Die Auflösung, ob ich zum Faltradrennen in Dornbirn geblieben bin, steht ja eigentlich schon in den Kommentaren zum vorherigen Beitrag - JA bin ich!
Nach kurzem Überlegen fand ich, dass zwei zusätzliche Tage im Ländle, ein Brommi-Rennen und damit die Möglichkeit den Hauptpreis --> ein nigelnagelneues Brompton zu gewinnen, nicht durch meine ursprünglichen Pläne getoppt werden können, meldete mich auf der Homepage an und packte den Koffer wieder aus. Ich machte mir einen gemütlichen Tag mit viel Lesen, einer schönen Spazierwanderung am Nachmittag und intensivem Couching und war schon sehr gespannt, wie das Rennen ablaufen würde.
Am nächsten Tag fuhr ich am Nachmittag mit Brommi nach Dornbirn. Um 16.30 Uhr wurden die Radtage offiziell eröffnet, um 17 Uhr gab es ein Lastenradrennen und um 18 Uhr waren die Bromptons dran.
Es war ein KO-Rennen, das heißt es wurden jeweils 2 StarterInnen zusammengelost, die gegeneinander fuhren. Der Sieger kam in die nächste Runde, der zweite schied aus. Für jede Runde, die gefahren wurde, bekam man ein Los in einen Hut. Am Ende des Rennens wurde aus diesem Hut ein Los gezogen und der-/diejenige gewann den Hauptpreis. So hatten alle eine Chance, die die öfter fuhren, eine größere. (Gewonnen hat einer, der 2x gestartet ist!)
Die abgesperrte Strecke verlief um die Kirche, war sehr kurz - also eigentlich war es ein großer Kreis bzw. vier 90° Winkel mit kurzer Verschnaufpause zum aufrichten dazwischen. Nicht gerade geeignet, um schnell zu fahren und fast unmöglich jemanden zu überholen. Daher war im Vorteil, wer sein Brommi schneller fahrbereit hatte. Die standen zum Start nämlich zusammengefaltet an der Startlinie und mit dem Startzeichen, mussten sie aufgefaltet werden, um dann loszupreschen.
Ich war leider eine Sekunde langsamer beim Auffalten, als mein Gegner und auch wenn ich ihn in der ersten Runde noch vor mir sah, gab er in der zweiten dann Gas und gewann souverän. So war ich aus dem Rennen und hatte die Möglichkeit mir gemütlich den Rest anzuschauen und den Sieger und den Gewinner des Hauptpreises zu bejubeln. Nach der Siegerehrung gönnte ich mir noch eine kleine Stärkung und pedalierte anschließend wieder nach Hause. Leider habe ich nirgends Fotos von der Veranstaltung gefunden, sorry!
Am Donnerstag setzte ich mich dann in den Zug nach Salzburg und verbrachte den Resturlaub mit lesen, essen und
wie schon im letzten Jahr, dem Cup&Cino-Frühstückslauf!
Nachdem mir im letzten Jahr so viel Spaß gemacht hat, das geführte Sightrunning mitzumachen, habe ich mich auch heuer wieder dazu angemeldet. Da wusste ich allerdings das noch nicht!
Da die Wettervorhersage für den Samstag wirklich abscheufürchterlich war, hat der Veranstalter sogar alle für den Samstag-Nachmittag geplanten Läufe abgesagt, bzw. auf Juni verschoben. Die Frühstücksläufer durften aber starten und ich habe mich heuer für eine neue Route entschieden.
Eine absolute Fehlentscheidung war allerdings, den Start von der Volksgartenhalle (überdacht, warm, windgeschützt, WC-Anlage) nach hinten in den Park zu verlegen und dann noch wegen ein paar Zuspätkommern, alle pünktlich gekommenen und bis dahin blau gefrorenen LäuferInnen noch eine Viertelstunde länger warten zu lassen!
Die Rettung waren unsere beiden wunderbaren Guides und die von ihnen ausgesuchte Strecke, die uns gleich half, wieder warm zu werden.
Wir liefen durch den Arenbergpark mit seinen Skulpuren über den Bürgelstein mit fantastischer Aussicht auf die Festung,
weiter über die Karolinenbrücke
zum Landesgericht, wo Rosa Hofmann als Vertreterin für die vielen Widerstandskämpferinnen im 2. WK vorgestellt wurde. Danach ging es ein kurzes Stück zum und in den Chiemseehof, wo der Salzburger Landtag seinen Sitz hat (Praktisch, wenn die Laufguide auch Landtagsabgeordnete ist und den Zugangscode in den Sitzungssaal hat.) und bekamen das Wappenrelief erklärt.
Danach trabten wir zum Waagplatz und bekamen eine kleine Wegzehrung. Aber nicht, weil wir bis dahin schon so viel läuferisch geleistet hätten, sondern weil die nächste bedeutende Frau, die uns vorgestellt wurde, die Schöpferin dieses Bildes ist, das so viele Menschen kennen!
Danach liefen wir im Zick-Zack weiter, was nicht nur den Folgestationen sondern auch den zunehmenden Touristengruppen in der Altstadt geschuldet war und fanden uns schließlich in unserem "eigentlichen" Ziel, im Cup&Cino in Salzburg ein, wo wir mit diesem üppigen Frühstück verwöhnt wurden und diesen Lauf gemütlich ausklingen ließen.
Die Rettung waren unsere beiden wunderbaren Guides und die von ihnen ausgesuchte Strecke, die uns gleich half, wieder warm zu werden.
Wir liefen durch den Arenbergpark mit seinen Skulpuren über den Bürgelstein mit fantastischer Aussicht auf die Festung,
weiter über die Karolinenbrücke
zum Landesgericht, wo Rosa Hofmann als Vertreterin für die vielen Widerstandskämpferinnen im 2. WK vorgestellt wurde. Danach ging es ein kurzes Stück zum und in den Chiemseehof, wo der Salzburger Landtag seinen Sitz hat (Praktisch, wenn die Laufguide auch Landtagsabgeordnete ist und den Zugangscode in den Sitzungssaal hat.) und bekamen das Wappenrelief erklärt.
Danach trabten wir zum Waagplatz und bekamen eine kleine Wegzehrung. Aber nicht, weil wir bis dahin schon so viel läuferisch geleistet hätten, sondern weil die nächste bedeutende Frau, die uns vorgestellt wurde, die Schöpferin dieses Bildes ist, das so viele Menschen kennen!
Danach liefen wir im Zick-Zack weiter, was nicht nur den Folgestationen sondern auch den zunehmenden Touristengruppen in der Altstadt geschuldet war und fanden uns schließlich in unserem "eigentlichen" Ziel, im Cup&Cino in Salzburg ein, wo wir mit diesem üppigen Frühstück verwöhnt wurden und diesen Lauf gemütlich ausklingen ließen.
Und das waren sie auch schon - meine zwei Wochen Frühjahrsurlaub - nächste Woche geht es bei mir dann wieder ruhiger weiter - schööön!










Ha, wunderbar, liebe Doris! Jetzt hast du also zum ersten Mal ein Brommi-Rennen mitgemacht, schon wieder etwas für die Rubrik "Neues" in 2026! Super, dass die Ausfalt-Zeit auch gemessen wird, das gehört ja zu einem Brommi dazu. Und die Lose-Lösung finde ich auch sehr fair, so hat jeder eine Chance, den Hauptpreis zu gewinnen, nicht nur die jungen, schnellen Männer.
AntwortenLöschenA propos "Event": dieser Cup&Cino Event finde ich sehr gelungen. Diese Veranstaltung wäre sicher für Touristen attraktiv - zumindest ich würde es gerne machen. Oder hat Salzburg schon eine Besichtigungstour, die laufend gemacht wird?
Ich wünsche dir einen gemütlichen Einstieg in die Arbeitswoche!
Liebe Catrina,
Löschenjaaa! Das stand zwar nie auf meiner "want-to-do-Liste", aber trotzdem kann ich das jetzt abhaken! ;D
Der Lauf findet ja immer am Vortag des Salzburg Marathons statt und findet gerade bei LäuferInnen, die von auswärts sind, großen Anklang. Aber auch für mich sind da immer wieder tolle Informationen dabei. Also wenn du den mal mitlaufen magst, melde dich doch einfach nächstes Jahr für den Salzburg Marathon an! :)
Danke, der Einstieg verlief ganz ok, meine erste Tat war heute, mich bei einem Passwortwechsel komplett aus dem System auszusperren!
Puh - endlich bald vom Urlaub erholen können, wie schön 😅
AntwortenLöschenwas das Brommi-Rennen angeht, besteht kein Zweifel: du nimmst wirklich alles mit, was irgendwie durchgeknallt und besonders ist und bleibst immer gechillt dabei. Gefällt mir! 😻
Liebe Lizzy,
Löschendas war heute wirklich ganz angenehm, mal den ganzen Tag "verstellt" zu sein. :D
Das Rennen wäre auch was für dich gewesen! (Oder bist du da sehr streng und bestehst auf dein Birdy? Bist du mit dem eigentlich noch oft unterwegs? Da war doch mal etwas, was geklemmt hat in einer deiner letzten Campingtouren?) Als ich las, dass das Rennen im KO-Modus ausgeführt wird, war ich wirklich gechillt, ein Massenrennen mit/zwischen/hinter vielen rumzuradeln, hätte mich mehr gestresst! ;)
Streng? Prinzipien? Was ist das? 😉 Allerdings befällt mich auch beim Gedanken an „Rennen“ mittlerweile sowas wie „Gedankenlähmung“ … mal sehen, wo das bei den beiden Laufveranstaltungen, für dich ich mich in einer Aufwallung von Nostalgie angemeldet habe (B2run und Tegernseelauf 10km) hinführen wird.
LöschenDas Birdy ist leider komplett vernachlässigt. Den letzten geplanten Einsatz hat es mir mit seiner Zickerei per Ketteneinklemmung vermasselt. Ansonsten wird es gelegentlich in einer Art Pflichtübung (es war doch wirklich ziemlich teuer, das Teil) zu kleinen innerstädtischen Runden oder zum Feringasee ausgeführt. Mein anderes und Alltagsrad bleibt Favorit, ich bin da irgendwie unflexibel.
Haha - dieses Lähmungsgefühl kenne ich. Geht mir mit den Triathlonplänen so. Einerseits bin ich immer ganz begeistert und motiviert, wenn ich anderen zuschaue, dann melde ich mich (unüberlegt) wo an und verfalle dann in Schockstarre, wenn ich daran denke, selbst am Start zu stehen! :D
LöschenMein Brommi steht jetzt eigentlich fast nur noch in Lauterach, dort ist es mein Alltagsrad. Hier fehlt es mir nämlich weniger, als gedacht! ;)
Liebe Doris,
AntwortenLöschenich mutmaße, du warst besser im Auffalten deines Brommis, als der zweite im Video! ;-) - ... und gegen einen jungen, oder jüngeren Mann zu verlieren ist keine Schande, eher eine Gemeinheit, bei der Ungleichverteilung des Testosterons etc. - LOL - Aber du hast dich gestellt und konntest mit geschwellter Brust den anderen zuschauen. Da gab es bestimmt viele unter den Zuschauern, die sich das nicht getraut hätten!
Den Trick mit dem >mal den ganzen Tag "verstellt" zu sein< hättest du mir früher verraten sollen. Jetzt ist es zu spät, um ihn mal bei uns auszuprobieren!
Bleib gechillt und entspannt, dann kannst du noch viel deiner Urlaubspower für (zumindest) die (nähere) Zukunft bewahren!
Liebe Grüße Manfred
Lieber Manfred,
Löschenob ich besser war, weiß ich nicht, aber sicher weniger hektisch! Es waren ja auch Starter dabei, die bis dahin noch nie ein Brompton aufgefaltet haben und das 15 min vor dem Start gezeigt bekommen und dann wie wild geübt haben. :D
Tja, dieser Trick ist ja eigentlich ganz geheim ... so einfach konnte ich den nicht schon früher rausgeben. Funktioniert aber ganz wunderbar. ;)
Liebe Doris,
AntwortenLöschenfür so eine lustige Sache wie Faltradrennen wäre ich auch noch länger geblieben, um dabei zu sein. Und da die Aussicht auf den Gewinn für alle gegeben war, ist das ja zusätzliche Motivation!
So hattest du einen kleinen Ausgleich zu den abgesagten Salzburger Läufen. Der Frühstückslauf klingt gut, das Thema hätte mich auch interessiert. Nur das Frieren zu Ehren der Zu-spät-Kommer hätte ich sehr genervt. Doch nach deinen Schilderung zu urteilen war es dann gut. Wieviele km habt ihr denn zurückgelegt, um das abschließende veritable Frühstück zu verdienen?
Liebe Grüße, Elke
Liebe Elke,
Löschengenau, einmal bei sowas dabei gewesen zu sein, war es auf jeden Fall wert, die anderen Pläne in den Wind zu schießen. Extra hingefahren wäre ich wohl nicht, aber wenn ich schon mal da bin... ;D
Meine Stimmung war am Anfang auch wirklich sehr im Keller. Aber sobald wir losgelaufen sind, war dann gleich alles wieder gut. Die Runde heuer war ca. 5 km lang, ich glaube es gibt eine mit 7km, da läuft man auch nach Leopoldskron. Also war das Frühstück nicht wirklich verdient. Oder doch - das haben wir uns vor dem Lauf erzittert! :)