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Freitag, 4. April 2025

Frühlingserledigungen

Bei einem meiner letzten Besuche im Strandbad, hatte ich plötzlich einen Flashback zu einem Kurzurlaub 2018 ... (Herrnbaumgarten 2018) - hmmmm... wieso wohl?
Woher die Socken plötzlich kamen, konnte ich nicht herausfinden, aber es erinnerte mich daran, dass ich nach diesem Urlaub gewissenhaft Einzelsocken gesammelt und in irgendeine Schublade gelegt habe. Kaum war ich zuhause, suchte ich den Beutel und schickte die Ausbeute der letzten gut 6 Jahre nach Herrnbaumgarten. 
Diese eine (halb)leere Schublade war dann ein guter Motivationsschub, mich auch anderen Frühlingserledigungen zu widmen. (Von Frühjahrsputz kann ich leider noch nicht sprechen ...)

Da wurde dann nach und nach der Kleiderkasten umgeräumt, die Rolle in, die Terrassenmöbel und leeren Blumentöpfe aus dem Keller geschleppt, das Rennrad wieder für den Echteinsatz hergerichtet und heute habe ich dann sogar damit begonnen, Kräuter auszusäen und saß das erste Mal gemütlich über Mittag draußen. 
Brownie habe ich auch wieder campingbereit gemacht und prompt beim Einräumen ein Kaufangebot für ihn erhalten! Aber nachdem die ersten beiden Fahrten mit ihm schon geplant sind, habe ich dankend abgelehnt. 

Wenn ich nicht gerade irgendwelches Zeugs hin- und herräume, mache ich auch immer wieder mal einen kleinen Spazierlauf. Einmal, um ein bestimmtes Fotomotiv endlich zu erwischen, das ich sonst immer nur vom Bus aus gesehen habe. Das liegt nur leider direkt an der Landstraße und da ich keine Lust hatte, dort auch wieder zurück zu laufen, bog ich einfach in der Nähe des Froschteichs in den Wald ab, wo ich einen Weg vermutete. Und tatsächlich brachte mich ein wirklich schöner Waldweg das kurze Stück fernab der Straße wieder zurück, bis ich wieder auf gewohnten Laufwegen nach Hause traben konnte. 
Am neu gefundenen Weg

Marillenblüte beim Hundesitten

Heute wählte ich für mein Läufchen eine leicht hügelige Strecke, die auch ein Stück durch den Wald führt. Die Temperaturen waren richtig angenehm, der böige Ostwind ließ mich allerdings noch mal zurück in die Wohnung gehen und eine dünne Weste holen, die ich auch laufend gut vertragen habe. Als ich aus dem Waldstück rauskam, hatte ich es als Windschutz hinter mir und nutzte die Gelegenheit, mich kurz auf eine Sonnenbank zu setzen und den Moment zu genießen.

Mittlerweile behagt mir die Kombination aus gehen und laufen richtig gut und ist bis zu einer Stunde auch ganz ohne Nachwirkungen. 

Montag, 14. Oktober 2024

Auffrischung

Kaum zurück im Alltag, habe ich schon wieder ein kurzes Wochenende in Lauterach verbracht. Aber nicht, dass mich hier jemand für ein vergnügungssüchtiges Wesen hält. Weit gefehlt!

Obwohl, wenn ich ehrlich bin, hat sich der Freitag wirklich wie Urlaub angefühlt. Nachdem ich am Vormittag den letzten Kauf getätigt habe, um meine Wohnung zu komplettieren (Waschmaschine), habe ich damit auch gleich für den nächsten Termin im Ländle gesorgt. (in knapp 2 Wochen wird sie geliefert). Zu Mittag besuchte ich meine Freundin P. in St. Gallen. Dort fuhren wir dann mit dem Bus zu den 3 Weieren, einer wunderhübschen Badeanlage im Jugendstil auf die andere Seite der Stadt, spazierten um die Weiher
und fuhren nach einer kräftigen Stärkung im dortigen Café mit der Standseilbahn wieder zurück ins Zentrum. 
Dort begegneten wir noch der Elefantenparade vor der Kathedrale, bevor wir gut durchgelüftet wieder nach Hause fuhren.


Am nächsten Vormittag packte ich wieder zusammen, um meine Wohnung gegen Mittag an Catrina und Kai zu übergeben. Dass der Marathon am Wochenende für Catrina so phänomenal laufen würde, hatte ich wohl schon geahnt und den Eingang des Hauses mit Luftballons und Girlanden schmücken lassen und für einen Riesenmenschenauflauf gesorgt! (Ok, es könnte auch daran gelegen haben, dass eine Familie im Haus eine türkische Hochzeit feierte. Aber ich fand den Empfang sehr passend!)

Gestern ging ich erstmals wieder zu der Winterschwimmgruppe am Grabensee. Auch wenn die Wassertemperaturen noch weit über 10 Grad liegen, macht es doch Spaß, mal wieder in Gesellschaft in den See zu steigen. 
Und heute? Heute geht der Alltag wieder weiter, als wäre nichts gewesen. 

Donnerstag, 11. April 2024

Osterhusten

Statt der Osterglocken ließ ich heuer einen Osterhusten erklingen, der zwar nicht ganz so melodisch, aber mindestens ebenso laut war.
Nach meinem Kurzbesuch im Ländle, um die Möbellieferung entgegen zu nehmen, hatte ich ja noch immer ein langes Wochenende vor mir, was sich wunderbar dazu eignete, in Ruhe den Husten mit den dazugehörigen Begleiterscheinungen vorbeigehen zu lassen. Da ich momentan keinerlei Wettkampfpläne habe, ließ sich auch sehr entspannt abwartend beobachten, wie so ein Schnupfenverlauf sich gestaltet. 

Die Zeit, die ich dadurch nicht draußen aktiv war, habe ich dazu genutzt, den Kleiderkasten von winterlich warm, auf sommerlich leicht umzubestücken, die Terrasse aus dem Wintermodus zu erwecken, die Radrolle in den Keller zu verbannen und auch schon (sehr früh ich weiß, aber ich konnte einfach nicht widerstehen) die ersten Gemüsepflänzchen zu ergattern. Alles sehr gemütlich, mit der ruhespendenden Couch in meiner Nähe. 

Was aber trotz bellendem Husten und dazugehöriger Schlappheit sein musste, waren ein paar schöne Spaziergänge. 
Einmal am Haunsberg, bei stürmischem Wind;
einmal "hinterm Haus" nach Waldprechting, wo ich einen neuen Hofladen entdeckt habe;
und einmal quer über den Irrsberg, was sich nach der Ruhephase und wegen der doch zumindest 3stelligen Höhenmeter schon fast wieder wie Sport angefühlt hat!

Diese Woche ging es weiter mit Seeschwimmen, das bei den momentanen Wassertemperaturen schon wieder Frühlingsschwimmen ist, ein bisschen Kraft- und Stabi-Training und einer für Samstag geplanten Radrunde, auf die ich mich schon sehr freue, um schön langsam wieder auf mein "Normalmaß" an Bewegung zu kommen. 

Freitag, 22. Dezember 2023

Flexibilität gefragt

Flexibel ist nicht unbedingt mein zweiter Vorname. Ich bin eher ein Gewohnheitstier, das gerne weiß, was ist, was kommt und auf unvorhergesehene Änderungen im (Lebens-)ablauf unwirsch reagiert. Und so freue ich mich auch auf ein paar ruhige Klausurtage, die ich schon seit Jahren zu dieser Jahreszeit genieße. 
Trotzdem ist es spannend zu beobachten, in welchen Lebensbereichen sich wodurch Änderungen ergeben. Deutlichstes Beispiel - die Lauferei, bzw. der Totalausfall im vergangenen Jahr. Mein erster (und vielleicht auch letzter) Lauf im Dezember war am Mittwoch mit Chaya durch den winterlichen Schütteregen. Naja, viele würden das nicht als laufen bezeichnen, ich bin wieder zu meiner 100 Schritte laufen, 100 Schritte gehen Methode zurückgekehrt. Warum der Fuß nach wie vor manchmal beschwerdefrei ist und manchmal keinen Schritt zulässt, weiß ich knapp ein Jahr nach dem ersten Auftreten der Beschwerden noch immer nicht. Nächster Versuch Licht in dieses Dunkel zu kriegen im Jänner bei einem Gefäßchirurgen. 
Dadurch bekommt das Schwimmen und Radeln immer mehr Platz in meinem Bewegungsmuster. Aber nachdem es von 1h Bahnen ziehen einfach nicht so viel zu berichten gibt, wie von einem einstündigen Lauf, ist es hier eben auch etwas ruhiger. 
Deshalb auch kurz vor meinem Rückzug nur eine kurze Zusammenfassung der Woche:
Wetter: von 
Winterschwimmen, Sonntag Wallersee
bis


alles dabei.

In Lauterach geht der Umbau voran - seit letzter Woche sind die neuen Fenster da, es ist jetzt deutlich weniger zugig und ruhiger geworden!
alt

neu

Da es, wie man am zweiten Bild sieht, ein klein wenig neblig war, habe ich das Hallenbad dem Bodensee vorgezogen und den See nur nachher, als die Sonne für eine kurze Zeit durchgekommen ist, spazierend besucht, bevor es mit dem Zug wieder nach Hause ging.







Heute schneit es wieder vor sich hin, der Schnee ist allerdings so nass, dass er wohl nicht sehr lange bleiben wird. Mich stört er nicht, ich werde heute nämlich endlich Teil 2 meines Sortiervorhabens angehen, die CDs und DVDs.











Heute Abend gibt es ein kleine Wintersonnwendfeier und danach genieße ich ein paar Tage Auszeit.
Allen hier Mitlesenden wünsche ich - je nach Geschmack - angenehme, erholsame, lustige, gesellige oder ruhige Feiertage!

Freitag, 15. Dezember 2023

Splish-Splash

I was taking a bath ...

In der letzten Woche konnte man hier wunderbar beobachten, was passiert, wenn Wasser seinen Aggregatszustand ändert. 
Erst kam der sanfte Regen und damit schmolz schon mal ein Teil der winterlichen Pracht in weiß. Die wärmeren Temperaturen halfen mit, auch die festgetretenen (oder -gefahrenen) Überreste zu beseitigen und es wurde alles wieder grün-braun-nass. 
Dann stieg die Schneefallgrenze und der geschmolzene Schnee von weiter oben sorgte hier unten gemeinsam mit dem Regen für eine herrliche Überschwemmungslandschaft, so dass man momentan zum in Obertrum zum See-Einstieg "schwimmen" müsste!  
Chaya hatte ihre Freude an den Wiesenseen und ist im Höchsttempo durchgesaust. Gut, dass sie so eine dankbare Farbe hat, da fallen die Schlammspritzer nicht gleich so auf!
Da geht nur mehr, Schuhe ausziehen, Hose hochkrempeln und hoffen, dass es nicht tiefer wird!
Die Wiese vor dem Seespitz.
Wir sind das meiste einfach "umgangen".

Wofür dieses Wetter sich auch ganz ausgezeichnet eignet, ist in der Wohnung endlich mal wieder ein paar Fächer und Schubladen neu zu sortieren!
Die Schallplatten waren letztes Wochenende dran, dieses werde ich mich um die CDs kümmern!

Samstag, 26. Oktober 2019

Weitere Anzeichen

Auch wenn die momentanen Tageshöchsttemperaturen noch so gar nicht für den Herbst sprechen und das Rennrad zumindest noch sporadisch mal für ein Stündchen auf die Straße darf, bevor es auf die Rolle gezwungen wird, mehren sich doch die Anzeichen, dass draußen mittlerweile der Herbst regiert. 

Zum einen leert sich meine Terrasse jetzt erstaunlich schnell von jeglichen Gemüse- oder Salatkisten und statt dessen habe ich regelmässig Meisen, Amseln und Spatzen zu Besuch, die aus den trockenen Blumenresten die Samen picken und das Futterhaus schon mal vorsorglich inspizieren. 
Zum anderen fand heute schon das Vereinsabschwimmen statt - das letzte gemeinsame Open-Waterschwimmen des Jahres. 
Bei strahlendem Sonnenschein und beinahe 18°C fanden sich immerhin insgesamt fünf begeisterte Schwimmerleins ein, die sich in die Fluten stürzten.
vorher



während
und danach - frisch, wie der junge Morgen! ;)
Als Entschuldigung für die ferngebliebenen Vereinskolleginnen und -kollegen könnte man ja vielleicht anführen, dass heute auch das Trailrunning Festival in Salzburg stattgefunden hat, an dem nicht wenige teilgenommen haben. 

Morgen darf auch ich dann wieder einen startnummernunterstützten Tempolauf machen, allerdings fahre ich dafür in die andere Richtung nach Lengau, wo jährlich am letzten Sonntag des Oktobers die Herbstrosentrophy stattfindet. 
Ich werde berichten!
 

Dienstag, 15. Oktober 2019

Eine Woche ohne

Meine dritte und letzte Urlaubswoche war die Woche "ohne".
Ohne viele Pläne...
Ohne größere Unternehmungen...
Ohne Fotos!
Ja im Ernst, ich war schon so tiefenentspannt, dass ich mein Telefon entweder überhaupt daheim oder im Auto liegen ließ oder schlicht und einfach vergessen habe, es zu verwenden! 
Sehr entspannend.

Montag lief ich eine kleine und ruhige Regenrunde mit Andrea, die Temperaturen waren mehr als herbstlich und erstmals in der heurigen Saison trug ich Handschuhe!
Dienstag war dann mein üblicher Chayaspaziergang am Plan und - nachdem nun wirklich der Herbst hier ist und alle Indoorkurse im Verein wieder begonnen haben - auch der Yogakurs. Einfach herrlich! 
Am Mittwoch besuchte ich trotz Urlaubs die Chorprobe in der Arbeit, weil am Freitag ein "Auftritt" bei einer Messe im Pflegezentrum anstand und ich die dort zu singenden Lieder zumindest einmal vorher geprobt haben wollte! (Hat geholfen!!)  Danach fuhr ich gleich zum 3T-Lauftreff, wo sich trotz des äußerst feuchten Wetters ein paar Unverzagte eingefunden hatten.
Ja, Lauftreff findet JEDEN Mittwoch statt!
 Die Belohnung dafür gab es danach...
 (oder war es doch nur ein verspäteter Geburtstagskuchen?)

Donnerstag musste ich mich dann wirklich überwinden, da ging es das erste Mal wieder ins Hallenbad zum Schwimmtraining. Ach ja, leicht fällt es mir nicht, wenn ich nun wieder Kacheln zählen muss, da fehlt mir mein See schon sehr. So sehr, dass ich am Samstag noch einmal den Sprung in den Wallersee gewagt habe, um ein paar Meter geradeausschwimmen zu genießen. Viele waren nicht mehr im Wasser, was mir aber nur recht ist. Umso ruhiger ist es.
Die Abkühlung tat jedenfalls gut, denn zwischen dem Livestream von INEOS 1:59 und Ironman Kona musste ich meinen Kopf doch ein wenig runterkühlen.
Etwas müde, aber gut gelaunt startete ich dann am Sonntag beim Gesunde Gemeinde Fitnesslauf in Straßwalchen. Eine kurze, leicht hügelige Strecke war zu laufen und für die wenigen Tempoläufe in der Vorbereitung war ich mit meiner Zeit sehr zufrieden. So komme auch ich gelegentlich zu ein wenig "Tempotraining", mit Startnummer fällt es mir einfach leichter, mich anzustrengen. Hihi!
Seit gestern hat mich nun der Alltag wieder, der erste Arbeitstag ist geschafft, alle Passwörter und Codes sind mir wieder eingefallen und die Stapel, die sich während meiner Abwesenheit angesammelt haben, sind zumindest schon mal sortiert.

Dienstag, 27. August 2019

Glückskind!

Was bin ich doch für ein Glückskind, dass ich bei meiner Berufswahl nicht in Richtung Gemüsebäurin tendiert habe. Sonst hätte mich das gestrige Gewitter mit Sturm, Hagel und Starkregen sicher mehr getroffen, als es so der Fall ist.
Irgendwie war schon einige Stunden davor spürbar, dass die Luft wie aufgeladen war. Ich lief am Nachmittag von Neumarkt nach Hause und stöhnte unter der Hitze, der Himmel war noch wolkenlos, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es am Abend noch ein Gewitter geben würde. Beinahe hätte ich das vergessen, ich saß noch auf meiner Terrasse bis es dunkel wurde und da fiel mir die seltsame gelb-orange Stimmung auf. 
Dann kam das Wetterleuchten, ein wenig Wind und dann von einer Minute auf die andere krachte und schepperte es schon los!
 
Kurz hatte ich noch die Idee, schnell rauszulaufen, um die Tomatentöpfe irgendwie in die Wohnung zu bringen... (äh ja genau. Zehn große, nasse, teilweise mit Schnüren am Oberbalkon befestigte Pflanzentöpfe bei Sturm und Hagel ins Wohnzimmer schleppen.... ), kam aber selbst drauf, dass das nicht die hellste meiner Ideen war und ließ es bleiben. Ein paar Fotos habe ich dann aber doch noch gemacht.
Heute Morgen sah es dann so bei mir aus.
Viele kleine Pflanzenteilchen lagen gut verteilt auf der Terrasse rum. Jetzt mag ich es zwar gerne grün vor meiner Wohnung, aber so dann doch wieder nicht. Also ging ich erst mal schwimmen und räumte anschließend zwei Stunden lang zusammen, schnitt weg, band auf, kehrte und zupfte. 
Danach war mir so heiß, dass ich gleich noch mal zum See radelte, diesesmal aber nach Obertrum, um dort mit Heide eine knappe Stunde SUPen zu gehen, dann sah ich im Garten der Lieblingsschwester nach dem rechten, da sie im Moment gerade urlaubt und nutzte ihn dann auch gleich noch für ein Halbschattenschläfchen, bevor ich über einen kleinen Umweg wieder nach Hause fuhr.
War das ein schöner Tag - ich sag's doch, ich bin ein Glückskind!

Donnerstag, 25. Juli 2019

Den Temperaturen entsprechend

habe ich nun langsam wieder begonnen, mich ein wenig zu bewegen. (oder: habe ich nun wieder ein wenig begonnen, mich langsam zu bewegen...)
Ein kurzer Testlauf am Samstag zum Bäcker fühlte sich schon ganz gut an, den Abend verbrachte ich mit Andrea am Thumsee - "Der Thumsee brennt"  ist ein jährlich stattfindendes Open-Air der Bad Reichenhaller Philharmoniker mit anschließendem Feuerwerk.
Da sitzt man gemütlich auf einer Wiese, kann picknicken und die Musik genießen. Das Wetter hielt netterweise bis nach dem Feuerwerk, danach wurde es etwas stürmisch, was dem Genuss aber auch nicht mehr schaden konnte!
gutes Essen
nette Gesellschaft
 
schönes Panorama
und wunderbare Musik!
Die für Sonntag geplante Rennradtour fiel wegen Regens aus, was mir die Möglichkeit gab, meine Möbelschiebereien fertig zu machen und alles (fürs Erste) schon mal einzuräumen. 

Am Dienstag war wieder eine Mattseerunde geplant - Claudia und ich liefen um 8 Uhr direkt am Strandbad in Gebertsham los, um gut 90 Minuten später genau dort ins erfrischende Wasser zu springen! Was für ein herrlicher Abschluss für diese Runde! 
 
 
 

Der gestrige Schwimm- und Lauftreff des Vereins stand schon ganz im Zeichen des kommenden Wochenendes mit dem Trumer Triathlon. Es wurden für auswärtige Athleten die Besichtigung der Schwimm- und der Laufstrecke angeboten, was im Wasser ganz lustig war, anschließend an Land aber ziemlich schweißtreibend! Puh, da war ich gerade froh, mich heuer für keinen Bewerb angemeldet zu haben, denn die Temperaturen am Wochenende sollen ja auch durchaus sommerlich ausfallen. 
Ich freu mich drauf!

Samstag, 20. Juli 2019

No Sports!

Puh! Kaum zu glauben, wie anstrengend so eine sportfreie Woche sein kann. 
Ganz bewußt wollte ich diese Woche nichts tun. No Sports! Nur faulenzen, essen, ausschlafen. (Neben der Arbeit und dem Alltag!)
Natürlich bekam ich trotzdem ein wenig Bewegung, sonst wäre das ja gar nicht auszuhalten. 

Am Montag war ja der Abbau unseres Zeltlagers in Bad Blumau fällig, am Dienstag dann erst mal die "Spurenbeseitigung", sprich waschen, auslüften, verräumen
sämtlicher Utensilien und gebrauchter Sportkleidung. Und das war gar nicht wenig!



Den Nachmittag durfte ich mit Chaya verbringen - so war mir ein gemütlicher Spaziergang sicher. 😍

Am Mittwoch machte ich mich am späteren Nachmittag daran, in meinem Garten aufzuräumen - unfassbar, wie heuer alles wächst und wuchert. So nebenbei naschte ich auch noch kiloweise Stachelbeeren und erntete die erste Portion Mangold.

Am Donnerstag wurde dann noch der "Rasen" gemäht und der Efeu zurückgeschnitten, dann war draußen erst mal alles wieder so, wie ich es mag.

Ausgelastet war ich aber scheinbar noch immer nicht, denn obwohl ich es in diesen Tagen auch endlich geschafft habe, drei Bücher fertigzulesen, die ich parallel (eines im Zug, eines tagsüber und eines vor dem Einschlafen) angefangen hatte, saß ich noch stundenlang im Internet surfend herum. Immer, wenn ich weniger oder gar keinen Sport mache, neige ich dazu mir wahlweise Sportkleidung oder -ausrüstung zu kaufen oder mich für neue Bewerbe anzumelden! 😵 Und das ist gar nicht ungefährlich für mein Konto!!! 
Jedenfalls bin ich dann ganz schnell von der Suche nach einem Rad (ich überlege schon seit längerem, mir ein Gravel Bike zu kaufen) auf ungefährlichere Seiten mit Radzubehör umgeschwenkt, weil da gibt es doch immer etwas, was ich gerade dringend brauche!? Aber die Idee mit dem Drittrad ließ mich trotzdem nicht los. 

Da war es nur meinem von Grund auf vernünftigem Wesen zu verdanken, dass ich heute nach dem Besuch bei einer Freundin nicht zum nächsten Radladen gefahren bin, sondern, wie geplant zum Möbelriesen, um meine (ebenfalls schon länger) geplante Wohnungsumgestaltung anzugehen. 

Da ich mein 3. Zimmer, das als Büro gedacht war, so gut wie nie nütze, habe ich beschlossen, ein Gästezimmer daraus zu machen und das "Büro" ins Wohnzimmer zu holen. Bei dieser Gelegenheit wollte ich dann auch gleich ein altes Regal, das ich einfach aus Verlegenheit noch mal aufgestellt hatte, austauschen.
Das Möbelrücken geht los!
Fast fertig!
Mittlerweile steht das Ding und wenn ich mich nicht völlig verzettle, müsste ich es am Wochenende schaffen auch die restlichen Umräumarbeiten abzuschließen, dann wird noch das alte Regal entsorgt und dann habe ich wieder alle Zeit der Welt, um mich sportlich zu betätigen!


Dienstag, 10. April 2018

Baustelle

"Weil's so schön ist gleich noch mal... ", scheint sich irgendeine übergeordnete Stelle gedacht zu haben und hat mir erneut einen Riesen-Wasserschaden in meiner Wohnung beschert. 
Vor ein paar Wochen wurden Ventile in meiner Wasser-/Heizungsstation undicht, das Wasser tröpfelte und rann. Allerdings nicht in meine Wohnung, wo ich es bemerken hätte können, sondern in den Zwischenboden. Aufgefallen ist diese undichte Stelle erst, als es in der Tiefgarage von der Decke tropfte!!!
Aber gut - der auslösende Schaden wurde schnell behoben, der dadurch entstandene wird jetzt saniert. Nasse Wände und Böden bedeuten aufgebohrte Mauern, abgehobene Fliesen und Trocknungsgeräte für mindestens zwei Wochen. 
Wie gut, dass ich jetzt mehr arbeite und dadurch weniger Zeit zuhause neben den brummenden Geräten verbringen muss! 😉

Freitag, 15. Dezember 2017

Naturintervalle

Nachdem am Mittwoch das von mir geplante "knackige" Läufchen nicht so der Renner war (im wahrsten Sinn des Wortes), lief ich heute mit sehr bescheidenen Erwartungen los. Die Strecke wählte ich ganz intuitiv - nach links sah es glitschig-rutschig aus, also lief ich nach rechts. Bei der nächsten Kreuzung war es umgekehrt und so trabte ich, aufmerksam auf den Boden schauend, Richtung See. Es ist "eigentlich" gar kein Eis oder Schnee mehr auf den Straßen und Gehwegen, nur gelegentlich so eine dünne Schicht zusammengepresster Schnee, die schwer zu sehen und unglaublich rutschig ist. 
Nachdem ich ein bißchen warmgelaufen war, kam netterweise eine fast trockene Passage. Da könnte ich doch mal ein bißchen schneller, dachte ich mir und zog ein wenig das Tempo an. Am Übergang der Straße zum Radweg schillerte es aber schon wieder verdächtig. Tempo raus. Ui, das ist rutschig - ein paar Schritte gestakst. Dahinter ging es wieder - Tempo.
Und so kam ich heute in knapp 50 Minuten zu sehr abwechslungsreichen Naturintervallen!
7,5km im Wechseltempo
Dezemberstimmung am Westufer


Von meiner Entenfamilie gibt es auch erfreuliches zu berichten, sie hat Zuwachs bekommen!
Wie es dem kleinen Winterentchen dann allerdings im Sommer ergehen wird, kann ich noch nicht abschätzen!