Posts mit dem Label Wandern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wandern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 8. Juli 2025

Rein in den Juli

Der Juli bringt heuer erst mal große Hitze mit sich, die ich gemeinsam mit Chaya "bewältigen" darf. So kurz vor den Sommerferien darf ich nämlich öfter zu ihr, da Notenkonferenzen und ähnliches meinen Schwager beschäftigen.
Zum spazieren gehen ist es tagsüber zu heiß und so weichen wir auf die nächste Abkühlungsmöglichkeit aus, den Quellenbach, nur ein paar hundert Meter von ihrem Garten entfernt. Dort ist es schattig und Chaya kann im Wasser herumpritscheln, während gefühlt hunderte von Bremen versuchen, mich auszusaugen. 
Sonst bleiben wir lieber im schattigen Garten und meine Hundesitterdienste beschränken sich aufs Gesellschaft leisten. Chaya scheint damit zufrieden zu sein und so bin ich es auch. 
Auch wenn ich alleine bin,  fehlt mir ein wenig der Antrieb, mich tagsüber zu bewegen und so schaffe ich es am Samstag erst gegen Abend, mich aufs Rad zu schwingen und zumindest noch ein Stündchen in der Abendsonne durch die Gegend zu rollen. Der Vorteil: es ist kaum Verkehr, was sehr entspannend ist.
Für Sonntag ist dann zwar Regen prognostiziert, der scheint aber vorerst noch im Süden des Bundeslandes zu verweilen, also beschließe ich, nach vormittäglichem Challenge-Roth-Livestream schauen, einen neuen Anlauf für die Wanderfestigkeit meiner Ferse zu starten, wenn auch in der Light-Version. An den Füssen trage ich dieses Mal die Xero Mesa Trail, fahre mit dem Bus nach Mattsee und spaziere über den Sagenweg auf den Buchberg. Oben angekommen wird erst mal der schöne Ausblick bewundert, die Wolken versucht zu benennen
und dann geht es über den Vogelweg wieder zurück. Immer wieder werde ich von Schmetterlingen umflattert, gelegentlich schaffe ich es sogar, sie zu fotographieren.
In Mattsee habe ich dann schon 10 Minuten später einen Bus zurück, was mich zwar um meinen "geplanten" Eiscafé im Dorfcafé bringt, aber dafür gibt es zuhause frische Stachelbeeren vom Strauch, bevor der Regen einsetzt. 
Fazit: nach der kurzen Busfahrt fühlt sich der linke Fuss ziemlich bamstig an, aber das Gefühl verschwindet bis Montag und nach 24h spüre ich kaum noch was davon. Yipieh! Klar war die Strecke deutlich kürzer, die Höhenmeter weniger, als es am Gaisberg der Fall gewesen wäre, aber insgesamt war ich doch länger (und ohne Sitzpausen) am Weg, als sonst. 
Das heißt, das nächste Mal, probiere ich wieder eine Vollversion! 

Dienstag, 10. Juni 2025

Versuch macht (nicht immer) kluch ...

... heute machte der Versuch nämlich statt dessen eine dicke fette Blase an meiner linken Ferse. 

Aber von vorne.
Nachdem die Ferse bei meinen zwei kurzen Läufchen pro Woche schon relativ stabil ist und ich gelegentlich in der gleichen Woche auch einen etwas längeren Spaziergang zusätzlich einstreuen konnte, wollte ich es heute mit einer kleinen Wanderung versuchen. (Den Ausflug auf den Schloßberg in Hohenems zähle ich nicht als Wanderung, der war schon sehr kurz.) Wenn heute der Versuch gut gehen würde, hätte ich nämlich eine hübsche Idee für den nächsten Brownie-Urlaub. 
Also beschloss ich, mit dem Bus nach Koppl zu fahren und von dort aus den Ostgrat entlang auf den Gaisberg zu wandern. Das ist eine sehr angenehme Strecke, nur gut 6km bis zum Gipfel, die Anfahrt ist kurz und sollte ich Probleme mit der Ferse bekommen, fährt von dort alle 2 Stunden ein Bus nach Salzburg.
Zur Sicherheit wollte ich auch die Wanderstöcke einpacken, zu trinken brauchte ich auch was, also einen kleinen Laufrucksack gepackt und wenn ich den schon am Rücken habe, kann ich doch auch gleich eine kleine Jause für "oben" einstecken, schließlich will ein Gipfelsturm nach so langer Zeit doch gebührend gewürdigt werden!
Nur die Wahl der Schuhe bereitete mir einiges Kopfzerbrechen. Gelaufen bin ich jetzt immer in gut gedämpften Laufschuhen, gewandert bin ich früher aber am liebsten mit den VFF oder den sehr leichten Trail-Laufschuhen. Aber ob ich die schon wieder so gut vertrage? Ein Blick in meinen Schuhschrank brachte mich dann auf eine ganz andere Idee. Ich habe ein Paar festere, halbhohe Trekking-Schuhe, die ich sonst nur bei sehr kalter und nasser Witterung für meine Chaya-Spaziergänge trage. Zwar kam ich mir dann mit diesen Schuhen, dem Laufrucksack und den Wanderstöcken fast ein wenig "overdressed" vor, aber was soll's.
Von der Bushaltestelle spaziere ich auf einer kleinen Straße direkt Richtung Ortszentrum, wo die Wanderwege dann los gehen. Mein Weg führt mich erst ein kurzes Stück durchs Koppler Moor, bevor er dann abzweigt und durch den Wald den Gaisberg hinauf führt. Doch schon nach gut zwei Kilometern spüre ich, dass da an der Ferse etwas gar nicht so ist, wie es sein sollte. Nein, es ist nicht die mir wohlbekannte Stelle selbst, sondern ein reiben und brennen, das eindeutig vom Schuh verursacht wird!
Grmmmpffffff... was tun? Ignorieren oder umkehren? Noch ist es nicht so schlimm, dass ich nicht weitergehen könnte, allerdings liegt die eigentliche Steigung ja noch vor mir. Bei der nächsten Weggabelung bleibe ich vor den Hinweisschildern stehen. Rechts geht es zum Gaisberg, links zurück zum Ort.
Ich gehe nach links, jetzt in dem Wissen, dass Wanderstöcke und Jause wirklich etwas zu viel des Guten waren und fahre mit dem nächsten Bus wieder nach Hause. 
Die Blase ist trotz der frühen Umkehr riesig, aber zum Glück noch zu - die werde ich nun erst mal verheilen lassen, bevor ich den nächsten Versuch starte. Dann aber sicher mit anderen Schuhen! 

Sonntag, 1. Juni 2025

Langes Ländle-Wochenende

Oder: Aus dem Regen in den sonnigen Westen!

So ein Donnerstagfeiertag ist schon was feines. Da packt frau am Dienstag Abend den Rucksack und fährt am Mittwoch gleich nach getaner Arbeit mit dem Zug gen Westen. Zwar hat es die ganze Fahrt fast durchgehend geschüttet, aber auf dem letzten Stück wurde der Regen immer weniger und als ich in Lauterach am Bahnsteig mein Brompton entfaltete, war es (zumindest von oben) schon trocken. 

Den Donnerstag nutzte ich, um mich wieder etwas einzuwohnen. Über Mittag beschloss ich dann aber, einen Fitnessparcours zu besuchen (das macht mehr Spaß, als daheim auf der Matte zu turnen), den ich mal beim vorbeispazieren in Hard gesehen hatte. 
Ein Stück fuhr ich mit dem Bus und begab mich auf die Suche.
Auch wenn ich ihn nicht wiederfinden würde - die Gegend ist ja schön, um dort eine Runde spazieren zu gehen! Aber siehe da, nach kurzer Zeit leuchtete mir schon ein Schild aus dem Grün entgegen. 
Los geht's!
Manche Schilder fand ich zwar nicht so ganz verständlich, andere dafür umso mehr!
Ich blieb brav auf den Wegen und überlebte! Das war wirklich großes Glück, denn sonst hätte ich ein fantastisches Abendessen bei Freunden verpasst. 
Fotografiert habe ich nur die Vorspeise, danach gab es Gegrilltes, Nachspeise und herrliche Gespräche. Obwohl im Laufe des Abends sogar die Sonne noch herauskam, beschloss ich, die Heimfahrt dann doch im Faulmodus zu absolvieren. 
Am nächsten Tag wollte ich nämlich wieder mit Brommi auf den Weg. Ich hatte mir ein Stück des Rheintal Radwegs vorgenommen.
Mit dem Zug fuhr ich also nach Feldkirch und suchte mir mit Hilfe von Komoot den Einstieg in den Radweg. Das war auch das einzige Mal, dass ich das Telefon zum navigieren brauchte, die Beschilderung ist nämlich so perfekt, dass sogar Orientierungslegasthenikerinnen wie ich, sich nicht verfahren können!
Besonders gut gefallen haben mir auf den ersten paar Kilometern diese Ortsschilder.
Die Strecke führt erst entlang der Ill und dann weiter dem Rhein entlang bis ... tja, eigentlich bis zur Nordsee! Soweit wollte ich am Freitag aber doch nicht fahren und habe mich mit gut zwei Stunden Pedaliergenuss zufrieden gegeben!
Schließlich wollte ich am Abend ja noch Bregenz besuchen. Dort war Feiertags(?)programm mit gratis Open-Air Konzert am Kornmarktplatz und einer traumhaften Abendstimmung an der Seepromenade.
Am Samstag machte ich einen Ausflug nach Hohenems. Schon des längeren hatte ich auf meiner inneren Want-to-Do-Liste den Schlossberg mit der Burgruine "Alt-Ems" stehen.
Gedacht - gemacht! 
Die kurze Wanderung geht direkt am Schlossplatz in Hohenems los und führt über gut begehbare Wanderwege die knapp 300HM direkt zur Ruine. 
Dort findet im Moment gerade eine Ausstellung des Künstlers Helmut King statt. Tja, ich fand die Kombination der Werke mit der Ruine nicht so toll, obwohl mir die Arbeiten an sich gut gefallen. Aber die Anlage ist deswegen ja nicht minder beeindruckend und der Ausblick bis zum Bodensee einfach herrlich!
Am Nachmittag fand ich, dass ich für ein Wochenende nun genug unternommen hatte, packte meine Siebensachen und fuhr am Abend wieder nach Hause. 
Immerhin ist hier mittlerweile ja auch die Sonne angekommen und erlaubt mir einen faulen Sonntag auf der Terrasse! 

Dienstag, 3. September 2024

Zwei Seen und ein Gipfel

Wieder konnte ich in einer Woche zwei neue 1000er einsammeln!

Am Dienstag fuhr ich nach der Arbeit mit dem Bus nach Mondsee, an den Mondsee. Einen kurzen Spaziergang von der Bushaltestelle liegt das Strandbad Schwarzindien, von wo aus man einen wunderbaren Blick in den Ort und auf die dortige Basilika hat. Ich schwamm ihr ein Stückchen entgegen, schlug dann einen Bogen und konnte wieder an Land die 

#22 der nassen 1000er verbuchen.
Am Freitag packte ich eher kurzentschlossen am Vormittag meinen Schwimmrucksack, schulterte Brommi und fuhr mit dem Zug nach Vöcklabruck. Von dort radelte ich, wie schon mal vor vier Jahren nach Gmunden (damals fuhr ich am nächsten Tag den Traunradweg weiter), 
spazierte über die Esplanade und 
gelangte schließlich zu einer netten Badestelle, am Ostufer. Dort schwamm ich dann ziemlich viel Zick-Zack, denn jedesmal, wenn ich weiter in den See reinschwimmen wollte, fuhr ein Boot entweder in Richtung Hafen, dorthin zurück oder ein Touristenboot in Richtung Ort. Aber auch in Kringeln und Kreisen kommt man irgendwann zu 1000 Meter und somit war auch 

#23 der nassen 1000er abgehakt. 

Den Gipfel gab es dann am Sonntag. Aber um gleich mal falsche Erwartungen im Keim zu ersticken - es war keine Hochgebirgsexpedition (hihi), sondern eine gemütliche Sonntag-Vormittagswanderung. Mein Ziel war die Loibersbacher Höhe, da gibt es einen Weg hinauf, der am frühen Vormittag fast gänzlich im Schatten liegt, was bei den momentanen Temperaturen sehr angenehm ist.
Oben gab es dann ein kurzes Päuschen, bevor ich wieder den gleichen Weg zurück zum Parkplatz ging. Der Fuß hat zwar gestern noch ein wenig gemosert, aber mir war der Test wichtig für meinen Urlaub, da will ich ja auch ein paar Parks besuchen und die eine oder andere Wanderung unternehmen. 

Sonntag, 25. August 2024

Summertime ...

and the living is easy.

Auch wenn ich keine springenden Fische gesehen habe, war ich in den vergangenen Tagen wieder an zwei "neuen" Seen, um meine Sammlung zu vergrößern.

Letzte Woche nutzte ich den Donnerstagfeiertag, um schon am Mittwoch gleich nach der Arbeit in den Zug gen Westen zu steigen. Zwar muss ich dann den ganzen Tag den Koffer mit mir herumschleppen, aber es hat den Vorteil, dass ich am Donnerstag gleich nach dem morgendlichen Kaffee mit Brommi nach Bregenz sausen kann, um dort im Bodensee die

#20 der nassen 1000er zu absolvieren!
Traumtägle
So darf ein Tag ruhig beginnen!
Danach ging es mit dem Bus in den Bregenzerwald, genauer gesagt nach Lingenau, wo ich eine kleine Rundwanderung zum dortigen Quelltuff (LINK) gemacht habe.  
Abends gab es dann noch feines Essen im benachbarten Lokal und dann ging ich früh schlafen, denn am Freitag wartete (mal wieder) eine kleine Herausforderung auf mich!!!
Das letzte, noch eingepackte Regal sollte endlich seine Bestimmung erfüllen dürfen. Also las ich erst mal die Bauanleitung (ja ehrlich, ich mach das ...), sortierte die ganzen Klein- und Großteile und fing an. Dass ich dabei ins Schwitzen kam, lag nicht nur an den hochsommerlichen Temperaturen in der Wohnung - hihi.
Zum Glück musste ich nicht allzulange schwitzen, denn gegen Mittag kam Petra mich abholen. Wir machten eine wunderschöne kleine Wanderung vom Wolfurter Schloss Richtung Bildstein. Die meiste Zeit im Wald im wohltuenden Schatten und immer so ins Gespräch vertieft, dass wir am Rückweg die eine oder andere nicht geplante Ecke mitnahmen.
Bildstein
Danach gönnte ich mir eine kurze Verschnaufpause, aber dann wurde weiter geschraubt!
Und als ich schon glaubte, endlich fertig zu sein, stellte ich fest, dass da noch Füße an die Unterseite gehören. Dazu muss man aber erst die Position genau ausmessen, damit das Teil dann nicht wackelt und ein wenig vorbohren. Und genau diese Arbeit von vielleicht 10-15 Minuten war mir dann zuviel. 
Also ließ ich alles liegen und stehen und fuhr nach Bregenz, genoss den Sonnenuntergang an der Molo und spazierte dann Richtung Seebühne, wo ich mir die erste Stunde des Freischütz von der Seite anhörte. 
So war der Tagesabschluss noch sehr entspannt, die Regalfüße kamen am Samstag dran und nach einem gemütlichen Nachmittag bei Freunden, packte ich am Abend wieder zusammen und fuhr am Sonntag wieder zurück.
Zuhause angekommen, musste ich mich erst mal um meine Gemüsepflänzchen kümmern. Kaum nimmt man ihnen ein-zwei Tage die Früchte nicht ab, biegen sie sich unter der wohlschmeckenden Last. 
Dann gab es wieder Alltag - Arbeit, eine kleine Radrunde hier, ein gemütlicher Spazierlauf da. 
Am Freitag fuhr ich mit der Lieblingsschwester, Schwager und seiner Mutter nach Linz zu einem Konzert. Klassik am Dom heißen diese Open-Air Konzerte und wir hatten einen wunderbaren warmen Abend, um uns von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov zwei Stunden lang besingen zu lassen. 
Und gestern gab es noch einen Ausflug zu "Übungszwecken". Mein Urlaub kommt mit Riesenschritten näher und ich wollte ein neues Navigations-Programm ausprobieren. Es ist eines, das Offline funktioniert und am leichtesten kann ich sowas testen, wenn ich mich in der Gegend noch ein wenig auskenne. Außerdem wollte ich wissen, wie ein Grenzübertritt funktioniert, weil ich Länderkarten einzeln geladen habe. 
Und so verband ich das eine mit einem weiteren Spielepunkt und fuhr zum Walchsee, wo ich die 

#21 der nassen 1000er geschwommen bin.
Danach gondelte ich mit Brommi noch einmal rund um den See, ließ die (etwas) überfüllten Lokale mit Seeblick links liegen und fuhr am späteren Nachmittag wieder zurück.  

Montag, 20. Mai 2024

#3 der nassen1000er und sonstiges Wasser

Das neue Spiel zeigt schon Auswirkungen.
Habe ich letzte Woche noch sehr einfach meine 

#3 der nassen 1000er
am 14.5. im Wallersee eingesammelt,

fange ich schon an, etwaige Ausflugsziele nach Schwimmgelegenheiten zu "bewerten". So hat mich I. letzthin bei einem Telefonat gefragt, ob ich Lust hätte, mit ihr nach Steyr zu fahren, um die Stadt anzuschauen und ich habe sofort im Internet gesucht, ob es denn dort ein Freibad gibt, in dem ich dann einen Kilometer schwimmen könnte! Hihi. 
(Der Vollständigkeit halber - ja, gibt es!)

Aber auch sonst, zeigen meine Ausflüge der letzten beiden Wochen einen erstaunlich hohen Wasseranteil.
Wie zum Beispiel:

Ein herrlicher Spaziergang am Muttertag, fernab von sämtlichen Ausflugslokalen im schattigen Marktnerholz, bei dem ich am Weg zu einer kleinen Kirche bei einem hübschen (Frosch)teich 
und später bei einem regelrechten Kindergarten 
vorbeigekommen bin. Außerdem entdeckte ich gleich zu Beginn noch dieses Fundstück, das mir schon zu denken gibt. 

Am Samstag schwang ich mich aufs Rennrad und fuhr eine kleine Runde zu den Ragginger Seen hier ganz in der Nähe. Da ich diesesmal aber die Richtung der Runde änderte, hatte ich nicht nur einmal bei den vielen kleinen Wegkreuzungen die Qual der Wahl! Aber dafür belohnte mich ein herrliches Froschkonzert dann für die Sucherei.
Gestern fuhr ich teils mit der Bahn, teils am Tauernradweg nach Golling. Der ursprüngliche Plan, ein Stückchen weiter zu den Salzachöfen zu radeln, wurde wegen der sehr dunklen, wuchtigen Quellwolken abgeändert und ich blieb beim Gollinger Wasserfall, der etwas vor Golling liegt, stehen. Dort war ich eh schon so lange nicht mehr und durch die Gewitterregen der letzten Nächte, ist er gut gefüllt und noch beeindruckender, als sonst. 
Ich spazierte hinauf bis zum Hexenloch und der Quelle, setzte mich dann auf eine Bank und stellte fest - es regnet! Naja, zumindest tröpfelte es schon. 
Also ging ich zurück zu meinem Rad, fuhr zum Bahnhof in Golling und ließ mich von der ÖBB wieder bis Salzburg kutschieren, wo der Himmel wieder sehr viel freundlicher aussah und radelte das letzte Stück der Strecke wieder heim, wo es dann als Belohnung einen riesigen Erdbeer-Eisbecher gab! (Ohne Beweisfoto).

Freitag, 27. Oktober 2023

Kurzstrecke

Lauter kleine, feine Ausflüge und Unternehmungen habe ich mir in den letzten beiden Wochen gegönnt. Mein obligatorischer Herbsturlaub verlief zwar nicht wie geplant, aber das ist mit einer aktiven Baustelle ja auch nicht sooo ungewöhnlich. 
Hatte ich ursprünglich im Kopf, in der ersten Urlaubswoche mit Brownie in den Süden zu fahren, die zweite Woche für Termine hier zu nutzen und danach eventuell, wenn nötig noch nach Vorarlberg zu fahren, änderte sich das schon 10 Tage vor Urlaubsbeginn mit einem Mail der Hausverwaltung. Heizungsentlüftung war (in meiner ersten Urlaubswoche) angesagt, meine Anwesenheit also notwendig, dann kann ich doch gleich noch ein paar andere Termine dort ausmachen. Zb. die Schlüsselübergabe an die Firma, die das Badezimmer renoviert, die Entscheidung welche Fenster hineinkommen (+ Ausmaß) usw. 
Außerdem habe ich dieses mal Brownie vollgeladen, um schon mal ein paar sperrige Dinge in den Keller zu stellen. Die Bahnstrecke zwischen hier und dort war an diesen Tagen nämlich gleich zweimal unterbrochen (Schienenersatzverkehr) und so spare ich mir den Transport bei der nächsten Zugfahrt.

Da ich am Mittwoch noch Zeit hatte, nutzte ich das trockene Wetter auch auch, um neue Wege mit dem Rad zum See zu erkunden. Oh da gibt es wunderschöne Strecken und zu meiner Freude auch gut beschilderte Radwege!
So kam ich gleich noch zu meinem obligatorischen Bodensee-Meditations-Besuch, bevor es am nächsten Tag von einem Termin zum nächsten ging. Leider kam an dem Wochenende ein Föhnsturm in die Gegend, was mich von weiteren Campingplänen abbrachte und so fuhr ich am Donnerstag nach einem kurzen Schwumm im schwäbischen Meer wieder nach Hause.
Da war nämlich auch Föhn und das ganz ohne Sturm! Also durfte Quietschi noch mal mit auf eine Ausfahrt rund um den Tannberg. 



Ebenfalls am Wochenende habe ich begonnen, die Terrasse winterfest zu machen. Die Tomaten sind nun abgeerntet, die Töpfe geleert und verstaut, ein Teil der Möbel schon im Keller und dabei habe ich auch gleich meinen Rollentrainer hervorgekramt und schon mal vorsorglich in die Wohnung gestellt!


Aber solange ich frei habe, kann ich mich ja noch gut in den Mittagsstunden draußen bewegen, wie am Montag bei einer (ebenfalls kurzen) Wanderung zum Eibensee,

am Dienstag und Mittwoch mit Chaya in Obertrum

Herbstschwimmen vom Feinsten!

und heute hoffentlich dann auch wieder mal laufend auf Kurzstrecke. Die 3 Geh-Tage in Folge haben den Fuß so gar nicht amused, also durfte er gestern hochgelagert auf der Couch (und abends im Hallenbad) verbringen. 
We'll see!