechslung mal keine Lust auf Pausen hatte und am Sonntag koppelte ich diesesmal Schwimmen mit Laufen, je 3x 10 Minuten im Wechsel. (Stammt aus dem Trainingsplan der Lieblingsschwester, die sich schon wieder auf den nächsten Swim-Run vorbereitet!) Komplettiert wurde das Sonntagspaket noch indem ich zum und vom Koppeltraining geradelt bin und beim Heimfahren schon mal die Triathlonradrunde beschnuppert habe.

Und gestern wollte ich ein bißchen Roni nacheifern. Erst abends lief ich eine schöne Schleife dem See entlang, achtete kurz vor dem Ende nicht auf den Boden vor mir, stolperte und legte eine tolle Superwoman-Show vor dem etwas erstaunt schauenden Spaziergänger hin, den ich eben noch überholt hatte. Schnell stand ich wieder auf und schaffte es beinahe ohne zu lachen weiter zu laufen. Zum Glück war ich nicht mehr weit vom Strandbad entfernt, wo ich sofort ins Wasser hüpfte, um den Staub und die Sturzspuren abzuwaschen! Gut, dass es davon keine Fotos gibt!! 😁

Sonntag, 8. November 2015

Gestörter Winterschlaf

Die unglaublich milden, beinahe spätsommerlichen Temperaturen, die uns der November hier momentan bietet, bringen scheinbar die Bären im Salzburger Zoo dazu, sich dem Winterschlaf zu verweigern. Müde seien sie zwar, aber die ungewohnt hohen Temperaturen hielten sie davon ab, sich in ihre Winterpause zurückzuziehen, war in der SN am Samstag zu lesen.
Was soll daran so schlimm sein, dachte ich mir, lasst die kleinen Bären doch noch ein wenig die Sonne genießen und wenn sie müde genug sind oder die Temperaturen sinken, gehen sie schon schlafen.
Aber schon wenige Stunden später musste ich feststellen, dass nicht nur die Bären den Winterschlaf verweigern, sondern auch die Gelsen! Sticht mich doch ein solches schlaf- oder sterbeunwilliges Exemplar in der Nacht zweimal höchst unangenehm in meinen linken Fuß! Das geht ja wohl gar nicht! Ab ins Bett mit euch und zwar schnell!! Was glauben die denn, wie lange die sich noch von mir ernähren können - tststs.

Nun gut. Das war dann wohl auch der aufregendste Teil des Wochenendes. Irgendwie war es sonst wunderbar ruhig und untätig, auch weil ich meine rechte Hand ein wenig schonen wollte, die ich mir am Freitag bei einem Stolpersturz ein wenig aufgeschremmt hatte. Kaum zu glauben, wozu man so einen Handballen alles brauchen könnte, wenn er noch vollständig da wäre! ;)

Der Lauf war trotzdem nur traumhaft schön, ich lief Richtung Jägerwiese los, bog dann (zu früh, wie ich zuhause auf der Karte feststellen musste) nach links in den Wald und lief einfach immer hügelan, bis ich zu einer Abzweigung kam, die ich schon kannte. Kurz darauf konnte ich auch schon die ersten Häuser von Sommerholz durch die Bäume blitzen sehen und war davon so begeistert, dass ich nicht mehr auf den Weg geachtet habe und "Badautz" am Boden lag. Hand, Ellenbogen und Knie rechts aufgeschürft, ein Loch in der Tight. Trotzdem war die Stelle gut gewählt, denn kaum 100m weiter saß ein Holzarbeiter am Waldrand und jausnete. Und der hatte ja schließlich keinen Eintritt für meine Stunt-Show bezahlt!
14,85km in 1:49h








vor mir Sommerholz
unter mir, der Wallersee
Zu dem ging es heute wieder - ich ließ mir Zeit, bis mein Garten ganz im Schatten lag und lief dann den Seeweg runter in einen wunderbaren Sonnenuntergang, der sich erst orange-rot im Wasser spiegelte und schließlich erst die dünnen Schleierwolken rosa-gelb und dann nach und nach den Himmel erst bunt und dann immer dunkler einfärbte, bis es langsam dämmrig wurde. 
Es war so traumhaft schön, dass ich einige Zeit direkt am Wasser stehen bleiben und einfach nur schauen und genießen musste, bevor ich über die Wierer Stiege wieder zurück nach Hause lief! Die Kamera lag zuhause, aber das war auch gut so, denn sonst wäre ich gar nicht mehr gelaufen!
8km in 54min