Die Entscheidung mitzulaufen fiel heute morgen um 6 Uhr 53. Da las ich nämlich das SMS von meiner Schwester mit dem Text: Ich versuch's, hoffe du bist dabei.
Ja - dabei waren wir UND wir kamen ins Ziel. Die Zeit, die wir für die 10km brauchen würden, war uns zum Glück schon von Beginn an unwichtig und das war vermutlich die weiseste Entscheidung des Tages. Denn gerade hab ich mir die Ergebnislisten der beiden Läufe (es gab einen mit knapp 6 und den 10km Lauf) angesehen und muss sagen, dass ich noch nie soviele Ausfälle bei einer Veranstaltung gesehen habe wie hier.
Bei den 6km gingen 985 Läuferinnen an den Start, von denen 658 platziert waren, beim 10km Lauf waren es 275 Starterinnen, aber nur 154 beendeten das Rennen!
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| Schwesterlein vor dem Lauf |
Ob es nun das brütend heiße Wetter war, dass so viele Frauen dazu brachte, aufzugeben, oder die Streckenführung kann ich nicht sagen. Jedenfalls hat es mich erstaunt, wie es möglich ist, in einer so hübschen Stadt wie Salzburg, derartig unattraktive Wege zu finden.
Der Lauf startete im Park von Schloß Kleßheim und führte dann nicht etwa durch den Park zu den angrenzenden Saalachauen, sondern erst mal auf Straßen um das benachbarte Fußballstadion, durch ein völlig zubetoniertes Gewerbegebiet, bei einem holzverarbeitendem Industriebetrieb vorbei, bis dann zumindest ca. 2 - 3km direkt der Saalach entlang verliefen. Nach einem U-Turn einen Teil der Strecke wieder zurück und von hinten noch mal über einen Teil der zuvor gelaufenen Straßen wieder zurück in den Schloßpark. Tja. Wie sagte eine Mitläuferin so treffend: Wäre der Lauf von der Industriellenvereinigung gesponsert, könnte man die Streckenführung nachvollziehen!
Aber egal - es ist geschafft - wir wissen, wie weit wir bei diesen Temperaturen in welchem Tempo kommen und den Nachmittag habe ich zum Abkühlen wieder im Schatten am Wallersee mit Andrea und Ingeborg genossen.