Montag, 19. August 2019

Wiedereinstiegswochenende

Schön langsam verzieht sich der Husten und auch wenn der Kopf noch nicht so 100%ig frei ist, habe ich das vergangene lange Wochenende dazu genutzt, mich langsam wieder an Bewegung zu gewöhnen! 
Kaum zu glauben, wie schlapp ich mich nach diesen knapp 2 Wochen Pause fühlte, aber soviel vorne weg, es wurde von Tag zu Tag besser.
Am Donnerstag sattelte ich mein Tourenrad, rollte damit gemütlich nach Salzburg und drehte dort eine Ratschrunde mit meiner Kollegin. Nach Hause fuhr ich dann allerdings mit dem Zug, fürs erste reichten mir die 30 Kilometer und es fing auch gerade an zu tröpfeln, was mich meinen Entschluss als "für die Gesundung notwendig" begründen ließ!

Den Freitag verbrachte ich dann größtenteils faul im Garten, riss mich aber doch noch am späteren Nachmittag am Riemen und ging am Buchberg eine kleine Runde spazierwandern. Zwar war ich nur knapp eine Stunde unterwegs, aber die Höhenmeter brachten mich trotzdem ins Schwitzen und Husten.


Am Samstag werkelte ich so wild im Garten rum, dass ich mir seit langem mal wieder richtig viele Blasen an den Händen geholt habe, aber eine kleine Laufrunde mit Andrea war schon ausgemacht, also liefen wir. Naja. Als Laufen kann man das Tempo, das wir da vorlegten, eigentlich nicht mehr bezeichnen, aber ein paar Laufschritte waren doch dabei. Zum Abschluss gönnten wir uns noch eine Kneipprunde bei der Seeburg, das war dann auch das Beste an der ganzen Unterehmung!
Daher war ich am Sonntag auch erst noch unschlüssig, ob ich Pause machen oder mich doch aufs Rennrad setzen sollte. Das Rad hat gesiegt und so fuhr ich auf einigen Umwegen nach Obertrum, 
goss bei der Lieblingsschwester die Tomaten und Topfpflanzen und lungerte ein wenig in ihrem Garten herum, bevor ich wieder nach Hause fuhr. Das war die erste Bewegung, die nicht nur anstrengend war, sondern auch wieder Spaß machte. Dafür könnte natürlich auch an Quietschi verantwortlich sein, die einen neuen Helm bekommen hat und nun wieder mitfahren darf!

Dienstag, 13. August 2019

Das Paradies ist nah...

Gerade mal 150 Kilometer muss ich dafür zurücklegen. Das geht doch auch mit einem kleinen "Schnupfen". So die Überlegung letzten Freitag, bevor ich zum "Biogarten Eden", der Landesgartenschau 2019 starte. Sport kann ich mit meiner Erkältung eh nicht machen, aber gemütlich durch einen Garten spazieren geht doch immer.

 
So fahre ich am Vormittag bei schönstem Wetter nach Nordosten. Aigen-Schlägl im Mühlviertel ist mein Ziel und ich erreiche es mit ein paar Extraschleifen nach knapp zwei Stunden.  
Schnell ist die Tageskarte gelöst und die nächsten Stunden spaziere ich durch das Gartengelände, bleibe stehen und lasse Teile der Gartenausstellung auf mich wirken, halte ein (oder mehrere) Nickerchen in Liegestühlen oder Hängematten, mache Fotos und fühle mich wie im Paradies!

Die Besucher verlaufen sich auf dem Gelände
Es gibt verschiedene Themenecken, wie zB. die Granitausstellung, wo verschiedene Künstler aus einem Grantiblock Kunstwerke geschaffen haben,
 
 Lebens- und Gemeinschaftsgärten
 
 
 
 
 
und die Gemeindebank-Ausstellung.
 
 
 
 
 
Das Gelände führt auch an der Großen Mühl vorbei, wo es sich wunderbar sitzen und erfrischen lässt
es grenzt an das Stift Schlägl, wo ich vor vielen Jahren ein ganz wunderbares Seminar besucht habe
und bietet ausreichende ruhige Ecken, um die Seele baumeln zu lassen
 
 
aber auch Schaukeln, um sie ins schwingen zu bringen!
Kunstausstellungen 
 
 
und ein Bioladen vervollständigen das Ganze und so kann ich nach einem erfüllten Tag mit ausreichend Vorräten wieder nach Hause fahren.

Freitag, 9. August 2019

Beine hoch!

Nein, das waren nicht die Worte eines verwirrten Bankräubers. Vielmehr handelt es sich um meine dieswöchige Bewegungsalternative!
Schon doof, erst fehlt die Zeit, dann die Energie! Irgendein Regenschauer des vergangenen Wochenendes scheint mich am falschen Fuß erwischt zu haben und schon am Sonntag Morgen fühlten sich meine Nebenhöhlen irgendwie zu und mimöschenhaft an. Die Teilnahme an einer Rennradausfahrt sagte ich darauf hin ab, lief aber trotzdem mit Andrea eine ruhige Morgenrunde von knapp 10 Kilometern.
Am Montag radelte ich dann zur Arbeit und heim, was sich auch schon mal leichter angefühlt hat, aber ich ließ mir Zeit und war froh, meine Beine zumindest ein bißchen zu bewegen.
Dienstag  durfte ich mit Chaya durch die Gegend spazieren - sie fand es zu heiß, ich war diesesmal froh, keinen Gewitterguss abzubekommen! Was auch immer mir am Sonntag noch in den Nebenhöhlen gesteckt hatte, war nämlich mittlerweile in den Hals und die Lunge gewandert und verlieh mir einerseits eine ungewöhnlich tiefe Stimme (Iwan Rebroff lässt grüßen), andererseits aber auch einen ständigen Hustenreiz.
Deswegen ließ ich den Mittwochlauftreff ausfallen und auch am Donnerstag war noch Pause angesagt!























Da hieß es dann einfach mal "Beine hoch" und weitermachen beim Überarbeiten des NaNo-Textes von 2017 (!). Und danach wurden ein paar alte Radreisezeitschriften nach lohnenden Zielen für meinen heurigen Herbsturlaub durchsucht. Da hab ich schon die eine oder andere Idee!

Freitag, 2. August 2019

Rahmenprogramm

Nach der gestrigen Helferfeier des Trumer Triathlons und dem Bericht von Karina und Helge (Link) zum Wochenende ist dieses Thema für mich heuer endgültig abgeschlossen. Jetzt kann ich mich wieder dem aktiven Sport widmen - obwohl ja auch für mich das letzte Wochenende nicht völlig sportfrei abgelaufen ist. Nur fühlte sich das im Vergleich zu den StarterInnen an den drei Tagen eben nur wie ein Rahmenprogramm an.

Dabei gab es am Freitag meine erste Seequerung des heurigen Jahres. Diesesmal schwamm ich mit Angelika die Originalstrecke des TT ab (wir wollten nett sein und für die StarterInnen am Abend schon mal eine Furche ziehen, damit sie ins Ziel finden).
Außerdem fuhr ich dann am Freitag und Samstag jeweils mit dem Rad zu meinen Helfereinsätzen, hauptsächlich um die Beine ein wenig zu lockern. Am Sonntag lief ich dann mit Chaya eine kleine Runde zur Radstrecke, um "meine Mädels" und Vereinskollegen anzufeuern. Diese Kilometer verdoppelte ich dann am Nachmittag noch durch ein wenig Support. 
Einfach nur so, bin ich dann am Dienstag wieder geradelt. Heide kam netterweise mit, wir fuhren eine wunderschöne Runde um Obertrumer, Graben- und Mattsee und verfuhren uns dann glatt noch 5 Kilometer vor Seekirchen noch auf der Suche nach einer "eigentlich-da-sein-müssenden" Nebenstraße. 
Die Straße ist wohl aus!
Mittwoch wurden beim Lauftreff Intervalle gelaufen. Uff! Das war jetzt nicht unbedingt das, was ich mir gewünscht hätte, aber der Stolz nach 8 x 400m schnell war kaum zu übertreffen. 
Gestern sprang ich vor der Helferfeier noch kurz in den Obertrumer See, schwamm zur Boje und zurück, um erfrischt zu feiern und anschließend noch ins Sommerkino gehen zu können. 

Mindestens genau so nass wurde ich heute auch, dabei lief ich doch nur nach Obertrum, um Chaya abzuholen! War der Himmel beim Start noch trocken und sah ganz harmlos aus, änderte sich das ganz plötzlich. Erst donnerte es nur, dann fielen plötzlich Monstertropfen, es blitzte und krachte und schüttete wie aus Kübeln.
Gut, dass ich bei Birgit erst mal eine Pause einlegen und die Laufsachen per Heizstrahler ein wenig antrockenen konnte. Beim Rückweg war der ganze Spuk wieder vorbei und es kam sogar zaghaft die Sonne raus.
Für morgen hoffe ich auf einen gewitterfreien Vormittag, da wäre nämlich nach einem Jahr Pause wieder die Expedition Wallersee auf meinem Programm!

Dienstag, 30. Juli 2019

Trumer Triathlon Plus

Das war er also - der Trumer Triathlon 2019.
Vier Tage Helfereinsatz in denen ich unzählige Startersackerl befüllt, haufenweise Startnummern ausgegeben und StarterInnen aus nah und fern mit Informationen versorgt habe. Da könnte man glauben: "same procedure as every year"...
Aber halt! Da war doch noch ein ganz besonderes "Plus"!! Die heurige 10. und somit Jubiläumsausgabe wurde nämlich durch hohen Bloggerbesuch veredelt. 
Das TriDreamTeam kam, sah und schwamm, radelte und lief! Und das nicht nur einmal, sondern gleich dreimal hintereinander!
Nachdem Karina ja schon im vergangenen Jahr (LINK) dem Trumer Triathlon einen Kurzbesuch abgestattet und beim Seecrossing teilgenommen hatte, ließ sie sich von unseren Erzählungen über die malerische Radstrecke und die gute Stimmung erweichen und "überredete" Helge dazu, heuer an der Triple Wertung (3km Seecrossing am Freitag, Sprint am Samstag und Mitteldistanz am  Sonntag) teilzunehmen. 
Und wer die beiden kennt, kann sich auch denken, dass dieses Unternehmen natürlich mit tierischem Ernst, Verbissenheit und richtig schlechter Laune über die Bühne ging... (hihi!)

Leider, leider war ich mit anfeuern und fotographieren gleichzeitig so was von überfordert, dass es leider keine Bilder von den beiden auf der Strecke gibt. Aber die werden vermutlich  von ihnen selbst mit den nötigen Details zu den drei Bewerben nachgereicht werden.
Es waren vier ganz wunderbare Tage mit gemütlichem Zusammensitzen, wichtigen Vor- und Nachbesprechungen der einzelnen Bewerbe, die Lieblingsschwester startete ja auch wieder an zwei Tagen und so verging der Besuch mal wieder viel zu schnell.
Grillen bei der Lieblingsschwester
deren Garage übrigens auch Gäste beherbergen durfte
wie schööööön!
wem könnte denn das gehören?
Danke euch Beiden für euren Besuch, Andi, Thorsten und Julia für die Begleitung und ich freue mich schon jetzt auf unser nächstes Treffen, wo auch immer!

Donnerstag, 25. Juli 2019

Den Temperaturen entsprechend

habe ich nun langsam wieder begonnen, mich ein wenig zu bewegen. (oder: habe ich nun wieder ein wenig begonnen, mich langsam zu bewegen...)
Ein kurzer Testlauf am Samstag zum Bäcker fühlte sich schon ganz gut an, den Abend verbrachte ich mit Andrea am Thumsee - "Der Thumsee brennt"  ist ein jährlich stattfindendes Open-Air der Bad Reichenhaller Philharmoniker mit anschließendem Feuerwerk.
Da sitzt man gemütlich auf einer Wiese, kann picknicken und die Musik genießen. Das Wetter hielt netterweise bis nach dem Feuerwerk, danach wurde es etwas stürmisch, was dem Genuss aber auch nicht mehr schaden konnte!
gutes Essen
nette Gesellschaft
 
schönes Panorama
und wunderbare Musik!
Die für Sonntag geplante Rennradtour fiel wegen Regens aus, was mir die Möglichkeit gab, meine Möbelschiebereien fertig zu machen und alles (fürs Erste) schon mal einzuräumen. 

Am Dienstag war wieder eine Mattseerunde geplant - Claudia und ich liefen um 8 Uhr direkt am Strandbad in Gebertsham los, um gut 90 Minuten später genau dort ins erfrischende Wasser zu springen! Was für ein herrlicher Abschluss für diese Runde! 
 
 
 

Der gestrige Schwimm- und Lauftreff des Vereins stand schon ganz im Zeichen des kommenden Wochenendes mit dem Trumer Triathlon. Es wurden für auswärtige Athleten die Besichtigung der Schwimm- und der Laufstrecke angeboten, was im Wasser ganz lustig war, anschließend an Land aber ziemlich schweißtreibend! Puh, da war ich gerade froh, mich heuer für keinen Bewerb angemeldet zu haben, denn die Temperaturen am Wochenende sollen ja auch durchaus sommerlich ausfallen. 
Ich freu mich drauf!