Sonntag, 1. Februar 2026

Hallo Nachbarin - Obertrum

Auch wenn sich an den Laufbedingungen noch nicht viel geändert hat, geht es fröhlich weiter mit den Besuchen der Nachbarsgemeinden. Zwar gab es letzte Woche tagsüber gelegentlich schon wieder zarte Plusgrade (die mich am Dienstag auf meiner kurzen Mittagslaufrunde auch prompt ins Schwitzen brachten - sowas ist man ja gar nicht mehr gewöhnt!), aber die machen die Straßen nun wieder eher glatt, weil in der Sonne der Schnee an den Straßenrändern anschmilzt, über die Straße läuft und dort in der Nacht wieder gefriert! 
So war es auch auf der ersten Hälfte der Strecke nach Obertrum und ich kam weniger zum laufen, als geplant. Auch gut - so hatte ich mehr Zeit zum fotographieren! 
Hier sieht man die Eisbänder
Aber auch solche Abschnitte gab es - nur zum genießen

Bis Obertrum sind es ja gerade mal gut 7km, die aber über einen kleinen Hügel führen. Dadurch kann man sich auf der ersten Hälfte gut warmlaufen und dann ab der Mitte locker dahinrollen. Dann kommt immer der schöne Augenblick, wenn man das erste Mal nach Obertrum schauen kann. 
Erster Blick aufs "Ziel"
Nach dem kleinen Wäldchen sieht man schon mehr - von links nach rechts: Kirche - Trumer Brauerei - Obertrumer See

Und auf diesem letzten Stück schaute ich dann auch das erste Mal auf die Uhr, denn gestern war schon beim loslaufen klar, dass es eine "One-Way-Variante" des Spiels wird. Samstag fahren die Busse hier wie werktags und ich hatte gute Chancen, ohne Wartezeit bis zur Kirche und danach zur Bushaltestelle zu kommen. 
Spoiler: es hat geklappt! 

Kleine (unwichtige) Info - der Bus, mit dem ich heimfuhr, ist die gleiche Linie, in die ich auch in Eugendorf einsteigen hätte können. 
Der kam dann auch drei Minuten nach mir und eine gute Viertelstunde später war ich wieder daheim!
Haken drunter. 


Freitag, 23. Januar 2026

Hallo Nachbarin - Eugendorf

Die Lauferei hat sich wieder ein klein wenig zurückentwickelt, was aber - zum Glück - nicht meinen Gräten, sondern den Straßenbedingungen hier geschuldet ist .
Denn das ist keine Mondlandschaft, 


sondern die stabile Eisschicht, die sich nach den Schneefällen vor zwei Wochen überall dort gebildet hat, wo der Schnee nicht sofort entfernt wurde. Durch die ständigen Minustemperaturen (so lange, so kalt hatten wir es schon ewig nicht mehr hier) gibt es kein Abschmelzen und das einzige, was passiert, ist dass sie oben immer glatter wird!
Jetzt sind also die meisten Straßen (fast) frei, aber Gehwege, Gehsteige, etc. noch immer ziemlich abenteuerlich. 

Trotzdem habe ich heute meinen nächsten Nachbarinnenbesuch gemacht. Da ich bis Eugendorf größtenteils gut auf Straßen laufen kann, fiel die Entscheidung nicht schwer. 

Gegen Mittag lief ich bei -3° noch bei Sonnenschein los. Allerdings fing es schon etwas zuzuziehen, was, als ich gegen die Sonne lief, eine tolle Stimmung ergab, allerdings war ich so geblendet, dass ich froh, um die Straße war. Die hat wenigstens nicht ganz so viel Licht reflektiert. 

Ich lief über Ried und die S-Bahn-Station Eugendorf den Hügel zur Hauptstraße rauf (bzw. ging ich) und hatte schon bald den ersten Blick auf mein Ziel. 

Von da an sind es nur mehr ein paar hundert Meter, auf denen ich dann allerdings schon überlegte, ob ich zurück mit dem Bus fahren oder doch laufen sollte. Die Bushaltestelle ist nämlich direkt vor der Kirche und lange warten hätte ich auch nicht müssen. Dann hab ich mit mir vereinbart, dass ich laufe, wenn ich am Umkehrpunkt noch unter 5km auf der Uhr habe. Tja ausgemacht ist ausgemacht, die Uhr zeigte 4,7km an, als ich dieses Foto gemacht habe!

Zurück lief ich dann aber den kürzeren Weg über Mühlberg, auch wenn ich dabei ein kleines Stück auf einem Wanderweg durch den Wald laufen musste. Ich habe einfach gehofft, dass es im Wald nicht ganz so eisig sein würde. 
Ich hab mich getäuscht. 

Auf dem Bild sieht man es schlecht, aber nach der Kurve geht der Weg sanft aufwärts, was jeden Schritt irgendwie zu einem ruckeligen nach hinten wegrutschen gemacht hat. Ein kleines Stückchen ist ein Zaun neben dem Weg, an dem ich mich dann hochgezogen habe. Es waren gerade mal 400 Meter, auf denen meine Pace dann aber von einer 7er auf 21runtergefallen ist!
Umso größer die Freude, dass ich somit meine zweite Nachbarin abhaken konnte!

Sonntag, 11. Januar 2026

Mit Urlaub ins Neue Jahr gestartet

Das Jahr 2026 fängt schon mal gut für mich an, nämlich mit Urlaub!
Der Grund mir direkt nach den Feiertagen Urlaub zu nehmen, war ein Konzert am 5.1. in Dornbirn, das ich gerne besuchen wollte. Eine Anreise am gleichen Tag wäre sich nicht ausgegangen, also "musste" ich den Tag frei nehmen. Da am Wochenende darauf noch eine weitere Reise anstand bzw. angestanden wäre, habe ich die ganze Woche frei genommen.
Nach Vorarlberg fuhr ich schon am Freitag, nachdem ich Silvesterlauf in Seekirchen und Neujahrsschwimmen in Obertrum gut hinter mich gebracht hatte. Noch am gleichen Tag nutzte ich dann das trockene Wetter, um Bregenz und dem Bodensee einen Besuch abzustatten. 

Gut genutzt, denn schon in der Nacht auf Samstag kam der Schnee und die große Kälte. Die hielt mich aber nicht davon ab, am Sonntag Nachmittag mit dem Zug zu Anna zu fahren, um bei ihr köstlich Abend zu essen und ausgiebig zu ratschen. 
Der Montag gehörte dann ein paar Erledigungen, bevor es abends ins Konzert nach Dornbirn ging. Das war ein Krebs-Benefiz-Konzert, das es jedes Jahr schon seit über 20 Jahren mit immer wechselnder Besetzung gibt. Motto des heurigen Jahres war "Hard Rain", Spaßfaktor nicht zu übertreffen! 
Am Dienstag traf ich mich dann noch mit Petra in der Schweiz, kalt war es immer noch, was ungewohnte Gäste an die S-Bahn-Haltestelle trieb. Ich glaube, ich würde auch lieber Zug fahren, als fliegen!
Der Spaziergang mit Petra und Emil war herrlich und das Tüpfelchen auf dem i war dann, 
dass ich den König im 3-Königskuchen erwischt und somit für diesen Tag (oder gar das ganze Jahr?)
in den Adelsstand erhoben wurde!
The Queen is amused!

Am Mittwoch ging es wieder zurück nach Seekirchen, geplant war umpacken und am Freitag zu einem Eisschwimmbewerb nach Veitsbronn zu fahren. Dort ganz in der Nähe liegt nämlich auch ein wunderbares kleines Büchercafé, das ich schon länger besuchen will und so hätte ich gleich 2 Anlässe, ins Auto zu steigen und dorthin zu fahren. 
Nur kam dann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag hier und wenn man den Berichten glauben kann, auch in Süddeutschland ein der Jahreszeit entsprechendes Tiefdruckgebiet, das Regen, Schnee, Straßenglätte und alles was dazu gehört mit sich brachte. Und so saß ich am Freitag Morgen neben meinen gepackten Taschen, hörte mir die Verkehrsnachrichten im Bayrischen Radio an und spürte, wie meine Motivation ins Auto zu steigen, von Minute zu Minute sank.
Langer Vorrede kurzer Sinn: ich bin nicht gefahren, habe meine Teilnahme am Bewerb und meine Zimmerbuchung kurzfristigst abgesagt und noch ein faules Daheim-Wochenende genossen. 

Heute Früh  war ich dann richtig froh, hier geblieben zu sein, denn es  bot sich mir dieser wunderschöne Anblick und das ist doch sicher besser, als gut 300km auf der Autobahn zu verbringen. 
Und langlaufen war ich später auch noch!

Montag, 5. Januar 2026

Neues Jahr, neues Spiel! "Hallo Nachbarin" - Kennelbach

Mein neues Spiel ist von der Grundidee her geklaut. Vor Jahren gab es mal im Verein bei den Lauftreffs die "Kirchturmläufe", bei denen jeweils (wenig überraschend) der Kirchturm einer umliegenden Gemeinde laufend besucht, ein Beweisfoto gemacht und dann wieder nach Hause gelaufen wurde. 
Da ich meine Laufumfänge heuer gerne wieder etwas ausdehnen möchte, habe ich nach möglichen Zielen gesucht, die ich laufend besuchen könnte und da beschloss ich die Kirchturmläufe für mich etwas anzupassen und zu versuchen, alle Kirchen der direkt an Seekirchen angrenzenden Gemeinden laufend oder gehlaufend zu besuchen. Allerdings mit der ausdrücklichen Erlaubnis der Spieleleiterin, den Rückweg auch mit Bus oder Bahn zu bestreiten, wenn die volle Distanz zuviel für mich ist. 
Hurra! Sofort habe ich mir die Gemeinden, die an Seekirchen grenzen herausgesucht und festgestellt, das sind ganz schön viele!


- Obertrum
- Mattsee
- Schleedorf
- Köstendorf
- Henndorf
- Eugendorf
- Hallwang
- Elixhausen
- Anthering

Vermutlich werde ich diese Besuche als lange Läufe einbauen, wenn es gut passt, am ehesten am Wochenende. Nur blöd, dass ich schon das erste Wochenende des Jahres nicht daheim bin, sondern im Ländle ...  Hmm... Wer zwei Wohnsitze hat, hat ja auch zweimal Nachbarsgemeinden! Und so saß ich auf der Fahrt hierher im Zug und habe die Nachbarinnen von Lauterach ebenfalls notiert, die da wären: 


- Kennelbach
- Wolfurt
- Dornbirn
- Lustenau
- Fußach
- Hard
- Bregenz

Und so ging es am Samstag Vormittag gleich zur ersten Nachbarin nach Kennelbach. In der Nacht hatte es geschneit, die Gehwege waren zum Teil aber schon wieder freigeschaufelt und so lief ich, soviel möglich war und ging zwischendurch, wenn nötig. 
So ging es los
Da will ich hin!

Kirchen sind ja relativ leicht zu finden ...

Gleich geschafft

Hallo Nachbarin!

Den Weg zu meiner ersten Nachbarin ließ ich mir übrigens von meiner neuen Uhr anzeigen, was sehr gut funktioniert hat. Zurück lief ich dann allerdings auf einer anderen Strecke, entlang der Bregenzer Ache, einfach, weil es so schön war!
Nach 7,36 km und 1h03 war ich wieder zurück und konnte freudig den ersten V - Haken unter mein 2026er Spiel setzen.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Leimüller Silvesterlauf 2025

Manche Rituale bleiben nicht nur über viele Jahre, sie machen auch viele Jahre Spaß. 
Der Leimüller Silvesterlauf ist einer davon, nicht nur, weil er direkt vor meiner Haustüre stattfindet, sondern auch weil er mir jedes Jahr die Gelegenheit bietet, viele, viele Bekannte zu sehen und sich zu unterhalten. Heuer fand er unter sehr winterlichen Bedingungen statt, was mir aber, zumindest nach dem tollen Aufwärmen, das immer 15 Minuten vor Start stattfindet, ganz angenehm war. Gelaufen bin ich "alleine" und das war auch gut so, weil ich je nach Gefühl, das Tempo anpassen konnte. Innerliches Ziel war, unter einem 7.0er Schnitt zu bleiben und das ist mir mit 6.45 auch erstaunlich leicht gelungen. 
Dass ich damit wieder die Schlussläuferin für unseren Verein war, ist ok, immerhin bin ich trotzdem am Ende noch am Treppchen gestanden! 
1. Platz Vereinswertung

Erleichtert im Ziel angekommen!


Und sonst so?
Von einer gewohnten Begleiterin, verabschiede ich mich mit Jahresende - gerade noch rechtzeitig zum Silvesterlauf hat eine neue Sportuhr den Weg zu mir gefunden und auch wenn ich noch mit so einigen "Features" kämpfe, habe ich es doch zumindest geschafft, sie soweit in Betrieb zu nehmen, dass sie meine Einheiten aufzeichnet. Bis jetzt habe ich nur spazieren und laufen getestet, die anderen Sportarten folgen dann so nach und nach. 

           
  









Der Hauptgrund für diese Neuanschaffung ist, dass ich nächstes Jahr wieder bei Triathlon(s) starten möchte und die Garmin ja leider keine Multisporteinheiten aufzeichnen kann. Voraussetzung dafür ist aber auch, dass die Ferse weiterhin so brav mitspielt, wie sie es heuer getan hat - ich bin doch wirklich bei 6 Laufveranstaltungen gestartet! 


In der Klausur hatte ich auch noch die eine oder andere Idee, was ich im Jahr 2026 in meiner Freizeit unternehmen könnte. Nichts Großes, aber es sind auch blogtaugliche Unternehmungen dabei, von denen ich dann sicher hier berichten werde. Ein wenig mehr Zeit möchte ich wieder dem Cloudspotting widmen, das wurde mir gestern auf einem kurzen Nachmittagsspaziergang klar, als ich diese wunderhübsche Wolkenwand vor mir sah und keine der Wolken mit Namen ansprechen konnte!
Wolkenschauen ist einfach wunderbar

Danke an alle Leserinnen und Leser, die hier gelegentlich oder regelmäßig vorbeischauen, ich wünsche euch ein gutes und glückliches Jahr 2026!

Montag, 22. Dezember 2025

Alle Jahre wieder - Adventkalender (heuer: 3T-Edition)

 

So ein Fitness-Adventskalender kann doch immer wieder Spaß machen. Heuer bekomme ich ihn ganz komfortabel schon vorgefertigt, weil er die Dezember-Aufgabe unserer Vereins- All-Year-Round-Challenge ist. 
Jeden Tag kann ein Kästchen geöffnet werden und die jeweilige Aufgabe "erscheint". Wenn ich es schaffe, sie zeitlich unterzubringen gut, wenn nicht, Pech gehabt. 
Ein wenig erinnern mich die Aufgaben an meinen persönlichen Adventkalender, den ich  2021 gemacht habe. Und um ehrlich zu sein, es hat noch mehr Spaß gemacht, sich jeden Tag selbst eine Aufgabe auszudenken, die mit dem Datum korreliert, als ein vorgefertigtes Konzept zu befolgen. Das heißt, nächstes Jahr werde ich mir wohl wieder selbst was ausdenken. 

Letzten Mittwoch war der letzte Glühwein-Lauftreff bei der Lieblingsschwester, da durfte ich natürlich nicht fehlen! Es war wieder einfach super nett, gemütlich und alle bleiben nach dem Laufen noch ein wenig beisammen. Noch mehr gefreut hat mich allerdings, dass ich jede Woche (natürlich meine eigene verkürzte Strecke) mitlaufen konnte! Zusätzlich dazu mache ich jeweils noch einen zweiten Lauf pro Woche und so fühlt es sich schon fast wieder "normal" an, in die Laufschuhe zu schlüpfen und loszutraben. 

Am Freitag habe ich erstmalig bei einem "Buchcafé" teilgenommen. Da treffen sich Lesewillige an einem Ort, trinken Tee/Kaffe/Punsch und lesen. Stattgefunden hat es diesesmal im Zelt des Winterfests im Salzburger Volksgarten, was mir auf meinem Hinweg noch diese schöne Perspektive der Festung beschert hat. 
Mein Fazit: super Idee, ich fand nur die Location nicht sehr geeignet, weil es dort sehr weitläufig war. In einem kleineren Rahmen würde ich durchaus wieder mitmachen. 

Am nächsten Tag gab es dann noch mal Kultur vom Feinsten. 
Gemeinsam mit der Lieblingsschwester ging es ins Marionettentheater und weil da gleich ums Eck auch noch ein Adventmarkt ist, bekamen wir zur Einstimmung einen Glühmost, Sauerkrautkrapfen und Kitschstimmung!
Damit habe ich alle meine vorweihnachtlichen Unternehmungen abgeschlossen und kann mich jetzt mit gutem Gewissen ein paar Tage in meine Klausur zurückziehen!

Dienstag, 16. Dezember 2025

Sind drei schon eine Serie?

Literaturmuseum Altaussee


Da hat es mich heute doch glatt schon wieder in ein Literaturhaus getrieben. Und somit nach Henndorf und Hohenems in das Dritte im Bunde.
Gelesen hatte ich darüber schon vor ein paar Wochen, aber erst heute beschloss ich zu Mittag kurzerhand dem Dauernebel zu entfliehen (bzw. es zumindest zu versuchen), der uns hier seit knapp einer Woche täglich erfreut und ins Ausseer Land zu fahren. 



Aber der Reihe nach:
Letzte Woche gab es einen kurzen Warmlufteinbruch, der sich zwei Tage lang auch mit strahlend schönem Wetter präsentierte. So sah der Ausblick aus meinem Büro am Mittwoch aus, was mich trotz Müdigkeit am Abend doch noch zum Keksilauftreff Nummer 2 in Anthering fahren ließ. 

Leider war an dem Tag niemand aus der Cappuchino-Gruppe dabei, so dass ich diesesmal nicht rumtrödeln durfte und wegen fehlender Kondition nur eine stark verkürzte Runde gelaufen bin. Der Glühwein und die Kekse waren aber trotzdem ganz köstlich!
Am nächsten Tag kam dann der Nebel um zu bleiben. Und so hörte ich zwar von allen, die nicht im Flachgau wohnen, dass jeden Tag die Sonne vom blauen Himmel schien, saß aber selbst im Dauergrau. 

So auch am Samstag, als ich am Vormittag wieder nach Burghausen zu den dort stattfindenden Stadtmeisterschaften fuhr. Auf der Strecke schaltete ich irgendwann das Navi ein und zwar einfach aus dem Grund, weil ich wissen wollte, wo ich war! Da ich nicht weiter als ein paar Meter links und rechts der Straße sah, fehlten mir sämtliche Anhaltspunkte und ich hatte das Gefühl durch Watte zu fahren. 
Aber irgendwann kam ich dann doch in der Wöhrseearena an, feuerte erst noch die Schwimmerinnen der vorherigen Läufe an, zog mich um, startete und war eine gute Minute später fertig! Tja, so schnell kann's gehen!

Im Gegensatz zu meinem letzten Start dort war ich aber sehr zufrieden. Keine Schnappatmung, kein überstürzter Start, ich konnte sogar auf der zweiten Länge noch ein wenig Tempo anziehen. 

Und heute war mein Tagesrhythmus schon am Vormittag durcheinander, da passte so ein kurzentschlossener Ausflug gerade gut dazu. 
Ich war ganz alleine in den Räumen des Museums, das wirklich sehr sorgfältig und schön gestaltet ist. Nur leider konnte ich gar nicht alles so genau lesen und anschauen, weil nach gut einer Stunde einfach mein Aufnahmevermögen am Ende war. So ließ ich mich noch von einer vorgelesenen Textstelle der "Tante Jolesch" von der Stimme von Friedrich Torberg verwöhnen, 
besuchte noch den Büchershop des Museums, machte anschließend noch einen Spaziergang zum See 

und fuhr zufrieden wieder nach Hause.