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Sonntag, 1. Februar 2026

Hallo Nachbarin - Obertrum

Auch wenn sich an den Laufbedingungen noch nicht viel geändert hat, geht es fröhlich weiter mit den Besuchen der Nachbarsgemeinden. Zwar gab es letzte Woche tagsüber gelegentlich schon wieder zarte Plusgrade (die mich am Dienstag auf meiner kurzen Mittagslaufrunde auch prompt ins Schwitzen brachten - sowas ist man ja gar nicht mehr gewöhnt!), aber die machen die Straßen nun wieder eher glatt, weil in der Sonne der Schnee an den Straßenrändern anschmilzt, über die Straße läuft und dort in der Nacht wieder gefriert! 
So war es auch auf der ersten Hälfte der Strecke nach Obertrum und ich kam weniger zum laufen, als geplant. Auch gut - so hatte ich mehr Zeit zum fotographieren! 
Hier sieht man die Eisbänder
Aber auch solche Abschnitte gab es - nur zum genießen

Bis Obertrum sind es ja gerade mal gut 7km, die aber über einen kleinen Hügel führen. Dadurch kann man sich auf der ersten Hälfte gut warmlaufen und dann ab der Mitte locker dahinrollen. Dann kommt immer der schöne Augenblick, wenn man das erste Mal nach Obertrum schauen kann. 
Erster Blick aufs "Ziel"
Nach dem kleinen Wäldchen sieht man schon mehr - von links nach rechts: Kirche - Trumer Brauerei - Obertrumer See

Und auf diesem letzten Stück schaute ich dann auch das erste Mal auf die Uhr, denn gestern war schon beim loslaufen klar, dass es eine "One-Way-Variante" des Spiels wird. Samstag fahren die Busse hier wie werktags und ich hatte gute Chancen, ohne Wartezeit bis zur Kirche und danach zur Bushaltestelle zu kommen. 
Spoiler: es hat geklappt! 

Kleine (unwichtige) Info - der Bus, mit dem ich heimfuhr, ist die gleiche Linie, in die ich auch in Eugendorf einsteigen hätte können. 
Der kam dann auch drei Minuten nach mir und eine gute Viertelstunde später war ich wieder daheim!
Haken drunter. 


Dienstag, 22. Juli 2025

Zwei Wochenenden

Wenn ich noch länger damit warte, einen neuen Beitrag zu schreiben, kann ich ihn, in Anlehnung an den Letzten "Raus aus dem Juli" nennen! 
Manchmal passiert einfach nichts Berichtenswertes und manchmal ist so viel los, dass ich nicht dazu komme, die Fotos zu sortieren und ein paar Worte dazu zu schreiben. 

In der zweiten Juniwoche fuhr ich wieder nach Lauterach - wieder war ein Konzert der Anlass und wieder fand es Lindau statt! Bevor es soweit war, nutzte ich meine Zeit dort, um mich mit lieben Freundinnen zu treffen, 
im Park der Inatura auf einer Bank zu sitzen und die Seerosen zu bewundern, 
im Dreierlei köstlich zu speisen,
gleich dort ums Eck ein Buchcafé zu entdecken (und natürlich ein paar Bücher zu kaufen), im Bodensee zu schwimmen und sogar nach Feldkirch zu fahren, um dort die Zieleinfahrt der Tour of Austria mitzuverfolgen. Naja, zumindest stand ich an der vorletzten Kurve vor dem Ziel und stellte fest, je höher die Blaulichtfahrzeugdichte, desto näher der Sieger! Da ich keine Ahnung hatte, wer mitfuhr, führte oder ähnliches, hielt sich meine Aufregung in Grenzen, aber es war schon beeindruckend und die Stimmung sehr gut. 

Trotzdem war mir mein Abendprogramm dann doch lieber - ich fuhr früh genug nach Lindau, um dort noch gemütlich am See Abend zu essen und ging dann (wieder) zum Zeughaus, wo das Konzert auf dem Innenhof davor stattfand. 
Wenn die Ohren jubilieren und die 
Herzen übergehen - Max Prosa in Lindau
Das Wetter hielt durch, die prognostizierten Gewitter blieben aus, ich genoss den wunderschönen Abend, die Stimmung, die Musik, die Schwalben, die uns Gesellschaft leisteten und fuhr überglücklich wieder nach Hause.  
In meiner Abwesenheit scheint sich ein Eichhörnchen auf meiner Terrasse eingenistet zu haben, das sehr verwirrt war, als ich am Dienstag wieder an meinem Tisch saß und schrieb. Mittlerweile kommt es nicht mehr vorbei, zumindest nicht, wenn ich da bin. 

Das zweite Wochenende gehörte wieder ganz dem Trumer Triathlon und ich war vier Tage wieder entweder als Helferin bei der Vorbereitung und Ausgabe der Startnummern vor Ort,

als Starterin beim Charity-Run, bei dem ich immerhin 5 Spendenrunden (= 4km) beisteuern konnte, stand zum Anfeuern an der Strecke und 
betreute zwischendurch auch Chaya, deren Rudel auch durchgehend eingespannt war. (Was für mich immer der angenehmste Teil des ganzen Wochenendes ist!)



Seit gestern hat der Alltag wieder Einzug gehalten und ich genieße die unangestrengte Routine! 

Freitag, 14. Juli 2023

RambaZamba

Von sehr viel RambaZamba wird das kommende Wochenende begleitet, findet in Obertrum doch wieder der Trumer Triathlon statt. Gestern ging es (für die Helfer) schon los, ich sortierte wieder mal Startnummern ein und werde heute und morgen noch bei der Zielverpflegung einige Zeit verbringen. 
Da tut es gut, zwischendurch zuhause die Ruhe ganz bewußt zu genießen, den See nur am frühen Vormittag zu besuchen, bevor die Badegäste das Strandbad stürmen und einfach mal die Terrassentüre zuzumachen, um den Alltag auszusperren.

So ganz kann ich aber von meiner Terrasse doch nicht lassen, befindet sich dort mittlerweile mein persönlicher Hofladen.
Mit meinem Salat kann ich schon meine Kolleginnen mitversorgen, die ersten Tomaten erröten schon zaghaft, die Stachelbeeren liefern täglich süß-saure Gaumenfreuden und mein Lieblingskaktus erfreut mich heuer gleich mit vier Blüten!

Donnerstag, 14. April 2022

Zweimal Halbzeit

Heute kann/muss ich zweimal Halbzeit vermelden!
 
Die Erste beim AppRun: da ich in meinem Urlaub mit Chaya so einige Kilometer in ihrer Gesellschaft spazierend, wandernd und spazierlaufend zurücklege, hat mich das auf der virtuellen Salzburgumrundung schon bis zur Hälfte der Strecke gebracht. Heute Morgen war der Stand bei 129,35 Kilometern!

Die zweite Halbzeit ist nicht ganz so erfreulich, mein Hunde- und Haussitterurlaub ist mit dem heutigen Tag nämlich ebenfalls in die zweite Hälfte eingebogen.
Gerade erst spielt sich der Wechsel zwischen faulem Nichtstun, Hundebeschäftigung, Lesen und Schreiben so richtig ein. Auch die Frage, ob wir uns an Chayas oder meinen Schlaf- und Wachrhythmus halten, ist geklärt! Tja, da heißt es jetzt die nächsten Tage so richtig genießen, was mir hier im Haus meiner Schwester auch überhaupt nicht schwerfällt.
Auch Chaya scheint die Trennung von ihrem Rudel gut zu verkraften und ich unterstütze sie dabei, so gut ich kann.
Für sportliche Großtaten fehlt mir der Antrieb, einzig die Vereinsfixpukte wie Lauftreff, Schwimmkurs und einen extra in der Karwoche angesetzten Radtechnikkurs morgen Nachmittag, nehme ich wahr. 
Dem "Restrudel" scheint es in NY auch gut zu gehen (was die Fotos eben so verraten) und somit sind alle Beteiligten zufrieden!

Samstag, 25. Juli 2020

Triathlon! Triathlon?

War das heute Vormittag nun eigentlich ein Triathlon oder einfach nur Gruppenschwimmen, -radeln und -laufen?
Nachdem heuer (so gut wie) keine Bewerbe stattfinden und mir doch auch viele andere lustige Sachen einfallen, die man im Wasser und an Land mit und ohne Rad machen kann, habe ich mich nicht weiter mit dem Thema Triathlon beschäftigt. Ganz im Gegensatz zur Lieblingsschwester und einigen VereinskollegInnen. Die haben letzte Woche nämlich einfach mal so für sich eine Sprintdistanz absolviert und hatten scheinbar so viel Spaß daran, dass sie für dieses Wochenende eine olympische Distanz geplant hatten. Und weil ich ja noch nie über die Sprintdistanz hinausgekommen bin, hab ich mich da einfach drangehängt. 
Um 8 Uhr morgens traf ich mich mit Birgit, Heide und Alex beim Vereinsheim, wo wir unsere Wechselzone 2 einrichteten (dh. wir stellten die Laufschuhe hin!) Mit dem Rad fuhren wir zum See, wo wir besprachen, dass wir alle drei Disziplinen gemeinsam machen wollten. Das hieß für mich, dass ich Birgit fragte, wie lange sie für die 1500m schwimmen brauchen wollte und dann einfach die gleiche Zeit geschwommen bin. Natürlich weniger weit! 
Die Wechsel waren das gemütlichste, da wurde zusammengewartet, bis alle da und umgezogen waren, um dann gemeinsam weiterzumachen. 
Geradelt sind wir einen Teil der Strecke des Trumer Triathlons, aber nur soweit, dass wir den See nicht umrunden mussten. Daher fiel die Radstrecke auch ein wenig kürzer aus. 
Beim Laufen war mir schon von vorherein klar, dass ich ein wenig abkürzen würde, da die 10km der olympischen Distanz momentan ungefähr meinem Wochenumfang entsprechen. Daher lief ich auch nicht alle Ecken mit, sondern einfach mal ein Stückchen für mich. Dadurch traf ich dann auch wieder auf Birgit und so konnten wir gemeinsam den Gruppentriathlon beenden!
Bleibt nur noch die Frage, ob es so etwas wie eine 3/4 OD gibt? Ich finde ja, denn meine Distanzen: 1100m schwimmen, 36km radeln und 7,7km laufen sprechen dafür!

Sonntag, 15. September 2019

Urlaub?

Mein "eigentlicher" Urlaub fängt erst morgen in einer Woche an, aber trotzdem hatte ich die letzten beiden Tage schon Urlaubsgefühle.
Schwester und Schwager waren zwei Tage lang mit dem Vereinsvorstand auf Klausur/Ausflug und so durfte ich mal wieder auf Chaya aufpassen. Mein Neffe ist nun in dem Alter, in dem ein Wochenende bei Oma und Opa nicht mehr so verlockend ist wie früher und schlug vor, dass er doch zuhause bleiben könnte, wenn nicht ich Chaya zu mir hole, sondern statt dessen bei ihnen im Haus übernachte.
Was könnte mir Schöneres passieren?
Freitag Abend bezog ich also das Gästezimmer und nutzte Haus, Garten, Hund und Neffe (der mich ganz genlemenlike Samstags zum Essen einlud!!) das ganze Wochenende, um einfach nur mein Leben zu genießen! 😁
Morgenspaziergang am Samstag
Chaya durfte gleich am Samstag Morgen schwimmen gehen, ich fuhr dann etwas später mit dem Rad zum See, um im herrlich ruhigen Wasser genügend Hunger für die Essenseinladung zu holen.
Den Nachmittag verbrachten wir im Garten und später noch bei einem Abendlauf im Wald.
Der Sonntag startete dann wieder mit einem Bilderbuchsonnenaufgang... ich wollte gar nicht mehr aufhören, spazieren zu gehen!
 
 
So zogen wir etwas länger, als geplant durch die Gegend.  Nach einem guten Frühstück, zog ich mich dann wieder für einen kurzen Lauf an, was Chaya allerdings kein bißchen interessierte! 😏

Außerdem geht jetzt auch die wunderschöne Wanderzeit wieder los.
Dienstag war ich mit einer ehemaligen Arbeitskollegin auf der Bergalm. Das ist ein wunderschöner Vormittagsspaziergang, bei dem wir uns über die vergangenen Sommerwochen austauschen konnten.





















Jetzt habe ich noch eine Woche Arbeit vor mir und dann kann ich - gut vorbereitet - in meinen "großen Urlaub" gehen!

Freitag, 17. Mai 2019

Home Sweet Home

Keine Sorge, ich bin nicht plötzlich über Nacht häuslich geworden. 
Ganz im Gegenteil. 
Der Besuch bei einer Freundin, Anfang dieser Woche, hat mir mal wieder gezeigt, wie wenig Wert ich auf eine schön eingerichtete Wohnung lege. 
Denn ihr Kanninchen- und Meerschweinchenstall ist sicher liebevoller eingerichtet, als meine vier Wände.
Aber seht selbst:

 

 












Als "Ausgleich" dazu ging es am Dienstag wieder zu Chaya (das Rad ließ ich wegen der am Vormittag schon ziemlich heftigen Graupelschauer stehen und fuhr mit dem Bus). Am Weg zu ihr kam ein kurzer Regen-/Schneeschauer runter, danach blitzte wieder die Sonne heraus.
Wir spazierten erst zum See 
lädt (noch) nicht zum schwimmen ein
 

und dann eine kleine Runde in die Höhe und ich bewunderte die Wolken.
 Hier hoffte ich sehr, dass der dunkle Wolkenteil mir nicht auf den Kopf fallen möge!
 
 Er ging dann etwas weiter westlich nieder...
und wenn ich mich umdrehte, war es ja "eigentlich" sonnig und schön!
Zumindest so lange, bis ich nach dem Yogakurs dann wieder heimfuhr und vom Bus nach Hause ging...