Samstag, 10. April 2021

Oben und unten neu!

Heute lief ich erstmals diese Woche - nach den 4 aufeinanderfolgenden Chayaspazierlauftagen vergangenes Wochenende legte ich einen Schneeverweigerungstag, einen Ruhetag und einen von der Arbeit-Heimgeradelttag ein. 
Eingebettet zwischen einem Putzanfall und einem Friseurbesuch lief ich gut 40 Minuten ganz locker eine schöne Runde über Weinberg und den Pfaffenhügel und dann durch den Ort wieder heim.
Der Schnee, der bis gestern noch liegengeblieben war, ist zum Glück wieder weg, auch wenn man es hinten im Bild noch weiß vom Gaisberg herunterblitzen sieht. Die Temperatur war mit 10° ideal und es lief sich einfach nur herrlich.
Hier sieht man, dass am Waldrand an den schattigeren Stellen noch ein paar weiße Flecken übrig geblieben sind.
Irgendwie scheint mich Roni am Mittwoch mit ihrer Bemerkung über das selbst Haare schneiden inspiriert zu haben, denn am Donnerstag stand ich am Abend mit frisch gewaschenen Haaren und der Schere in der Hand im Badezimmer. Aber kurz bevor ich anfing, verließ mich der Mut wieder. Dafür vereinbarte ich am Freitag dann einen Termin für heute und:
tadaaa - weg sind sie! Die Haare sind bereit für den Frühling und den Sommer, vielleicht hilft das ja den für nächste Woche prognostizierten Schnee fern zu halten!
Und als ich mit wichtigen "bald-ist-Sommer-Utensilien" nach Hause kam (sehr zur Freude meiner Tigerente!)
fand ich eine Paketbenachrichtigung in meinem Postkasten. Also lief ich schnell ums Eck, um das Paket zu holen, denn darin sind meine neuen Sandalen!
Danke an Oliver für die Vorstellung der Shammas! Ich bin schon gespannt, wie sie sich tragen und werde sicher bald darüber berichten.

Mittwoch, 7. April 2021

Stop and Go

Der Frühling kommt heuer einfach nicht so richtig zum Zug. Da ist es schon fast wieder verständlich, wenn er dann, wenn ihm der Winter mal ein kurzes Intermezzo gönnt, etwas übertreibt. 
Auch die Amphibienwanderung ist in diesen Wochen ein von 0 auf 100 (bzw. 1000) und wieder zurück zum Stillstand. Vergangene Woche nutzten innerhalb von 5 Tagen ca. 1500 Erdkröten unsere Taxidienste, seit gestern ist wieder nur Laub oder Schnee in den Eimern! 
Der stürmische Wind am Montag, der mich eine geplante Radrunde schon beim ersten Gegenwindstück akut abkürzen ließ, brachte noch mehr Kälte und (mal wieder) Schnee. Und so schlitterte ich gestern Vormittag mit Chaya durch eine frisch verschneite Frühlingslandschaft.

Montag, 5. April 2021

Frühling und Winter

Abwechslung beim Wetter - Abwechslung beim Wochenprogramm.
Die letzte Woche kam der Frühling mit aller Kraft auf Besuch und wollte genutzt werden. Nicht nur von mir, sondern auch von über Tausend Kröten, die fanden, jetzt hätten sie lange genug gewartet, um endlich in den Teich zur großen Krötenparty zu gelangen!
Seit einem Monat steht der Amphibienzaun schon, aber da das Wetter wieder auf Winter eingestellt war, war (außer Schnee aus den Eimern zu schaufeln) nicht viel zu tun. Das änderte sich schlagartig, mit den wärmeren Temperaturen und so verbrachte ich vergangene Woche doch so einige Stunden bei meinen Hübschen in Wirthenstätten. 
Und wenn die Kröten wandern, kann ich das ja auch machen. Also setzte ich mich am Dienstag in den Zug und fuhr einfach mal ein Stückchen weiter an einen anderen See. Den Zeller See hatte ich schon jahrelang nicht mehr besucht und genoß den Spaziergang und den Besuch in Zell am See sehr.
In den nächsten Tagen war ich dann außer mit meinen Krötentaxidiensten noch mit Änderungen in meinem Berufsleben beschäftigt. So kam es mir sehr gelegen, dass ich ab Samstag als Quarantänespaziergehaushilfe für Chaya benötigt wurde. Das entspannt und bringt mich auch aus dem Haus, obwohl sich das Wetter am Samstag wieder auf winterliche Temperaturen rückbesonnen hat. 
Die windigen 3° mit Graupelschauern nutzte ich dann auch gleich, um ein weiteres Feld in meinem Bingokästchen abhaken zu können. 

Ich habe wirklich alle Leute gegrüßt, die mir begegnet sind. Was kann denn ich dafür, wenn die meisten glauben, am Samstag vor Ostern noch einkaufen gehen zu müssen oder sich hinterm Ofen verkriechen?

Chaya und mir war das Wetter egal, wir spazierliefen eine schöne Runde und ich bewunderte besonders diesen einen Garten mit einem wahren Himmelschlüsselteppich! (Kommt leider am Foto nicht gut raus.)
Gestern wollte ich die Kleine dann ein wenig länger für mich haben und fuhr mit ihr nach Koppl, um dort die Wege rund um den Plötzer Wasserfall zu erlaufen.
Viel Wald, wenig Menschen (es war mit 4 Grad und Wind auch noch nicht unbedingt kuschlig warm), wunderschöne Wege! Am Heimweg machten wir noch einen kleinen Zwischenstop bei mir bevor ich sie am Nachmittag wieder zu ihren Menschen zurückbrachte.
Und weil mich Elke vor kurzem mal gefragt hat, wie das navigieren mit der Uhr funktioniert, habe ich bei unserer Runde ein paar Fotos gemacht. Die Route zum Plötzer Wasserfall hatte ich mir letztes Jahr mal auf die Uhr geladen und ließ sie gestern dann mitlaufen.
So sieht die Detailansicht aus, wenn man "am richtigen Weg" ist,
so die Streckenübersicht.
Und wenn man vom Weg abkommt, sieht es so aus. Zwar gibt es keine Hinweise, wie man wieder auf die geplante Strecke kommt, aber man sieht zumindest, ob die Richtung noch stimmt.

Samstag, 27. März 2021

Der Mittelteil

Das ein oder andere Foto von Teilen meiner Arbeitsstrecke habe ich hier ja bereits gepostet. Zwar radle ich doch des öfteren nach Salzburg, aber gerade am Rad frisst das "stehenbleiben - Telefon rauskramen - Foto machen - Telefon verstauen - weiterfahren" doch relativ viel Zeit und deshalb habe ich es noch nie geschafft, eine Fotostrecke meines Arbeitsweges zu machen.
Am Mittwoch bin ich mal wieder ein Stück in die Arbeit gelaufen und darum gibt es heute ein paar Bilder vom Mittelteil. Der ist ja auch am schönsten. 
Den Weg von Seekirchen nach Eugendorf (ca. 4 km) habe ich im Bus zurückgelegt und euch somit die Fotos vom Radweg entlang der Landstraße und mir  die einzigen positiven Höhenmeter erspart. 😁
In Eugendorf geht es dann ca. 500m einer verkehrsberuhigten Straße entlang, bevor ich auf die Ischler Trasse (LINK) abbiegen kann. 
1. Fotostopp nach gut 3km
Die führt mich dann direkt nach Salzburg. Der größte Teil der Trasse ist ein Geh- und Radweg und in der wärmeren Jahreszeit zu Pendlerzeiten, bzw. an sonnigen Nachmittagen auch gut frequentiert. Momentan hat man dort allerdings noch seine Ruhe.
Auf der Höhe von Hallwang sieht man dann rechts die A1, die über das Viadukt führt.
Von dort sind es dann noch gut 2km bis nach Salzburg. Dort muss ich dann kurz auf den Gehsteig wechseln, unter der Bahnbrücke durch, kann aber schon 500m weiter wieder auf den nächsten Geh- und Radweg abbiegen, der dem Alterbach entlang zur Salzach führt.
Der wurde vor zwei Jahren stellenweise renaturiert und bietet jetzt wirklich schöne Plätzchen zum verweilen.
Die Zeit dafür hatte ich aber leider nicht mehr und so ging es ungebremst weiter zur Salzach, von dort aus der Glan entlang (HIER gab es schon mal ein Foto der letzten eineinhalb Kilometer) und rein in "die Anstalt". 😉

Am Abend wieder zuhause musste ich leider feststellen, dass meine beiden Schneefrauen den sonnigen Tag nicht so toll fanden und sich einfach verdünnisiert hatten. 
Zumindes größtenteils!
Schneefrau zwei hat auf der Flucht dann auch noch Nase und Hut von sich geworfen... na die hatte es vielleicht eilig.

Sonntag, 21. März 2021

Nachschub

Sie wünschen, wir spielen... oder so ähnlich.
Roni freut sich doch immer so über Schneebilder, also wollte ich mal nicht so sein. Nachdem ich am Mittwoch nur kurz auf die Terrasse rausfotographiert habe, knipste ich am Donnerstag am Weg zum Zug,
am Freitag erst wieder den morgendlichen Blick nach draußen und
später dann noch bei meinem Läufchen.
Ich hatte erst gar keine so große Lust zu laufen, aber mit vielen Fotostopps wurde es dann doch eine sehr angenehme Laufstunde.
Wieder zuhause blitzte auch plötzlich ein wenig die Sonne heraus und so begab ich mich auf die Terrasse, um neue Schneefrauen zu bauen.
Nach der ersten lag noch immer so viel Schnee herum, also gab es noch eine zweite!
Dann saß ich sogar noch fast eine Stunde auf meiner Sonnenbank, bevor die Wolken wieder zuzogen und es weiterschneite. Gestern verweigerte ich die weiße "Pracht" und bewegte mich nur auf der Rolle und meiner Turnmatte (mal wieder Muskelkater - Yeahee!), aber heute brauchte ich wieder Frischluft. Also wagte ich mich zu Mittag in den Schnee, hatte aber den Wind dabei etwas unterschätzt! Brrrrr......
Darum kürzte ich die geplante Runde nach 5 Kilometern ein wenig ab, was mir allerdings einen nicht ganz zu meinen heute gewählten Laufschuhen passenden Untergrund und somit eine kurze Spazierstrecke einbrachte.
Egal, so hatte ich Zeit zum fotographieren...
und war nach kurzer Zeit auch wieder zurück auf der Straße und kam nach knapp 90 Minuten durchgelüftet wieder zuhause an. 
Und jetzt reicht es aber wirklich mit Winter! Ich hole mir jetzt den Karton mit meinen Sommerlaufsachen aus dem Keller und räume meinen Kasten um. 

Mittwoch, 17. März 2021

Märzschnee - Jo eh...

Nein, es ist nicht unüblich, dass es im März noch schneit.
Nein, Wetter kann man sich nicht aussuchen, man muss es so nehmen, wie es kommt.
Nein, auch jammern ändert nichts an der Situation da draußen.

Gestern noch so

als ich mit Chaya unterwegs war. 
Heute so:
Trotzdem wollte ich hier nur noch mal anmerken, dass ich keinen Schnee mag!

Samstag, 13. März 2021

Langer Spaziergang - kurzer Lauf

Zweimal hintereinander fast dieselbe Distanz, einmal gemütlich in Begleitung spazierend mit einer ganz wunderbarlichen Sonnenbankgenußpause, das zweite Mal laufend und schnaufend.

Obwohl gestern richtiges Aprilwetter mit Sonne - dunklen, wild dahinjagenden Wolkenbänken und dem dazugehörigen, sehr kühlen Wind herrschte, haben Ingrid und ich es auf unserem Mittagsspaziergang geschafft, fast ausschließlich in der Sonne dahinzuschlendern.
Also anfangs waren wir ja noch relativ zügig unterwegs, aber schon senkte ich das Durchschnittstempo durch meine vielen Fotostops und Schaupausen. Und als wir dann noch bei der Rauchmühle vorbeikamen und hinter dem Haus diese wunderbare Sonnenbank fanden, war es mit Tempo in jeglicher Hinsicht aus und vorbei. 😏
Nur sehr schwer konnten wir uns wieder lösen und zurück gehen - was dabei sehr geholfen hat, war das Wissen um ein herrlich duftendes Daal, das bei Ingrid schon fertiggekocht am Herd auf uns wartete!
Heute war es umgekehrt.
Schien um sieben Uhr noch die Sonne vom blauen Himmel, begann es schon bald zuzuziehen. Zwar blitzte sie immer wieder kurz durch die diffuse Wolkendecke, aber so ganz durchsetzen konnte sie sich nicht mehr. 
Ich wollte mal wieder die schöne Waldrunde oberhalb von Mühlberg laufen und wühlte mich grinsend durch die tiefen Gatschfurchen. Die hellgrünen Flecken zwischen den Bäumen werden immer mehr und die Frühjahrsblüher geben schon richtig Gas.
Das tat ich wiederum nicht, sondern blieb bei meinem gemütlichen Schau-Staun-Trab und war nach einer guten Stunde wieder zurück zu Hause.