Mittwoch, 21. November 2012

Dunkler Nebel

oder nebelige Dunkelheit? Egal wie rum, jedenfalls begleitete mich diese nicht unbedingt läuferinnenfreundliche Kombination heute Nachmittag auf meiner Hügelrunde. Die führte mich erst über dunkle Straßen weg vom Ort in Richtung Bahnhof und dann über den Nachbarshügel (Breinberg) wieder zurück nach Hause. Zeitweise war der Nebel so dicht, dass er sich im Licht der Stirnlampe zu einer weißlichen Wand zu verwandeln schien. Ein kurzes Stück dem Fischteich entlang, mischte sich dichter Rauch eines (scheinbar gerade neu eingeheizten) Holzofens noch dazu, da war die Sichtweite ca. die eines Maulwurfs. Das war für mich mit ein Grund, gaaaanz gemütlich durch die Gegend zu laufen und so kam ich in knapp einer Stunde grad mal auf gut 8km, 2 Seitenstechenwegdehnpausen inkludiert.
Nicht sehr aufregend, aber ein Blogeintrag am 21 11 12 musste einfach noch sein!

Dienstag, 20. November 2012

Soll ich oder soll ich nicht?

Es ist mal wieder so weit... Da gibt's so einen gewissen Bereich in meinem Leben, der momentan mehr Unzufriedenheit bereitet, als ihm zusteht und aus diesem Grund wäre es an der Zeit, ein paar Entscheidungen zu treffen.
Ich mag aber nicht!
Ich bin Waage, die sind schon von Haus aus unentschlossen!!!
Außerdem weiß ich bei keiner der vielen Entscheidungsmöglichkeiten, was dabei raus kommt.
Aber die Entscheidung wird immer lästiger, nistet sich abwechselnd im Kopf und Bauch ein, tritt einmal hier dagegen, einmal zwickt sie dort rein. Sie will nun mal getroffen werden und nicht, wie ich es gerade betreibe, ignoriert. Dabei treffe ich ja auch eine Entscheidung, wenn ich nichts an der Situation ändere, weil einfach so die Zeit anhalten, um mal kurz (oder lang) in sich zu gehen, ist halt nicht.
Noch nicht! Denn erstens habe ich kommende Woche 14 Tage lang Urlaub und zweitens ist ja bald Weihnachten und das ist für mich schon traditionell meine Klausurzeit, in der ich mich zurückziehe und mir Zeit für "solchen Kram" nehme. Also doch wieder ein Aufschub - aber aufgeschoben ist ja bekannerweise nicht aufgehoben.
Fortsetzung folgt...

Sonntag, 18. November 2012

1x langsam, 1x schnell

Aber nur, wenn man es zulässt!
Ich geh ja manchmal nach der Arbeit gleich in Salzburg laufen, weil ich dadurch gerade im Winter gelegentlich noch ein wenig Tageslicht erhaschen kann. Allerdings las ich auch immer wieder in den Blogs auf meiner Leseliste, dass Anne oder auch Volker gelegentlich mal von der Arbeit heimlaufen. Auch meine Arbeitskollegin macht das von Zeit zu Zeit, da begleite ich sie das Stückchen bis zu ihr und lauf dann in einer Schleife wieder zurück zur Arbeit, um mich dort umzuziehen und dann gemütlich heimzufahren. Also wollte ich jetzt auch mal ausprobieren, ob das was für mich ist und habe mir für Freitag mal einen Teil der Heimstrecke vorgenommen. (Teil deshalb, weil ich ja nicht gerade ums Eck wohne und die von Google Maps angegebenen 30,6km für mich lahme Socke ja das halbe Wochenende gedauert hätten!)
Bis nach Eugendorf zu laufen, war mein Plan, das wären so an die 13km gewesen. Eigentlich ja leicht zu schaffen, ABER:
1.Kaum war die Sonne weg, war mir kalt! so richtig!! Trotz laufen - am Rücken hab ich geschwitzt und am Hals und an den Ohren gefroren??!
2. Auch wenn die Strecke wirklich schön ist - abwechslungsreich ist was anderes. Außerdem geht es ständig leicht bergauf, was mein Lauftempo nicht unbedingt in die Höhe geschraubt hat.
3. Verläuft die Strecke annähernd parallel zur Bundesstraße, auf der "mein" Bus fährt, der mich dann auch ab Eugendorf nach Hause hätte tragen dürfen.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich hab nach gut 9km (2 Busstationen früher als geplant) abgebrochen, weil ich genau an einer Abzweigung zur B1 festgestellt habe, dass ich kaum Wartezeit für den nächsten Bus hätte --> 9,74km in 1h08 und der Bus kam 4 min später!

Heute mal ganz anders - ich hab mich der Laufgruppe meiner Schwester angeschlossen, die um den Obertrumer See liefen und einfach mal geschaut, wie lange ich deren Tempo mitlaufen kann. Schon alleine das Wetter scheint mich beflügelt zu haben, heute gewann zur Abwechslung mal wieder die Sonne gegen den Hochnebel! Es ging ca. 10 km ganz gut, dann hab ich noch 2km etwas gekämpft und schließlich aufgegeben. Ich hab die anderen laufen lassen, um mich nicht von ihrem Tempo beeinflussen zu lassen, bin dann einen knappen km gegangen und die restlichen 2km ganz gemütlich zurückgetrabt. Für einen Tempolauf war es für mich ungewohnt lang, ich kam insgesamt auf 14.1km in 1h32.

Dienstag, 13. November 2012

Neumond-Lauf

Obwohl die Uhr schon nach 20 Uhr anzeigt und ich heute nach der Arbeit eine Riesenportion Frustkartoffelschnitze verschlungen habe, stehe ich doch plötzlich in 3/4 Hosen, Laufschuhen und sogar mit Reflektoren und Stirnlampe ausgerüstet vor der Haustüre. (Mit)"schuld" daran ist Bianca, die heute ihren Vorsatz zu laufen schon umgesetzt hat. (Sowas zu lesen, ist die beste Motivation für mich!) Also trab ich los, runter zur Hauptstraße, darüber und schon ein paar Meter dahinter beginnt die große Dunkelheit.
Neumond, sternenklar, dunkel. 
Genau das, was ich heute brauche, um abschalten zu können. Außer meinem eigenen Atem im Licht der Stirnlampe sehe ich nur das kleine beleuchtete Stück Straße vor meinen Füßen - es ist fast schon meditativ ruhig. Die Schleife nach Sighartstein spar ich mir, denn der Wind fühlt sich an den Oberschenkeln unangenehm feuchtkühl an. Also direkt zur Hauptstraße und zurück nach Hause. 4,4 km in 30 min.

Sonntag, 11. November 2012

Tierisch

Ich fühl mich gerade, wie eine Mischung aus Brauner Fledermaus und Huhn. Von der ersten hab ich das enorme Schlafbedürfnis (immerhin schlafen die Kleinen bis zu 20h am Tag), von der 2. den Drang etwas ausbrüten zu müssen! Auch wenn es sich bei mir eher (mal wieder) um einen Infekt zu handeln scheint. :(
Damit ließe sich nämlich auch der sehr schaumgebremste Intervall-Lauf-Versuch vom Freitag erklären. Statt den geplanten 3x 800m lief ich grad 4x 400! Mehr war nicht drin.
Gestern habe ich mein Tempo dann noch weiter runtergeschraubt und es einem gewissen 4Beiner namens Max angepasst, der mit seinen fast 11 Jahren ja schon als Hundesenior bezeichnet werden kann. Mit ihm und seiner Besitzerin spazierte ich ein wenig dem Mattsee entlang, bevor ich mich wieder in das Reich des Hypnos begab.

Blick von Überfuhr Richtung Süden
Gegenlicht um 3Uhr nachmittags
Wichtelhöhleneingang
Max wollte auch auf's Bild




Donnerstag, 8. November 2012

Komm grad...

... zu nix.
Diese Woche.
Zumindest fühlt es sich so an.

Was sich aber schon ausging, waren 2 kleine Läufe,
Di "just me, myself and I" 5,8 zappendustere km nach der Arbeit bei denen ich fast über eine Gehsteigkante "geflogen" wäre und
gestern 9,3 km gemütlich der Salzach entlang mit Sandra in 1.04.

Gelesen hab ich: "Brückenschlag" von Anett Biemer - ein Krimi, der sich bequem in 2-3 Zugfahrten in und von der Arbeit lesen ließ und "Der Mond und das Mädchen" von Martin Mosebach. Bei diesem Buch schwanke ich noch zwischen "hä?" und "hmmmmm". Vielleicht muss ich es zu einem anderen Zeitpunkt noch mal lesen, irgendie hat es nicht zu meiner momentanen Stimmung gepasst, sonst hätte es mir (denk ich mal) schon gefallen. Jedenfalls hatten es beide schwer nach Haruki Murakamis "Tanz mit dem Schafsmann", das ich in der Woche davor gelesen, inhaliert und genossen habe! Bin bis jetzt von fast jedem seiner Bücher begeistert!

Sonntag, 4. November 2012

Sonntags um den Wallersee

Super Begleitung
Wetter: super    
Begleitung: super
Tempo: wunderbar, da Begleitung (sprich: Schwesterlein)  in den letzten Tagen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte und daher noch auf Schonprogramm eingestellt war, anstatt wie sonst mit mich zur Verzweiflung bringender Energie durch die Gegend zu sausen!
Strecke: fies, weil ziemlich am Anfang eine gemeine Steigung liegt, die ich (bis jetzt) noch nie laufend bewältigt habe (schließlich folgen darauf ja noch ca. 15km) bzw. mich allein der Gedanke daran schon nach Sauerstoffzelt und/oder Tragebahre rufen lässt!
Super Wetter


Zusammengefasst war es ein gemütlicher Sonntagsvormittagslauf, was meine Beine allerdings nicht so recht zu akzeptieren schienen, denn sie verhielten sich äußerst unkooperativ, um nicht zu sagen bockig. Dass sie trotzdem die ganze Runde mit dabei waren lag mehr daran, dass ich mich nun doch schon 44 Jahre lang an die Dinger gewöhnt habe, als an meiner Begeisterung über die heute geleisteten Dienste.
Ich denke noch immer über eine Kündigung oder sonstige Alternativen nach!




Die Baustelle ruhte am Wochenende, dh. ich hab mich nur gestern Mittag mal über die noch verbliebenen Fliesen hergemacht und sie "zu Fall" gebracht!

vorher
nachher