Manche Gewitter haben etwas befreiendes und reinigendes. Gerade dann, wenn sie nach einer langen drückenden Hitzephase schon sehnlichst erwartet werden. Andere erwartet man zwar nicht, kann aber - wenn sie wieder abgezogen sind - nur staunen, welche Kraft in der Natur steckt.
Dienstag gab es hier so eines der 2. Art. Da ich etwas länger nach Hause gebraucht habe (der Zugverkehr war zusammengebrochen) war ich zwar nicht dabei, aber das war mir gar nicht unrecht. Ich konnte ja im Garten sehen, was da abgegangen war.
Wie gut, dass ich nicht von meinen selbstangebauten Gemüsen leben muss. Da traf es die Gemüsebauern, die Gärtnereien und Landwirte schon viel härter. Nachdem ich am Montag Abend noch sehr erfreut meinen blühenden Hauswurz fotographiert hatte,
hieß es am Mittwoch dann eben aufräumen, wegschneiden und wieder hochbinden. Im Gegensatz zu meinen direkten Nachbarn habe ich allerdings noch nicht wieder nachgepflanzt, da auch für die Restwoche immer wieder Gewitter prognostiziert waren. Die kamen dann auch, aber nicht mehr direkt über Seekirchen.
Heute wagte ich mich bei meinem Vormittagsläufchen dann wieder in den Wald. Anfangs dachte ich dann sogar, dass es gar nicht so schlimm sei, der erste Teil des Weges sah auch nicht schlimmer aus, als gestern noch die Ischler Trasse, die als Radweg nach Salzburg führt.
Aber schon ein Stückchen weiter waren dann immer mehr Schäden zu sehen.
Manchmal ging es auch gar nicht weiter.
Aber viel war auch schon weggeschnitten und aufgeräumt.
Manchmal ging es auch gar nicht weiter.
Aber viel war auch schon weggeschnitten und aufgeräumt.
Bleibt abzuwarten, wie viele Bäume den Menschen noch um die Ohren fliegen müssen, bis sie einsehen, dass sie sich mit ihrem Umgang mit der Natur nur selbst schaden.