Samstag, 25. April 2026

Hallo Nachbarin - Elixhausen


Heute stand wieder ein Besuch in einer Nachbarsgemeinde auf meinem Programm. Samstag eignet sich für die One-Way-Strecken, weil es da mehr Busse, als am Sonntag gibt. Ich wollte nicht allzu spät los, was sich allerdings heute nicht machen liess. Wegen eines wunderbaren Konzertes gestern Abend kam ich erst nach Mitternacht nach Hause und musste einfach etwas länger schlafen ... und überhaupt: Konzerte, Theater, Kultur! Was tut sich da nicht Tolles in meinem Umfeld. Im März ein musikalischer Kabarettabend im Emailwerk, ein LESE-Abend in der Gärtnerei und die Baselitz Jetzt! Ausstellungseröffnung im Museum der Moderne am Mönchsberg. Im April Priscilla im Landestheater und Aufhören im Emailwerk, gestern Julie Malia und Don Ross in Neuötting und morgen der Abschluss des Buzz-Festivals in Obertrum. 
Und es geht so weiter ... ich habe noch Karten für vier weitere Konzerte hier liegen, Termine für 2 Lesungen eingetragen und einen Tisch bei einem Krimi-Pubquiz in unserer Bibliothek (leider am 5.5.!) reserviert. 
 
Aber zurück zum Thema:
Elixhausen liegt zwischen Salzburg und Obertrum und der Weg dorthin führt über kleine Straßen, Wiesen und Wälder. Normalerweise radle ich diese Strecke und war heute wirklich überrascht, wie hügelig sie ist! Aber ich hatte es ja nicht eilig und so wurde der heutige Besuch eine gemütliche Geh-Lauf-einheit. Das Wetter war (auch zu Mittag noch) sehr lauffreundlich mit strahlendem Sonnenschein, aber kühlem Wind.  
Das schöne ist, dass es mindestens vier verschiedene Strecken von mir nach dort gibt, das bedeutet, auch wenn ich mal nach links statt geradeaus laufe, komme ich trotzdem an!
Kurz vor dem Ortschild bot sich mir dann noch ein erfrischender Anblick von den schneebedeckten Gipfeln,
der Gaisberg allerdings ist schon schneefrei.
Und dann ging es ganz schnell. Schon 500 Meter weiter, linst die Kirche hinter den Bäumen hervor und 
das Beste ist: die Bushaltestelle zurück ist direkt davor!

Sonntag, 19. April 2026

Oichtentallauf 2026

8 Jahre ist es her, dass ich in Nußdorf gestartet bin. 2018 war es der 10er, den ich in Angriff nahm, in den Jahren davor schon ein paar Mal den 5km Lauf.

Und der war heute auch endlich mal wieder am Programm! Erfreulicherweise war auch die Lieblingsschwester (und viele, viele andere VereinskollegInnen) am Start. Wir fuhren bei leicht bewölktem Himmel gemeinsam über den Haunsberg nach Nußdorf, holten unsere Unterlagen ab, quatschten hier und da mit Bekannten und gingen dann eine gute halbe Stunde vor Start (sehr "sonntagsgerecht" erst um 10:53 Uhr) zum umziehen und einlaufen. Allerdings zog es genau dann zu. Der Wind war auffrischend und die Hoffnung, dass der prognostizierte Regen an dem Tag erst nach dem Lauf eintreffen würde, schien sich zu zerschlagen. 
Mein Ziel war es, einen 6.30er Schnitt zu laufen, allerdings verlief ein Versuch mit Intervallen in genau diesem Tempo eine Woche zuvor eher ernüchternd. Aber hey, langsamer laufen muss ich nicht planen, das geht immer! 
Die dünne Jacke, die ich erst noch anhatte, zog ich dann doch kurz vor dem Start noch aus, hatte aber keine Zeit mehr, sie irgendwo zu deponieren. Also hielt ich sie eben in der Hand. Netterweise standen ja genügend Bekannte an der Strecke, so drückte ich sie schon auf den ersten 100 Metern einer Vereinskollegin in die Hand und lief weiter. Ich lief gefühlt viel zu schnell an, meine Uhr zeigte mir allerdings eine 6.48er Pace. Upsi - wenn sich das schon schnell anfühlt, ist die 6.30 wohl nicht ganz so realistisch. Also warf ich sämtliche Pläne über den Haufen und lief einfach so, wie es sich gerade noch gut anfühlte. Die Strecke ist ja wunderbar einteilbar, da sie nur 2,5km auf einer Hauptstraße misst. 
Start ist in der Mitte, man läuft aus dem Ort 1,25km zum ersten Umkehrpunkt, dann zurück, passiert den Start bei 2,5km, läuft daran vorbei wieder 1,25km in die andere Richtung aus dem Ort dort ist der zweite Umkehrpunkt und dann geht es (für die 5k Läuferinnen) zurück zum Ziel. 
Auf dem ersten Streckenabschnitt blies uns der Wind gewaltig um die Ohren, aber da war ich gut abgelenkt, weil ich im Gegenverkehr alle StarterInnen vom Verein sah. Danach setzte der Regen ein und vertrieb den Wind und so konnte ich ungestört vor mich hin traben. Gerade auf der zweiten Hälfte des Laufs konnte ich immer wieder andere LäuferInnen überholen, was natürlich Spaß machte!
Den letzten Kilometer versuchte ich dann noch ein klein wenig schneller zu werden - naja, einen Versuch war's wert!
Die offizielle Zeitnehmung zeigte mir dann einen 6.41er Schnitt an, mehr war heute einfach nicht drinnen. Ich war zufrieden, habe im Ziel auf die Lieblingsschwester gewartet, die den 10er gelaufen ist, dann folgte der gemütliche Teil mit guter Zielverpflegung, "Laufanalysen" und den Siegerehrungen.

Montag, 6. April 2026

Nikolausi? Osterhasi!!

Bei den Temperaturen des heurigen Osterwochenendes fiel mir des Öfteren das "Nikolausi-Osterhasi" von Gerhard Polt ein. Weil das Nikolausi hätte an manchen Tagen in seinem dicken Mantel auch nicht schwitzen müssen, wenn es noch unterwegs gewesen wäre.
Trotzdem habe ich es geschafft, am Freitag draußen zu schwimmen (dafür bin ich dann drinnen geradelt),
Mattsee
am Samstag bei wunderbar grauem Laufwetter eine kurze Intervallrunde zu laufen (dafür waren die Temperaturen ja ideal) und am Sonntag dann bei strahlendem Sonnenschein das erste Mal mit meinem neuen Rennrad die erste Wallerseerunde 2026 zu drehen!
Orca

Gekauft habe ich es schon Ende Februar, allerdings war ich gleich danach zwei Wochenenden unterwegs und dann kam der Winter (oder zumindest Ausläufer davon) zurück und so stand das arme Ding wochenlang völlig nutzlos herum. Bis gestern, da durfte es raus und zeigen, was es kann. Ein wenig muss der Sattel noch nachjustiert werden, aber sonst klappte unsere erste Ausfahrt schon ganz wunderbar!

Am Nachmittag saß ich faul auf der Terrasse und stellte erfreut fest, dass Herr Amsel mich als Terrassenmitbenutzerin akzeptiert hat.

Er spaziert unter dem Tisch durch, wenn ich dort sitze, als wäre das nichts besonderes und setzt sich dann besonders gerne auf das Regal, das bei mir an der Mauer steht, um von dort aus, sein Reich zu überblicken!

Heute stand wieder ein Nachbarinnenbesuch am Plan, wobei die Entscheidung, welche es werden soll, gar nicht so einfach war, weil am heutigen Feiertag die Busverbindungen zurück nach Hause nicht so zahlreich sind. Leider habe ich keine Gemeinde mehr offen, zu der ich hin und zurück laufen könnte und so entschied ich mich für Köstendorf. Das sind dann zwar 10 km, aber ich kann mir ja Zeit lassen. Nur muss ich dann zum nächsten Bahnhof noch 3km dazurechnen. Öha!
Naja, ich habe ja Zeit - denk ich mir - ich lauf jetzt einfach mal los - denk ich mir - wird schon irgendwie gehen - denk ich mir. Aber schon nach den ersten 10 Minuten denk ich mir etwas ganz anderes. Nämlich: Beine schwer, Doris müde! Drei Tage Belastung in Folge bin ich echt nicht mehr gewohnt. Also denk ich mir, dass auch ein ganz normaler 6(+)km Lauf was Schönes ist und die Nachbarinnen ja nicht weglaufen. Nach knapp 4km überlege ich, ob ich jetzt eine kürzere Strecke zurück oder einfach zur nächsten S-Bahnstation weiterlaufen soll. Ich laufe weiter und plötzlich fällt mir auf, dass ich jetzt nach Weng unterwegs bin, das ja offiziell zu Köstendorf zählt und eine Kirche hat! Ha!! Die nehm ich!!

Denn diese Entscheidung war hier ja schon mal Thema und heute habe ich beschlossen, dass es für mich gilt, wenn die Kirche im Gemeindegebiet liegt. Denn es geht ja um die Nachbarsgemeinden und wenn ich das Bedürfnis verspüre, zur Verkomplettierung dieses Spiels weitere Kirchen in einer schon besuchten Gemeinde anzulaufen, kann ich das ja jederzeit noch machen. 

Nach einer schönen Strecke durchs Wenger Moor biege ich um die nächste Kurve und habe mein Ziel direkt vor Augen. 
Vorbei an herrlich blühenden (und summenden) Bäumen, steht sie schon da - einmal von vorne
einmal von hinten fotographiert
und den Hügel wieder runter zur S-Bahnstation, wo ich gerade noch 5 Minuten auf den nächsten Zug warten muss.

Haken drunter - hier noch mal die Strecke Ist/Soll - wäre doch noch ein gutes Stück weiter gewesen!