Sonntag, 16. November 2014

Nachgereicht

So ganz ohne Bilder geht's halt doch nicht.
Heute Abend habe ich die Rosenseife wieder ausgepackt

und erfreut festgestellt, dass sie schon fest geworden ist!
So konnte ich einen Teil schon in Stücke schneiden.

Ich habe diesesmal mehrere kleine Formen verwendet, und fand diese hier so hübsch, dass ich sie ganz ließ (in der Dose war ursprünglich mal Tzatziki drinnen ;)  )
Die Masse in den beiden größeren Gefäßen war allerdings noch etwas weich und darf deshalb einen Tag länger ruhen.

Nur schade, dass von der ursprünglichen Farbe











nichts mehr zu sehen ist. Ich hatte diesesmal auch keine Farbstoffe gekauft, um sie "rosenähnlicher" zu gestalten... das werde ich beim nächsten Versuch wieder machen.

Fotofaul

Am Donnerstag hab ich eine Entschuldigung, denn wer macht schon Fotos, wenn die Sporteinheit des Tages aus ein bißchen treten am Hometrainer besteht...
Freitag war ich nach der Arbeit erst mal streichfähig, ein kurzes Schläfchen musste her und bis ich mich danach auf den Weg machte, war es schon wieder so duster, dass ich gar nicht an die Kamera gedacht hatte. Ich lief nur knapp 5km und die auch nicht sehr schwungvoll!

Gestern hab ich mich mal wieder im Garten herumgetrieben, die Gemüsebeete umgegraben, ein wenig hier gezupft, ein wenig da gezogen und mich schließlich mit einem Buch auf die Sonnenbank an die Hausmauer gesetzt. Danach habe ich noch eine Rosenseife produziert, zumindest hoffe ich, dass es eine Seife wird, denn irgendwie war da gestern der Wurm drin. Ich habe die Mengenangaben nicht genau einhalten können, weil ich die Rosenblätter, die ich verarbeiten wollte, schon in Öl geschreddert hatte, wodurch aber das Gewicht etwas "verfälscht" war. Ich lass mich überraschen, bis heute Abend müsste sie eigentlich hart sein, wenn sie dann zu schneiden ist, lasse ich sie reifen, wenn nicht, muss ich mir noch was einfallen lassen! :) Manchmal mach ich ja auch gerne Bilder vom Seifensieden, aber gestern hatte ich schon ohne Kamera immer eine Hand zuwenig!

Heute Vormittag lief ich eine gemütliche 7,5km Runde in Obertrum mit meiner Schwester - wir ließen uns viel Zeit, denn wir hatten so einiges zu besprechen und bei einem höheren Tempo wären wir erstens außer Atem und zweitens zu schnell wieder nach Hause gekommen! ;) Und das alles, wie man sieht, wieder ohne Bilder!

Mittwoch, 12. November 2014

Irgendwo - Irgendwann

Irgendwo gibt es den Herbst mit dem von mir so heiß geliebten "Schmuddelwetter". Das weiß ich ganz sicher, besonders weil Christian in seinem letzten Post so davon geschwärmt hat, dass ich nur mehr sabbernd vor dem Laptop saß und mir dachte: "Auch will!"
Aber scheinbar war auch das Herbstwetter so angetan von seinem Beitrag, fühlte sich geschätzt und willkommen und blieb aus diesem Grunde einfach in seiner Gegend...
Aber: Irgendwann wird es auch hier eintreffen und ich werde meine Laufschuhe anziehen und erst wieder nach Hause laufen, wenn ich jegliche Erinnerung an Novembertage mit beinahe 20°C vergessen habe! In der Nacht kühlte es übrigens auf sagenhafte 16°C ab (!) und so lief ich heute (mal wieder) viel zu warm angezogen am Vormittag gut 6km,

erst Richtung Neufahrn, dann über den Wiesenabkürzungsweg nach Haslach
kam dabei, trotz moderatem Tempo kräftig ins Schwitzen
 und freute mich daher auch über ein wenig Schatten auf dem letzten Kilometer.

Sonntag, 9. November 2014

Zäh

hält sich der Nebel nun schon in der Nähe der Seen.

Zäh hält sich allerdings auch ein kleiner Rest des letztwöchigen Infekts (diese Woche residierte er in Form einer Fistel in meinem Kiefer) und nimmt Energien des Körpers für/gegen sich in Anspruch, die ich lieber für's Laufen und Garteln verwenden würde.
Daher geht momentan alles noch im Schongang.
Freitag - kurzer Nachmittagslauf, Samstag - garteln mit Spass, heute der "lange" Lauf der Woche.
Das abwechslungsreiche Wetter lenkte mich von meiner Matschheit ab und gab mir immer und immer wieder die Möglichkeit, stehen zu bleiben und Fotos zu machen.

Losgelaufen bin ich bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel...
dann kam ein wenig Hochnebel...
dann wieder etwas Sonne...
 im Wald sah es wieder sehr freundlich aus...
dann von beidem etwas...
 dann überraschenderweise doch wieder etwas Nebel...
 und nach dem vorletzten Hubbel noch mal etwas Sonne...
Hier setzte ich mich dann für ein paar Minuten auf eine Sonnenbank und genoss die letzten Sonnenstrahlen, denn kurz danach verschwanden sie nun endgültig hinter einer Hochnebelschicht und ich war froh, dass ich nicht mehr weit zu laufen hatte. Nach 10km und 1h10 war ich müde und ein wenig ausgekühlt wieder zu Hause.

Dienstag, 4. November 2014

Dunkel war's

nicht!
Denn der Mond schien und so hielt ich die Stirnlampe bis auf 2 kurze Stücke nur in der Hand...
Wieso ist der Mond immer schön, Fotos von ihm
aber nicht?
 
Leider sind nun nach der Arbeit nur mehr Dunkelläufe möglich - außer ich bleibe in Salzburg und drehe dort eine Runde direkt nach der Arbeit.
Aber schön ist es schon hier über die kleinen Wege zu traben, gelegentlich in der Ferne ein schwebendes Lichtchen als Stirnlampe eines Laufkollegen zu identifizieren und sonst nicht viel von der Umgebung mitzubekommen.
Noch ein Hauch von Dämmerung beim loslaufen

Sonntag, 2. November 2014

Gefesselt - Lesewochenende


Völlig gefesselt haben mich in den letzten eineinhalb Tagen diese zwei Bücher...
Gestern am späteren Nachmittag habe ich Bernhard Aichners "Totenfrau" in die Hand genommen und konnte einfach nicht aufhören zu lesen, bis ich bei der letzten Seite angekommen war. Dann las ich gleich die letzten zehn Seiten noch mal, weil ich nicht wollte, dass es schon vorbei ist. Grandios! 

Heute Früh war ich noch überzeugt davon, wieder einen längeren Lauf zu starten, merkte aber bald, dass ich mich irgendwie matsch fühlte. Daraufhin habe ich mir die Sonnenbank auf der Tereasse gepolstert, genügend Tee und Obst hinausgestellt und das nächste Buch zur Hand genommen - Thomas Glavinic "Das größere Wunder". Hätte ich zuerst die Inhaltsangabe gelesen, wäre es wohl in der Bücherei geblieben, aber was mir da entgangen wäre! 400 Seiten reinster Lesegenuss, eine (Lebens)geschichte, die so fesselt, dass das Ende (mir zumindest) immer unwichtiger wurde. Einfach nur schön.
Beide Bücher lieferten mir außerdem so viele Ideen und Denkanstöße, dass ich sicher einige Tage warten werde, bevor ich das nächste zur Hand nehme, um genügend Zeit zu haben, das alles nachwirken zu lassen.

Samstag, 1. November 2014

Langsam wieder bewegen - schön!

Bis Donnerstag war der weiteste zurückgelegte Weg diese Woche, in der Früh von mir zum Bahnhof und nach der Arbeit wieder zurück. Nachdem aber aus den Anzeichen zu Wochenbeginn nur mehr eine rinnende Nase und gelegentliche Niesattacken übrig geblieben waren, habe ich gestern wieder einen Testlauf gewagt.
Ganz gemütlich lief ich über den Glanzhügel nach Schalkham und Thalham in Richtung Kleinköstendorf  und dann zum Bahnhof, wo ich mein Fahrrad abholte, das dort seit dem Morgen stehen geblieben war, weil ich am Nachmittag ausnahmsweise mit dem Bus nach Hause gefahren war. 6km ohne besondere Vorkommnisse (außer, dass ich die ganze Zeit gestrahlt habe, wie ein Honigkuchenpferd!).
Heute fuhr ich am Nachmittag mit dem Rad in den Nachbarort, um dort mit Andrea eine Stunde gemütlich durch den Wald am Tannberg zu spazieren und anschließend noch eine weitere Stunde auf einer Wippliege am Waldrand die Nachmittagssonne quatschend zu genießen. Die Heimfahrt wurde dann schon wieder etwas kühl, weil die Sonne hier um vier Uhr Nachmittag schon viel von ihrer Wärmekraft verliert,aber knapp 4km sind ja schnell geradelt (auch wenn ich nun wieder lieber mit meinem Tourenrad fahre, weil die Herbststraßen mit dem Rennrad nicht so wirklich Freude machen...)!
Fotos habe ich heute keine gemacht, weil ich statt Telefon und Fotoapparat, seltsamerweise eine Packung Papiertaschentücher und Kaugummi in meine Jackentasche gestopft hatte! Fiel mir aber erst auf, als ich am vereinbarten Treffpunkt ankam und nachsehen wollte, ob sich Andrea schon gemeldet hat?!?