Mittwoch, 10. Juli 2013

Kreativität im Labor

So ein Laborjob verlangt einem ja nicht unbedingt ein Höchstmaß an Kreativität ab. Genauer gesagt, ist das eine Eigenschaft, die in unserem Beruf eher selten anzutreffen ist...
Dennoch gibt es da "offensichtlich" gewisse kreative Ambitionen, die auch durch die tägliche Arbeitsroutine nicht ganz unterdrückt werden können. :))
Hier eine kleine Auswahl aus dem künstlerischen Schaffen meiner Kolleginnen:

Die Falterfamilie

Gepiercter Kollege

Smilietorte (und geschmeckt hat die!!!)

Manchmal ist es halt doch ein richtiger Schweinestall

Kreativität beim und nach dem Blutabnahme-Versuch!
(Wir üben NICHT mit Patienten)

:)


Samstag, 6. Juli 2013

Land in Sicht!

 
Ich war dabei!


Wie oft, darf man vor einer geplanten Unternehmung an deren Sinnhaftigkeit zweifeln? Die "Expedition Wallersee" war im Vorfeld jedenfalls nicht ganz zweifelsfrei...

Schon am Mittwoch überkamen mich leise Bedenken, weil das Testschwimmen eher kurz und ziemlich mühsam ausfiel. Heute früh dann der erste Blick aus dem Fenster - Nebelsuppe wie im Herbst! Schon kamen Gedanken wie: "wird heute sicher abgesagt", "bei dem Wetter geht doch keiner schwimmen" und ähnliches auf. Ich war schon nahe dran mich umzudrehen und weiterzuschlafen, als ich die "Gedankenstimme" als die meines Schweineyetis identifizieren konnte! Ha!! Da hat das Vieh beim Laufen nichts mehr zu melden, also versucht es mich jetzt vom Schwimmen abzuhalten! Das geht ja gar nicht!!! Also nichts wie raus aus dem Bett, frühstücken und ein Kontrollblick ins Internet, wie die Wassertemperatur heute morgen denn so ist. 20°C um 7 Uhr, das passt!
Noch ein bißchen rumgewerkelt und dann auf nach Henndorf! Dort allerdings meldete sich der Zweifel nicht mehr leise und vorsichtig, sondern laut und sehr deutlich! Da stand nämlich ein Grüppchen Männer, die alle gelinde gesagt äußerst durchtrainiert aussahen. Einerseits ja was für's Auge, andererseits aber auch Kraftfutter für meinen Yeti...
Meine Frage bei der Anmeldung, ob denn außer mir noch andere „normale“ Schwimmer gemeldet seien, bejahte die nette Dame lächelnd und sagte mit einem Blick auf die „Profischwimmer“: Die Schnellen müssen drüben so lange warten, bis alle angekommen sind.
Tja und so war es dann auch. Beim Startschuß um 10 Uhr war die Teilnehmerzahl auf fast 50 angewachsen, die Neoprenträger standen in der ersten Reihe, stürzten sich ins Wasser und zeigten uns dadurch auch gleich netterweise die Richtung an. 4 Begleitboote eskortieren uns und die Cappuchino-Truppe in der ich mitschwamm hatte ihren Spass. Nach knapp einer Stunde krabbelte die letzte aus dem Wasser und mit Autos oder Booten wurden wir wieder ans Südufer gebracht.
Ich war erstaunt, dass ich nicht länger für die Strecke gebraucht habe und vor allem, dass mir die erste Hälfte deutlich länger vorgekommen ist, wie die zweite. Gefühlsmässig hätte ich auch noch weiter schwimmen können, nur mein Rücken hat sich ein wenig verspannt angefühlt. Lustigerweise traf ich auch heute wieder die ehemalige Arbeitskollegin, wie auch beim 10km Lauf beim Salzburg Marathon und so war anschließend noch ein gemeinsames Mittagessen im Strandbad als gemütlicher Ausklang angesagt.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Laufen-Radeln-Schwimmen

Wäre ich heute nicht schon gelaufen, geradelt und geschwommen, hätte ich den wunderbaren Abend-Sommerregen für einen Lauf genutzt. So habe ich einfach noch ein wenig im Garten rumgegraben und dabei die Naturdusche genossen!
Was in der Überschrift so "sportlich" klingt, war ein ganz normaler Urlaubstag. Morgens bin ich zu Sandra gefahren, um mit ihr mal wieder eine kleine Runde durch die Pidinger Au zu laufen.  Es wurden sehr gesprächige 8,2km in knapp einer Stunde.

Pidinger Au
In der Mitte sitzen Schnappschildkröten!
Zu Mittag bin ich dann nach Zell geradelt und hab mich im Naturstrandbad mit Andrea getroffen - dort habe ich dann mal wieder versucht, etwas weiter zu schwimmen, aber wenn so wenig los ist, bin ich immer zu feige und dreh' relativ schnell wieder um. Also war ich nach ca. 35 min schon wieder zurück am Ufer. Das war wohl gerade mal 1/3 oder 1/4 der Strecke vom Samstag... Ob das wohl gut gehen wird?
Am Nachmittag wurde der Wind dann ungemütlich und so sind wir beide wieder in die entgegengesetzten Richtungen heimgeradelt. Vor der Einfahrt zum Strandbad, glaubte ich dann kurz an eine Sinnestäuschung, wie ich das hier gesehen habe:
Sieht doch fast aus wie Schnee, oder? :)


Dienstag, 2. Juli 2013

Ich liebe diese Tage

Manchmal habe ich äußerst seltsame Ohrwürmer, von denen ich wirklich nicht weiß, woher sie kommen. So verfolgte mich zB. die letzten 2 Tage "Adeste Fideles" in einer Version von Sting. Fragt mal meine Arbeitskolleginnen, ob sie sich gewundert haben, dass ich als bekennende Weihnachtsverweigerin plötzlich im Juli Weihnachtslieder summte und pfiff...
Aber heute nach der Arbeit kam da plötzlich ganz was anderes zum Vorschein, nämlich das hier. Vielleicht lag es daran, dass ich direkt nach der Arbeit am Nachmittag an den Wallersee gefahren bin, um dort eine Runde zu schwimmen und bis 7 Uhr in der Sonne rumzuliegen und zu lesen, vielleicht auch an den nächsten 6 Tagen, die ich frei habe, vielleicht aber auch daran, dass ich am Wochenende beschlossen habe, dass der Sommer genau so passt, wie er ist. Das Wetter ist wunderbar wechselhaft, dh. ich kann je nach Temperatur baden, radeln oder laufen gehen. Es ist nicht dauerhaft so heiß, dass ich das bißchen an Kondition, das ich mir nun aufgebaut habe wieder verlieren werde, weil lange Läufe uninteressant sind und aus diesem Grund habe ich mich nun auch noch für 2 weitere Läufe für den Herbst angemeldet. Nämlich einen Halbmarathon im September in Altötting und für den Wolfgangsee-Uferlauf im Oktober.



Gleichzeitig ist es aber dauerhaft warm genug, dass das Gemüse im Garten gelegentliche Wachstumstendenzen zeigt und meine Johannis-, Erd-, Stachel- und Heidelbeeren für abendliche Nachspeisen schon ausreichen.

Was will ich mehr? :D

Samstag, 29. Juni 2013

Grabenseelauf 2013

Das war er also - der erste Grabenseelauf!
Herrlich - ich liebe diese "kleinen" Laufveranstaltungen mit überschaubarem Starterfeld, die hier quasi vor der Haustüre stattfinden. Mit dem Auto in 20 min am Parkplatz, meine Schwester kommt mit dem Rad angefahren, sie hat noch ein Stückchen näher. Wir holen die Startunterlagen ab (was zwar etwas dauert, weil da noch so einige Mütter in letzter Minute ihre Sprösslinge für die diversen Kinderläufe nachmelden) und schauen erst mal den Kleinen bei ihren Läufen zu.

Start- und Zielbereich
Irgendwie herrscht hier eine Atmosphäre, wie bei einem Klassentreffen. Mitglieder der umliegenden Laufvereine treffen sich, erst feuern die Großen die Kleinen an - eine Stunde später ist es dann umgekehrt. Die Organisation des Laufes selbst ist spitzenmässig - an jeder Kreuzung sind Streckenposten, die nicht nur elegant den Weg weisen, sondern auch uns Läuferinnen einzeln grüßen, die Strecke dazwischen gut sichtbar gekennzeichnet.
Ähh... ja genau - schon beim ersten Abzweigen wird uns nämlich klar, dass wir am Mittwoch NICHT die eigentliche 4km Strecke gelaufen sind, sondern immer so ein klein wenig aussen drum rum :D!

Aber 2 Besonderheiten muss ich hier extra noch erwähnen:
  1. Das war der erste Lauf, bei dem jede Starterin mit Namen "aufgerufen" wurde, sich zum Start zu begeben und nachdem wir ein ziemlich kleines Startergrüppchen waren (12 Frauen und 5 oder 6 Jugendliche, die die gleiche Strecke liefen), stand ich auch noch nie zuvor soooo weit vorne an der Startlinie!!!
  2. Es gab keine Schlangen vor den WCs!!!! Das war wirklich einmalig und musste daher auch für die Nachwelt festgehalten werden:


Ich hab niemanden verscheucht! Ehrlich!!!

Eine wirklich kleine feine Laufveranstaltung, der ich sehr einen trockeneren Nachmittag gewünscht hätte, damit noch mehr Zuschauer und Läufer bis zum Ende der Veranstaltung aushalten. Ich werde gerne im nächsten Jahr wieder dabei sein und mich dann vermutlich auf die 10,5km Runde stürzen!

Mittwoch, 26. Juni 2013

Einmal um den Grabensee mit Extraschleife

hieß es heute Abend für mich.
Da ich am Montag noch kurzentschlossen für den Ladies-Run am Samstag beim Grabenseelauf gemeldet habe, um mal wieder mit meiner Schwester bei einer Veranstaltung zu laufen, haben wir uns heute die Strecke gemeinsam mit einer Vereinskollegin von ihr angesehen. Bis auf die Tatsache, dass wir sie in die falsche Richtung liefen, schaute die Schleife bei Garminconnect danach fast genau so aus, wie die Streckenbeschreibung des Veranstalters!
Um nicht nur einmal im Kreis zu laufen, habe ich mein Auto auf der anderen Seite des Grabensees geparkt und bin um das Südende hin- und nach der gemeinsamen Runde um das Nordende zurückgelaufen. So kamen heute gemütliche 14,2 km zusammen, bei angenehmsten Temperaturen (ca. 12°C). Für Samstag sind zwar wieder bis 20° angesagt, aber das glaub ich erst, wenn sie da sind!

Am Rückweg hatte ich noch Zeit für ein paar Bilder

Ein Mückenparadies!!!

Hoffentlich regnet es noch weiter, dass
die bald wieder sauber werden ;)

Sonntag, 23. Juni 2013

Zur Abwechslung

möchte ich heuer mal was neues ausprobieren.
Gestern bei meinem Lauf habe ich ein Plakat gesehen, das mich auf die Idee gebracht hat, mal den Wallersee nicht zu umrunden, sondern zu durchqueren!
Super Idee!
Also bin ich heute nach meinem kurzen morgendlichen Beineausschüttellauf zum See geradelt und hab mir versucht vorzustellen, wie weit 1,4km im Wasser wohl sind. (Ergebnis - keine Ahnung) Also bin ich einfach wieder eine knappe Stunde geschwommen (ohne zu wissen, wie weit das ist) und habe mir gedacht, dass diese Veranstaltung eine gute Möglichkeit ist, mal etwas länger zu schwimmen, ohne ein Risiko einzugehen. Ob ich mich alleine da ran traue, weiß ich noch nicht, aber ich hätte ja hier noch 2 sehr verlässliche Schwimmpartner, die mich eventuell begleiten.
Mein Putzteufel
und Jimi Entrix