Freitag, 23. Januar 2026

Hallo Nachbarin - Eugendorf

Die Lauferei hat sich wieder ein klein wenig zurückentwickelt, was aber - zum Glück - nicht meinen Gräten, sondern den Straßenbedingungen hier geschuldet ist .
Denn das ist keine Mondlandschaft, 


sondern die stabile Eisschicht, die sich nach den Schneefällen vor zwei Wochen überall dort gebildet hat, wo der Schnee nicht sofort entfernt wurde. Durch die ständigen Minustemperaturen (so lange, so kalt hatten wir es schon ewig nicht mehr hier) gibt es kein Abschmelzen und das einzige, was passiert, ist dass sie oben immer glatter wird!
Jetzt sind also die meisten Straßen (fast) frei, aber Gehwege, Gehsteige, etc. noch immer ziemlich abenteuerlich. 

Trotzdem habe ich heute meinen nächsten Nachbarinnenbesuch gemacht. Da ich bis Eugendorf größtenteils gut auf Straßen laufen kann, fiel die Entscheidung nicht schwer. 

Gegen Mittag lief ich bei -3° noch bei Sonnenschein los. Allerdings fing es schon etwas zuzuziehen, was, als ich gegen die Sonne lief, eine tolle Stimmung ergab, allerdings war ich so geblendet, dass ich froh, um die Straße war. Die hat wenigstens nicht ganz so viel Licht reflektiert. 

Ich lief über Ried und die S-Bahn-Station Eugendorf den Hügel zur Hauptstraße rauf (bzw. ging ich) und hatte schon bald den ersten Blick auf mein Ziel. 

Von da an sind es nur mehr ein paar hundert Meter, auf denen ich dann allerdings schon überlegte, ob ich zurück mit dem Bus fahren oder doch laufen sollte. Die Bushaltestelle ist nämlich direkt vor der Kirche und lange warten hätte ich auch nicht müssen. Dann hab ich mit mir vereinbart, dass ich laufe, wenn ich am Umkehrpunkt noch unter 5km auf der Uhr habe. Tja ausgemacht ist ausgemacht, die Uhr zeigte 4,7km an, als ich dieses Foto gemacht habe!

Zurück lief ich dann aber den kürzeren Weg über Mühlberg, auch wenn ich dabei ein kleines Stück auf einem Wanderweg durch den Wald laufen musste. Ich habe einfach gehofft, dass es im Wald nicht ganz so eisig sein würde. 
Ich hab mich getäuscht. 

Auf dem Bild sieht man es schlecht, aber nach der Kurve geht der Weg sanft aufwärts, was jeden Schritt irgendwie zu einem ruckeligen nach hinten wegrutschen gemacht hat. Ein kleines Stückchen ist ein Zaun neben dem Weg, an dem ich mich dann hochgezogen habe. Es waren gerade mal 400 Meter, auf denen meine Pace dann aber von einer 7er auf 21runtergefallen ist!
Umso größer die Freude, dass ich somit meine zweite Nachbarin abhaken konnte!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen