Nachdem mir die Fahrt am Mattigtalradweg zu Beginn meines Urlaubs so viel Spaß gemacht hat (Link - R24) und die Wettervorhersage ab Mittwoch dieser Woche wieder auf sehr radelfreundliches Wetter hoffen ließ, habe ich in meiner dritten und letzten Urlaubswoche noch den Traunradweg unter die Pedale genommen!
Ca. 85 Kilometer ist er lang und führt von Gmunden am Traunsee bis zur Einmündung der Traun in die Donau ein paar Kilometer östlich von Linz. Gut fahrbar an einem Tag also, sogar die Anfahrt mit dem Zug nach Gmunden würde sich in der Früh leicht ausgehen.
Da ich aber noch nie in Gmunden war und mir die Stadt auch gerne ansehen wollte und außerdem ja Urlaub und viiieeel Zeit hatte, beschloss ich einen Zweitagesausflug daraus zu machen.
Also wurde am Mittwoch mein Rad gesattelt und eine Jause eingepackt.
Dann fuhr ich mit dem Zug nach Vöcklabruck, wo ich die Wahl hatte, umzusteigen oder die restlichen paar (ca. 17) Kilometer mit dem Rad zu fahren. Meine Wahl fiel auf zweiteres und sobald ich aus Vöcklabruck draußen und von der Bundesstraße weg war, führten mich kleine Nebenstraßen in Richtung Süden. Nach ein paar Kilometern verlief die Strecke, die ich mir über Komoot planen ließ, dann dem Salzkammergutradweg entlang direkt bis nach Gmunden.
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Quietschi mit dem Schlosshotel Orth im Hintergrund |
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Gefunden und für Elke geknipst |
Nach Sightseeing, Kaffee- und Kuchenpause am See und ausgiebigem rumsitzen auf den Schaukelliegen an der Esplanade, fuhr ich am späteren Nachmittag zu meinem Quartier.
Am nächsten Tag begrüßte mich schon zum Frühstück blauer Himmel und Sonnenschein. Allerdings war es noch relativ kühl, sodass ich mir mit dem Start bis neun Uhr Zeit ließ. Aber dann ging es los, der Radweg startet direkt im Ort und ist übrigens auch sehr gut beschildert. Mir hat er jedenfalls nur einen einzigen Verfahrer beschert. Da man flußabwärts fährt ist es ein sehr entspanntes dahinkurbeln und es bleibt genügend Zeit, die Gegend zu bewundern.
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Kurz vor Lambach - erste Pause |
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Schilder über Schilder! |
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Am Weg zum Mittagessen |
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Kaum zu glauben - schon aus! |

Die Fahrt ohne Navi-Unterstützung funktionierte wirklich sehr gut nur musste ich zwischendurch schon über mich selbst lachen, weil jedes grüne Täfelchen, das irgendwo auftauchte, sofort von mir auf Radweghinweis gescannt wurde. So kam ich mir wirklich vor, wie auf einer Schnitzeljagd, nur dass es die kleinen (oder auch größeren) R4-Schilder waren, nach denen ich immer Ausschau hielt.
Direkt am Ende des Traunradwegs ist das Kraftwerk Asten, das auch dazu genutzt werden kann, die Donau zu überqueren, um zB. auf der anderen Uferseite den Donauradweg zu nehmen. Ich habe mich dort allerdings dafür entschieden, den restlichen Nachmittag an einem kleinen Badesee - dem Ausee - zu verbringen