Um den Abschluss des halben Jahres "Mehrarbeit" gebührend zu würdigen, habe ich das letzte Wochenende verlängert, bzw. die Woche verkürzt. Und was könnte ich mit drei freien Tagen im Frühherbst anfangen? Schlafen, Schwimmen, Laufen, Wandern, Radeln?
Ich entschied mich für letzteres und wählte als Ziel einen kleinen Ort im östlichen Weinviertel namens Herrnbaumgarten, von dem ich vor ein paar Wochen erzählt bekommen hatte. Dieser Weinbauort ist nämlich eines sicher nicht - alltäglich! Ganz offiziell wird damit geworben "Das verruckte Dorf" zu sein, statt eines gewöhnlichen "Mu-" gibt es das "Nonseum" mit lauter Erfindungen, die die Welt nicht braucht, Einzelsocken werden geehrt und manch Alltagsgegenstand wird wörtlicher genommen, als man es gewohnt ist!
Das alles klingt doch perfekt, um aus dem Alltag auszusteigen!
Freitags fuhren mein aufgepacktes Eselchen und ich erst mal mit der Westbahn nach Wien und von dort noch einige Kilometer weiter in den Norden. In Wolkersdorf stiegen wir aus und schon begann das fröhliche Verfahren!?! Wer will denn schon einen Ort auf dem direkten Weg verlassen, wenn sie auch sieben unterschiedliche Runden um den Bahnhof drehen kann??
"Radwege" jagte!
So kam ich jedenfalls auf sehr abwechslungsreicher Strecke meinem Ziel immer näher und bewunderte die viele Gegend rings um mich.
Nach knapp 60km war ich dann am Ziel, fand schnell meine Pension und bekam ein wunderbar gemütliches Zimmer im Weingut zur Schlafmütze zugewiesen.
Nach dieser Radelei fand ich ein paar Spazierschritte ganz angenehm und ich sah mich schon mal im Ort ein wenig um.

Dabei entdeckte ich nicht nur wunderbare Kellergassen (der Ort hat mehr Keller- als Straßenkilometer), sondern auch schon ein paar Eigenheiten, wie die Kiste vor dem Gemeindamt des Ortes (gleich neben dem Gemeinderad).
Dass Socken - besonders Socken-Singles - einen ganz besonderen Stellenwert haben, wurde mir schon klar, als ich bei der Buchungsbestätigung den Zusatz fand, ich möge mich doch nach Einzelsocken umsehen und sie gegebenfalls mitbringen.
Und so fand eine schon länger bei mir im Dornröschenschlaf liegende Einzelsocke eine neue Besitzerin!
Mein Verdacht, dass ich nicht die Einzige war, die dieser Aufforderung nachkam, bestätigte sich gleich nach einem herrlichen Frühstück!
und machte am Nachmittag ein wenig Sightseeing an und über der tschechischen Grenze.
Am Sonntag schrie die Sonne wieder nach einer längeren Radtour uns so wurde wieder aufgesattelt und ich machte mich auf den Weg in Richtung Donau. Warum mich der Wind mit aller Kraft davon abhalten wollte anzukommen, konnte ich nicht herausfinden, aber höflichst umschrieben könnte man sagen, dass ich ihm an diesem Tag nicht unbedingt freundlich gestimmt blieb!
Aber alles hat ein Ende, ein wunderbarliches Wochenende genauso, wie eine anstrengende Radfahrt und so kam ich nach 80? 90? Kilometer (ich habe scheinbar zwischendurch meine Uhr abgestoppt und es erst sehr viel später bemerkt!) irgendwann doch nach Korneuburg, von wo aus ich nur mehr ein paar ebene, beinahe windfreie Radkilometer zu meinem Abfahrtsbahnhof dahingleiten musste!
So kam ich jedenfalls auf sehr abwechslungsreicher Strecke meinem Ziel immer näher und bewunderte die viele Gegend rings um mich.
Nach dieser Radelei fand ich ein paar Spazierschritte ganz angenehm und ich sah mich schon mal im Ort ein wenig um.

Dabei entdeckte ich nicht nur wunderbare Kellergassen (der Ort hat mehr Keller- als Straßenkilometer), sondern auch schon ein paar Eigenheiten, wie die Kiste vor dem Gemeindamt des Ortes (gleich neben dem Gemeinderad).
Dass Socken - besonders Socken-Singles - einen ganz besonderen Stellenwert haben, wurde mir schon klar, als ich bei der Buchungsbestätigung den Zusatz fand, ich möge mich doch nach Einzelsocken umsehen und sie gegebenfalls mitbringen.
Und so fand eine schon länger bei mir im Dornröschenschlaf liegende Einzelsocke eine neue Besitzerin!
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Hildegard Parth |
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Spiegelei |
und machte am Nachmittag ein wenig Sightseeing an und über der tschechischen Grenze.
Am Sonntag schrie die Sonne wieder nach einer längeren Radtour uns so wurde wieder aufgesattelt und ich machte mich auf den Weg in Richtung Donau. Warum mich der Wind mit aller Kraft davon abhalten wollte anzukommen, konnte ich nicht herausfinden, aber höflichst umschrieben könnte man sagen, dass ich ihm an diesem Tag nicht unbedingt freundlich gestimmt blieb!
Aber alles hat ein Ende, ein wunderbarliches Wochenende genauso, wie eine anstrengende Radfahrt und so kam ich nach 80? 90? Kilometer (ich habe scheinbar zwischendurch meine Uhr abgestoppt und es erst sehr viel später bemerkt!) irgendwann doch nach Korneuburg, von wo aus ich nur mehr ein paar ebene, beinahe windfreie Radkilometer zu meinem Abfahrtsbahnhof dahingleiten musste!