Donnerstag, 13. Juni 2019

Nur kurz!

Schwupp-di-wupp - wie schnell so ein paar letzte Urlaubstage immer rum sind! 
Irgendwie hat mich wohl der Hitze-Alzheimer erwischt, denn ohne Blick auf meine Fotos der letzten Tage und die Trainingsübersicht, wüßte ich gar nicht mehr, was ich seit letztem Samstag noch gemacht habe. 
Ziemlich viel, aber das meiste nur kurz.
So sieht die Übersicht auch viel "angeberischer" aus, als es eigentlich war. 
Samstag war mir das Wetter hold und ich konnte zu Mittag bei frischem Wind und 20° einen wunderbaren Entspannungslauf machen. Da ich mir unbedingt die 11,11km eingebildet hatte, wurde das Ende zwar noch ziemlich verschnörkelt, aber ich habe es geschafft!

Am Sonntag war eine Vereinsausfahrt zum Mondsee geplant und da ich praktischerweise an der Strecke wohne, wurde ich von 4 weiteren TrumerTri-Ladies direkt vor der Türe abgeholt. Dann radelten wir an den Mondsee, genossen das unglaublich schöne Panorama der Drachenwand und legten direkt darunter einen kurzen Schwimm- und Erfrischungsstop ein.
Nach Hause rollte es dann fast wie von selbst (wir hatten Rückenwind) und so war ich zu Mittag schon wieder zurück und konnte noch etwas ruhen, bevor ich am Nachmittag mit Andrea ins Strandbad nach Zell radelte, dort etwas länger schwamm (dafür war ja auch die Anfahrt viel kürzer) und nach kurzer Ruhepause, in der ich Trillionen von Mücken als Live-Buffett diente, erst noch auf ein Eis und dann wieder nach Hause rollte.

Montags war ich dann faul, erst am Abend entschloss ich mich zum Turnen ins Strandbad zu laufen. "Bewegt im Park" bietet dort 2x in der Woche gratis Bewegungskurse. Den Badeanzug nahm ich auch mit - der See bietet sich nach einer solchen Trainingsstunde ja förmlich als Erfrischungsspender an. 
Vorsorglich hatte ich mich mit Mückenschutzmittel eingesprüht, was auch etwas half, allerdings können die Biester auch durch Kleidung stechen und da war ich natürlich ungeschützt!
Langer Rede kurzer Sinn: nach ca. 20 Minuten gab die ganze Gruppe auf und floh nach Hause oder in den See! Dort war es erst ja noch herrlich,  nur war danach leider auch der Mückenschutz weg (und die Spraydose zu Hause, wo sie nicht verloren gehen kann). Kaum war ich aus dem Wasser stürzten sich alle wieder auf mich. Es war wirklich so extrem, dass ich pitschnass in meine Laufshorts und -shirt gesprungen bin, die VFFs blieben in der Hand weil ich die nicht so schnell anziehen konnte. Barfuß ging es dann nach Hause, wobei ich ganz sicher einen ohne-Schuhrekord aufgestellt habe!

Am Dienstag nutzte ich einen Hospizeinsatz für ein wenig Radpendeln. Der Weg führte mich nach Straßwalchen, die Strecke ist zwar nicht ganz flach, aber sehr angenehm zu radeln.
Wieder zuhause bekam ich ein WhatsApp von einer Vereinskollegin, dass sie am Nachmittag mit ihrer Schwester (die nicht weit entfernt von mir wohnt), eine kleine Runde laufen geht. Ich sagte sofort zu und schwang mich auf mein Rennrad, um mitzumachen. 
Warum keine von uns dreien, die wir alle keine Hitzelaufliebhaberinnen sind, in den Sinn gekommen ist, dass es um 16 Uhr Nachmittags heiß sein könnte, konnten wir weder beim, noch nach dem Lauf noch eruieren. (Vermutlich Hirnüberhitzung oder sowas ähnliches!)
Aber irgendwie sind wir trotzdem über die Runde gekommen und das Heimradeln ging bergab und mit Rückenwind äußerst angenehm!

Zum Abschluss gab es gestern dann das erste Seetraining. Orientieren war das Thema und wenn ich auch nicht die Sprintwertung gewonnen habe, so doch sicher die, für das schönste Zick-Zackmuster beim vermeintlichen Geradeausschwimmen!
Dann noch ein Lauf durch den Teufelsgraben im Anschluss und heute ließ ich ohne den Hauch eines schlechten Gewissens mein Rad in der Früh stehen, fuhr mit dem Zug zur Arbeit und legte meine Beine sofort nach dem Heimkommen hoch, wo sie sich noch immer befinden!

Samstag, 8. Juni 2019

Und plötzlich war Sommer!

So viele freie Tage und soviel Sonne!
Zwar haben meine Urlaubstage ein wenig schaumgebremst begonnen - ein nicht rauskommenwollender Infekt zwang mich zu ein paar ungeplanten Ruhetagen und der Absage meiner Teilnahme beim Sprinttriathlon in Linz - aber auch ohne Sport konnte ich die Tage wunderbar nutzen und hatte viel Zeit, endlich mal die Dinge zu erledigen, die ich sonst gerne aufschiebe.
Am Sonntag fuhr ich für drei Tage nach Dornbirn mit dem üblichen Programm. Besuch bei meiner Mutter, Treffen mit einer Freundin in Bregenz,





















ein kleiner Lauf hier und da, diesesmal auch ein Kurzbesuch im Waldbad.

 
 
Glück hatte ich mit der Wahl des Besuchtermins, da drei Tage später die Zugstrecke über das deutsche Eck gesperrt wurde und sich die Zugfahrt dadurch um gut eine Stunde verlängert hätte.
Wieder zurück in Salzburg war ich zwar wieder fit, aber auch so tiefententspannt, dass ich die ruhige Tagesgestaltung beibehielt. 
Bewegt habe ich mich zwischendurch auch ein wenig, mal eine Wanderung mit einer ehemaligen Arbeitskollegin,
Lidaun

dann das Rad vom Service in Mattighofen heimgefahren (und dabei gleich wieder kaputtgemacht! Upsi!!)
Ein Spaziergang mit Chaya,
 











natürlich schwimmen im herrlich warmen Wallersee,
ein wenig Gartenarbeit und zwischendurch der Ausgleich durch Yoga und die Faszienrolle.

Mal sehen, was ich in den nächsten vier Tagen noch so unternehme - die prognostizierten Temperaturen laden jedenfalls zum Einhalten einer ausgiebigen Siesta ein!

Donnerstag, 30. Mai 2019

Die letzte Woche

vor meinem Maiurlaub hatte noch mal alles zu bieten, was das Herz begehrt.
 
 
 
Samstag Sonnenschein und milde Temperaturen, die ich mit einer Vereinskollegin für eine entspannte Runde um den Wallersee nutzte.

 
 
 
 
 
 
Am Nachmittag erfrischte ich mich dann im Wallersee, um mich schön langsam wieder ans Schwimmen im Freiwasser zu gewöhnen. Diesesmal waren im Gegensatz zum vergangenen Sonntag, sogar schon ein paar Kinder im Wasser!

Am Sonntag habe ich mich für ein Mini-Koppeltraining aufgerafft. Je 20 Minuten laufen-radeln-laufen sollten es werden. Hat auch fast geklappt. Neu war diesesmal die Indoor-Wechselzone.
Letztes Jahr nutzte ich gerne meinen Gartenausgang, um auf, bzw. von der Strecke wieder zu meinen Utensilien zu gelangen. Den Autoparkplatz davor habe ich seit heuer allerdings vermietet, weil ich ihn selbst so gut wie nie gebraucht hatte und die Mieter wollten an diesem Tag scheinbar einfach keinen Ausflug machen! Aber es ging ja auch nicht um die Wechselzeiten, die sind bei mir sowieso immer katastrofürchterlich.
 
Am Sonntag Abend schlug das Wetter wieder um und so hoffte ich am Dienstag auf einen ruhigen Regenlauf. Den ganzen Morgen hatte es mal mehr, mal weniger vor sich hingeregnet. Als ich dann rausging war es allerdings trocken!!! Eine ganze Stunde eierte ich gemütlich herum und erwischte dabei vielleicht 14 Tropfen. Sowas aber auch!
 
Blick von der Oberleitensiedlung auf den Wallersee

Aber die Wolken waren mal wieder wunderhübsch anzusehen.
Und den Regen erwischte ich dann immerhin noch am Nachmittag spazierenderweise mit Chaya. Diesesmal barfuß (mit VFFs für die Schotterpassagen) und am Ende mit sauberen Füssen! (Danke Volker und Christian für die zweckdienlichen Hinweise!)
Wie immer sind wir vor dem
Spazierengang beide höchst nervös!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gestern fand abends in Salzburg die "Lange Nacht der Chöre" statt, bei der wir mit unserem Chor zwei Auftritte hatten, mit denen auch die Chorsaison für heuer beendet wurde. Trotz des richtig fiesen und kalten Wetters waren an allen Spielorten (es singen zwischen 19:30 und 22:30 Uhr gut 60 Chöre an 18 unterschiedlichen Orten für jeweils eine halbe Stunde) richtig viele Zuhörer*innen und als ich mich gegen Mitternacht auf den Heimweg machte und durch die Altstadt spazierte, konnte man aus allen möglichen Lokalen noch Gesänge hören! 
Und jetzt liegen (durch den heutigen Feiertag und den Pfingstmontag) fast zwei freie Wochen vor mir - schöööön!


Samstag, 25. Mai 2019

Und sonst so?

Ist der Salzburg Marathon wirklich erst eine Woche her? 
Mir scheint es schon viel länger, aber das liegt sicher daran, dass die vergangene Woche wieder sehr abwechslungsreich war.

Am Sonntag genoss ich nach dem 10k Lauf am frühen Nachmittag heuer erstmals eine etwas längere Schwimmeinheit im Wallersee (mit Neo) und freute mich die ganze Zeit darüber, dass kein Schwimmbadrand mich zum umdrehen zwang und mir die ganze Zeit die Sonne auf den Rücken schien. 
Montag Abend ging es ins Schauspielhaus nach Salzburg, wo eine ganz wunderbare Lesung von sechs SchriftstellerInnen stattfand. Es regnete stetig vor sich hin, was den Weg durch die Altstadt und über die Nonnbergstiege zu einer fast meditativen Einstimmung machte, weil kaum Touristen unterwegs waren.



















Dienstag ging der Regen dann in Starkregen über, was meinen Chaya-Spazierlauf beinahe zu einem Swim-Run umfunktionierte. Wir hatten beide unseren Spass - sie in den Wiesenseen, ich in den Pfützen am Weg.




Nur eines hab ich nicht verstanden: Warum sind ihre Pfoten beim heimkommen sauber und meine Schuhe durchnässt und schlammig?







Weiter ging es am Mittwoch mit unserem Chorkonzert, das wie immer sehr lustig ablief und uns SängerInnen (und wenn ich ein paar Bekannten glauben darf, auch den ZuhörerInnen) viel Spass gemacht hat.
Am Donnerstag gab es nur einen ruhigen kleinen Abendlauf, ohne Telefon und daher auch ohne Bilder. Mir war einfach nur nach Kopf frei kriegen und auseiern und das gelang mir in dem kleinen Waldstück oberhalb des Weinbergs ganz gut.
So ausgeruht, kann das Wochenende kommen! 

Dienstag, 21. Mai 2019

Zwei auf einen Streich

Das kommt also raus, wenn ich selbst so unentschlossen bin. Vor ein paar Wochen fragte mich die Lieblingsschwester, ob ich bei einem der Bewerbe im Rahmen des Salzburg Marathons starten würde und da ich mich nicht zwischen 5,5km Frauenlauf am Freitag Abend und 10km City-Lauf Sonntag Vormittag entscheiden konnte, sagte ich so dahin: mir egal, melde dich einfach an, ich lauf dann auch dort mit.
Und dann: meldet sie sich einfach für beide Bewerbe an!
Freitag vor dem Frauenlauf
Rückzieher wollte ich dann auch keinen mehr machen, also zog ich mit und startete ebenfalls bei beiden. Und so habe ich an einem Wochenende, die Tempoläufe für einen ganzen Monat erledigt und nebenbei zwei schöne Medaillen abgeräumt!

Freitag, 17. Mai 2019

Home Sweet Home

Keine Sorge, ich bin nicht plötzlich über Nacht häuslich geworden. 
Ganz im Gegenteil. 
Der Besuch bei einer Freundin, Anfang dieser Woche, hat mir mal wieder gezeigt, wie wenig Wert ich auf eine schön eingerichtete Wohnung lege. 
Denn ihr Kanninchen- und Meerschweinchenstall ist sicher liebevoller eingerichtet, als meine vier Wände.
Aber seht selbst:

 

 












Als "Ausgleich" dazu ging es am Dienstag wieder zu Chaya (das Rad ließ ich wegen der am Vormittag schon ziemlich heftigen Graupelschauer stehen und fuhr mit dem Bus). Am Weg zu ihr kam ein kurzer Regen-/Schneeschauer runter, danach blitzte wieder die Sonne heraus.
Wir spazierten erst zum See 
lädt (noch) nicht zum schwimmen ein
 

und dann eine kleine Runde in die Höhe und ich bewunderte die Wolken.
 Hier hoffte ich sehr, dass der dunkle Wolkenteil mir nicht auf den Kopf fallen möge!
 
 Er ging dann etwas weiter westlich nieder...
und wenn ich mich umdrehte, war es ja "eigentlich" sonnig und schön!
Zumindest so lange, bis ich nach dem Yogakurs dann wieder heimfuhr und vom Bus nach Hause ging...

Dienstag, 14. Mai 2019

Ein Wochenende bei Freunden

Am Donnerstag fahre ich direkt von der Arbeit los. Wangen im Allgäu ist das erste Ziel dieses Wochenendes. Da ich am nächsten Tag nach Trier weiter will, liegt dieser hübsche Ort ja auf der Strecke - naja, zumindest ungefähr in der gewollten Richtung - und netterweise findet in der Stadtbücherei eine Lesung mit Milena Moser statt, bei der ich vor ein paar Jahren zwei Schreibseminare in Aarau besucht und das Entstehen des neuen Buches über ihren Blog verfolgt habe. 
Grund genug, diesen hübschen Ort als Zwischenziel zu wählen.






















Dass ich am nächsten Tag für die zweite Etappe ungefähr die Zeit brauche, wie am Sonntag auf der Heimfahrt für die Gesamtstrecke, sei hier nur am Rande erwähnt und ist auch sofort wieder vergessen, als ich mich bei Karin und Rainer aus dem Auto schäle. 
Es ist einfach nur schön und gemütlich, bei meinen Gastgebern in der Küche zu sitzen und mit ihnen zu plaudern.
Kurze Zeit später trifft auch Manfred ein und wir lassen den Abend mit einem köstlichen Essen in Blesius Garten ausklingen.

Der Samstag glaubt dann tatsächlich den Wetterprognosen entsprechen zu müssen und lässt wunderbaren Landregen vom Himmel strömen. Die Freude auf den Lauf kann er mir ganz sicher nicht trüben und so scheint es auch vielen anderen zu gehen. Niemand will sich diesen wunderbar organisierten Freundschaftslauf des SV Olewig entgehen lassen und der befürchtete wetterbedingte Teilnehmerschwund bleibt aus.
Ich laufe, wie schon die letzten beiden Male die 10 Kilometerstrecke mit, heuer in bester Begleitung von Karina und Andi laufend und Helge auf dem MB. So hat sie ausreichend Zeit und Puste (als ob ihr die laufenderweise sonst gefehlt hätte!), uns auf die wunderbaren Grüntöne der Bäume, Sträucher und Wiesen aufmerksam zu machen.
Nach der Hälfte der Strecke machen wir Rast bei Karin und laufen danach hauptsächlich wieder abwärts zurück zum Vereinsheim, um uns mit köstlichen Schlemmereien zu stärken. Hach was bin ich froh beim "nassesten Freundschaftslauf aller Zeiten" (Zitat Rainer) dabeigewesen zu sein!

















Da sich der Regen beinahe zeitgleich mit dem Eintreffen der letzten Läufer der langen Runde verabschiedet, machen sich Rainer, Manfred und ich abends noch einmal auf, um die Stadt von oben zu bewundern und einen traumhaften Sonnenuntergang am Turm Luxemburg zu genießen.









Der Sonntag Vormittag wird dann (dank Volker schon obligatorisch) im Nordbad schwimmend verbracht,






bevor wir uns für unsere weiteren sehr unterschiedlichen Pläne mit einem herrlichen Brunch im Haus Midlaufcrisis stärken.









Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Karin und Rainer für eure angenehme und wohltuende (Gast)freundschaft!