Bei den Temperaturen des heurigen Osterwochenendes fiel mir des Öfteren das "Nikolausi-Osterhasi" von Gerhard Polt ein. Weil das Nikolausi hätte an manchen Tagen in seinem dicken Mantel auch nicht schwitzen müssen, wenn es noch unterwegs gewesen wäre.
Trotzdem habe ich es geschafft, am Freitag draußen zu schwimmen (dafür bin ich dann drinnen geradelt),
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| Mattsee |
am Samstag bei wunderbar grauem Laufwetter eine kurze Intervallrunde zu laufen (dafür waren die Temperaturen ja ideal) und am Sonntag dann bei strahlendem Sonnenschein das erste Mal mit meinem neuen Rennrad die erste Wallerseerunde 2026 zu drehen!
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| Orca |
Gekauft habe ich es schon Ende Februar, allerdings war ich gleich danach zwei Wochenenden unterwegs und dann kam der Winter (oder zumindest Ausläufer davon) zurück und so stand das arme Ding wochenlang völlig nutzlos herum. Bis gestern, da durfte es raus und zeigen, was es kann. Ein wenig muss der Sattel noch nachjustiert werden, aber sonst klappte unsere erste Ausfahrt schon ganz wunderbar!
Am Nachmittag saß ich faul auf der Terrasse und stellte erfreut fest, dass Herr Amsel mich als Terrassenmitbenutzerin akzeptiert hat.
Er spaziert unter dem Tisch durch, wenn ich dort sitze, als wäre das nichts besonderes und setzt sich dann besonders gerne auf das Regal, das bei mir an der Mauer steht, um von dort aus, sein Reich zu überblicken!
Heute stand wieder ein Nachbarinnenbesuch am Plan, wobei die Entscheidung, welche es werden soll, gar nicht so einfach war, weil am heutigen Feiertag die Busverbindungen zurück nach Hause nicht so zahlreich sind. Leider habe ich keine Gemeinde mehr offen, zu der ich hin und zurück laufen könnte und so entschied ich mich für Köstendorf. Das sind dann zwar 10 km, aber ich kann mir ja Zeit lassen. Nur muss ich dann zum nächsten Bahnhof noch 3km dazurechnen. Öha!
Naja, ich habe ja Zeit - denk ich mir - ich lauf jetzt einfach mal los - denk ich mir - wird schon irgendwie gehen - denk ich mir. Aber schon nach den ersten 10 Minuten denk ich mir etwas ganz anderes. Nämlich: Beine schwer, Doris müde! Drei Tage Belastung in Folge bin ich echt nicht mehr gewohnt. Also denk ich mir, dass auch ein ganz normaler 6(+)km Lauf was Schönes ist und die Nachbarinnen ja nicht weglaufen. Nach knapp 4km überlege ich, ob ich jetzt eine kürzere Strecke zurück oder einfach zur nächsten S-Bahnstation weiterlaufen soll. Ich laufe weiter und plötzlich fällt mir auf, dass ich jetzt nach Weng unterwegs bin, das ja offiziell zu Köstendorf zählt und eine Kirche hat! Ha!! Die nehm ich!!
Denn diese Entscheidung war hier ja schon mal Thema und heute habe ich beschlossen, dass es für mich gilt, wenn die Kirche im Gemeindegebiet liegt. Denn es geht ja um die Nachbarsgemeinden und wenn ich das Bedürfnis verspüre, zur Verkomplettierung dieses Spiels weitere Kirchen in einer schon besuchten Gemeinde anzulaufen, kann ich das ja jederzeit noch machen.
Nach einer schönen Strecke durchs Wenger Moor biege ich um die nächste Kurve und habe mein Ziel direkt vor Augen.
Vorbei an herrlich blühenden (und summenden) Bäumen, steht sie schon da - einmal von vorneeinmal von hinten fotographiert
und den Hügel wieder runter zur S-Bahnstation, wo ich gerade noch 5 Minuten auf den nächsten Zug warten muss.
Haken drunter - hier noch mal die Strecke Ist/Soll - wäre doch noch ein gutes Stück weiter gewesen!











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