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Samstag, 29. Februar 2020

Die Ruhe vor dem Sturm

Ruhe wurde in der vergangenen Woche ganz groß geschrieben.
Nach den letzten, für mich distanzstarken, Laufwochen war eine Pause fällig. Die sportfreie Zeit nutzte ich für einen Besuch bei einer Ex-Kollegin mit langem Spaziergang und zum faulenzen.
Ein einziges mal saß ich auf der Rolle und am Donnerstag änderte ich den wöchentlichen Chaya-Spaziergang in einen ganz gemütlichen Spazierlauf, bevor ich abends noch zum Schwimmtraining ging. 
Es herrschte noch die Ruhe vor dem Sturm und bis auf ein paar herumtanzende Schneeflocken, blieben wir trocken.
Der See war noch spiegelglatt und auch in den Naturweg traute ich mich noch hinein. Dort fand ich dann wunderschöne Märzenbecherteppiche, die ich natürlich fotographieren wollte. Chaya wollte auch wissen, was es da zu sehen gab,
war dann aber etwas enttäuscht, dass es sich "nur" um Blümchen handelte, statt um Hundekekse!
Aber ich fand sie wunderschön!

Fünf Stunden später zog dann Bianca übers Land und brachte den Winter wieder zurück. Und was macht man mit dem vielen Schnee???? 
Genau:

Sonntag, 14. April 2019

Ruhewoche

Nach dem Wochenendausflug  mit Halbmarathon habe ich mir bewußt eine Ruhewoche gegönnt. Die ging am Dienstag gleich wunderbar los mit Hundesitten bei Chaya, wo ich immer gut runterkomme und entspannen kann. Zum Glück nutzte ich für die Hin- und Heimfahrt das Rad, sonst wäre ich diese Woche nämlich gar nicht zum radeln gekommen.
Am Mittwoch wurde es nämlich wieder deutlich kälter und ungemütlicher. Vielleicht war das der Grund, dass ich in der kurzen Pause vor dem Lauftreff in tiefen (Winter)schlaf gefallen bin und .... verschlafen hab! So was Blödes aber auch. Erst nach 21 Uhr wurde ich wieder wach und fand eine WhatsApp - Nachricht von einer Froschklauberkollegin, die mich fragte, ob ich an dem Abend noch zum Froschteich fahren könnte. Nachdem das Laufen schon ausgefallen war, nutzte ich zumindest diese Bewegung und fand eines der wirklich ganz, ganz seltenen Exemplare eines Kamm-Molchs!
Den Fund habe ich dann gleich (mit Beweisfotos) im Haus der Natur gemeldet, die freuen sich immer über Sichtungen!  

Gelaufen bin ich dann erst am Freitag wieder, bei windigen 9°C, für die ich gerne noch mal ein Thermoshirt aus dem hintersten Teil des Kastens hervorgekramt habe! So ganz warm wurde ich aber trotzdem nicht, außerdem machte mein Magen ein paar komische Geräusche, so  dass es schlußendlich nur zu einem Lauf-Spaziergang gereicht hat.
Dabei wollte ich es aber nicht bewenden lassen, also habe ich für Samstag noch einen kurzen Barfusstrainingslauf mit Andrea vereinbart.





Wir sind die Bayerhamrunde bis zum Strandbad gelaufen und haben dann noch in der schüchternen Mittagssonne eine halbe Stunde Stabitraining beim Fitnesspoint angehängt. Zu zweit macht das einfach mehr Spass!



Und heute gab es dann noch ein Frischlufttraining der besonderen Art: der Froschzaun sollte nächste Woche abgebaut werden, aber wegen der Osterferien und -feiertage hat der Bauhof, der das sonst macht, keine Zeit dafür. Also haben Resi, Gabi und ich uns am Nachmittag zum Abbau getroffen und das Ende der Froschklaubersaison danach noch ausgiebig mit Kaffee, Kuchen und Sekt gefeiert!

Zaun weg!

Freitag, 13. Juli 2018

War was?

Nanu? Wo sind denn die letzten zwei Wochen hin verschwunden? Wieso gibt es keinen Post? 

Darauf habe ich auch keine erschöpfende Antwort. Irgendwie war immer was, was mich vom Schreiben abgehalten hat, aber nichts, worüber ich hätte schreiben wollen! 

Ein paar kleine Läufe - davon letzten Freitag ein wunderbarer Regenlauf mit Regenstärken von "null" bis "mehr geht nicht, sonst müsste ich schwimmen", ein paar Ausfahrten - die meisten davon auf der Triathlonrunde, um mir die fiesen Hügelchen gut einzuprägen. Meistens habe ich jedoch, statt der 2. Runde lieber eine andere Schleife drangehängt, um auch mal eine andere Gegend zu sehen. Und da passiert es mir schon mal, dass ich zwar sehr viel Gegend sehe, aber nicht mehr weiß, wo ich eigentlich bin!
verfahren!
So geschehen letzten Sonntag, wobei ich die Strecke selbst wunderschön fand. Zurück fuhr ich dann auf der Hauptstraße (sobald ich sie wieder gefunden hatte), sicher ist sicher!

Diese Woche war Radelpause - mein Flitzer bekam ein Rundumservice, um für nächste Woche fit zu sein und da dieses Jahr ja unter dem Motto:
oder netter ausgedrückt: "öfter mal was Neues" steht, habe ich mich zu ein paar längeren Schwimmeinheiten überredet. Der nächste "Zitterbewerb" rückt mit Riesenschritten näher!

Zuerst kommt aber kommende Woche noch der TrumerTriathlon mit Helfereinsatz und erstmalig auch einer aktiven Teilnahme dran, davon gibt es sicher so einiges zu berichten!

Samstag, 12. Mai 2018

Re-ge-ne-ra-tion

Schon toll, was in diesem Wort so alles drinnen steckt!
Rege? Nein, war ich nicht.
Regen? Gab es auch keinen (entgegen den Vorhersagen)
Ruhe hingegen sehr viel.

Nach der vergangenen Woche mit zwei Laufbewerben habe ich diese Woche einfach mal gar nichts gemacht. Also zumindest nichts sportliches! 
Ja ein bißchen Bewegung war schon auch mit dabei, aber den Großteil meiner Zeit habe ich faulenzend, gartelnd, lesend, schlafend und singend verbracht.
Montag und Dienstag war es äußerst stürmisch bei uns, was längeres Sonne liegen sehr gefährlich machte - man spürt die Wärme nicht und im Schatten ist es zu kühl, also war das Strandbad nur ein kurzes Intermezzo (sowie die drei Schwimmzüge, die ich im 16° kühlen Wasser getan habe!).
Hier sieht man, dass die Westbucht ganz den Kite-Surfern gehört! Am Dienstag habe ich mich dann mit Neo todesmutig zwischen sie ins Wasser gestürzt, aber da es immer noch sehr wellig war, glich die Schwimmeinheit eher Wellenreiten.
Am Mittwoch habe ich mir überlegt, was bei mir in den nächsten Wochen und Monaten noch so ansteht. Beruflich und sportlich... Da kommt die eine oder andere neue Herausforderung auf mich zu,
nicht nur in Form solcher Wege, die meinen Barfußspaziergang "würzen". Aber das will alles gut und in Ruhe überlegt sein. Dazu eignet sich die wöchentliche Hunde(aus)zeit ganz wunderbar.
Der Nachmittag und Abend gehörte dann ganz der "Langen Nacht der Chöre". Da konnte ich auch meinen "alten" Chor anhören und viele bekannte Gesichter in der Stadt sehen, bevor es für mich selbst ans Singen ging.
Gestern Abend wollte ich dann mein Lauftraining wieder aufnehmen, aber mein Wochenendgast (die Lieblingsschwester schwimmt und rennt im Osten) fand, es sei viel zu heiß und hechelte hinter mir her, dass mich das schlechte Gewissen packte und ich den Lauf in einen Spaziergang abgeändert habe.
Und was gestern Spaß gemacht hat, muss heute doch noch besser sein und so war es auch. Bei unserem Morgenspaziergang erwischten wir zuerst die Morgensonne
 und dann ein Stückchen weiter die Zeit, in der sich der Nebel über dem Wallersee aufzulösen beginnt...
 
 
 
Schönes Wochenende!

Samstag, 17. März 2018

Alternativprogramm

Die zweite Woche sportfrei ist so gut, wie vorbei. Zum Glück habe ich die eine oder andere Alternativbeschäftigung gefunden, die mir die trainingsfreie Zeit kürzer erscheinen ließ.
Zum einen ist am Montag wieder der Froschzaun aufgestellt worden, was für mich bedeutet, nun wieder zweimal die Woche morgens regelmässige Amphibien-Taxi-Dienste zu leisten.
Gleich bei meinem ersten Einsatz habe ich neben den Fröschen, Kröten und Molchen noch eine etwas wirre Maus gefunden, die, kaum dass ich sie aus ihrem nächtlichen Gefängnis befreit hatte, loslief und "rummms" in den nächsten Auffangkübel stürzte!
Schlechte Qualität, aber mein Wischfon ist in der Dämmerung
oft überfordert
Beim nächsten Mal, dachte ich schon, ich hätte einen der seltenen Kammmolche entdeckt, weil dieses Exemplar so einen tollen Rückenschmuck trug,
aber da lag ich falsch. Es handelt sich um einen Bergmolch.

Dann war ich natürlich auch wieder mit Chaya unterwegs - einmal sogar wieder mit kurzen Laufpassagen - nie lange, einfach nur um von meinem Schlurfspazierschritt  etwas weg zu kommen und das zweite Mal wieder ganz gemächlich. Sie freut sich jetzt wieder über die aufgetauten Bäche, in denen sie mit Vorliebe nach Steinen grabbelt, die sie dann sorgsam aus dem Wasser ans Ufer trägt.
Die restliche Bewegung habe ich mir auf der Matte mit Yoga- und ein paar Stabiübungen geholt, gestern saß ich mal für eine halbe Stunde ruhig kurbelnd auf der Rolle und morgen werde ich wieder ins Hallenbad gehen - habe allerdings schon angekündigt, dass ich noch ein Schonprogramm schwimmen werde. Den heutigen Tag verbrachte ich eher sitzlastig - es stand die halbjährliche Ehrenamtsbeiratssitzung an, aber nachdem sich das Wetter grauwindigsaukalt zeigte, kam mir dieser Innentermin gerade recht!

Nächste Woche geht es dann wieder los, dann kann ich hoffentlich wieder von meinen Läufen und vielleicht sogar wieder von einer kleinen Radrunde berichten!

Sonntag, 27. August 2017

Ruhewoche

Nachdem ich ja nicht richtig nach Plan trainiere (einziger Plan - die nächsten beiden Läufe gut überstehen und solange das Wetter mir noch milde gestimmt ist, oft schwimmen und gelegentlich radeln gehen), habe ich auch keinen Trainingsrhythmus mit Belastungs- und Ruhewochen. Trotzdem besteht bei mir nie die Gefahr des Übertrainings, weil mir meine Ruhewochen immer einfach so "passieren".
Vergangene Woche war ich einfach müde. Ich schob es auf den sich häufig ändernden Luftdruck, der das Wetter zwischen spätsommerlich warm und herbstlich hin und herwechseln ließ. Vielleicht war es aber auch nur Schweineyeti, der aus irgendeinem Loch gekrabbelt kam, sich auf mich draufsetzte und Schlaflieder in mein Ohr säuselte?!
Jedenfalls begann ich die Woche mit ein paar ruhigen Tagen, die ich dann auf die ganze Woche ausdehnte! Montag die Laufvorbereitung in Mattsee (Lauf ABC und ca. 4km der Wettkampfstrecke),  Dienstag Ruhetag. Mittwoch war Gartenstabitraining dran, gefolgt von einem erfrischenden Ausschwimmen im Obertrumer See und Mittwochslauftreff (10km im Ratschtempo - Pace: 7:07), Donnerstag fuhr ich dann am Nachmittag zu einem ehrenamtlichen Einsatz mit dem Rad, von dort weiter nach Obertrum zum Schwimmtraining und danach wieder heim. Alles sehr gemütlich und entspannt. Freitag - nächster Ruhetag.  Dafür habe ich es endlich geschafft, mein nächstes Buchprojekt "auf den Weg" zu schicken.

Samstag bin ich dann wieder in den See gesprungen (naja, was sonst bei knapp 28°C?) und 1,4km geschwommen und heute nutzte ich den Motorfreien Tag am Obertrumersee, um erst rüber zu radeln und ihn dann mit der Familie meiner Schwester radelnd zu umrunden. Mit An- und Heimfahrt knappe 30km - so darf eine Ruhewoche gerne ausklingen! 😄
Fahrräder soweit man sehen kann - herrlich!
Schwager fährt heute auch ohne Motor
 Obwohl wir gleich um 11 Uhr zu Beginn der Straßensperre losfuhren, war schon einiges los!

Samstag, 10. Juni 2017

Vereinsmeisterschaft nach Ruhewoche

Vereinsmeisterschaft - TrumerTriTeam
Hmmm... vielleicht habe ich in der vergangenen Woche ja ein wenig zu geruhsam vor mich hingelebt. Dienstag ein wunderbarer Regenspaziergang, der mich/uns komplett durchnässt hat, Mittwoch gab es wunderbare Wolken zu bestaunen, die mich träumen ließen,
 
aber am Freitag war es dann vorbei mit der Ruhe!
Beinahe eine halbe Stunde lang, durfte ich vom Schatteneck auf meiner Terrasse aus beobachten, wie Herr Amsel einen Konkurrenten immer und immer wieder aus seinem Revier (sprich: aus meinem Garten) vertrieben hat, während Frau Amsel äußerst unbeteiligt am Rande meines Hochbeetes saß und sich ein wenig gesonnt hat! Ner-ven-auf-rei-bend!!! kann ich da nur sagen.
Der Sieger!
Ja ok, ein wenig Sport gab es auch noch  -  Mittwoch Lauftreff, 4km Quassellauf mit Claudia und dann mit gestoppter Uhr (warum eigentlich???) noch die Runde der Vereinsmeisterschaft drangehängt. Dabei wurden wir - zumindest den Hügel hinauf  - ein wenig schweigsamer.
Donnerstag gab es wieder Schwimmtraining im See und Freitag fuhr ich noch mein Rad nach Obertrum, wo ich es ja heute brauchte und das war's auch schon! 

Jedenfalls scheint sich diese ruhige Woche so in mir manifestiert zu haben, dass ich es heute nur mit meiner Ausstrahlung geschafft habe, dass die Autos, die vor mir auf der Radstrecke waren, mehr standen, als fuhren! Und das fast das erste Drittel der Radstrecke! 
Und da ich ja beim Schwimmen immer trödle, die Radeinheit somit auch sehr erholsam war, kam ich (zwar spät, aber immerhin) sehr unangestrengt auf die Laufstrecke. Dort wollte ich an diesem Zustand auch nicht mehr viel ändern und lief so ohne Hektik auf den dritten Platz der Genuß-Finisher-Wertung!
Fotoquelle: http://triyourlife.at/

Fotoquelle: http://triyourlife.at/
Fotoquelle: http://triyourlife.at/

Und weil ein schöner Tag mit netter Gesellschaft noch ein bißchen schöner wird, habe ich heute mal wieder einen vierbeinigen Übernachtungsgast bei mir, die nach einer schönen Abendrunde auch irgendwie ruhebedürftig wirkte! 
Kurze Pause im Halbschatten
Wieder daheim!


Samstag, 15. April 2017

Frohe Ostern!

Sowas aber auch! Kaum pendeln sich die Temperaturen im ständig-draußen-aufhalten-Bereich ein, vernachlässige ich meinen Blog! Und selbst, wenn ich irgendwann mal wieder in die Wohnung gehe, fallen mir hundertausend Dinge ein, die ich gerade noch machen möchte bevor... äh ich dann meistens sehr früh schlafen gehe!
Jaaa - die Frühjahrsmüdigkeit hat mich auch erwischt. Mein Schlafbedürfnis wächst proportional zum Gras in meinem Garten. Sehr rasant!
Und sonst? 
  • Sonntag erstes Mal mit dem Rennrad zum Schwimmtraining nach Salzburg und wieder heim geradelt - ich wollte ausprobieren, ob meine Beine das schon aushalten - geklappt!
  • Montag: Frühsommerabendlauf bei 20°, der mich fast verleitet hätte "ganz rein" zu springen, aber der kühle Wind, der auch das Wasser wieder etwas durchgemischt hat, hielt mich davon ab.
Das Gewitter ging weiter östlich nieder!
  • Vergebliches Warten auf den angekündigten Karwoche-Regen, dafür ein weiterer Radausflug nach Salzburg und eine etwas sportlichere Pedalierrunde hier über ein paar Hügelchen. 
  • Mittwoch-Lauftreff mit erstmaliger zahlenmässiger Überlegenheit der Cappuchini (2:1), weil (fast) alle regelmässigen Teilnehmer in Kroatien auf Trainingslager waren!
  • Die Vorbereitungen für die Gartensaison nehmen schon erkennbare Formen an!  

















  • Nach ungewöhnlich langer "VorsiedelstreßwinterunlustneueWohnungvielzutun-Pause" geht es endlich auch mit meinem nächsten Buchprojekt wieder zügig weiter. Die Kurzgeschichten sind ausgewählt, ein Lektor für die nächste Korrekturrunde ist gefunden, sobald ich die Geschichten von ihm zurück bekomme, mache ich mich an die nächste Veröffentlichung!
Morgen werde ich den Osterhasen suchen gehen, damit am Montag beim traditionellen Osterbrunch mit Andrea ein paar bunte Eier beisteuern kann!

Ich wünsche euch ganz wunderbarliche Osterfeiertage!

Samstag, 16. Juli 2016

Antidot

Zwei Stunden nur Vogelgezwitscher und das tap-tap-tap der eigenen Schritte im Wenger Moor. Herrlich! Genau das richtige Gegenmittel zu den 3 recht lauten und turbulenten vergangenen Tagen mit der 50er Feier einer Freundin und den ersten beiden Tagen Helfereinsatz beim Trumer Triathlon.

Jetzt darf es wieder weiter gehen!
Taschen auspacken und befüllen
für jeden Bewerb
Startnummern einsackeln

Sonntag, 10. Juli 2016

Vorruhen....

Dieses Wochenende hatte ich mir vor allem eines vorgenommen - viel zu ruhen.
Nicht nur, um den Zwischenzustand gesund/krank wieder verlassen zu können (hat funktioniert!), sondern auch, weil ich so eine leise Ahnung habe, dass nächstes Wochenende mit Ruhe nicht viel los sein wird. Der Trumer-Triathlon ruft und ich bin von Donnerstag bis Sonntag als Helferin dabei!

Und es hat funktioniert! Nach dem schönen Bergfrühstück mit Ingrid habe ich den Freitag Nachmittag im Garten und auf der Terrasse lesend und schreibend verbracht. 
Besuch 1
Besuch 2











Am Samstag kam dann der Test, ob ich schon wieder lauffähig bin - das Wetter ideal, ein paar Wolken, ein paar Regentropfen, angenehme 20°C.
Blick zum See von Matzing aus
Der Trainingsplan sah 14km im GA1-Pulsbereich vor, also nichts allzu anstrengendes. Hat auch super funktioniert, ich lief 14,1km in 1:38.
Ein paar Fotostopps mussten trotzdem sein und nachdem ich ausnahmsweise auch den Schlenker zum Hafen gemacht habe, durften sogar ein paar "Bötle" auf's Bild.

Anschließend ging ich noch gleich zu meiner Hospiz-Gruppenleiterin, die mir ihre Unterlagen, das Diensthandy und viele Informationen gab, da sie morgen für zwei Wochen in den Urlaub entschwindet und ich sie in dieser Zeit vertreten darf.
Nach soviel Fleiß musste auch noch eine Belohnung her, also fuhr ich zu Andrea nach Seekirchen und nach einem kleinen Stadtrundgang gönnten wir uns einen XL-Eiscafé!

Heute fuhr ich als Begleiterin mit der Lieblingsschwester zum Thumsee-Triathlon, der (netterweise für die Teilnehmer, aber unnetterweise für Nachteulen) schon um halb 8 Uhr beginnt. Das hieß für mich: 5 Uhr aufstehen und bald losfahren, um rechtzeitig bei ihr zu sein, den Thumsee und einen Parkplatz zu finden und sie und 6 weitere Vereinskollegen anzufeuern.
Zu Mittag waren wir schon wieder zurück und ich verbrachte einen weiteren sehr ruhigen Nachmittag im Garten, schnippselte ein wenig an ein paar Sträuchern herum und begab mich mit Mungo Park an den Niger. (Wassermusik - T.C. Boyle)
Abends um halb acht wagte ich mich dann noch an den Wallersee, nachdem der Großteil der Menschenhorden sich wieder auf den Heimweg gemacht hatte und schwamm noch eine gute halbe Stunde in der tief stehenden Sonne. So dürfen ruhig mehr Wochenenden sein!

Freitag, 4. März 2016

Bitter not

hatte ich heute einen längeren Lauf.

Zwar weiß ich selbst nicht so genau, was mir über die Leber gelaufen war, aber meine Stimmung bewegte sich seit gestern zwischen dunkelschwarz und Mordslust. Dabei hatte die Woche so allerlei wunderbares zu bieten.
Ein Tag Zeitausgleich, weil ich vergangene Woche mal extra zu dann doch noch nicht erledigbaren Vorbereitungen angetanzt war.
Dafür mehr Zeit mit Chaya im pünktlich zum meteorologischen Frühlingsbeginn zurückgekehrten Winter.


Am gleichen Abend einen Teil des Lauftechnikkurses, bei dem ich trotz arktischer Temperaturen NICHT erfroren bin und dessen Muskelkater schon erkennbar kleiner war, als bei den beiden ersten Terminen.
Einen äußerst aktiven Schreibtischtag (Steuerausgleich 2015 und allerlei anderen Papierkram erledigt).
Und trotzdem.... Das Stimmungsbarometer rasselte in die Tiefe und so hielt ich heute meinen Besuch bei einem vormittäglichen Hospizgruppentermin so kurz wie möglich und machte mich dann sofort laufenderweise auf nach Seekirchen. Die ersten paar Schritte waren noch "etwas" verkrampft. Kurzzeitig dachte ich schon, ich käme überhaupt nicht vom Fleck. Aber schon nach gut 3km beim Eingang zum Wenger Moor war alles schon viel leichter. Und bunter. Mein Kiefer hörte auf zu knirschen und die Zornesfalten legten sich.
Ich fand dann auch noch kurz Zeit für ein paar Bilder.
Im Zauberwald
Alles lebt
Aber wirklich nur kurz. Mit Andrea hatte ich nämlich zuvor schon eine Zeit ausgemacht, wann wir uns in Zell treffen würden und allzuviel Spielraum blieb mir nicht. War aber auch nicht schlecht, denn so lief ich einfach durch, begrüßte meine wiedergekehrte gute Laune und bestaunte den trotz Schnee nicht mehr aufzuhaltenden Frühling. In Zell wärmte die Sonne schon die vor mir eingetroffene Andrea und von dort liefen wir gemeinsam weiter bis Seekirchen. Sie bog ab nach Hause, ich lief weiter zum Bahnhof und war eine Viertelstunde später schon wieder zurück in Neumarkt.
Den Nachmittag genoss ich dann teilweise auf der Sonnenterrasse in aller Ruhe und das tat so richtig gut!