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Dienstag, 10. Februar 2026

Zum Eisteich (fka Froschteich)

Letzte Woche ging sich irgendwie kein Nachbarinnenbesuch aus, also spazierte und lief ich einfach nur ganz ziellos durch die Gegend. Hat auch so seinen Reiz.

Dienstag ging es mit Chaya in den Wald, in der Hoffnung, dort griffigere Untergründe zu erwischen, als auf anderen Spazierwegen - naja, teilweise hat es geklappt, teilweise nicht.
No Grip
Grip
Dieser Tag war der sonnigste letzte Woche - etwas südlicher blies sogar ein Föhnwind, bei uns war es zwar auch windig, aber sehr eisig, weil er aus dem Osten kam! Trotzdem hat er es geschafft, Teile des zugefrorenen Mattsees wieder "freizupusten", was ich dann gleich wieder für einen kurzen Winterschwumm genutzt habe. 
Am Ende sieht man, dass das Eis Richtung Weyerbucht gedrückt wird, dort war die Eisfläche auch noch zu.

Am Freitag war ich beim zweiten Museumsbesuch innerhalb von 7 Tagen. Samstag davor gab es im Rupertinum eine Führung der Kuratorin zu der Ausstellung: EveryBody! Was Körper erzählen , die ich besucht habe. Und da die dortige Eintrittskarte auch 7 Tage lang für das Museum der Moderne am Mönchsberg gilt, fuhr ich nach meinem Zahnarzttermin nicht nach Hause, sondern gönnte mir die nächste Portion Kunst und Kultur!
Das Wetter an dem Tag war perfekt, um sich drinnen aufzuhalten, obwohl der Blick auf die Altstadt und die sich schamhaft im Nebel versteckende Festung auch etwas zauberhaftes hatte!

Am Sonntag gab es nur einen kurzen Lauf ohne Fotos - ich wollte nur nachsehen, ob sich auch am Wallersee das Eis schön langsam zurückzieht - nein, tut es noch nicht.

Heute war es in der Früh wieder sehr neblig. Allerdings schaute es am Vormittag immer wieder so aus, als würde sich der Nebel gleich mal auflösen, tat es dann aber doch nicht. Ich wollte ja sowieso laufen gehen, dann konnte ich doch auch nachschauen, bis wohin der Nebel reicht. 
Und kaum lief ich die erste sanfte Steigung Richtung Bayerham, war ich genau an der Nebelgrenze! 
Erst sah der Blick Richtung See noch so aus.
ein paar Schritte weiter, dann schon so.
Deswegen beschloss ich, heute die Richtung nach Gezing und Froschteich einzuschlagen. 
Nach dem nächsten Hügelchen war ich dann in der Sonne und freute mich, auf trockene Straßen für den Weg zurück nach Hause. 
Am Froschteich - heute eher Eis(lauf)teich, machte ich noch einen Fotostopp. Danach führt die Straße durch ein kurzes Waldstück, das mir dann wieder zeigte, dass ich mich zu früh gefreut hatte! 
Von den Bäumen tropfte und rann es nämlich, dass man sich fast, wie in einer Waschstraße vorkam - und wenn soviel Wasser auf die kalte, schattige Straße tropft, bildet sich eine herrliche Eisschicht. 
Also noch mal den Straßen- bzw. Waldrand bemüht, wieder ein paar hundert Meter geschlittert und danach aber, kaum war der Wald vorbei, in aller Ruhe die letzten beiden Kilometer heimgetrabt und insgesamt gut 50 Minuten Sonne getankt! 

Sonntag, 1. Februar 2026

Hallo Nachbarin - Obertrum

Auch wenn sich an den Laufbedingungen noch nicht viel geändert hat, geht es fröhlich weiter mit den Besuchen der Nachbarsgemeinden. Zwar gab es letzte Woche tagsüber gelegentlich schon wieder zarte Plusgrade (die mich am Dienstag auf meiner kurzen Mittagslaufrunde auch prompt ins Schwitzen brachten - sowas ist man ja gar nicht mehr gewöhnt!), aber die machen die Straßen nun wieder eher glatt, weil in der Sonne der Schnee an den Straßenrändern anschmilzt, über die Straße läuft und dort in der Nacht wieder gefriert! 
So war es auch auf der ersten Hälfte der Strecke nach Obertrum und ich kam weniger zum laufen, als geplant. Auch gut - so hatte ich mehr Zeit zum fotographieren! 
Hier sieht man die Eisbänder
Aber auch solche Abschnitte gab es - nur zum genießen

Bis Obertrum sind es ja gerade mal gut 7km, die aber über einen kleinen Hügel führen. Dadurch kann man sich auf der ersten Hälfte gut warmlaufen und dann ab der Mitte locker dahinrollen. Dann kommt immer der schöne Augenblick, wenn man das erste Mal nach Obertrum schauen kann. 
Erster Blick aufs "Ziel"
Nach dem kleinen Wäldchen sieht man schon mehr - von links nach rechts: Kirche - Trumer Brauerei - Obertrumer See

Und auf diesem letzten Stück schaute ich dann auch das erste Mal auf die Uhr, denn gestern war schon beim loslaufen klar, dass es eine "One-Way-Variante" des Spiels wird. Samstag fahren die Busse hier wie werktags und ich hatte gute Chancen, ohne Wartezeit bis zur Kirche und danach zur Bushaltestelle zu kommen. 
Spoiler: es hat geklappt! 

Kleine (unwichtige) Info - der Bus, mit dem ich heimfuhr, ist die gleiche Linie, in die ich auch in Eugendorf einsteigen hätte können. 
Der kam dann auch drei Minuten nach mir und eine gute Viertelstunde später war ich wieder daheim!
Haken drunter. 


Freitag, 23. Januar 2026

Hallo Nachbarin - Eugendorf

Die Lauferei hat sich wieder ein klein wenig zurückentwickelt, was aber - zum Glück - nicht meinen Gräten, sondern den Straßenbedingungen hier geschuldet ist .
Denn das ist keine Mondlandschaft, 


sondern die stabile Eisschicht, die sich nach den Schneefällen vor zwei Wochen überall dort gebildet hat, wo der Schnee nicht sofort entfernt wurde. Durch die ständigen Minustemperaturen (so lange, so kalt hatten wir es schon ewig nicht mehr hier) gibt es kein Abschmelzen und das einzige, was passiert, ist dass sie oben immer glatter wird!
Jetzt sind also die meisten Straßen (fast) frei, aber Gehwege, Gehsteige, etc. noch immer ziemlich abenteuerlich. 

Trotzdem habe ich heute meinen nächsten Nachbarinnenbesuch gemacht. Da ich bis Eugendorf größtenteils gut auf Straßen laufen kann, fiel die Entscheidung nicht schwer. 

Gegen Mittag lief ich bei -3° noch bei Sonnenschein los. Allerdings fing es schon etwas zuzuziehen, was, als ich gegen die Sonne lief, eine tolle Stimmung ergab, allerdings war ich so geblendet, dass ich froh, um die Straße war. Die hat wenigstens nicht ganz so viel Licht reflektiert. 

Ich lief über Ried und die S-Bahn-Station Eugendorf den Hügel zur Hauptstraße rauf (bzw. ging ich) und hatte schon bald den ersten Blick auf mein Ziel. 

Von da an sind es nur mehr ein paar hundert Meter, auf denen ich dann allerdings schon überlegte, ob ich zurück mit dem Bus fahren oder doch laufen sollte. Die Bushaltestelle ist nämlich direkt vor der Kirche und lange warten hätte ich auch nicht müssen. Dann hab ich mit mir vereinbart, dass ich laufe, wenn ich am Umkehrpunkt noch unter 5km auf der Uhr habe. Tja ausgemacht ist ausgemacht, die Uhr zeigte 4,7km an, als ich dieses Foto gemacht habe!

Zurück lief ich dann aber den kürzeren Weg über Mühlberg, auch wenn ich dabei ein kleines Stück auf einem Wanderweg durch den Wald laufen musste. Ich habe einfach gehofft, dass es im Wald nicht ganz so eisig sein würde. 
Ich hab mich getäuscht. 

Auf dem Bild sieht man es schlecht, aber nach der Kurve geht der Weg sanft aufwärts, was jeden Schritt irgendwie zu einem ruckeligen nach hinten wegrutschen gemacht hat. Ein kleines Stückchen ist ein Zaun neben dem Weg, an dem ich mich dann hochgezogen habe. Es waren gerade mal 400 Meter, auf denen meine Pace dann aber von einer 7er auf 21runtergefallen ist!
Umso größer die Freude, dass ich somit meine zweite Nachbarin abhaken konnte!

Dienstag, 11. Februar 2025

No Rest for the Wicked - 5 bis 10

Das Wetter meint es gut mit mir und meinen Spaziergängen und Langsamläufchen, die ich für den restless february absolviere.

Hier ein kleiner Zwischenbericht: 

#5 - Mittwoch 16 Uhr

Bis kurz vor Dienstschluss sehe ich die Sonnenstrahlen noch in den Bäumen und auf den gegenüberliegenden Hausdächern, aber dann verschwindet sie in der Minute, in der ich aus dem Büro auf die Straße trete hinter einem dünnen Wolkenband.
Auch gut, dann eben ohne und die Festung sieht auch im Dämmerlicht noch hübsch aus! Ich spaziere in Mäandern zum Bahnhof und fahre heim.
Den Donnerstag verbringe ich sitzend. Erst in der Arbeit, dann im Zug nach Lauterach und dann noch im Lokal neben meiner Wohnung, weil ich kurz vor meiner Ankunft im Ländle plötzlich Heißhungerattacken entwickle.

#6 - Freitag 10 Uhr

Die Sonne lockt mich nach draußen und ich lenke meine Schritte Richtung Bregenzer Ach. Dort kann ich ein Weilchen entlangtraben, bevor ich wieder zurück zur Wohnung gehe. 
Interessiert schaue ich mir auch die Tafel an, die mir auf dieser Strecke begegnet. Gut zu wissen, denn in und um Lauterach bin ich noch immer auf der Suche nach Lauf- (und Schwimm-)strecken! 
Dass ich an diesem Tag gleich noch einen Slot fülle ist Zufall.
Ich bin mit Pia verabredet und da wir ja sowieso ein paar Schritte spazieren wollen, starte ich die Uhr einfach mal, als ich sie um 13 Uhr am Bahnhof in Bregenz abhole. Dann schlendern wir zum Yachthafen und anschließend in Richtung KUB, wo sie sich das Ausstellungsprogramm holen will. Der Weg dorthin führt uns bei diesem Knotenpunkt vorbei
danach geht es in Richtung unseres Lieblingscafés. Kurz davor schaue ich auf die Uhr und sehe, dass wir schon gut 4km gegangen sind! Also wird die Uhr kurz gestoppt, nach den kulinarischen Genüssen und herrlichen Gesprächen wieder gestartet und am Bahnhof, wo wir in unterschiedliche Richtungen wieder abfahren, habe ich auch die 

# 7 - Freitag 13 Uhr erledigt.

# 8 - Samstag 22 Uhr

fällt mir erst mal sauschwer. 
Ich war am Vormittag erst eine kleine Runde mit Brommi unterwegs und anschließend habe ich mich mit Schreibblock auf eine Bank in der Sonne gesetzt. Zurück in der Wohnung habe ich gekocht, gegessen und dann schon begonnen, zusammenzupacken, weil ich am Sonntag Früh wieder zurück fahren wollte. Da hielt mich dann die Couch schon sehr fest, aber da ich bisher nur einen nächtlichen Slot erledigt habe, muss ich da irgendwann mal dran. 
Also geht es warm eingepackt noch mal raus. Erst mal ein kurzes Stück der Bundesstraße entlang, dann biege ich links ab Richtung Wolfurt. An dieser Straße gibt es einen tollen Apfelautomaten, den ich bei meinem nächsten Besuch endlich mal ausprobieren will.
Es fällt mir in dieser Umgebung viel schwerer, die Distanzen abzuschätzen und so geht es ein wenig hin und her, hier noch ein Schleifchen und da noch einmal um den Häuserblock, um dann bei exakt 5,00 km wieder vor der Haustüre zu stehen. 

Sonntag bin ich gegen Mittag wieder daheim und fahre erst mal noch zum Schwimmtreff nach Perwang, weil ich froh bin über die Gesellschaft. Für mich alleine fehlt mir an dem Tag die Motivation. 
Die kommt dann aber zum Glück wieder nach einem faulen Nachmittag auf der Couch.

# 9 - Sonntag 20 Uhr

Der Himmel ist wolken-/nebelfrei und der fast volle Mond versüßt mir den ruhigen Spaziergang.
# 10 - Dienstag 0 Uhr

10 Tage sind vom Februar schon vorbei und die große Lücke zwischen 0 und 7 Uhr in der Anzeige der Veranstaltung drückt auf mein Gewissen. Also schalte ich am Montag Abend den Fernseher ein, schlafe genüsslich daneben ein und wache kurz nach 23 Uhr wieder. Passt doch perfekt!

Samstag, 8. Januar 2022

War ja klar

Dass es mit den Temperaturen so nicht weitergehen würde!
Am Mittwoch schlug das Wetter um und brachte erst mal kräftig Regen und im Laufe des Tages auch deutlich kühlere Temperaturen, als zuvor. Da kam es mir sehr entgegen, dass am Vortag ein Email vom Verein gekommen war, dass unsere bestellte Vereinsbekleidung eingetroffen und am Mittwoch Abend vor dem Lauftreff abzuholen sei.
Weil, wenn ich schon mal dort bin, kann ich auch gleich eine Runde mitlaufen und in der Gruppe fällt es am Abend ja doch deutlich leichter! Das dürften sich auch ein paar andere gedacht haben und so liefen wir in einer 5er-Cappuccinogruppe eine gemütliche 6km Runde. 

Am nächsten Tag fuhr ich mit I. nach Bad Goisern, um dort dem Hallstätter See unseren jährlichen Besuch abzustatten. 
Den Sprung vom Sprungbrett habe ich mir geschenkt, aber für ein klein wenig Paddelei hat es gereicht.
Danach sind wir noch eine Minischleife spaziert, bei der mir eine Idee für einen kleinen Fahrradausflug (wenn es wieder wärmer ist) gekommen ist! Die habe ich mir auch gleich in meinem "Want-to-Do-Heft" notiert, damit sie nicht im Alltag verloren geht. 
 
Am Freitag habe den strahlend schönen Vormittag inspiriert von Karina für einen kurzen VFFs Hügellauf genutzt, bei dem die Füße eindeutig die wärmsten Körperteile waren. Das war trotz seiner Kürze mal wieder ein Lauf "fürs Gemüt". Einfach nur schön!

Freitag, 29. Januar 2021

Und gleich noch mehr...

Farben bescherte mir der heutige Mittagslauf.
Nach dem doch recht eintönigen matschweiß, glitzerweiß, dumpfweiß, grauweiß, strahlendweiß, kaltweiß und nassweiß, gab es heute grün, blau, braun, grau, gelb, rot und noch viel mehr zu sehen. 
Links die Kapelle
rechts die Krähen.
Ein wenig später war dann nach rechts vorne der Himmel wolkig-blau
und nach hinten links düster-grau.
Aber das hätte sich wohl auch ständig geändert, wenn ich einfach stehen geblieben wäre. Der Wind, der diesen Warmlufteinbruch vor sich her trieb, war nämlich ganz schön kräftig. 
Wer braucht schon Friseure, wenn man auch so ein völlig neues "Styling" haben kann.
Wieder ein Stückchen weiter sah ich dann ein paar Überreste vom Weihnachtsgedöns und prompt  fielen mir die Waldweihnachtsbäume von Elke, Volker und Oliver ein. Was ist eigentlich aus denen geworden? Fragen über Fragen.
Danach lief ich eine leicht wellige Straße heimwärts und fühlte mich wie beim Slalom. Links eine Wasserlache, rechts eine Wasserlache. (Ist mir noch nie aufgefallen, dass dieses Wort so lustig ist - aber vielleicht habe ich noch nie zweimal hintereinander Wasserlache geschrieben.) Dann plötzlich keine Straße mehr, sondern eine kleine Furt!
Wollte ich nun philosophisch werden würde ich sagen - alles fließt!



Sonntag, 17. Januar 2021

Laufen gestrichen

Da hatte ich scheinbar am Dienstag, als ich meinen Lauf verlängert habe, schon so eine Ahnung, wie sich die weitere Woche bewegungstechnisch entwickeln würde. Die 10er Runde blieb tatsächlich der einzige Lauf diese Woche.
Mittwoch pflegte ich nach der Arbeit meine Beziehung zu meiner Couch und Donnerstag gönnte ich mir erst ein halbes Stündchen Beine lockern auf der Rolle und danach eine knackige Yogaeinheit. Für den Freitag war ich dann mit einer ehemaligen Arbeitskollegin zu einer Schneeschuhwanderung verabredet. Das Wetter spielte Kitsch-as-Kitsch-can und wir waren die meiste Zeit einfach nur sprachlos, wie wunderschön der Tag, die Strecke, einfach alles war!
Nach knapp dreieinhalb Stunden waren wir zurück und das war auch gut so, meine Oberschenkel fühlten sich sehr nach Mus an und mein Hintern war "not amused".
Zur Erholung hüpfte ich dann gestern wieder in den See - drinnen war ja ok, aber der eiskalte, böige Wind heraussen hat mich ganz schön genervt. Am Abend dann prompt noch die zweite Rolleneinheit, wieder nur locker dahingerollt zur Regeneration.
Nach diesen beiden Wintersporttagen dachte ich mir: alle guten Dinge sind drei und habe meine Langlaufski ausgekellert und mich todesmutig das erste Mal nach 2 Jahren wieder auf eine Loipe gestürzt. 

 
Dass das ohne Sturz ablief, hing nicht mit meinem Können zusammen, sondern mit den herrlichen Schneebedingungen und der sehr flachen Runde. Nach einer Stunde hatte ich dann genug und fuhr wieder nach Hause. 

Jetzt sitze ich gemütlich an meinem Schreibtisch und schaue in das Schneerieseln nach draußen und freu mich, dass ich schon meine Portion Bewegung erledigt habe. 
Lazy Sunday!