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Donnerstag, 28. September 2023

In vollen Zügen

Helge hat es in ihrem Kommentar gut zusammengefasst. Nix los am Blog, viel los bei mir. 

Aber der Herbst ist da - egal, was die Temperaturen sagen. Das Licht ist anders, die Luft frischer, die Tage kürzer. Und all das genieße ich in vollen Zügen und in den letzten Wochen auch buchstäblich, nämlich fahrend in vollen Zügen.
Es gab da zB. zwei Zugfahrten ins Ländle für Handwerkertermine, Eigentümerversammlung, einmal für zwei Tage mit Brommi als Begleiter, einmal am gleichen Tag hin und zurück. 

Dann stand wieder unser Mädelswochenende mit Pia und Carina am Programm. Heuer trafen wir uns in Augsburg (während sich ein Großteil der Bloggergemeinschaft in Berlin herumtrieb) und wie schon bei der Premiere im letzten Jahr, war es von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur bereichernd, lustig und wohltuend. 
Wir haben viel gesehen, viel gegessen und viel geratscht!

Durch diese Ausflüge war dann eben nicht mehr allzuviel Zeit für große sportliche Unternehmungen. Aber eine schöne Radrunde,

ein kurzer Waldlauf,
und regelmäßiges Feierabendschwimmen

gehen sich immer aus.
Dann noch die Zeit mit Chaya
und die Herbstpracht im Garten - alles Dinge, die ich in vollen Zügen genieße!


Meine Abende widme ich momentan dem neuen Buchprojekt und freue mich, dass schön langsam die Zielgerade erahnbar wird!

Mittwoch, 9. September 2020

Abends - Mittags - Morgens

Drei Läufe, drei Tageszeiten, drei Wetter!

Ist das nicht herrlich? Im Grunde genommen macht man dreimal das Gleiche und kommt doch zu so unterschiedlichen Ergebnissen.

Donnerstag lief ich abends um kurz nach sieben los. Richtig Lust hatte ich zwar nicht, wollte mir aber die Beine noch ein bißchen vertreten und beschloss, dass die Bayerham-Runde dafür ausreicht. Dass die dann länger gedauert hat, als geplant, war aber nicht meine Schuld, sondern die des tollen Sonnenunterganges, den ich am höchsten Punkt der Strecke einfach ein wenig genießen musste, bevor ich der Bahn entlang wieder zurück nach Hause getrabt bin.
 

Am Sonntag wollte ich meine Laufstrecke ein klein wenig verlängern. Ich bin ja im Sommer nur sehr wenig und das auch immer kurz gelaufen. Schön langsam fehlen mir aber meine Laufzeiten, also wird es Zeit da mal wieder was zu ändern.
Das Wetter war einfach nur herrlich, Grauschattierungen und Wolken en masse, leichter Regen, angenehme Temperaturen. Auch wenn ich den ersten Teil immer wieder mit Gehpausen garniert habe, kam ich doch mal wieder auf eine zweistellige Kilometeranzahl.
Ein paar Farbtupfer in die Landschaft setzen!
Da blitzt schon ein wenig der blaue Himmel hervor
Und der dritte Lauf war dann "eigentlich" sonnig. Also zumindest liefen wir an einem sonnigen Tag. Nur war von dem noch nicht soviel zu sehen...
Mein Auto fand es sei wieder mal Zeit für ein Wellnessprogramm und drängte in seine Lieblingswerkstatt. Da ich ihm ja kaum einen Wunsch abschlagen kann, brachte ich es also gestern in der Früh dorthin.
Das Gute daran ist, dass die Werkstatt in Mattsee liegt und Claudia nur ca. 5 Kilometer oberhalb wohnt. Und wir wollten sowieso am Dienstag gemeinsam laufen. Also machen wir das gleich um kurz nach halb Acht.
Mein Auto ist abgegeben und wir haben die Wahl, um welchen der drei Trumerseen wir laufen wollen und wählen den Grabensee. Bei der Fahrt nach Mattsee hat schon die Sonne durch den Hochnebel geblitzt, also gehe ich davon aus, dass sie sich bald ganz zeigen wird.
Bald ist jetzt nur so ein Begriff, der nicht genau eingrenzbar ist.....
Dazu findet mein Telefon, dass es Nachtbilder besser findet, als solche vom Tag und liefert mir sonderbar düstere Ergebnisse.
 
 
Der Hochnebel bleibt beständig über uns, was unserer guten Laune aber keinen Abbruch tut und so laufen und quatschen wir gut eine Stunde auf schönen Wegen durch die Gegend und der restliche Tag kann kommen!

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Schön langsam...

... ziehe ich mich zurück.
Die Wintersonnenwende naht und damit auch der Beginn meiner jährlichen Klausurtage. Seit gestern habe ich frei und kann mich schon auf diese Ruhephase einstimmen. 
Schon am Sonntag habe ich bewußt begonnen, Tempo aus dem Alltag rauszunehmen und bin, statt wie sonst mit dem Auto nach Obertrum zum Hallentraining zu fahren, hinüberspaziert. Zeitweise konnte ich die frisch verschneite Landschaft bewundern, zeitweise musste ich eher blind dahintappen, weil mir der Wind den Schnee so direkt in die Augen wehte!
Die Waldstücke waren am schönsten,
weil windgeschützt!
Gestern war ich noch im Hospizeinsatz und habe Chaya besucht, heute geht es abends zum (Glühwein-)Lauftreff und morgen wird am späten Nachmittag die Wintersonnwendfeier mit Andrea gefeiert. 
Danach gönne ich mir ein paar Tage Pause, in denen ich viel Spazieren gehen, lesen und schreiben werde, aber den Laptop und das Wischfon lieber links liegen lasse. Sicher wird sich auch das eine oder andere Läufchen ausgehen, die Wetterprognose vespricht ja Tauwetter!
Mal sehen, wie lange mein neuer Terrassengast überleben wird... 
Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich angenehme Feiertage, egal was ihr wo und wie feiert - habt Spaß!

Donnerstag, 21. April 2016

Was brauch' ich?

Was jede(r) von uns braucht, um sich wohlzufühlen ändert sich (zum Glück) ja ständig. Oft ist "es" auch gar nicht so einfach zu benennen. Da überlegt man hin und her, ein wenig hiervon, etwas davon, vielleicht noch eine Prise von jenem, usw.
Momentan ist das bei mir ganz einfach. 
Ich brauche Schlaf! Viel Schlaf! Am liebsten um 12 Uhr Mittag für ein Stündchen, dann noch mal gegen 17 Uhr und möglichst früh wieder ab ins Bett, damit zumindest 7h auf das Schlafkonto kommen, bevor der Wecker klingelt.
Ob das nun die Frühjahrsmüdigkeit ist, die sich aus dem Hinterhalt angeschlichen hat oder etwas anderes, ist mir mittlerweile egal. Hauptsache, ich darf schlafen! ;)

Was ich am Samstag noch als Nachwirkung des Seminars verbucht hatte, wiederholte sich am Montag (und ließ mich in der Stadtbücherei, in der ich gerne die Zeit zwischen Arbeit und Schwimmtraining lesend überbrücke so tief einschlafen, dass ich einen wunderschönen Traum hatte!), am Dienstag, gestern und heute! 
Also probiere ich nun die verschiedensten Gegenmaßnahmen aus, um zumindest noch ein bißchen was vom Tag zu haben.
Montag tat mir das Schläfchen gut, den Rest der Müdigkeit vertrieb das kühle Wasser im Hallenbad und die "lustigen" Aufgaben unseres Schwimmtrainers.
Dienstag rettete ich mich mit einem kurzen Regenerationsläufchen über die schlimmste Phase, danach war mein Kreislauf wieder soweit in Schwung, dass ich bis 22 Uhr wach blieb.
Mittwoch nutzte ich Chayas Lebensfreude beim Spazierengehen + den Ärger über meinen kaputten Rasenmäher, um durch den Nachmittag zu kommen und freute mich über Begleitung in der Cappuchino-Gruppe beim abendlichen Mittwochslauftreff.
Noch in der Sonne



die aber schon am verschwinden ist!

Eine andere Möglichkeit sich wachzuhalten ist die, neue Ideen zu entwickeln. Zum Beispiel eine praktische Lösung für immer frische, vitaminreiche Verpflegung beim Radfahren.
Man nehme: ein (altes) Rad, das einige lange Monate mit der Himbeerhecke der Nachbarin verwachsen war, schneide es heraus und bewundere den Überlebenswillen einiger Pflanzen. Mit ein wenig Nährlösung im Schaumstoffsattel und einigen Salatsamen lässt sich da sicher was züchten!


Freitag, 11. Dezember 2015

Was soll ich da noch sagen?

Gestern beim donnerstäglichen Hundespaziergang.
Gerade, als ich am höchsten Punkt unserer Runde bin, geht hinter uns die Sonne unter und vor uns kriecht der Nebel über den Hügel herauf, wird dichter, um uns schließlich ganz einzuhüllen.







Sonntag, 8. November 2015

Gestörter Winterschlaf

Die unglaublich milden, beinahe spätsommerlichen Temperaturen, die uns der November hier momentan bietet, bringen scheinbar die Bären im Salzburger Zoo dazu, sich dem Winterschlaf zu verweigern. Müde seien sie zwar, aber die ungewohnt hohen Temperaturen hielten sie davon ab, sich in ihre Winterpause zurückzuziehen, war in der SN am Samstag zu lesen.
Was soll daran so schlimm sein, dachte ich mir, lasst die kleinen Bären doch noch ein wenig die Sonne genießen und wenn sie müde genug sind oder die Temperaturen sinken, gehen sie schon schlafen.
Aber schon wenige Stunden später musste ich feststellen, dass nicht nur die Bären den Winterschlaf verweigern, sondern auch die Gelsen! Sticht mich doch ein solches schlaf- oder sterbeunwilliges Exemplar in der Nacht zweimal höchst unangenehm in meinen linken Fuß! Das geht ja wohl gar nicht! Ab ins Bett mit euch und zwar schnell!! Was glauben die denn, wie lange die sich noch von mir ernähren können - tststs.

Nun gut. Das war dann wohl auch der aufregendste Teil des Wochenendes. Irgendwie war es sonst wunderbar ruhig und untätig, auch weil ich meine rechte Hand ein wenig schonen wollte, die ich mir am Freitag bei einem Stolpersturz ein wenig aufgeschremmt hatte. Kaum zu glauben, wozu man so einen Handballen alles brauchen könnte, wenn er noch vollständig da wäre! ;)

Der Lauf war trotzdem nur traumhaft schön, ich lief Richtung Jägerwiese los, bog dann (zu früh, wie ich zuhause auf der Karte feststellen musste) nach links in den Wald und lief einfach immer hügelan, bis ich zu einer Abzweigung kam, die ich schon kannte. Kurz darauf konnte ich auch schon die ersten Häuser von Sommerholz durch die Bäume blitzen sehen und war davon so begeistert, dass ich nicht mehr auf den Weg geachtet habe und "Badautz" am Boden lag. Hand, Ellenbogen und Knie rechts aufgeschürft, ein Loch in der Tight. Trotzdem war die Stelle gut gewählt, denn kaum 100m weiter saß ein Holzarbeiter am Waldrand und jausnete. Und der hatte ja schließlich keinen Eintritt für meine Stunt-Show bezahlt!
14,85km in 1:49h








vor mir Sommerholz
unter mir, der Wallersee
Zu dem ging es heute wieder - ich ließ mir Zeit, bis mein Garten ganz im Schatten lag und lief dann den Seeweg runter in einen wunderbaren Sonnenuntergang, der sich erst orange-rot im Wasser spiegelte und schließlich erst die dünnen Schleierwolken rosa-gelb und dann nach und nach den Himmel erst bunt und dann immer dunkler einfärbte, bis es langsam dämmrig wurde. 
Es war so traumhaft schön, dass ich einige Zeit direkt am Wasser stehen bleiben und einfach nur schauen und genießen musste, bevor ich über die Wierer Stiege wieder zurück nach Hause lief! Die Kamera lag zuhause, aber das war auch gut so, denn sonst wäre ich gar nicht mehr gelaufen!
8km in 54min