Donnerstag, 26. Februar 2015

Ein schöner Tag

Vormittags mit Chaya in Obertrum eine große Runde durch den Wald
und über die mittlerweile schon grün durchfleckten Wiesen.
Mittags zum Friseur (ohne Beweisbild, nur soviel - sie sind wieder AB!), danach Kaffeeklatsch mit der Nachbarin und anschließend noch ein kurzer Lauf in den Sonnenuntergang.
Blick von Sighartstein Richtung Wallersee
und Richtung Neumarkt
Am Rückweg komme ich dann noch am Weiher vorbei und staune, wie gut das Eis sich trotz der immer wieder Plusgrade dort hält!

Montag, 23. Februar 2015

Sonne, Schnee und Wolken

Momentan gibt es wirklich für nichts und niemanden einen Grund, sich über das Wetter zu beschweren. Es wechselt von Tag zu Tag, von Frühling auf Winter, zurück auf gemischt und so ist für jeden etwas mit dabei! Das nenn' ich dann mal Gerechtigkeit! :D

Für meine Läufe ist das ja sowieso nebensächlich, weil Laufen geht ja bekanntlich immer, aber im Februar an einem Samstagnachmittag locker eine Stunde mit dem Rad von der Werkstatt nach Hause treten zu können und dabei nur zweimal ganz kurz auf eisigen Stellen ins Rutschen zu geraten, ist schon bemerkenswert! 
Zuvor gönnte ich mir eine kleine Mittagspause in der Sonne, um die Arme nach dem Schwimmkurs kurz ruhen zu lassen und vor allem um zu essen (kein Sport macht so hungrig, wie schwimmen!), dann ließ ich mich vom Bus zur Werkstatt bringen (die Haltestelle liegt netterweise direkt vor dem Radhändler!) und wählte für den Rückweg die sonnigste Strecke! (ca. 19km bei wunderbaren 10°C)
Gut dass ich schon etwas "vorgetankt" hatte, am Sonntag schneite es nämlich vom frühen Vormittag an, den ganzen Tag hindurch. Aber, wie schon erwähnt, laufen geht ja immer... Ich wollte eine Stunde unterwegs sein, ließ aber die Kamera zu Hause, weil ich das weiße Zeugs nicht schon wieder fotografieren wollte. Statt Ablenkung durch Fotopausen, holte ich mir eine akustische, lud mir ein Live-Programm von Monika Gruber auf den mp3-Player und ließ mich von ihr auf den knapp 9km begleiten. (1h bei 1° mit Schnee und Schneeschauern)
Heute hatte ich geplant ein paar Bilder zu machen, ging aber wieder "ganz leer" aus dem Haus. Direkt vor dem Gartentor, kam ich aber drauf und wollte gerade umdrehen und noch mal hinein, als meine Nachbarin vorbei spaziert kam. Da mussten wir doch gleich "kurz" ein wenig ratschen, mit der Zeit wurde mir frisch und so lief ich danach gleich los und erst nach gut einem Kilometer am Weiher fiel mir wieder ein, dass.... 
Daher auch heute ohne Bilder! (35 min bei 5° und aufziehender Bewölkung)

Donnerstag, 19. Februar 2015

Seele baumeln lassen...

war heute beim wöchentlichen Hundespaziergang angesagt.
Chaya nutzte die grünen Flecken auf der Wiese um ausgiebigst zu schnofeln während ich einfach nur meine Nase der Sonne entgegenstreckte und die Ruhe und Wärme genoss!


Besonders faszinierend finde ich die momentane Konsistenz des Schnees. Chaya läuft einfach drüber ohne einzusacken, wenn man über die Wiese schaut, erinnert er an Sanddünen.
An der Oberfläche zum Teil spiegelglatt
glitzert in der Sonne


Ein klein wenig schwungvoller ging es am Nachmittag weiter - mein Alltagsrad durfte zum Service, den Weg dorthin legte ich zwar größtenteils mit der S-Bahn zurück, das letzte Stück radelte ich dann ein paar zusätzliche Hügel in der Nachmittagssonne und lief die Strecke anschließend auf direktem Weg wieder zurück. (6km hin, 2km zurück).

Montag, 16. Februar 2015

Manches weiß man erst zu schätzen...

... wenn es gerade mal nicht verfügbar ist!
Mir ging es heute so mit Wasser. :D Nicht, dass ich Wasser sonst nicht schätze, ist es doch mein Lieblingsgetränk und auch dem Regen, einer Dusche, einem Vollbad oder gar der Seeplantscherei bin ich nicht abgeneigt, aber plötzlich vor einer laut pfauchenden, aber ansonsten trockenen Wasserleitung zu stehen, macht einem den Luxus dieser ständigen Verfügbarkeit wieder sehr bewußt! Diesesmal war der Wasserrohrbruch zum Glück nicht bei mir im Garten (ein Mal hat mir gereicht!), sondern ein kleines Stück die Straße runter, aber die Hauptwasserleitung ist eben zu. Wasser Aus! Auf meinem morgendlichen Spaziergang zum Bäcker hab ich es noch gesehen, aber nicht weitergedacht! Sonst hätte ich das Aussäen der ersten drei Paprikasorten auf einen anderen Tag verschoben und nicht unbedingt bis zu den Handgelenken freudig in der Erde gewühlt! Das Aha-Erlebnis kam danach, Wasser kam keines aus der Leitung und so ging es zum (groben) Händesäubern eben raus in den Schnee...

Was aber hier wirklich tagtäglich verfügbar ist, ist Winter-Kaiserwetter!
Freitag lief ich meine Lieblingszehnerrunde nach Weng - musste allerdings ein Stück weit im Wald gehen/tapsen, weil das gefrorene Profil von Traktorreifen einfach zu hubbelig und rutschig war, schön war es trotzdem.
(10,3km in 1.15h)

Im Moor immer ein bißchen dunstig

Sonntag machte ich mich auf, den längsten Eislaufplatz der Welt zu besuchen. Er liegt gar nicht weit von hier, in den schattigen Kurven des nächsten Ortsteiles. Nachdem ich ihn hinter mich gebracht hatte, ging es aber den Rest der Strecke beinahe rutschfrei weiter. Die Kühlfunktion des Schnees auf beiden Seiten der Straße funktioniert noch super und so war ich trotz Sonnenschein froh über meine Windstopperhose, die ich am Tag davor schon fast wegräumen wollte. (von wegen, jetzt kommt der Frühling und so!?)
(7,7km in 50min)


Heute überlegte ich kurz, ob ich den Mittagslauf auf später verschieben soll, (um danach Wasser für innen und außen zu haben), beschloss dann aber, dass ein kleines Läufchen trotzdem nicht schaden kann und startete eine kurze Runde um den Ort. Und siehe da: laufen bewirkt ja doch Wunder, nach meiner Heimkehr sprudelte es wieder aus den Hähnen!
(5,3km in 35min)


Und das beste...
Ich hab den Frühling gesehen! Und fotografiert!
eindeutig!

Samstag, 14. Februar 2015

Auf die Leonberger Höhe

Jede Woche fahre ich zum Schwimmkurs und finde es immer "verschwenderisch" für zwei Stunden Schwimmbad über eine Stunde im Auto zu sitzen. (Und nein, länger schwimmen geht nicht - die letzten 10 - 15 Minuten sind auch so schon hart genug! ;D ) Deswegen habe ich mir gestern ein paar Spaziermöglichkeiten dort in der Nähe herausgesucht und heute gleich die erste davon ausprobiert.


Es ging auf einem kleinen Spazierweg, der fast direkt am Inn losgeht auf die Leonberger Höhe. Einen Parkplatz gibt es am Badesee, den ich heute aber einfach links liegen ließ (obwohl der Badeanzug ja noch im Rucksack steckte!)
Dann hatte ich kurzzeitig Probleme, den Wanderweg vom Bachbett zu unterscheiden (schon wieder Wasser, sowas aber auch....), spazierte ihm auch ein Stück entlang, bis mir mein Fehler auffiel...
 ... am "richtigen" Weg ging es dann aber schnell in die Höhe vorbei an der Bärenhöhle mit Aussicht auf den Inn.
Fast zu schnell, denn nach einer knappen Stunde war ich schon an meinem Ziel dem Leonberger Landgasthof angekommen, der noch dazu geschlossen hatte. Aber zum Gastgarten sitzen wäre es eh zu kühl geworden, denn obwohl es beim losgehen schon herrlich gatschig war,
Hoppla!
 waren die Temperaturen in der Höhe noch ziemlich eisig!


Mittwoch, 11. Februar 2015

2x eine Stunde zu früh...

Dass ich irgendwo zu früh auftauche, kommt bei mir äußerst selten vor. 
Heute ist es mir dafür gleich doppelt passiert...
Erst mal wollte ich über Mittag langlaufen gehen, die Wettervorhersage sprach von Sonnenschein und Plusgraden - ausgemacht war 11 Uhr, also spazierte ich ein paar Minuten vorher los.

Schön ist es ja....
aber eisig!
Ein klein wenig bekam ich schon von der Sonne zu spüren, die sich dann irgendwann mal, ca. eine Stunde später ganz durch den Nebel gekämpft hatte. Da war ich allerdings schon wieder zu Hause, die Loipe war heute nämlich eher für Eisläufer geeignet, so hart und eisig war sie. Das machte dann auch die Stürze eher unangenehm und so drehte ich schon kurz vor der Hälfte wieder um.



Anschließend wollte ich in den nun schon stärker gewordenen Sonnenstrahlen nach Obertrum zu Chaya, packte noch die Sonnenbrille statt der Handschuhe ein und fuhr erneut in den Nebel und in die Kälte! Von der Sonne war nur eine kleine, milchig-weiße Scheibe am Himmel zu sehen, Wärmkraft = 0!
Auch am höchsten Punkt des Spazierganges noch Nebel
Zum Glück waren die Jackenärmel lang genug, so konnte ich zumindest blaue Finger verhindern. Unsere Runde ging ich daher auch ziemlich zügig und war so richtig froh, nach einer knappen Stunde wieder im Warmen gelandet zu sein. Während ich mich drinnen aufwärmte, kam draußen... na was wohl? ... die Sonne durch! :D
Doch noch ein paar Strahlen "erwischt"!

Dienstag, 10. Februar 2015

Hurra!

Heute gab es ein zweifaches Hurra!
Mein Sonntagslauf war eher bescheiden - Schneegewitter und böiger Wind ließen mich mal wieder die "sichere" Runde auf den kleinen Straßen rund ums Haus wählen. Der Untergrund war abwechslungsreich - griffig, wo der Schnee etwas mehr hingeweht worden war, rutschig, wenn sich darunter eine Eisfläche verbarg und auch immer wieder mal täuschend harmlos, wie Asphalt, der allerdings von Wind und Schnee richtig glattpoliert war!
Der Wind ließ auch am Montag kaum Wünsche offen (außer, dass er sich endlich mal beruhigen und stehenbleiben solle!) und ohne Chaya hätte ich den Tag wohl eher drinnen verbracht. Mit ihr gemeinsam stemmte ich mich dann aber doch gut eine Stunde gegen den Wind und den Schnee, der einen gewissen Sandstrahleffekt entwickelt hatte. Meine Bedenken, ob sie mir jetzt und gleich davongeweht wird, waren dann aber doch unbegründet!
Aber heute! Heute schaute die ganze Sache doch schon sehr viel freundlicher aus. Die Temperaturen waren gestiegen, der Wind hatte sich verzogen und die Straßen waren einfach nur mehr nass! (Ok, in schattigen Kurven, Senken und Abschnitten liegen schon noch 5-10cm nasser, harter Schnee, aber das war zu vernachlässigen!) Ich lief und lief, egal ob hügelauf- oder -abwärts, egal ob Kurve oder gerade aus, ich konnte sogar schon wieder durch ein paar richtig schöne gatschbrauntrübe Lachen pflügen! Kein ständiges Spurwechseln mehr, kein "laufen-wie-im-Sand-Gefühl". Mit der Sonne, die kurz danach noch zum Vorschein kam, war das heute fast schon ein Vorgeschmack auf den Frühling!