Sonntag, 25. März 2018

Sonne und Bewegung

Hach was war das für ein Wochenende. Pünktlich am Samstag Morgen kam die Sonne zurück und blieb bis heute Abend! Sie konnte ja nicht wissen, dass ich am Samstag eine Fortbildung für die Hospizarbeit hatte und den Tag in einem Kellerraum verbringen durfte.... Gngngngngrrr... Aber so leicht, lasse ich mich nicht abschütteln. Bewegung war ganz dringend Not, also nutzte ich das Strahlewetter, um zumindest mit dem Rad dem Wallersee entlang zum und vom Seminar wieder heim zu fahren.
Wallersee-Ostbucht
Wieder daheim, machte ich mich gleich noch auf, um ein paar Löcher im Froschzaun zu "flicken", durch die uns sonst Molche entwischen könnten. Es war so herrlich draußen sein zu können, ohne sieben Schichten anhaben zu müssen, dass ich gar nicht genug kriegen konnte.

Heute war erst mal das sonntägliche Schwimmtraining dran, aber anschließend ging es zum Sonne tanken auf die Terrasse. Und dort blieb ich auch, bis ich mein Auto nach Mattsee in die Werkstatt fuhr. Zurück ging es dann in einem gemütlichen Wanderlauf oder Spaziergang mit Laufeinlagen (?) über den Buchberg wieder nach Hause. "Eigentlich" wäre diese Woche noch ein Langer drangewesen, aber wenn ich auch nicht weit gelaufen bin, so war ich durch die Geh-Laufkombination zumindest lange unterwegs! 
Los geht es in Mattsee - ich nehme gleich mal einen Weg zum Buchberg, den ich noch nie gegangen bin.
Er ist ziemlich steil und Reste von Schnee und Eis verbunden mit nassem schlammigen Boden bilden eine wunderbare Rutschbahn!
Dann geht es wieder ein Stück der Straße entlang, aber schon bald zweige ich wieder ab und gehe und laufe abwechselnd den Wildkräuterweg Richtung Gipfel.
Auch hier gibt es noch Reste von Schnee, aber zum Glück nicht mehr so rutschig!
 
Ich achte darauf, möglichst viel auf der Sonnenseite zu laufen, denn im Schatten werden die Hände ganz schnell eisig kalt! Für ein Foto vom Gipfel aus musste aber schon Zeit sein.
Beim Restweg lege ich dann noch eine (ungeplante) Schleife ein und bin nach knapp zwei Stunden mit den letzten Sonnenstrahlen, aufgetankt mit frischer Luft und Licht, wieder daheim.

Donnerstag, 22. März 2018

Stotternd

kommt der Frühling hier in Fahrt. Am Wochenende kühlte es noch mal kräftig ab
und bis Dienstag schneite es dann auch gleich noch kräftig, was meine Laune nicht unbedingt positiv beeinflusst hat. 
Zwar schmolz der Schnee fast so schnell wieder weg, wie er gekommen war, die Temperaturen halten sich noch immer sehr zurück. Frühlingsgefühle haben es da schwer...
Aber trotzdem lassen sich gewisse Anzeichen, dass der Winter bald ein Ende hat nicht mehr leugnen,



da und dort sprießen schon einzelne Vorboten aus der Erde (die ungezählten Blumenzwiebel, die ich im Herbst vergraben habe, waren eine gute Idee).
denn Farbe ist ganz dringend nötig, nach dem neuerlichen schwarz-weiß Film!











Beim Laufen ist es ganz ähnlich, wie bei den Temperaturen - es stottert noch ein wenig! Am Montag wollte ich gleich ein lockeres Läufchen hinlegen, merkte aber ganz schnell, dass es noch etwas dauern wird, bis ich wieder von Lockerheit reden kann. 
Es wurde ein gemächlicher Spazierlauf mit Chaya, ca. 4km im 7:46er Schnitt und geschnauft habe ich, wie nach einem Tempolauf. Heute versuchte ich es mal ganz gezielt mit ein wenig Tempo. 400er Intervalle sollten es werden. Mindestens fünf habe ich mir vorgenommen, sechs bin ich gelaufen.
Am Weg zu meiner Pendelstrecke lief ich noch einen kleinen Bogen zum Spitz am Obertrumersee, da sah es heute so aus.
Anschließend leistete mir Chaya noch beim spazieren gehen Gesellschaft - im Wald ist es noch immer sehr winterlich, die Wiesen sind zwar noch nicht grün, aber wenigstens schneefrei!

Samstag, 17. März 2018

Alternativprogramm

Die zweite Woche sportfrei ist so gut, wie vorbei. Zum Glück habe ich die eine oder andere Alternativbeschäftigung gefunden, die mir die trainingsfreie Zeit kürzer erscheinen ließ.
Zum einen ist am Montag wieder der Froschzaun aufgestellt worden, was für mich bedeutet, nun wieder zweimal die Woche morgens regelmässige Amphibien-Taxi-Dienste zu leisten.
Gleich bei meinem ersten Einsatz habe ich neben den Fröschen, Kröten und Molchen noch eine etwas wirre Maus gefunden, die, kaum dass ich sie aus ihrem nächtlichen Gefängnis befreit hatte, loslief und "rummms" in den nächsten Auffangkübel stürzte!
Schlechte Qualität, aber mein Wischfon ist in der Dämmerung
oft überfordert
Beim nächsten Mal, dachte ich schon, ich hätte einen der seltenen Kammmolche entdeckt, weil dieses Exemplar so einen tollen Rückenschmuck trug,
aber da lag ich falsch. Es handelt sich um einen Bergmolch.

Dann war ich natürlich auch wieder mit Chaya unterwegs - einmal sogar wieder mit kurzen Laufpassagen - nie lange, einfach nur um von meinem Schlurfspazierschritt  etwas weg zu kommen und das zweite Mal wieder ganz gemächlich. Sie freut sich jetzt wieder über die aufgetauten Bäche, in denen sie mit Vorliebe nach Steinen grabbelt, die sie dann sorgsam aus dem Wasser ans Ufer trägt.
Die restliche Bewegung habe ich mir auf der Matte mit Yoga- und ein paar Stabiübungen geholt, gestern saß ich mal für eine halbe Stunde ruhig kurbelnd auf der Rolle und morgen werde ich wieder ins Hallenbad gehen - habe allerdings schon angekündigt, dass ich noch ein Schonprogramm schwimmen werde. Den heutigen Tag verbrachte ich eher sitzlastig - es stand die halbjährliche Ehrenamtsbeiratssitzung an, aber nachdem sich das Wetter grauwindigsaukalt zeigte, kam mir dieser Innentermin gerade recht!

Nächste Woche geht es dann wieder los, dann kann ich hoffentlich wieder von meinen Läufen und vielleicht sogar wieder von einer kleinen Radrunde berichten!

Sonntag, 11. März 2018

Die Dosis macht das Gift





Nachdem die Entzündung im Kiefer sich beruhigt hat, lautete die Entscheidung meiner Zahnärztin, noch abzuwarten und die beiden Backenzähne vorerst noch in meiner Mundhöhle zu lassen. Ich muss die Antibiotika fertig nehmen (bis kommenden Freitag) und solange lautet der allgemeine Rat: Kein Sport.
Bewegen darf ich mich allerdings schon. Jetzt stellt sich mir die Frage: Ab wann ist Bewegung Sport? 
Wenn ich zügig spazierengehe? Das ist, auch wenn es gut eineinhalb Stunden werden, weniger anstrengend, als wenn ich, um den Anschlußzug zu erwischen, die einen Stiegen vom Bahnsteig runter, die nächsten wieder rauf renne. Auch wenn ich so wie heute, eine Stunde am Rad sitze und gemütlichst durch den Frühlingssonnenschein rolle, habe ich nicht das Gefühl Sport betrieben / mich angestrengt zu haben.
Wahrscheinlich muss das sowieso jede(r) für sich selbst entscheiden. Ich bleibe jedenfalls sämtlichen Trainings fern und werde auch kommende Woche alleine oder mit Chaya durch die Gegend spazieren. Letzte Woche übrigens einmal gut eine Stunde mit den VFFs und einmal ca. 45 Minuten wieder ganz barfuß! Herrlich - das weckt die Fußmuskulatur auf und der immer noch auf den Straßen liegende Rollsplitt verpasste mir eine Fußreflexzonenmassage, die es in sich hatte!
Wahrscheinlich habe ich (auch) darum heute mein Rad mal wieder ausgeführt - gemütlich rund um Seekirchen, mit anschließendem Sonnenbad im Strandbad.
Schwimmen im See muss aber noch ein bißchen warten...
 
 
Am späteren Nachmittag habe ich dann noch ein wunderbares Konzert in der Stiftskirche Seekirchen besucht. (Hier der Link -> LAETARE) und wie ich meine Stiefel aus dem Kasten nehme, finde ich
die lange gesuchten Yaktax wieder!!! Wer bitte hat sie denn da versteckt?

Donnerstag, 8. März 2018

Mut zur Lücke

Was haben Zahn- und Trainingslücke gemeinsam? Viel, wenn Erstere Zweitere bedingt.
Nach ganz kurzer Freude am letzten Wochenende, dass die sibirische Kälte ihren Besuch bei uns beendet hatte und die Temperaturen zumindest ganz zart in die Plusgrade glitten, begann die Woche leider mit zwei schmerzgeplagten Nächten,  einer dicken Backe und einem nicht ganz so erfreuliche Besuch bei meiner Zahnärztin.
Eine entzündete Kieferhöhle war die Ursache für die ganzen Beschwerden, Antibiotika die erste Gegenmaßnahme. Morgen entscheidet sich, ob ein oder zwei Zähne gezogen werden müssen. Und bis dahin: Mut zur Lücke!

Mittwoch, 28. Februar 2018

Ich bin zu schnell!

Wer hätte das gedacht, dass ich das jemals von mir behaupten kann!?!?! Ich jedenfalls nicht. Aber heute habe ich den Beweis angetreten, dass dem so ist!

Nachdem sich die arktische Kälte hier noch bis morgen hält, habe ich heute gewinterweicheiert und statt des abendlichen Mittwoch-Lauftreffs einen mittäglichen Sonnenlauf (bei -10°C) gestartet. Schnell mag ich bei diesen Temperaturen nicht und allzuweit reizte mich auch nicht unbedingt, aber so eine kleine muckelige Runde um Seekirchen sollte schon drin sein. Ich lief also erst gegen den Wind dem See entlang bis Bayerham, dann meinen Hügelfreund hinauf und über die Landstraße. Dort kehrte ich nach der Senke dem Wind den Rücken zu und trabte nun der Sonne entgegen. Einfach herrlich. Es sah auch ganz wunder-, wunderhübsch aus, aber ich hatte so gar keine Lust stehen zu bleiben, um zu fotographieren, weil ich schon ein wenig befürchtete, irgendwo festzufrieren. 😉
Aber trotz der eisigen Temperaturen steckt doch so viel Blogger in mir, dass ich kurz vor dem Froschteich beschloß, zumindest einen Versuch eines Selfies zu wagen. 
Gesagt, getan. 
Ich wollte das Ergebnis begutachten und was sah ich? 
Das hier:
Ich war so schnell, dass mich meine Cam nicht mehr erwischt hat!!! Hihi. Nach dieser höchstmotivierenden Erkenntnis startete ich dann doch noch einen weiteren Versuch - naja.
Ging so - mit ein bißchen zuschneiden konnte ich es gut sein lassen und lief nach Hause in die Wärme.
7,9km in einer knappen Stunde, bei klirrender Kälte

Sonntag, 25. Februar 2018

Wochenendrekonvaleszenz

Schon vergangenes Wochenende hatte sich bei mir auf altbekannte Art und Weise (fröstelig, Kopfschmerzen, grantig) eine Erkältung angekündigt, die sich dann am Mittwoch in der Früh mit Halsschmerzen zeigte. Nach kurzem überlegen, habe ich mich bei meiner Laufpartnerin dann vom wöchentlichen Lauftreff abgemeldet. Aber schon gegen Mittag hatte ich das Gefühl, alles sei wieder ok und nachdem sich ganz zögerlich ein paar Sonnenstrahlen zeigten, wollte ich doch versuchen, eine kleine Runde zu laufen. 
Das Ergebnis: trotz Anstrengung kam ich gesamt auf eine Pace von 7:53 (!) und bin sogar die letzten beiden Kilometer gegangen, weil die Beine so schwer und müde waren...  Der nächste Tag begann leider genau gleich, nur saß ich in der Arbeit und fühlte mich einfach nur fertig. Die nächste Absage betraf dann das abendliche Schwimmtraining. Nur ein Vorgeburtstagsspaziergang mit Chaya war am späteren Nachmittag noch drinnen, danach war ausruhen angesagt. Da traf es sich ganz gut, dass ich das Wochenende nach Vorarlberg fahren wollte, um meine Mutter zu besuchen, weil da für lange Laufeinheiten einfach die Zeit fehlt.
Nach dem ankommen gönnte ich mir aber zumindest 30 Minuten traben am Bodensee, der sich sehr stürmisch zeigte.
 
Am Samstag stand dann vor dem Besuch bei meiner Mutter noch ein Besuch in einem speziellen Schuhgeschäft an. In Dornbirn gibt es nämlich etwas, wonach ich hier in Salzburg bisher vergeblich gesucht habe - einen Barfußschuhladen!

Ein Paar für den Alltag und eines zum laufen durften mitkommen, um meinen Füßen in Zukunft mehr Abwechslung bieten zu können. 
Am späteren Nachmittag traf ich mich noch mit meiner Freundin Pia, wir spazierten zwei Stunden lang durch die Eiseskälte, bemerkten sie aber vor lauter Erzählen und Zuhören kaum 
 
und entdeckten im Garten des Klosters Mehrerau sogar schon Frühlingsboten!
Heute früh verzichtete ich dann wegen der eingetroffenen sibirischen Kälte sehr gerne auf einen Morgenlauf - mir fehlte auch die Ausrüstung für richtig tiefe Temperaturen. Ein paar Umwege am Weg zu meiner Mutter und am Nachmittag am Weg zum Zug brachten mir zumindest noch eine knappe Stunde Fußmarsch mit schwerem Rucksack ein, die mir die Sitzzeit im Zug sehr erleichtert hat. 
Ich finde das reicht jetzt mal an Schonung!