Letzte Woche ging sich irgendwie kein Nachbarinnenbesuch aus, also spazierte und lief ich einfach nur ganz ziellos durch die Gegend. Hat auch so seinen Reiz.
Dienstag ging es mit Chaya in den Wald, in der Hoffnung, dort griffigere Untergründe zu erwischen, als auf anderen Spazierwegen - naja, teilweise hat es geklappt, teilweise nicht.
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| No Grip |
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| Grip |
Am Freitag war ich beim zweiten Museumsbesuch innerhalb von 7 Tagen. Samstag davor gab es im Rupertinum eine Führung der Kuratorin zu der Ausstellung: EveryBody! Was Körper erzählen , die ich besucht habe. Und da die dortige Eintrittskarte auch 7 Tage lang für das Museum der Moderne am Mönchsberg gilt, fuhr ich nach meinem Zahnarzttermin nicht nach Hause, sondern gönnte mir die nächste Portion Kunst und Kultur!
Das Wetter an dem Tag war perfekt, um sich drinnen aufzuhalten, obwohl der Blick auf die Altstadt und die sich schamhaft im Nebel versteckende Festung auch etwas zauberhaftes hatte!
Heute war es in der Früh wieder sehr neblig. Allerdings schaute es am Vormittag immer wieder so aus, als würde sich der Nebel gleich mal auflösen, tat es dann aber doch nicht. Ich wollte ja sowieso laufen gehen, dann konnte ich doch auch nachschauen, bis wohin der Nebel reicht.
Und kaum lief ich die erste sanfte Steigung Richtung Bayerham, war ich genau an der Nebelgrenze!
Erst sah der Blick Richtung See noch so aus.
ein paar Schritte weiter, dann schon so.
Erst sah der Blick Richtung See noch so aus.
ein paar Schritte weiter, dann schon so.
Deswegen beschloss ich, heute die Richtung nach Gezing und Froschteich einzuschlagen.
Nach dem nächsten Hügelchen war ich dann in der Sonne und freute mich, auf trockene Straßen für den Weg zurück nach Hause.
Nach dem nächsten Hügelchen war ich dann in der Sonne und freute mich, auf trockene Straßen für den Weg zurück nach Hause.
Am Froschteich - heute eher Eis(lauf)teich, machte ich noch einen Fotostopp. Danach führt die Straße durch ein kurzes Waldstück, das mir dann wieder zeigte, dass ich mich zu früh gefreut hatte!
Von den Bäumen tropfte und rann es nämlich, dass man sich fast, wie in einer Waschstraße vorkam - und wenn soviel Wasser auf die kalte, schattige Straße tropft, bildet sich eine herrliche Eisschicht.
Also noch mal den Straßen- bzw. Waldrand bemüht, wieder ein paar hundert Meter geschlittert und danach aber, kaum war der Wald vorbei, in aller Ruhe die letzten beiden Kilometer heimgetrabt und insgesamt gut 50 Minuten Sonne getankt!
Von den Bäumen tropfte und rann es nämlich, dass man sich fast, wie in einer Waschstraße vorkam - und wenn soviel Wasser auf die kalte, schattige Straße tropft, bildet sich eine herrliche Eisschicht.
Also noch mal den Straßen- bzw. Waldrand bemüht, wieder ein paar hundert Meter geschlittert und danach aber, kaum war der Wald vorbei, in aller Ruhe die letzten beiden Kilometer heimgetrabt und insgesamt gut 50 Minuten Sonne getankt!









Herrlich, diese Fötelis vom sonnigen Froschteich!
AntwortenLöschenDieser Moment, wenn man aus dem Grau rausläuft und plötzlich stehst du in der Sonne, trockene Strassen, blauer Himmel, alles glitzert... magisch!
Das fühlt sich wie ein kleiner Sieg an nicht wahr? Nebelgrenze geknackt, Level geschafft!
Und dann zwischendurch einfach so mal ein Winter(eis)schwumm hingelegt. Wunderbar, liebe Doris!
Der Museumsdoppelpack klingt auch spannend, vor allem die Ausstellung über Körper. Auf der Webseite sehe ich nur Bilder von Tattoos and der Wand hängen, aber ich denke, es ging um mehr als das?
Liebe Catrina,
Löschenes war herrlich dort oben herumzutraben!
Aber wie du schreibst, der beste Moment ist der, wenn der Nebel aufreisst und die ersten Sonnenstrahlen durchkommen - unbezahlbar! :D
Wenn du auf der Website etwas weiter runterscrollst, kommen noch viele andere Fotos aus der Ausstellung. Es ging viel darum, wie Körper gezeigt/inszeniert werden, welchen gesellschaftlichen Normen die Darstellungen unterworfen sind, aber auch ganz viel, was es mit einem selbst macht, bestimmte Bilder zu betrachten.
Ah, jetzt sehe ich die anderen Bilder! Hätte am Telefon einfach mehr scrollen müssen, am Desktop ist das viel einfacher.
LöschenApropos "gesellschaftliche Normen": Gestern sah ich einen Bericht über den Unterschied zwischen US-amerikanischen und europäischen Schauspielerinnen. Die US-Damen scheinen alle operiert und einander angeglichen, während die Europäerinnen noch wie echte Menschen aussehen...echt interessant!
Liebe Doris,
AntwortenLöschenmit wenigen Schritten dem Nebel in die Sonne entfliehen - wenn das mal immer funktionieren würde *seufz* - sehr idyllisch die “über den Wolken”-Fotos” nach all der Nebelsuppe.
Zieht es dich eigentlich noch in diese eisigen Fluten? Der Mattsee lockt schon ein bisschen, wenn die Sonne scheint, oder?
Der Zahnarzt hatte hoffentlich ausschließlich Lob für dich und die Zähne - oder mussten Baustellen in Angriff genommen werden? (Ich sollte auch mal wieder zur Kontrolle …)
Liebe Lizzy,
Löschenleider funktioniert das hier auch nur selten. Aber an dem Tag sah man, dass der Nebel schon sehr "durchlichtet" war. Bis ich wieder daheim war, war der Nebel dort dann übrigens auch weg. :D
Winterschwimmen - ja klar, seit zumindest der Mattsee wieder beschwimmbar ist. Einmal pro Woche geht sich eigentlich immer aus.
Meine Zahnärztin durfte eine lockere Plombe austauschen, das war schon länger fällig, aber an dem Tag hatte ich meinen jährlichen Mundhygienetermin und habe dann einfach einen Doppeltermin gebucht, damit ich nicht zweimal antanzen muss. ;)
Liebe Doris,
AntwortenLöschenin den Bergen ist es immer wieder magisch, wie eng sich Nebel und Sonne abwechseln können! Da war es eine prima Motivationsidee, einen Mal-Nachschauen-Lauf zu starten! Hier im Flachen würde so ein Ansinnen zu einem Ultra führen *lol*
Und du warst wirklich im eiskalten Wasser? Ok, wir haben es ja in Bern erlebt und es ist sicher auch gut für die Abwehrkräfte. Chapeau!
Wie hält es Chaya eigentlich mit Schnee und Kälte? Manche Hunde wollen dann ja gar nicht raus.
Liebe Grüße
Elke
Ich sehe jetzt erst, dass da ja ein Link zur Ausstellung war! Interessante Bilder mit sehr vielschichtigen Ansätzen! Ich war gerade gestern auch im Museum "Wie das Lächeln in die Fotografie kam" Link (leider ohne gute Fotos:https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/smile-wie-das-laecheln-in-die-fotografie-kam). Da haben sie sogar den "Hochziehwinkel" der Mundwinkel über die Jahrzehnte eruiert und tabellarisch-grafisch dargestellt. Ergebnis: Frauen lachen/lächeln mehr als Männer und es gab den Höhepunkt in den 1960er Jahren... :-)
AntwortenLöschenLiebe Elke,
Löschendas tolle am Dienstag war, dass ich gar nicht weit rauf musste, um aus der Nebelsuppe rauszukommen. Hätte ich noch eine gute Stunde gewartet, wäre die Sonne auch zu mir gekommen. ;D
Ja im Mattsee war ich an dem Tag schwimmen - allerdings nur sehr kurz, weil die Wellen echt unangenehm waren. Da ist mir ruhiges, spielglattes Kaltwasser eindeutig lieber! Chaya liebt die Kälte. Sie hat ja schon einige Jahre Herz-Kreislaufprobleme, die aber nur an heißen Tagen auftreten. Im Winter springt und rennt sie, wie eine Junge! <3
Oh, deine Ausstellung klingt auch sehr interessant - da schau ich mir gleich mal den Link an. Danke!
Liebe Doris,
AntwortenLöschendie Festung hat sich doch gar nicht aus Scham versteckt, sie wollte nur nicht immer so angeben! ;-)
Diese 'Wetterscheiden', ich nenne sie mal so, sind immer wieder toll und sehr interessant. Wir sind mal in einer nahegelegenen Siedlung aus dem Regen direkt in den Sonnenschein gefahren. Hinter uns war der Übergang wie ein Strich auf der Straße zu sehen, hier trocken und dort nass!
Aber du bringst mich immer wieder zum Frieren. In so kaltem Wasser, puh eh, das könnte ich immer noch nicht, egal wie oft ich davon lese! - LOL
Danke für die schönen Bilder!
Liebe Grüße Manfred
Lieber Manfred,
Löschenja dieses Wetterphänomen hatte ich auch mal links von mir hat es geregnet, rechts der Straße, die ich ging, war es trocken und sonnig! Da steht man wirklich erst mal überrascht da und schaut. Wobei natürlich jede Regenzelle irgendwo anfangen oder aufhören muss, wenn man es sich genauer überlegt. Aber genau an dem Ort zu sein, ist schon besonders.
Dass ich dich zum frieren bringe, ist so eine langsame Abhärtung. Wenn das oft genug passiert, gewöhnst du dich dran und irgendwann merkst du gar nichts mehr! ;D