Posts mit dem Label Wallersee werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wallersee werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 20. Mai 2024

#3 der nassen1000er und sonstiges Wasser

Das neue Spiel zeigt schon Auswirkungen.
Habe ich letzte Woche noch sehr einfach meine 

#3 der nassen 1000er
am 14.5. im Wallersee eingesammelt,

fange ich schon an, etwaige Ausflugsziele nach Schwimmgelegenheiten zu "bewerten". So hat mich I. letzthin bei einem Telefonat gefragt, ob ich Lust hätte, mit ihr nach Steyr zu fahren, um die Stadt anzuschauen und ich habe sofort im Internet gesucht, ob es denn dort ein Freibad gibt, in dem ich dann einen Kilometer schwimmen könnte! Hihi. 
(Der Vollständigkeit halber - ja, gibt es!)

Aber auch sonst, zeigen meine Ausflüge der letzten beiden Wochen einen erstaunlich hohen Wasseranteil.
Wie zum Beispiel:

Ein herrlicher Spaziergang am Muttertag, fernab von sämtlichen Ausflugslokalen im schattigen Marktnerholz, bei dem ich am Weg zu einer kleinen Kirche bei einem hübschen (Frosch)teich 
und später bei einem regelrechten Kindergarten 
vorbeigekommen bin. Außerdem entdeckte ich gleich zu Beginn noch dieses Fundstück, das mir schon zu denken gibt. 

Am Samstag schwang ich mich aufs Rennrad und fuhr eine kleine Runde zu den Ragginger Seen hier ganz in der Nähe. Da ich diesesmal aber die Richtung der Runde änderte, hatte ich nicht nur einmal bei den vielen kleinen Wegkreuzungen die Qual der Wahl! Aber dafür belohnte mich ein herrliches Froschkonzert dann für die Sucherei.
Gestern fuhr ich teils mit der Bahn, teils am Tauernradweg nach Golling. Der ursprüngliche Plan, ein Stückchen weiter zu den Salzachöfen zu radeln, wurde wegen der sehr dunklen, wuchtigen Quellwolken abgeändert und ich blieb beim Gollinger Wasserfall, der etwas vor Golling liegt, stehen. Dort war ich eh schon so lange nicht mehr und durch die Gewitterregen der letzten Nächte, ist er gut gefüllt und noch beeindruckender, als sonst. 
Ich spazierte hinauf bis zum Hexenloch und der Quelle, setzte mich dann auf eine Bank und stellte fest - es regnet! Naja, zumindest tröpfelte es schon. 
Also ging ich zurück zu meinem Rad, fuhr zum Bahnhof in Golling und ließ mich von der ÖBB wieder bis Salzburg kutschieren, wo der Himmel wieder sehr viel freundlicher aussah und radelte das letzte Stück der Strecke wieder heim, wo es dann als Belohnung einen riesigen Erdbeer-Eisbecher gab! (Ohne Beweisfoto).

Donnerstag, 28. September 2023

In vollen Zügen

Helge hat es in ihrem Kommentar gut zusammengefasst. Nix los am Blog, viel los bei mir. 

Aber der Herbst ist da - egal, was die Temperaturen sagen. Das Licht ist anders, die Luft frischer, die Tage kürzer. Und all das genieße ich in vollen Zügen und in den letzten Wochen auch buchstäblich, nämlich fahrend in vollen Zügen.
Es gab da zB. zwei Zugfahrten ins Ländle für Handwerkertermine, Eigentümerversammlung, einmal für zwei Tage mit Brommi als Begleiter, einmal am gleichen Tag hin und zurück. 

Dann stand wieder unser Mädelswochenende mit Pia und Carina am Programm. Heuer trafen wir uns in Augsburg (während sich ein Großteil der Bloggergemeinschaft in Berlin herumtrieb) und wie schon bei der Premiere im letzten Jahr, war es von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur bereichernd, lustig und wohltuend. 
Wir haben viel gesehen, viel gegessen und viel geratscht!

Durch diese Ausflüge war dann eben nicht mehr allzuviel Zeit für große sportliche Unternehmungen. Aber eine schöne Radrunde,

ein kurzer Waldlauf,
und regelmäßiges Feierabendschwimmen

gehen sich immer aus.
Dann noch die Zeit mit Chaya
und die Herbstpracht im Garten - alles Dinge, die ich in vollen Zügen genieße!


Meine Abende widme ich momentan dem neuen Buchprojekt und freue mich, dass schön langsam die Zielgerade erahnbar wird!

Dienstag, 22. August 2023

Zurück im Alltag

und dem Versuch, wieder sowas wie Training in meine Zeitplanung mit aufzunehmen.
Durch meine Nichtlauferei verlief mein bisheriges Sportjahr ja äußerst gemächlich. Lustigerweise fehlt mir der Biss, wenn ich nicht laufen kann, auch beim radeln und schwimmen. (Das nichtexistente Stabitraining erwähne ich hier nur in Klammer).
Aber da ich mich von C. zu einem Aquabike-Bewerb in Sprintdistanz überreden ließ, wollte ich doch wieder ein wenig ins regelmässige Schwitzen kommen. Der Sommer ist gut zu mir und übernimmt einen Großteil davon, aber ich will ja in Bewegung schwitzen, nicht nur beim rumliegen auf der Terrasse. 
Jetzt fällt mir erst auf, wie sich die regelmässigen Sporteinheiten klammheimlich verringert haben, wenn sie nicht sogar völlig verschwunden sind. Und zwar dann, wenn ich mir etwas anderes ausmache. Sonst war da immer der Gedanke mit dabei: an dem Tag will ich noch schwimmen (oder wahlweise radeln / laufen), das muss sich vorher oder nachher noch ausgehen, noch möglich sein. Jetzt treffe ich mich direkt nach der Arbeit, bleibe bis spätabends in Salzburg, tue dies und jenes, komme dann (oft gut satt) nach Hause und bleibe dann auch dort gleich sitzen. 
So geht das doch nicht!
Also mache ich mir jetzt - gedanklich - wieder eine ungefähre Wochenplanung, damit die Versuche wieder in die Gänge zu kommen, nicht (im Café oder im Gastgarten) untergehen.

Am Wochenende ist das kein Problem, da habe ich am Samstag einen Mini-Test für den Bewerb nächste Woche gemacht (und bin gnadenlos eingegangen)! Ich fuhr ganz gemütlich mit dem Rad nach Obertrum, wollte dort einmal quer über die Bucht und wieder zurück und danach eine etwas längere Strecke wieder mit dem Rad zurück. Der Plan war 7km zum Aufwärmen, dann 600m schwimmen und 15km radeln mit etwas Tempo.
Hat nur leider nicht funktioniert. Im See konnte ich nicht mal 300m am Stück kraulen bevor ich von einem Sauerstoffzelt zu halluzinieren begann und bei der anschließenden Radfahrt fühlten sich 30 HM an wie 300 m senkrechte Wand. 
Und nein, es war nicht die Temperatur, die war nämlich um 9 Uhr vormittags mit ca. 22 Grad noch sehr angenehm. Ich vermute eher, dass mein Kopf "Tempo" dachte und mein Körper deswegen vorsorglich auf "Notaus" stellte. Hihi - da werde ich ihn wohl wieder langsam daran gewöhnen müssen.
 
So geschehen dann am Sonntag, bei einer 3T-Radausfahrt auf den Mondseeberg. Da habe ich versucht, mich mit "da kannst du Windschatten fahren", "ich kenn die Strecke, ich kann auch langsamer nachkommen" und ähnlichen Gedanken vom Körper-Shutdown fernzuhalten, was auch fast funktioniert hat. Blöd nur, dass ich zwar Verpflegung mithatte, die aber erst nach zweieinhalb Stunden begann, zu essen und da waren die Speicher schon leer. Aber eine kurze Pause im nächsten Café bot dann die nötige Zeit, um die Kalorien dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wurden und so fuhren wir die Runde doch noch gemeinsam zu Ende. 
Blick auf den Mondsee

 
Nach 70 Kilometern im für mich etwas-außerhalb-der-Komfortzonetempo, war dann der Montag offiziell als Ruhetag eingeplant, den ich mir in der Arbeit durch ein sehr wohlschmeckendes Urlaubsmitbringsel versüßt habe. 
 
Und heute habe ich mit Alexandra und der Lieblingsschwester den Katastrophenschwumm vom Samstag wieder gutgemacht. Birgit wollte eine längere Strecke schwimmen, Alexandra und ich auch, aber nicht ganz so weit. Also haben wir beschlossen, den Wallersee von Zell nach Henndorf zu queren. Ein Auto und mein Rad stellten wir in Henndorf ab, fuhren gemeinsam nach Zell, dann schwammen wir die 1,4km im spiegelglatten und märchenhaft ruhigen See hinüber, Alexandra und ich fuhren wieder heim und Birgit durfte noch zurückschwimmen. So kam jede zu ihrem Schwumm in der passenden Distanz und solange ich nicht das böse T.-Wort denke, scheint die auch kein Problem für mich zu sein. 

Dienstag, 8. August 2023

Eine große Dosis Wallersee

Immer, wenn ein Urlaub oder Ausflug vor der Tür steht, scheine ich noch mal ein bisschen Wallersee auf Vorrat zu brauchen.
Heute Vormittag unterbrach ich meine Arbeit für eine herrlich erfrischende halbe Stunde schwimmen. Die kühlen Nächte haben die Wassertemperatur auf 17 Grad gesenkt, was für August sehr ungewöhnlich ist, den Schwimmgenuss aber deutlich erhöht!
Dass ich am Samstag Vormittag bei Schütteregen alleine im See war, konnte ich ja noch verstehen, aber heute??? Naja, mich hat es nicht gestört.
Und weil ich im September heuer doch noch mal an der Startlinie eines Bewerbs stehen werde, gab es danach (nach Mittagessen und einkaufen) auch noch die 2. Disziplin. Eine Runde mit dem Rennrad um den Wallersee  -  bei idealen Bedingungen, nur der Wind (nicht lachen Volker!) hat mich ein bißchen getriezt. Die Runde ist ideal für eine kurze Radeinheit, führt über lauter kleine Straßen, wo kaum Verkehr herrscht und kann auch (fast) beliebig erweitert werden, falls ich mal mehr will.
 
Und hier kommt noch ein Bild speziell für Catrina - er ist da!

Montag, 8. Mai 2023

Sie kam, sah und strahlte!

Oder sollte es besser heißen: Sie stieg aufs Rad, radelte und kam strahlend an?
Egal, wie die Überschrift lautet - Helge hat ihren Wahnsinnsplan, von ihr zu mir zu radeln und dabei jeden einzelnen Höhenmeter mitzunehmen, den sie erwischen konnte, bravourös umgesetzt. Im eingespielten Team mit Andi, der für Verpflegung und Aufmunterung an der Strecke sorgte, erreichte sie am Donnerstag bei (wie könnte es auch anders sein) strahlendem Wetter, Seekirchen.
Abends trafen wir uns dann beim Italiener ums Eck, um schon mal zu besprechen, was wir an diesem Wochenende schönes unternehmen könnten. 
Da die Wetterprognose perfekt für eine Wanderung war und Helge und Andi den Waller- und den Fuschlsee ja schon von ihrem Besuch 2018 kannten, fuhren wir eben zum übernächsten, nämlich zum Wolfgangsee.
Von St.Gilgen aus wanderten wir gemütlich dem Ufer entlang Richtung St. Wolfgang, was uns ausreichend Zeit zum quatschen bot. Weil wir hatten uns ja doch so einiges zu erzählen! Über den Falkenstein wurde ich dann zumindest etwas ruhiger - da brauchte ich die Luft doch zum schnaufen.
Die Ausblicke auf den Wolfgangsee sind aber auch atemberaubend!
Glücklicherweise war Helge helgetypisch gekleidet, so konnte ich die beiden nie verlieren, auch wenn sie sich mal ins Gebüsch schlugen.
Und dann waren wir auch schon wieder am See und  konnten die Kirche von St.Wolfgang sehen. Natürlich durfte auch der Besuch beim Weißen Rössl nicht fehlen, bevor wir uns mit dem Schiff dann wieder bequem zurück schippern ließen.
Und damit enden meine Fotos und im Großen und Ganzen auch unsere Aktivitäten. Am Abend sassen wir gemütlich mit der Lieblingsschwester plus Familie beim Essen, am nächsten Tag dann ziemlich ausgiebig bei mir beim Frühstück, bis zumindest Andi sich noch auf eine Radrunde aufmachte, während Helge und ich von der Couch auf die Terrasse übersiedelten, um dort noch ein wenig zu quatschen. Und da uns der Gesprächsstoff noch immer nicht ausging, setzten wir das auch noch am Abend fort. Und dann auch noch kurz am Sonntag Morgen, bis die beiden sich wieder ins Auto setzten und in Richtung Trier entschwanden. 
Es war einfach ein ganz wunderbares und entspanntes Wochenende, vielen Dank für euren Besuch!

Nach soviel entspanntem essen, sitzen und quasseln war ich dann froh, wegen des WingsforLife-Runs noch raus zu "müssen". Zu Mittag setzte ich mich aufs Rad, fuhr nach Obertrum und startete dort mit einigen anderen vom Verein, auf einer festgelegten Runde durch den Ort. Claudia und ich beschlossen einen sehr gemütlichen Spazierlauf zu machen, da wir beide nicht gerade voll im Training sind, was auch ganz wunderbar funktioniert hat. Nach knapp einer Stunde fiel uns auf, dass wir schon ziemlich lange nichts mehr von der App gehört hatten und stellten fest, dass sie sich wohl nach einer guten halben Stunde ausgeschalten hatte. Da wir beide aber nicht auf einen Rekordlauf aus waren, war uns das ziemlich egal, liefen die Runde noch fertig und setzten uns dann zur Labestation, um die noch auf der Strecke befindlichen LäuferInnen anzufeuern. 








Danach gab es noch einen Eiscafé bei der Lieblingsschwester und dann kurbelte ich mit einem kleinen Zusatzschlenkerer wieder nach Hause und ließ dieses ganz besondere Wochenende nachwirken.

Dienstag, 13. September 2022

Back to school?

Das wohl eher nicht, bin ich der Schule nun doch schon einige Jährchen (hüstel) entwachsen. Aber doch hat der Schulanfang Einfluß auf meinen Lebensrhythmus. 
Zum einen gibt er mir einen guten Schuss Motivation nun wieder regelmässig(er) mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, wo ich doch weiß, dass jetzt wieder Millonen und Abermillonen nervige Kinder in den Zügen sitzen, in denen es die letzten Wochen so herrlich ruhig war und zum anderen - was noch viel besser ist - beginnt nun wieder die regelmässige Chayabesuchszeit!
Heute war ich schon über Mittag bei ihr und genoss unseren gemeinsamen Spaziergang bei strahlendem Altweibersommerwetter.
Auch beim Laufen finde ich nun schön langsam wieder in meinen gewohnten Trott. Einmal Lauftreff, einmal kurz und knackig (oder eben das, was sich für mich so anfühlt) und einmal in Ruhe etwas länger. Wobei das länger sich im Moment noch auf die Dauer des Laufs bezieht und noch nicht unbedingt auf den Umfang. 
In den Tagen dazwischen wird geradelt und geschwommen, die Wassertemperatur im See ist wieder angenehm und die Badegäste nehmen von Tag zu Tag ab. Der sich ankündigende Herbst hat schon so einiges für sich!
Was sich auch noch positiv auf die Laufmotivation auswirkt ist nun auch eine zweite Anmeldung zu einem 5km Lauf. Exakt 11 Jahre nach meinem ersten Start am Wolfgangsee - damals war es die 40. Ausgabe, 
starte ich auch heuer dort wieder am 16. Oktober!

 

Sonntag, 8. Mai 2022

Wings for Life - App Run 2022

Eins gleich vorweg - bei mir hat die App heuer funktioniert! 😀
Ich bin nun wohl schon 4 oder 5mal mit der App gestartet und freue mich jedesmal, wenn mit der Technik alles klappt. Dass das nicht immer so ist, können Elke und Oliver heuer leider berichten. 
Ich hatte mich erst letzten Sonntag angemeldet, als vom Verein ein Infomail kam, dass es wieder eine Labestation an der Obertrumer Laufstrecke geben würde. Daraus schloss ich, dass sich wieder eine ganze Gruppe zusammenfinden würde.
Aber am Freitag waren gerade mal 5 Anmeldungen beim TrumerTriTeam zu finden. Noch dazu schrieben einige, dass sie auf anderen Strecken laufen würden. Auch egal, dachte ich, dann laufe ich eben hier vor der Haustüre. Aber dann meinte Claudia, dass sie auch starten würde und wir planten, gemeinsam in Obertrum unsere Runden zu drehen. 
Wir trafen uns eine halbe Stunde vor dem Start im Vereinsheim und beschlossen, erst mal zur Laufstrecke zu gehen, um zu sehen, ob dort noch mehr 3Tler sein würden. Gerade, als wir loswollten, kam Ger, um das Zelt, Biergarnituren und Verpflegung für die Station zu holen! So halfen wir ihm noch schnell, die Sachen in den Bus zu tragen und schon war es 15 Minuten vor Start! Claudia fuhr im Bus mit, ich wollte aber lieber hinspazieren, weil ich noch die benötigten Einstellungen für die App starten und testen und meine augesuchte Musik für diesen Lauf bereitstellen wollte. 
2 Minuten vor dem Start stopfte ich dann die Ohrstöpsel in die Ohren, Buff darüber, Musik gestartet, und noch bevor ich am eigentlichen Startpunkt war, hatte der Lauf begonnen! Also startete ich meine Uhr und trabte an, noch eine Jacke und Trinkflasche in der Hand, die ich nach ein paar hundert Meter gleich bei der Verpflegungsstation deponierte. Dort waren schon eine Handvoll Leute, zT. Eltern von Kindern, die mitliefen, zT. Bekannte, die heuer nicht selbst starteten. Auf der Laufstrecke waren schon verschiedene Grüppchen zu sehen - huch, woher kommen denn auf einmal soviele Leute? Damit hatte ich nicht gerechnet und war "etwas" überfordert. Da ich ja mit Musik lief, hörte ich nicht, was gesprochen wurde, lief aber trotzdem erst mal eine Runde mit Heide und Claudia mit. So richtig rund lief es aber noch nicht, erst als ich begann, mich auf die Musik (RHCP - Californication) zu konzentrieren, kam ich in einen Rhythmus, der mir behagte. 
Nach knapp 5 Kilometern kamen wir wieder bei der Verpflegungsstation vorbei, dabei kam ich wieder etwas aus dem Takt und prompt bekam ich Seitenstechen. Also legte ich ein paar Gehschritte ein, bis sich das Atmen wieder gut anfühlte und trabte weiter. Da lief es dann wirklich gut. Ich war zwar nicht alleine auf der Strecke, lief aber doch für mich und musste außer auf die Sonntagsspaziergänger und entgegenkommenden Läuferinnen auf niemanden mehr achten. So machte die ganze Sache richtig Spaß!
Ein kurzes Stück danach kreuzten sich Claudias und meine Runde dann wieder und wir liefen ein Eck gemeinsam und als sich das CatcherCar bei ihr näherte, drehte sie um, ich lief noch etwas weiter und machte dann den Bogen zurück zum Start. 
Dort trank ich erst mal die Flasche leer, die ich zu Beginn dort hingestellt hatte, denn trotz angenehmer Temperaturen haben mich die Sonne und der Wind mich ganz schön ausgetrocknet. Der Wind kühlte nach dem Laufen auch schnell aus, also spazierten wir zurück zum Vereinsheim und als mir ein Blick auf die Uhr verriet, dass der nächste Bus in 10 Minuten fahren würde, schnappte ich meine Utensilien und war kurz nach 15 Uhr schon wieder zu Hause!
Zum fotographieren fehlte mir heute eindeutig die Muße - die hatte ich dafür gestern, bei einem kurzen Schwumm im Wallersee. Meine geplante Radausfahrt fiel leider ins Wasser und deshalb beschloss ich mich auch in selbiges zu stürzen. 

Sonntag, 7. November 2021

Seit langem....

... mal wieder die Wallerseerunde am Sonntag Vormittag.
... mal wieder eine lange Distanz.
 
Gestern habe ich es einfach nicht geschafft, meinen Hintern aus der Wohnung zu bewegen, bevor ich abends zum Krimifest ins Salzburger Literaturhaus gefahren bin. Also musste der Körper mit einer 40 minütigen Stabieinheit zufrieden sein. 
Heute wollte ich den Tag aber nicht einfach so verstreichen lassen und nachdem ich ja gut ausgeruht war (diese Woche gab es nur am Dienstag einen kurzen "nach-Hause-Lauf"), wagte ich mich seit langem mal wieder an die Wallerseerunde.
Ich wollte einfach vor mich hintraben, Fotos machen, die Sonne genießen und nicht an die Zeit denken. 
Hat funktioniert!
Erster Fotostopp schon nach 2 Kilometern,
aber ich konnte nicht widerstehen
Motive boten sich zuhauf
Zur Halbzeit in der Ostbucht kamen mir zwar die ersten Zweifel, ob ich die Strecke wohl fertiglaufen können würde, aber im Prinzip war es mir egal. Wenn mir die Kondition ausgegangen wäre, wäre ich eben heimspaziert.
Aber irgendwie - langsam und mit vielen Foto- und Schaupausen, wurden die Kilometer hinter mir mehr, die vor mir weniger und
beim einbiegen in "meine" Straße sprang die Uhr auf 20 km um! 
Da bin ich ja mal gespannt, was meine Gräten morgen dazu sagen.

Sonntag, 22. August 2021

Premiere verpennt!

So was Blödes aber auch! Da freue ich mich schon die längste Zeit auf meine Parkrunpremiere - und dann schalte ich den Wecker einfach aus, dreh mich rum und schlafe weiter!
Seit 14.8. gibt es auch in Salzburg wöchentlich einen Parkrun. Erfahren habe ich davon von Oliver, der schon des öfteren in seinem Blog über diese wunderbare Idee berichtet hat. Am ersten Termin ging es sich nicht aus, aber gestern wollte ich nach Hellbrunn fahren und mitlaufen. Es hat alles gepasst: das Wetter, ich hatte mich schon registriert und den Barcode ausgedruckt, die Tatsache, dass ich danach sowieso nach Salzburg zum arbeiten musste und ich war nach 2 langen Arbeitstagen, die völlig sportfrei vorübergingen, gut ausgeruht. Aber eben scheinbar nicht ausgeschlafen genug! Tja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben. 
 
Dafür gab es heute Vormittag einen schönen Zwischenregenlauf. Dampfig, sag ich nur, sehr, sehr dampfig!
Das Wetter sorgte dafür, dass ich größtenteils alleine auf dem Rupertiweg dem Wallersee entlang laufen und in Ruhe den Ausblick im Naturstrandbad genießen konnte.
So vertrödelte ich eineinhalb Stunden für gerade mal 11 Kilometer!
Egal - schön war's!

Dienstag, 12. Januar 2021

Wärmer als gedacht, länger als geplant

Da raffe ich mich heute Mittag auf, um in der (geglaubten) Eiseskälte einen kurzen Lauf zu machen und muss nach dem ersten Kilometer die Route ändern, wieder heimlaufen und eine Schicht ausziehen, weil ich VIEL zu warm angezogen war!
Der Plan war einfach nur 5 Kilometer durch den Ort zu traben.Gestern und vorgestern kletterten die Temperaturen nämlich nie höher, als -4°C und das brachte mir zumindest am Sonntag schon fast Frostbeulen ein.
Vormittags am See
und nachmittags bei einem 45minütigem Lauf, warm eingemummelt. Etwas stutzig gemacht hat mich, dass ich beim loslaufen, diesem Herrn begegnet bin, der eindeutig in Richtung meiner Wohnung unterwegs war. Ob der meine Scheefrau besucht hat? Es war allerdings nichts aus ihr herauszukriegen!
Gestern war es dann noch kälter. Aber klar und sonnig. Und ich saß den ganzen Tag in der Arbeit... also beschloss ich, nicht nach Hause zu fahren, sondern einfach ein Stück meines Heimwegs zu spazieren, um so noch die letzten Sonnenstrahlen genießen zu können. 
Ui, war das kalt! Meine Beine wurden die ganzen eineinhalb Stunden nicht wirklich warm. Warm ums Herz wurde mir allerdings, als ich zumindest von einem Schneehaufen am Boden angelächelt wurde. 
Auch heute Früh hatte es noch so um die -5° und danach war ich nicht mehr draußen, bis zu meinem Laufstart.
Fischach
... und plötzlich war da sowas
Helles am Himmel
Naja, das Versehen war dann ja auch schnell beseitigt und nach einer kleinen Änderung der geplanten Route lief es sich plötzlich viel leichter und anstatt nach knapp 4 Kilometer rechts zurück zum Ort zu laufen, bog ich links ab, schaute nach, ob der Schnee schon für eine gespurte Loipe reicht
nein, tut er nicht!
und trabte über eine kleine Anhöhe ein schöne Runde und wieder zurück nach Hause. So kamen ganz ungeplant 10 Kilometer auf mein Laufkonto und die, für die nächsten drei Tage angesagten Schneefälle, lassen mich kalt!