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Dienstag, 28. September 2021

Dies und das...

Meine restliche Urlaubswoche verbrachte ich mit einer schön-grau-nieselregnerischen Radrunde mit einer ehmaligen Nachbarin und dem Lauftreff am Mittwoch und
einem Mattseebesuch und Gartenzeit am Donnerstag.
Es war so herrlich ruhig, dass ich nicht mal
schwimmen gegangen bin, sondern nur am Steg saß.
Dann begannen die Schmetterlingsbegegnungen:
Am Weg zurück begegnete ich noch diesem
schönen Schmetterling
am Nachmittag sehe ich diesen auf meinen
Astern

Am Wochenende beim wandern dieser hier
Am Freitag gab es ein erneutes Läufchen (schön langsam muss ich meine Gelenke ja wieder an regelmässige Beanspruchung gewöhnen).
Sonntag fuhr ich dann mit dem Rad eine Runde, die ich mir schon länger mal vorgenommen hatte. Das Wetter war ideal und ich genoß es einfach mal ein paar Stunden mit Quietschi durch die Gegend zu gondeln.
Für den besseren Ausblick nahm ich sogar ein paar Höhenmeter in Kauf!

Sonntag, 7. März 2021

Zwei Seen und zwei Jahreszeiten

Ich bin gerne zuhause. Je länger dieser Lockdown dauert, desto weniger kann ich mir vorstellen, nach der Arbeit noch Termine "außerhalb" zu haben. Zu sehr habe ich mich schon auf meine Beschäftigungen daheim eingestellt und mich daran gewöhnt, ausreichend Zeit dafür zu haben. Trotzdem gibt es Tage, an denen ich einfach mal etwas anderes sehen will. Nicht immer den gleichen Ausblick, nicht immer die gleichen Laufrunden. 
Deswegen habe ich mich heute für meinen Sonntagslauf erst mal in die S-Bahn gesetzt und bin nach Oberhofen gefahren. Von dort ließ ich mich von meiner Uhr auf der gestern herausgesuchten Strecke bis nach Mondsee lotsen. Ich habe versucht, die Strecke so zu planen, dass wenig Straßen dabei sind und das hat auch zum größten Teil wunderbar geklappt.
Erst mal musste ich zwar auf dem Radweg los,
aber nicht sehr lange. Am Vormittag war es kurz mal bewölkt gewesen, aber die paar Schäfchenwolken verzogen sich ganz schnell wieder. Es war mit ca. 8° sehr angenehm, die Sonne wärmte kräftig und nach kurzer Zeit wurde mir warm.
Aber schon bald begegnete ich ein paar Winterresten!
Dann wieder Frühling und erster Blick auf den Irrsee - schööön!
In und um Gegend gibt es ganz schön viel Gegend. Und schön ist sie auch.
Zwischendurch kam ich dann zwar doch wieder auf die Straße, die um den Irrsee führt, aber die habe ich einfach für eine Pause vom fotographieren genutzt. Das war notwendig, denn sonst wäre ich noch länger unterwegs gewesen - hihi. Es war aber einfach oft so schön, dass ich gar nicht anders konnte, als stehenzubleiben und zu schauen. 
Dann schon ganz nah an Mondsee kam mir der Winter näher, als ich das gebraucht hätte!
Aber selbst dieses Ungemach konnte mich nicht aufhalten und kurz darauf wurde ich mit diesem hübschen Wegstück belohnt.
Dann wurden die Beine schon ein bißchen schwer und so war ich froh, gleich nach dem Ortsschild Mondsee meine Uhr abzustoppen und in den Schlendermodus zu fallen. 
In Ermangelung an offenen Cafés, gab es dann einen Toast und eine Bananenschnitte "to go", die ich auf einer Sonnenbank vor der Basilika hl. Michael verspeist habe.
So gestärkt wollte ich mich dann noch an die Seepromenade begeben, habe dieses Vorhaben aber ganz schnell wieder fallen lassen, als sich sah, welche Menschenmassen sich dort entlanggewälzt haben.
Also blieb es bei einer kleinen Runde durch den Ort und dann fuhr ich mit dem Bus wieder zurück. Naja zumindest teilweise. In Eugendorf musste ich umsteigen und da der nächste Bus fast 50 Minuten Wartezeit bedeutet hätte, spazierte ich das letzte Teilstück des heutigen Ausflugs auch noch heim und war knapp vor der Busankunftszeit zurück. 

Und falls sich jemand fragt, wie sich der Winter in dieser Gegend so lange halten konnte, wo wir doch schon Hochfrühling hatten...
 
 
 
 
 
 
 
 
Der kam am Freitag mit dicken Flocken einfach wieder zurück. Und zwar pünktlich zum Start (oder eben auch nicht) der Froschklaubersaison!
 
 
 
 
 
 
Also stand der Zaun mal wieder im Schnee.


Aber schon am nächsten Tag sorgte die Sonne - dort wo sie hinkam - dafür, dass er sich ganz schnell wieder aus dem Staub machte!

Montag, 14. Dezember 2020

Das Wochenende

War ganz wunderbar!
Es gibt manchmal einen Lauf (wahlweise: Radfahrt/Wanderung/Spaziergang/etc), der so eine ganz spezielle Stimmung hat, die einem etwas länger im Gedächtnis bleibt, als sonst. Und dieses Wochenende war das bei mir gleich zweimal der Fall. 
Samstag fuhr ich mit Ingrid zum Irrsee, weil wir mal wieder anderes Wasser sehen und spüren wollten. War am Vortag noch von Wetterverschlechterung die Rede, blinzelte die Sonne netterweise genau auf das Südende des Sees, als wir dort ankamen. 
Außer einem Fischerboot in einiger Entfernung war kein Mensch zu sehen, weder am Wasser, noch an Land. Es war richtig paradiesisch!
Traumhafte Wolkenstimmungen
Aufwärmen mit einer heißen Suppe!

 























Der prognostizierte Regen traf dann übrigens am Abend hier ein und hielt netterweise gleich den ganzen Sonntag an. Mit im Gepäck hatte er relativ milde Temperaturen (ca. 5°+), die ich für einen etwas längeren Lauf genutzt habe.
Bei Regen kann ich ja auch gut mal am Sonntag Nachmittag den Seeweg entlang laufen, weil sich dann keine Ausflüglermassen dort entlangwälzen. Aber dass der ganze Lauf, ich war eine gute Stunde unterwegs, so menschenleer sein würde, hätte ich nicht zu hoffen gewagt!
Erst lief ich über die kleinen Straßen und Wiesen nach Huttich,
Links leer
Rechts leer
Kontrollblick durch die Handykamera:
auch hinter mir alles leer!
bog dann zum See ab und machte im Naturstrandbad in Zell eine kurze Pause. Die nutzte ich, um 3 Minuten lang Hampelmannsprünge zu machen (ich war auch dort alleine und nein, mir war nicht kalt, ich mache mit ein paar anderen so einen Fitness-Adventskalender und die gestrige "Aufgabe" war eben diese Übung!), genoss noch einmal die Ruhe
und trabte dann selig grinsend wieder heim.
Einfach nur schön!

Donnerstag, 27. August 2020

Seecrossing #5 - Der Irrsee

Noch ein See!
Vor gut zwei Wochen fuhr ich mit dem Auto nach Mondsee. Die Strecke kenne ich gut und ich mag die Aussicht auf den Irrsee, an dem man von Norden bis Süden entlangfährt. Umrundet habe ich ihn ja schon ein paar Mal, aber.... 
Beim nächsten Lauftreff frage ich in die Runde, ob schon mal jemand durch den Irrsee geschwommen ist. Die Antwort ist nein, aber die Lieblingsschwester und Heide sind sofort bereit mitzuschwimmen.
Den vereinbarten Termin schreiben wir dann noch in unsere Vereins-OpenWater-WhatsApp-Gruppe und so finden sich auch noch zwei weitere Mitschwimmerinnen.

Der Sonntag Vormittag verwöhnt uns mit schattenspendenden Wolken und so starten wir gemütlich kurz nach 10 Uhr am Südufer und schwimmen los. Und schwimmen und schwimmen. Bei mir laufen mal wieder zwei Lieder in Endlosschleife und ich bewundere die Hütten am Seeufer, weiche gelegentlich einem Fischerboot aus und wundere mich, dass ein See von innen soviel größer wirken kann, wie von außen. Gelegentlich schaue ich mich nach Heide um, die manchmal links, manchmal rechts von mir schwimmt und schwimme weiter. Irgendwann ist dann auch das Nordende des Sees gut zu erkennen, aber ich habe keine Ahnung, wo das Strandbad ist, bei dem wir aussteigen wollen. Dafür sehe ich ziemlich viel Schilf und ein paar Boote. Die Blicke auf die Uhr häufen sich, was mein Schwimmtempo auch nicht unbedingt erhöht und nach einer gefühlten (kleinen) Ewigkeit taucht das Ziel auf, wo auf dem Steg die drei schnellen Schwimmerinnen schon auf uns warten! 
Puh, wer hätte das gedacht, dass sich die gleiche Schwimmzeit (wie im Obertrumer See) so unterschiedlich anfühlen kann!
Aber trotzdem ist die Freude groß und ich kann einen weiteren See zu meinen durchschwommenen hinzufügen.
 4,8km in 2:10 h

Samstag, 7. September 2019

Sommer oder Herbst?

Volker hat in seinem letzten Post (Link) ganz wunderbar den Wetterwechsel der vergangenen Woche auf Bildern festgehalten und scheinbar verhielt sich das Wetter "hier und dort" ganz ähnlich.
Fuhr ich Anfang der Woche bei angenehmen, gut 20°C mit dem Rad nach Zell am Moos an den Irrsee, um dort in einem ganz wunderbaren Mostheurigen den Ausblick auf den Zeller See, einen guten Most und eine noch bessere Jause zu genießen,
Auf der Hinfahrt - am Berg sieht man die Kirche von Sommerholz
Blick von der Mostschenke zum Irrsee
konnte ich gestern Nachmittag bei knappen 15° mal wieder im Wald ein wenig Gatschhupfen! 
"Eigentlich" hätte ich ja geplant gehabt, mich etwas zivilsierter auf einen der nächsten, bereits gebuchten Bewerbe vorzubereiten, aber die Versuchung war zu groß und der Spaß, den ich dabei hatte, machte jedes Gewissensaufflackern sofort zunichte!
 


Da hätte es mir fast die Schuhe ausgezogen!

Aber auch im Wald war es lustig!

Und "ernst" mach ich dann morgen wieder! 😁

Samstag, 19. August 2017

Berg und See

und anderes...

Irgendwie kam ich diese Woche nicht zum posten. Dabei gab es doch so allerlei berichtenswertes! Also hier eine kurze Zusammenfassung der Sport"ereignisse"! 😄

Montag fuhr ich am frühen Abend mit Andrea nach Mattsee. Dort findet seit vergangener Woche wieder das wöchentliche Vorbereitungslauftraining für den Frauenlauf statt. Die Organisatoren bieten das jedes Jahr an und wenn es zeitlich möglich ist, gehe ich immer gerne hin, denn Koordinationsübungen, Lauf-ABC und auch gelegentliche Hügel-Sprints, sind in der Gruppe einfach lustiger!
Hüpfend über die "Legosteine"
Dann erst durften wir auf die Strecke!

Am Dienstag wollte ich daher meinen Beinen etwas "Laufruhe" gönnen und machte mich auf eine schöne Radtour zum und um den Irrsee auf. Diese Idee hatten übrigens an diesem Feiertag auch ziemlich viele andere, so dass das umrunden des Sees auch nicht schneller war, als wenn ich gelaufen wäre!
Nach gut 60km sprang ich dann kurz vor Seekirchen noch in den Wallersee und ruhte mich und meine Beine im Naturstrandbad aus, bis die ersten Gewitterwolken aufzogen.


Erster Blick auf mein Ziel!
Mittwoch nutzte ich das bewölkte Wetter, um zu Mittag GANZ ALLEINE in der Westbucht des Wallersees zu schwimmen! Wahnsinn - außer mir waren ein paar Enten, Möven und vermutlich ein paar Fischlein unterwegs, aber kein Mensch weit und breit! Erst, als ich aus dem Wasser stieg, kam eine weitere Schwimmerin, die auch ganz irritiert war und mich fragte, ob das Wasser recht kalt sei, weil sie auch nicht verstand, dass es so leer war! 
Am Abend war Lauftreff und nachdem die Strecke diesesmal lautete: Obertrum - Seekirchen und zurück, dachte ich mir, ich dreh das ganze einfach um und lief von hier alleine nach Obertrum und dann mit der Gruppe zurück nach Seekirchen! So sparte ich mir das hin- und herfahren. (14,6km und 200 HM)
Abendstimmung über Obertrum
Für Freitag hatte ich mich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin verabredet, um mit ihr eine kleine Wanderung zu unternehmen. Ihren Vorschlag, auf den Regenspitz zu gehen, nahm ich sofort an, weil ich immer gerne neue Strecken kennenlerne und sie kennt massenhaft schöne Gipfel, hier in der Nähe.
Da will ich rauf!
Es war eine wunder-, wunderschöne Bergtour bei traumhaftem Wetter und wenig Menschen. Der einzige kleine Nachteil an dieser Runde ist, dass man auf dem Gipfel von Fliegenschwärmen derartig umschwärmt und attackiert wird, dass man das Panorama nur sehr kurz genießt und sich dann gerne wieder an den Abstieg macht!


















Dafür rasteten wir dann etwas länger auf der Bergalm (bei guter Jause) und gönnten uns als Abschluss noch ein kühlendes Bad im Hintersee.
Heute spüre ich ein "leichtes Ziehen" in meinen Beinen und werde ihnen wohl wieder mal eine schöne Yoga-Dehneinheit zukommen lassen. (Schließlich dürfen sie morgen wieder Tempotraining versuchen.)

Sonntag, 13. März 2016

#2 - Der Irrsee

Weiter geht's beim zehn Seen seh'n!

Heute war der Irrsee dran, das Wetter erinnerte sehr an letzte Woche, grau und windig. Allerdings hatte ich Glück und bekam die meiste Zeit der Runde nicht die volle Kälte zu spüren.
Los geht's!
Ich starte aus praktischen Gründen in Zell am Moos (bin dort momentan ehrenamtlich eingeteilt) und finde nicht nur sofort einen Parkplatz, sondern auch den richtigen Weg.
Ich laufe, wie auch letzte Woche gegen den Uhrzeigersinn. Bin es jetzt schon so gewöhnt, den See links von mir zu sehen. ;) Eine Bank lädt mal wieder ein, den Selbstauslöser zu verwenden, aber die 12 Sekunden sind einfach jedesmal unterschiedlich lang. 1x war ich schon aus dem Bild, einmal noch davor und das hier ist das "gelungenste".
Auch gut, dann mach ich eben doch wieder Selfies. Aber auch da ist volle Konzentration angesagt. Ein Lacher kommt mir da nicht aus!
Nach ca. 2/3 der Strecke überlege ich, ob es nicht weniger anstrengend wäre, einfach durch den See zurück zum Startpunkt zu schwimmen, verwerfe den Gedanken allerdings wieder, wegen der noch nicht sehr weicheifreundlichen Wassertemperaturen.
Aber dann sehe ich das...
Ein kleines Boot so ganz allein? Soll ich die Gelegenheit nutzen?
Ich lasse es stehen. Rudern ist ja nicht so mein Ding und was tu ich, wenn es undicht ist? Also kein Bootsklau, dafür werde ich mit Schneeglöckchenteppichen belohnt.
Hach und bis ich mich fertig gefreut habe, bin ich auch schon am anderen Ende des Sees angelangt und muss nur noch knapp 3km zurück nach Zell.
Das Wetter wird gegen Ende hin schon fast freundlich und sogar mein Auto finde ich nach einigen Versuchen wieder!
14,08km, 1:37h