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Mittwoch, 4. November 2020

Radherbst

Auch wenn in den tiefsten Winkeln meines Bewußtseins in den letzten Tagen und Wochen gelegentlich der Gedanke "Rolle aus dem Keller holen" aufgetaucht ist und sich die Einträge von wilden Rollenradlereien auf Strava und sonstigen Sportplattformen häufen, sind die Tage der "echten" Radtouren noch lange nicht gezählt. Gerade so ein Warmlufteinbruch, wie der des vergangenen Wochenendes, treibt die FrischluftpedalritterInnen wieder in Scharen vor die Türe. 
Eine kurze Anfrage in unserer WhatsApp Gruppe wurde sofort beantwortet und so starteten Heide und ich letzten Samstag kurz nach 12 Uhr zu einer Genussrunde um den Tannberg. 
Fotopause am Mattsee
Und noch ein paar Bilder von Heide, die sie aus dem Handgelenk "geschossen" hat...
Und ich hab mich schon gefragt, was sie da hinten wohl macht?
Nach gut zwei Stunden waren wir in Obertrum, Heide fuhr nach Hause und ich suchte mir noch eine kleine Straße mit Sonnenbank, auf der ich dann noch Vitamin D und Glückshormone getankt habe.
Den Samstag genutzt zu haben, erwies sich am Sonntag als kluge Entscheidung, zogen doch schon am Vormittag wieder Wolken auf, aus denen es am Nachmittag leicht zu regnen begann, was mir meinen Sonntagsschwumm aber nicht vermiesen konnte, weil nass werde ich ja sowieso und je nässer das Wetter, umso weniger Spaziergänger sind am Weg!
Und die gute Nachricht des 2. Lockdowns - mein Chaya-Dienstag bleibt mir in den nächsten Wochen erhalten!


Freitag, 4. September 2020

Slow Down

Im Moment kommt es mir vor, als hinke ich der Zeit hinterher und dabei tue ich nicht mehr, sondern eher weniger, als sonst. Vielleicht ist das aber auch eine "natürliche Verlangsamung", die mich und meinen Körper auf den bald anstehenden Urlaub einstimmen will. Wer weiß?
Jedenfalls habe ich als Gegenmaßnahme meine Online- und Fernsehzeit eingeschränkt und habe nach der Irrseequerung auch ein paar Läufe ausfallen lassen, bzw. sie durch schöne Wanderungen ersetzt.

Wenn ich gelaufen bin, dann auch bewußt langsam und meistens in Five-Fingers, die mein Tempo zusätzlich etwas dämpfen, wie zB. bei diesem herrlichen 5km Lauf, bei dem mir das erste Mal die Herbsstimmung des Lichts so richtig aufgefallen ist. 
 
 
Ein paar Tage danach machte ich mit Claudia einen gemütlichen Spaziergang auf den Tannberg, wobei die Anfahrt mit dem Rad länger dauerte, als der Spaziergang selbst! (Und das, obwohl wir einen falschen Weg gewählt hatten?!?)
 
 
Am Nachmittag gab es dann das Kontrastprogramm dazu  bei einem phänomenalem Konzert im Festspielhaus mit Martin Grubinger & The Percussive Planet Ensemble (LINK), das ich mit der Lieblingsschwester genoß!
Das Wochenende brachte dann wunderbaren Landregen, den ich für einen Spaziergang am Seeweg durch das Wenger Moor nutzte. Die Luft war frisch, die Wege leer - Herz, was willst du mehr?
 
 
Getoppt wurde dieser Spaziergang dann nur noch durch meinen Wanderlauf über den Irrsberg am Dienstag dieser Woche, bei dem ich allerdings keine Bilder gemacht habe, weil mein Telefon lieber zuhause geblieben war. Und das war gut so, denn bei diesen traumhaften Regenstimmungen wäre ich wohl dreimal solange unterwegs gewesen, wenn ich sie versucht hätte, einzufangen. So konnte ich gehen, laufen und genießen.
Es regnete fast durchgängig und die Dunstwolken hingen über den Wiesen, dass man teilweise kaum den Gipfel sah. Den Weg hinunter nach Straßwalchen kannte ich noch nicht und war zeitweise etwas unsicher, ob ich nicht falsch abgebogen und in ein Bachbett gelangt war! Dann fand ich aber wieder eine Markierung und rutschte, ging, stolperte einfach weiter! Die Schuhe und Socken waren nass von unten, die Hose saugte das Wasser nach oben an und der Rest von mir wurde durch die nassen Pflanzen, wie durch eine natürliche Waschanlage gut "angefeuchtet". 
Wunderbarerweise hörte der Regen auf, als ich knapp einen Kilometer vor meinem Ziel-SBahnhof in Straßwalchen war, die Sonne kam heraus und so stieg ich dort wieder (fast) trocken in den Zug, um mich nach Hause bringen zu lassen.
--- Und hier noch die musikalische Untermalung zu diesem Post: Slow Down ---

Freitag, 17. Juni 2016

Von allem etwas

Das schöne, am momentanen Wetter hier ist, dass sich keiner darüber beschweren kann, weil für jeden etwas dabei ist. Es wechselt zwischen warm und sonnig, bewölkt und windig, es schüttet, gewittert, trocknet auf, die Sonne brennt, der Wind dreht von Ost (kalt) auf Süd (warm) und das alles mehrmals täglich! 
Dazu gibt es herrliche Wolkenformationen, so dass ich aus dem staunen gar nicht mehr raus komme!





So nutze ich die längsten Tage des Jahres auch so gut wie möglich aus - in 3 Tagen ist ja schon Sonnwend und dann werden die Abende wieder kürzer und die Morgen dunkler.







Am Dienstag wurde der Radtechnikkurs kurzfristig abgesagt und alleine wollte ich mit dem Rennflitzer nicht durch die Gegend eiern, also bin ich einfach, anstatt nach der Arbeit vom Bahnhof heimzuradeln eine kleine Runde um den Tannberg mit meinem Alltagsrad gefahren. Das ganze sehr gemütlich, mit einigen Fotopausen und kam nach einer knappen Stunde und ca. 15km wieder nach Hause um noch pünktlich den Regenbeginn von drinnen betrachten zu können!

Mittwoch ging es dann wieder sehr warm und sonnig weiter, Chaya und ich hielten uns vorwiegend im Wald auf und sie versteckte sich gelegentlich auch im hohen Gras.
Später wurde es wieder etwas grauer und mein Wiedereinstiegslauf von immerhin knapp einer Stunde war trocken, ein bißchen nass, sehr nass, sehr, sehr nass, etwas weniger nass und (zumindest von oben) wieder trocken. Die Socken und Schuhe sind noch immer nicht aufgetrocknet (wie denn auch, bei einer Luftfeuchtigkeit von 800%???) und wenn ich jetzt so rausschaue, hoffe ich auf eine Wiederholung für das im Trainingsplan stehende Fahrtenspiel!

Sonntag, 22. November 2015

Zu kurz!

Also so geht das wohl nicht.
Mittwoch: November-Frühling, Freitag: endlich mal ein Herbstlauf und heute das!
los geht's in Richtung Bahnhof
dahinter weiter Richtung Tannberg
Schneefall seit 10 Uhr vormittags - gut, dass noch nicht viel liegen bleibt, der Boden ist einfach noch zu warm! Aber nur einen Tag Herbst, das ist mir einfach zu kurz!
Vom Bahnhof lief ich Richtung Tannberg, da sah es kurz mal aus, als würde der Schnee aufhören. Tat er aber nicht. Im Wald hab ich mich dann völlig verfranst, den Weg verloren und bin quer durchs Gelände gestapft. Dadurch kam ich an einer völlig falschen Stelle wieder raus (da war ganz sicher der Schnee dran schuld! ;)  ), was mir dann noch einen Heimweg der Hauptstraße entlang beschert hat, weil ich da schon keine Lust mehr auf weitere Umwege hatte.
Aber immerhin fühlen sich die Gore-Tex-Treter jetzt auch wieder gebraucht und Schweineyeti sitzt schmollend in seinem Eck!
15,8km in 2:04h

Samstag, 1. November 2014

Langsam wieder bewegen - schön!

Bis Donnerstag war der weiteste zurückgelegte Weg diese Woche, in der Früh von mir zum Bahnhof und nach der Arbeit wieder zurück. Nachdem aber aus den Anzeichen zu Wochenbeginn nur mehr eine rinnende Nase und gelegentliche Niesattacken übrig geblieben waren, habe ich gestern wieder einen Testlauf gewagt.
Ganz gemütlich lief ich über den Glanzhügel nach Schalkham und Thalham in Richtung Kleinköstendorf  und dann zum Bahnhof, wo ich mein Fahrrad abholte, das dort seit dem Morgen stehen geblieben war, weil ich am Nachmittag ausnahmsweise mit dem Bus nach Hause gefahren war. 6km ohne besondere Vorkommnisse (außer, dass ich die ganze Zeit gestrahlt habe, wie ein Honigkuchenpferd!).
Heute fuhr ich am Nachmittag mit dem Rad in den Nachbarort, um dort mit Andrea eine Stunde gemütlich durch den Wald am Tannberg zu spazieren und anschließend noch eine weitere Stunde auf einer Wippliege am Waldrand die Nachmittagssonne quatschend zu genießen. Die Heimfahrt wurde dann schon wieder etwas kühl, weil die Sonne hier um vier Uhr Nachmittag schon viel von ihrer Wärmekraft verliert,aber knapp 4km sind ja schnell geradelt (auch wenn ich nun wieder lieber mit meinem Tourenrad fahre, weil die Herbststraßen mit dem Rennrad nicht so wirklich Freude machen...)!
Fotos habe ich heute keine gemacht, weil ich statt Telefon und Fotoapparat, seltsamerweise eine Packung Papiertaschentücher und Kaugummi in meine Jackentasche gestopft hatte! Fiel mir aber erst auf, als ich am vereinbarten Treffpunkt ankam und nachsehen wollte, ob sich Andrea schon gemeldet hat?!?