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Samstag, 22. November 2025

Konzert und noch ein Literaturhaus

Nachdem ich im Oktober gleich zweimal im Literaturhaus Henndorf war, habe ich vor kurzem danach auf Instagram gesucht und bin dabei auf einen Eintrag vom Literaturhaus Vorarlberg gestossen, das ich bis dahin gar nicht kannte. Neugierig geworden, habe ich mir das Programm durchgelesen und genau an dem Wochenende, an dem ich mal wieder im Ländle bin, eine interessante Veranstaltung gefunden. Ein Email später war ich angemeldet und mein Wochenendprogramm war vollständig.
Los ging es diesesmal mit einem John Lennon Tribute Konzert in Dornbirn,  bei dem ich netterweise zwei gute Bekannte getroffen habe. was den ohnehin schon tollen Abend noch schöner gemacht hat.

Am Freitag traf ich mich wieder mit meiner Freundin Pia. Dieses Mal allerdings nicht wie sonst in Bregenz. Sie kam nach Lauterach und trotz des eiskalten Windes und des Graupelschnees spazierten wir erst eine Runde durchs Lauteracher Ried, einmal um den Jannersee und kehrten dann bei mir ein. Es ist immer wieder ganz wunderbar mit ihr einen Nachmittag zu verbringen, die Gespräche wollen kein Ende nehmen und nachdem sie wieder in ihren Zug nach Hause eingestiegen war, lief ich noch lange danach mit einem Lächeln durch die Gegend.

Heute ging es nach einem (vermutlich vom Nachmittagsprogramm inspirierten) Schreibvormittag ins Literaturhaus nach Hohenems. Das Programm dort hieß: "Erzähl mal". Da sitzen an 6 Tischen verteilt alte Hohenemserinnen und erzählen Geschichten von früher. Viele hatten Fotos dabei, die älteste Dame war 92 Jahre, noch topfit und als eine etwas jüngere Zuhörerin nach einer bestimmten Familie gefragt hat, lieferte sie die Namen und Lebensgeschichten aller Familienmitglieder ohne Probleme. Nur bei den ganz Jungen sei sie nicht mehr so auf dem Laufenden. 
Man konnte von Tisch zu Tisch wechseln wie man wollte und die Stunde verging wie im Flug!
Anschliessend fuhr ich noch nach Bregenz, um mir am See ein wenig die Beine zu vertreten und morgen steht noch ein Highlight auf dem Programm, von dem ich aber gesondert berichten werde.

Sonntag, 31. Januar 2016

Laufblog

Jetzt hab ich mir mal meine Jänner-Posts durchgelesen und festgestellt, dass ich dafür dass es sich hier um einen Laufblog handelt, relativ wenig über meine Läufe berichtet habe! Ist ja nicht so, dass ich gar nicht laufe, auch wenn ich grad kurzzeitig die Dauer und Häufigkeit ein wenig zurückgeschraubt hatte. 
Also gibt es hier zum Monatsende noch zwei Laufberichte.
Den einen vom Freitagslauf, der bei herrlich angenehmen Nieselregen losging, dann aber sehr schnell trocken wurde und mich zum Ende hin sogar noch ein wenig durch zarte Sonnenstrahlen zum Schwitzen brachte.
Es war mal wieder so ein ganz ruhiger, unspektakulärer Lauf rauf nach Sighartstein, dann über Schalkham Richtung See, weiter über die Kläranlage zurück in den Ort. Momentan sind die richtig hübschen Laufwege noch so eisig, hubbelig, dass ich gerne auf den Straßen bleibe - zumindest zum Laufen!
Der Schnee ist jetzt so gut wie weg und so hätte ich auch beinahe einen Hasen übersehen, der jetzt wieder gut getarnt neben mir hakenschlagend über eine Wiese sauste! Foto ging sich von ihm leider keines aus, dafür war ich zu langsam. Aber der See hat netterweise still gehalten!
 Der Waldrand mit dem Dunst auch...
Am Abend besuchte ich dann einen wunderbaren Diavortrag über eine 3monatige Radreise "Auf den Spuren des Dschingis-Khan", der mal wieder Fernweh in mir weckte... und am Samstag wurde die "Wiederkehr der Sonne" auf meiner Terasse lesend und schreibend gefeiert.

Der zweite Lauf war heute Vormittag und zwar völlig anders, als geplant!
Eigentlich wollte ich ja gemeinsam mit meiner Schwester gemütlich den Obertrumersee umrunden (ca. 14km) und anschließend als Hundesitter gleich in Obertrum bleiben. Ein wenig ins Wackeln kam dieser Plan schon gestern, als sich bei mir nun endlich der Husten zu lösen begann, der mich seit einigen Wochen ständig kitzelt und nervt. Damit verbunden war aber auch eine sehr unruhige Nacht in der ich abwechselnd gefroren und geschwitzt habe, was mir die Aussicht auf eine Autofahrt in verschwitzen Laufklamotten nicht unbeingt erstrebenswert erscheinen ließ. Außerdem bezweifle ich, dass ich die ganze Runde mit meiner klappernden Lunge geschafft hätte.
Dann sah ich heute morgen noch das
extra für Roni bestellt! ;)
und sagte den gemeinsamen Lauf ab.
So ganz untätig wollte ich aber doch nicht bleiben, also stürzte ich mich angezogen, wie ein Polarforscher in das nasse Weiß
und lief  langsam und gemütlich zwei kleine Schleifen oberhalb des Hauses. Richtig kalt ist es ja nicht, also wird die halbe Stunde traben auch nichts geschadet haben.