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Donnerstag, 8. Juli 2021

Dies und das

Bestimmt drei oder vier Blogbeiträge habe ich in der vergangenen Woche verfasst. Zumindest im Geiste. Egal ob bei einem schönen Lauf, einem Spaziergang, einem tollen Buch oder dem Besuch des open-air Sommerkinos, oft fallen mir ein paar Zeilen ein, die ich "später" dann als Einleitung für den Blog verwenden möchte. Nur ist "später" dann oft etwas anderes wichtiger oder dringlicher, sodass die Zeilen irgendwo in meinem Gehirn versanden... 

Deswegen gibt es mal wieder nur eine Kurzzusammenfassung der letzten Woche.

Donnerstag stand SwimRun am Programm des Vereinsschwimmtreffs. Das Wetter war grau, nieselig und kühl und da bot es sich an, sich zwischen den Schwimmstrecken laufend immer wieder mal aufzuwärmen!

Am Samstag nutzte ich den Heimweg vom Labor für eine - na sagen wir mal Streckenvariation. In Wahrheit wollte ich eine Route nachfahren, die ich schon ein- oder zweimal mit jemandem mitgeradelt war, fand aber die richtige Abzweigung nicht und quälte mich dann in der Nachmittagshitze eine äußerst unsympathische Steigung hinauf. Das Ergebnis waren ziemlich schwere Beine am Sonntag, weshalb ich die geplante Laufrunde etwas abgekürzt und durch Fotopausen entschleunigt habe.
Am Montag gab es nach einem langen Arbeitstag nur mehr eine halbe Stunde ausschwimmen im Wallersee. Nachdem es bewölkt und etwas windig war, war das Strandbad um halb 9 Uhr schon so gut wie leer und ich genoß die herrliche Ruhe und den See für mich alleine!

Dienstag sah ich beim Sommerkino am Stadtplatz einen wirklich sehr beeindruckendem Film: Nomadland. Die dunklen Wolken, die noch eine Stunde vor Beginn plötzlich aufgetaucht waren, verzogen sich kurz nach dem Start wieder und so lenkte nichts von den eindrücklichen Bildern ab.

Gestern kümmerte ich mich erst um eine artgerechte Haltung für meine Quietschenten und fuhr anschließend nach Obertrum.
Es war mein letzter regulärer Chayasittertag in diesem Schuljahr, also blieb ich etwas länger bei ihr, was scheinbar ziemlich anstrengend war, wenn man sich diese Bild so ansieht.
Und heute gab es nur die reguläre Arbeitsradstrecke als Bewegung plus eine kurze Stabieinheit, begleitet von Blitz und Donner, der mich auch vom eigentlich geplanten Abendschwumm abhielt. 

Sonntag, 16. August 2020

Die Mischung macht's

Nachdem ich letzte Woche mal endlich wieder auf 20 Wochenlaufkilometer gekommen bin, wollte ich nicht gleich wieder zurückfallen. Andererseits war das Wetter einfach wieder so "schwimmtauglich", dass ich am Dienstag kurzentschlossen einen Mini-SwimRun einschob - ich lief einen kleinen Bogen zum Strandbad, sprang ins Wasser, schwamm eine Runde und trabte wieder nach Hause. Nach 45 Minuten war ich wieder zuhause und beschloss, beim nächsten Mal sowohl die Schwimm-, als auch die Laufdistanz zu verlängern. 
Gedacht, getan! 

Am Samstag wählte ich den Anlauf bis knapp vor Henndorf, querte den Wallersee - diesesmal der Breite nach - und lief vom Strandbad Zell wieder zurück nach Hause!
Ca. 10km run, 2km swim - gut zwei Stunden unterwegs - herrlich!

Nach einer kurzen Mittagspause fuhr ich dann am Nachmittag noch nach Obertrum, um Heide ein wenig mental zu unterstützen, die an dem Tag einfach mal so und nur für sich eine Mitteldistanz absolvierte. 
Ich schnappte mir meinen Roller, um sie stückchenweise zu begleiten, was allerdings bedeutete, dass ich auf den Schotterpassagen passen musste. Dadurch hatte ich an ihrer Strecke immer wieder mal herrliche Wolkenschauwartepausen, die ich zum Wolkenschaufeln und fotographieren nutzte!
 
Notiz am Rande: mit der absolvierten MD hat sie innerhalb eines Monats alle (!) sonst beim TrumerTriathlon angebotenen Bewerbe (Charitylauf, Seecrossing light und voll, Fun-, Sprint-, Kurz- und Mitteldistanz) absolviert!

Später am Abend wollte ich noch den Biomüll zur Tonne bringen, den ich am Nachmittag nur schnell auf den Rand des Hochbeetes gestellt und dann vergessen hatte und entdeckte einen meiner fleißigen Gartenhelfer bei einer Mitternachtsjause!
Der Schnegel mampfte gemütlich die Reste der Honigmelone und weil ich ihn dabei nun wirklich nicht stören wollte, blieb der Biomüll über Nacht eben noch draußen.
Und gerade vorher ging ich noch auf die Terrasse, um die Möbel unters Dach zu stellen, da sehe ich den Kleinen wieder an genau der gleichen Stelle! Ja glaubt der, er wird jetzt von mir durchgefüttert? Dabei soll er doch die Nacktschnecken fressen. 😃

Donnerstag, 18. Juni 2020

Ein paar Tage

Urlaub!
Bis Ende nächster Woche habe ich frei und das tollste daran ist, dass ich (fast) gar nichts vorhabe! Das heißt viel Zeit zum faulenzen, lesen und schreiben. Wenn ich Lust habe, mache ich einen Ausflug oder gehe laufen, radeln oder schwimmen.
Am Dienstag habe ich mit Heide einen kleinen Swimrun gemacht, mit 3 Lauf- und 2 Schwimmetappen und gestern startete ein fünfteiliger Lauftechnikkurs vom Verein aus, bei dem ich mitmache.

Außerdem habe ich am Montag erfreulicheweise erfahren, dass ein abgesagtes Schreibseminar, das ich Ende März in der Schweiz besuchen wollte, schon im Juli nachgeholt wird. Das heißt der nächste Kurzurlaub kommt schon in einem Monat! 


Montag, 7. Oktober 2019

Allgäu SwimRun 2019

Was tut frau, wenn das Wetter in der zweiten Urlaubswoche zu nass und zu kalt für die geplante Radtour ist? Sie geht schwimmen. 😄
Aber von vorne: da die Lieblingsschwester schon seit einigen Jahren bei SwimRun-Bewerben antritt, hatte ich ja schon das ein oder andere Mal die Gelegenheit, mit ihr ein paar Trainingsrunden zu drehen. Fand das auch immer ganz lustig, allerdings fehlte mir der Ehrgeiz, intensiver in diese Richtung zu trainieren.
Bis ich vor gut zwei Monaten entdeckte, dass es bei der heurigen Ausgabe des Allgäu SwimRun auch einen Sprintbewerb geben wird, der - tadaaa - auch als Einzelstarterin möglich sein würde. Das wäre doch mal ..., da könnte ich doch..., soll ich das probieren... So ganz ließ mich diese Idee nicht mehr los und ich erzählte sogar einer Freundin und Vereinskollegin davon. Die hatte allerdings zu diesem Zeitpunkt noch Paris-Brest-Paris vor sich, fand die Idee dort zu starten aber auch nicht uninteressant. Kurz danach stellten wir bei der Expedition Wallersee fest, dass wir das gleiche Schwimmtempo haben.
Langer Rede kurzer Sinn: nach Heides Gewaltbrevet in Frankreich beschlossen wir, als Team bei der Sprintdistanz anzutreten. (Weil es ja irgendwie doof wäre, wenn wir beide einzeln starten und dann doch gemeinsam laufen würden).

So liefen wir in den vergangenen Wochen des öfteren zum See, sprangen rein, schwammen, rannten raus und weiter usw. usf., schließlich wollten wir uns schon ein wenig auf diese, für uns ungewohnte Disziplin vorbereiten. Leider kam uns das Wetter hier aber gar nicht entgegen, denn es wollte einfach nicht dauerhaft kühl werden und so hielt sich zumindest die Wassertemperatur bis Anfang Oktober bei mindestens 18 Grad. Trotzdem schaffte ich es zumindest einmal zu einem Durchgang mit Neoprenanzug, denn das laufen darin, ist auch sehr gewöhnungsbedürftig.
Zwei Tage vor dem Bewerb tat uns dann der Obertrumersee den Gefallen auf 16 Grad abzukühlen, was wir noch für eine kurze Kältetoleranzübung nutzten, da die Seen im Allgäu immer deutlich unter 15 Grad liegen.

Die Wetterprognosen für Oy waren - spannend. Da war von 10 Grad, starkem Regen und Sturmböen zu lesen. Als wir am Freitag Nachmittag dort ausstiegen war es - schlimmer!
Schon der Weg vom Auto zur Pension und danach zum Treffpunkt der Veranstaltung ließ uns zittern und bibbern. Ich sah den großen Vorteil darin, dass ich beim laufen im Neo zumindest keinen Hitzeschlag erleiden würde.


Bei der Startnummernausgabe am Samstag war zwar noch von 14° Wassertemperatur gesprochen, aber das dürfte eine etwas zu optimistische Aussage gewesen sein. Wegen des Sturmes musste für den Hauptbewerb die Strecke geändert werden, da eine Seequerung am ersten See nicht möglich war.
Unser Start war erst um 12 Uhr, so hatten wir den ganzen Vormittag für uns zum lesen, aufwärmen und rumlungern.







Da war es sehr von Vorteil, im Team zu starten, denn ob ich so ganz alleine in dieses unwirtliche Wetter getreten wäre, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.





So aber quetschten wir uns nach dem Race-Briefing in unsere Leih-Neos. Heide hatte sich in der Früh spontan für ein langes Modell umentschieden, ich blieb bei dem für mich vorgesehenen eher dünnen kurzen Anzug.

Dann hieß es nur noch alle notwendigen Utensilien umhängen, Badekappen aufsetzen (schließlich regnete es draußen ja die ganze Zeit), Schwimmbrille einstecken und ab zum Start. 
Das Starterfeld war überschaubar und um die Sache erst mal ganz locker anzugehen, reihten wir uns ganz hinten ein. Glücklicherweise hatten wir erst mal ein paar Kilometer, um uns warmzulaufen (und ich, um gleich mal über einen Stein zu stolpern und eine Bruchlandung hinzulegen). Heide legte bergab gleich ein flottes Tempo vor und ich begann nach ca. 200 Metern innerlich zu fluchen, nicht öfter mit Neo gelaufen zu sein. Ich bekam nämlich (gefühlt) schlicht und ergreifend kaum Luft. Zwar hatte ich den Reißverschluss vorne geöffnet, aber mit Startnummer und Restube war die Sache trotzdem noch ungewohnt eng. So liefen wir auch eher wortkarg den ersten Teil bis zum ersten Schwimmeinstieg. Die erste Querung war 900 Meter, wobei meine Zick-Zackroute die Strecke "ein wenig" verlängerte. Was unsere Schwimmzeit verlängerte, waren die Strömung, die Wellen und ich. Ich brauchte unglaublich lange, um in einen halbwegs vernünftigen Schwimmrhythmus zu kommen und hatte dabei ständig ein schlechtes Gewissen Heide gegenüber, die (scheinbar) ruhig dahinschwamm, weil ich wußte, dass sie im Vergleich zu mir sehr viel schneller auskühlt und in diesem kalten Wasser auf mich warten musste! Ab der Hälfte der Strecke fühlte es sich dann für mich etwas besser an, da hatte sie schon mit der Kälte zu kämpfen. Die Helfer beim Schwimmausstieg waren bestens vorbereitet und hatten sogar warmes Wasser, das sie sich dann über die Zehen goß, um weiterlaufen zu können. Nach diesem Teil wußten wir, dass es nun nicht mehr ganz so schlimm werden würde. Es kamen noch 2 kurze Schwimmabschnitte kurz hintereinander und dann die letzten 2-3 Laufkilometer zum Ziel. 
Nach dem dritten Mal schwimmen, wobei die Wellen von hinten links kamen und ein "tolles" Wellenreitergefühl aufkommen ließen, bat ich Heide, mir auch den hinteren Reißverschluss des Neos aufzumachen, weil ich hoffte, dadurch mehr Luft und Energie für die letzte Etappe zu kriegen. Nur hatte mir da blöderweise schon jemand den Stecker gezogen und so zuckelten wir im Sparmodus den Weg zurück. 
Aber angekommen sind wir trotzdem und wurden - leider für sie, aber netterweise für uns - im Ziel von der Lieblingsschwester begrüßt, die mit ihrer Teampartnerin wegen Unterkühlung aufgeben musste.
Dort gab es erst mal heiße Suppe (für mich), Tee und Schokolade für Heide und nachdem wir uns umgezogen und das Nudelbuffett geplündert hatten, kehrten auch die Lebensgeister zurück.
Dass wir es mit dieser Leistung auf den dritten Platz der Damenteams geschafft haben, lag daran, dass es nur drei Teams gab! Trotzdem war es ein unglaublich tolles Erlebnis, das ich alleine wohl nie so hätte durchziehen können!
9km laufen, 1,5km schwimmen, 8° Luft-, ca.10° Wassertemperatur, Regen, stürmischer Wind, 1h41;

Sonntag, 1. September 2019

Glückskind II

Die letzten Tage waren so wunderbar, als wollten sie mich für alles entschädigen, was mir in den Wochen davor durch Husten-Schnupfen-Heiserkeit entgangen war!
Freitag eroberte ich mal wieder das 12er-Horn und die Pillsteinhöhe
 

 
und begrüßte am Abend die Lieblingsschwester und Chaya, die nach gut zwei Wochen Urlaub wieder nach Hause gekommen sind. Da ein Abend kaum ausreichte, um fertig zu ratschen, fuhren wir am Samstag Vormittag gleich noch eine schöne große Runde (inklusive verfahren auf dead-end Straßen) um den Wallersee. 
kaum zurück, schon wieder sehr gefragt!
we're on our road to nowhere!
 
Später am Nachmittag sprang ich dann noch in selbigen, schwamm eine wellige Runde und blieb bis zum Sonnenuntergang am Steg sitzen. Wer weiß, wie oft das heuer noch möglich sein wird.
Heute holte ich das Programm des Mittwoch-Lauftreffs nach. Fabio hatte Laktat-Clearing ausgeschrieben, was mir an diesem Tag aber einfach zu anstrengend war. Claudia wollte lieber nur kurz laufen und Heide befand sich noch in der Regenerationsphase, nachdem sie letzte Woche bravourös mit 3 Vereinskollegen die Wahnsinnsfahrt Paris-Brest-Paris in 86 Stunden gemeistert hatte. So liefen wir am Mittwoch nur zum See, schwammen ein bißchen, liefen noch einen Kilometer, schwammen wieder und liefen zurück.
Heute gab es dann die vorgegebenen Intervalle, die ich dazu nutzte, um schnell nach Zell zum Naturstrandbad zu gelangen. Meine Belohnung lautete nämlich: Wasser! Es war herrlich, denn obwohl ein paar Wolken die Temperatur ein wenig dämpften, war ich nach 5 Kilometer komplett durchgeschwitzt. Dort schwamm ich dann mit Blick auf den Gaisberg meine Runde und trabte anschließend gut erfrischt wieder nach Hause, wo ich den Sonntag auf der Terrasse schreibend und lesend zu Ende gehen ließ!

Sonntag, 9. Oktober 2016

Passiv - Aktiv

Wow, was für ein Wochenende.

Samstag erst mal Passivsport. Premiere für meine Schwester und eine Teamkollegin - sie starteten zum ersten Mal bei einem Swim-Run-Bewerb. (HIER der Link zu der super netten Veranstaltung in Oy-Mittelberg im Allgäu). 3,5km schwimmen und 23km laufen (von den 560HM mal abgesehen!) und das ganze immer im Wechsel. Bedeutet: Laufen im Neo, schwimmen mit Traillaufschuhen!!! Um das ganze interessanter zu gestalten, sorgten die Veranstalter dafür, dass die Temperaturen zwischen brrrrrr und BRRRRR lagen. (Wassertemperatur zwischen 12 und 14°C). Als ich dort ankam, waren die gut 40 Teams schon unterwegs, allerdings gab es schon die ersten Aufgaben, auch wegen Unterkühlung!
Davon ließen sich die Lieblingsschwester und Kerstin allerdings nicht abhalten und lieferten ein super Rennen ab, das sie wohlverdient auf den 2. Platz der Damenteams katapultierte. Dass das alles an ihrem Geburtstag stattfand, war einfach Glück und so begrüßten wir sie im Ziel mit Blumen, Sekt und Geburtstagskuchen!


Nach der Siegerehrung fuhr der Großteil der Gruppe wieder in Richtung Salzburg, ich in die entgegengesetzte Richtung an den Bodensee, wo ich am Sonntag beim Halbmarathon startete. 
Angereist war ich schon am Freitag und freute mich sehr, dass mich Bregenz sehr freundlich begrüßte.
Am Hafen
Am nächsten Tag holte ich die Startunterlagen ab und schaute mich ein wenig auf der Sportmesse um. Kaufen wollte ich gar nicht, "nur mal kucken"... Tjaaaaa und wie diese hübschen Teile in meine Tasche kamen, weiß ich auch nicht so recht! :D
Am Sonntag fuhr ich dann mit dem Schiff nach Lindau,
wo ich schon mal den Unterschied zwischen Schwimmläufern und Nurläufern feststellte. Niemand von den Anwesenden war bereit, mit mir ein wenig im Lindauer Hafen einzuschwimmen!?! Na dann halt nicht! :D














Pünktlich um 11h15 fiel der Startschuß für Block 1. Ich stand allerdings ganz hinten im letzten und durfte daher noch ein paar Minuten warten, bis sich der Troß in Bewegung setzte - war aber nicht schlimm, die Musikband machte so gute Stimmung, dass ich auch gerne noch länger gewartet hätte.
Die Strecke kannte ich ja schon von vor 5 Jahren - immer wieder herrlich! Den Blick auf den See werde ich nie über haben und so verliefen die ersten 10km mehr mit rumschauen, als mit sonstwas. In Bregenz gab es dann erstmal ein wenig Ramba-Zamba, dann ging es weiter über eine geänderte Streckenführung - direkt durch das Strandbad. (Muss ich erwähnen, dass niemand kurz ins Wasser hechtete?)

 Auch weiter ging es immer dem See entlang - erst ab der Querung der Bregenzer Ache läuft man ein wenig auf Straßen durch Wohngebiete. Allerdings nicht lange, der Umkehrpunkt war schnell erreicht und mit ihm leider auch das Ende meiner Kondition. Irgendwie war bei Km 15 die Luft raus. Also versuchte ich mich dadurch abzulenken, mit den Zaungästen und den Helfern bei den Labestationen zu plaudern, was aber nur zum Teil funktionierte. Ein paar Gehschritte zwischendurch brachten den Puls wieder in vertretbare Regionen und mehr aus Notwendigkeit, als aus Freude an der Sache lief ich dann also auch die letzten paar Kilometer noch bis ins Ziel. Beim Einlaufen ins Stadion war ich wirklich erstmals absolut froh und dankbar, nicht die volle Distanz gestartet zu sein!
im Ziel!
Erst ging ich ein paar Runden spazieren, naschte hier ein wenig Obst, trank da ein paar Hektoliter Wasser, bevor ich mich mit weiterer Grundverpflegung auf den Boden setzte und die Atmosphäre genoss!
Nach ein paar Minuten ausruhen spazierte ich zur Kleidersackausgabe, zog mir wieder ein paar Schichten Kleidung zusätzlich an und setzte mich noch ein wenig ins Stadion, um den Marathonläufern zu applaudieren, die nach 4:40h - 5h ins Ziel liefen.
Danach ging es wieder ins Hotel, wo ich den heutigen Tag nur mehr gemütlich lesend ausklingen lassen werde.