Freitag, 17. Juli 2015

Trumer Triathlon 2015

Es wird heiß!
Aber das kenne ich ja mittlerweile schon aus den vergangenen Jahren. Der Trumer Triathlon hat scheinbar ein Abo auf das heißeste Wochenende des Jahres und so dürfen sich auch heuer Sportler, Zuschauer und Helfer auf ein besonderes Wochenende freuen. 
Für mich hat der Helfereinsatz schon gestern mit der Vorbereitung der Startersackerl und Startnummernsortierung begonnen und geht noch bis morgen bei der Ausgabe eben dieser wunderbar grünen Startpakete weiter!
Gelaufen wird in diesen Tagen hauptsächlich hin und her, sollte sich noch ein kleiner, früher Morgen- oder ein Abendlauf ausgehen, wird er eher kurz und regenerativ ausfallen.
Alles im
grünen
Bereich!

Montag, 13. Juli 2015

Wanderlauf

Gestern konnte ich mich nicht mehr zum Laufen aufraffen. Nach meinem Seminar war ich schon so tiefenentspannt, dass ich irgendwie nahtlos zum Stachelbeeressen im Garten übergegangen bin und mich dann zufrieden und satt in den Gartenliegestuhl sinken ließ!
Aber heute!
Plan A wäre gewesen - Sonntag Abendlauf, heute eine kleine Wanderung.
Das Laufen wollte ich aber nicht wieder ausfallen lassen, also bin ich einfach eine hügelige Kurzwanderrunde gelaufen. Naja, zumindest Teile davon. Im Bergaufstück bin ich zuerst immer 100 Schritte gelaufen und 100 gegangen und den letzten Teil, der steiler war ganz gemütlich spaziert. Runter ging es dann über ein paar Serpentinen auf einer Forststraße, das haben die Oberschenkel dann mal etwas zickig kommentiert. Aber weit war es ja nicht, knapp 13 km und das schönste: die letzten 5 davon im Nieselregen!
Los geht's!
Blick zum Irrsee nach Oberösterreich
und nach Sommerholz mit seiner markanten Kirche
Sommerregen
wie bestellt!

Samstag, 11. Juli 2015

Abkühlung nach dem Abendlauf

Die Abkühlung nach dem gestrigen Abendlauf, gab es erst heute Früh. Und um ehrlich zu sein, sie wäre gar nicht nötig gewesen. Ganz im Ernst - ich vermisse die 30 - 35°, die trockene Hitze und warmen Abende und Nächte. Auch wenn ich bei meinem Montagslauf länger nachgeschwitzt habe, als der Lauf gedauert hat (!), irgendwie ist das für mich  der echte Sommer!

Gestern ging es jedenfalls bei frischen 21° (das war auch die Höchsttemperatur des Tages) und auffrischendem Wind mal wieder auf eine "neue-Wege-Suche". Jedesmal, wenn ich meine Wertheim-Runde laufe, sehe ich da einen Wiesenweg in Richtung Hügel und Wald verschwinden. Den wollte ich mir gestern mal genauer ansehen.
auf den Hügel da drüben will ich rauf
der Weg führt in den Wald
und endet leider nach ca. 50 Metern!
aber der Ausblick war den Abstecher wert
Also ging es zurück auf die Straße, noch ein kleines Eck in Richtung Pfongau drangehängt - dort überholte mich Pete mit dem Rad und teilte mir im Vorbeifahren auch gleich noch mein aktuelles Lauftempo mit! Das nenn' ich Service! :D
(6,9km in 49min)

Heute früh fuhr ich warm eingepackt ( bei 14°C !!!) an den See, um dort die Fische zu besuchen - das Wasser war herrlich (jedenfalls wärmer, als die Luft) und so blieb ich ca. 40 min und übte mich mal wieder im kraulen.

Der Rest des Tages gehört ganz den Kräutern - ich bin grad mitten in der Ernte für neue Öle und Essenzen. So duftet es überall nach Rosmarin und Thymian, nach Salbei und Lavendel, der Frauenmantel beeindruckt mit seiner Größe und der griechische Bergtee liegt still dazwischen und weiß, dass er seine wohltuende Wirkung erst im heißen Wasser voll entfalten wird!

Mittwoch, 8. Juli 2015

Laufen oder Lesen

Die Einen laufen ihn, die Anderen lümmeln gemütlich auf der Terasse (oder heute nach dem Temperatursturz) auf der Couch rum und lesen ihn: den Marathon!
Wie das geht? 
Ganz einfach mit dem Buch: 42,195 von Matthias Politycki. Untertitel: Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken.

Der Autor beschreibt in jedem Kapitel einen Kilometer eines Marathons mit den dazugehörigen Gedanken und Überlegungen. Wie sie bei ihm sind. Sein können. Das Ziel - die "postmarathonale Depression" vor dem "Frieden auf Erden". Seine Gedanken sind nicht immer ganz ernst, manchmal philosophisch oder auch ganz banal. Die Dauer eines Marathons gibt einem ja genügend Zeit, den verschiedensten Gedankengängen nachzuspinnen. Vorausgesetzt es ist noch genügend Sauerstoff fürs Gehirn übrig! Was ich mich nun frage - denkt man/frau beim Halbmarathon nur halb so viel? Doppelt so schnell? Einiges kommt mir bekannt vor, obwohl ich noch nie einen Marathon gelaufen bin... 
Aber egal - heute habe ich ihn schon mal die ersten 18km begleitet und freue mich auf die nächsten!

Sonntag, 5. Juli 2015

Ein Bett im Kornfeld

wäre mir heute zu heiß gewesen.
Aber die Idee, auf meiner alten Dreibein-Badeliege am Balkon zu übernachten, war super! Ok, so richtig tief und fest habe ich nicht geschlafen, ist das Teil doch schon mindestens 12 - 15 Jahre alt, etwas schief und: es knarzt! :D Das heißt jedes Umdrehen in der Nacht klang wie das Gejaule einer hundertjährigen, heiseren Katze, der gerade jemand auf die Pfote getreten ist...  Aber schön war's trotzdem!

Vielleicht waren die vielen Aufwacher des Nächtens auch ein wenig mitschuld daran, dass ich heute eine Stunde später, als geplant, loslief. Kurz vor 7 Uhr schlief ich, auf der Tereasse sitzend, neben meiner vollen Kaffeetasse noch mal für eine gute halbe Stunde ein. Also lief ich eben erst kurz nach 8 los. Temperatur ca. 24° - herrlich. Lange wollte ich heute sowieso nicht, weil, wenn ich schon die ganze Woche schwänze, muss ich am Sonntag auch nicht mehr versuchen, die Wochenkilometerbilanz zu schönen!
Es ging über die Wiese runter zum Seeweg, dort versuchte ich mich mal wieder im Selfie fabrizieren...
muss noch weiter üben!
dann ächzte ich über die Wierer-Stiege wieder hinauf (gefühlte Temperatur an dieser Stelle 50°C!) und lief über Maierhof wieder zurück. Dann noch ein kurzer Schlenker nach links, um den vielleicht noch vorhandenen Schatten in der Moserkellergasse zu nutzen und da fiel mir auf, dass meine Schattenfrisur irgendwie an einen Jedi-Ritter erinnert...
weitere freie Assoziationen sind ausdrücklich erwünscht!
und dann sah ich etwas wunderschönes aus der Entfernung...
lief weiter und kam näher...
einfach wunderschön! Am liebsten hätte ich mich ja reingelegt, aber: siehe Überschrift!

Donnerstag, 2. Juli 2015

Volle Woche

Eine zusätzliche Abendchorprobe, ein zusätzlicher Halbtag hundesitten, das Chorkonzert mit seinen Vorbereitungen, die auch einen Nachmittag in Anspruch nehmen, der Besuch eines weiteren Konzertes am Wochenende und die normale Arbeit, laufen, schwimmen radeln. Irgendwie ist diese Woche ziemlich voll. Aber auch toll!
Darum heute nur ein paar Bilder meines Montag-Abendlaufs - da war es um halb 8 Uhr abends angenehm warm, 23° und ich habe die Beine bei einer kleinen Weiherrunde ausgeschüttelt.
Seerosenweiher

Spiegelweiher
Sonnenfangweiher

und auch am Heimweg noch Sonnenschein

Sonntag, 28. Juni 2015

Tempolauf und Ausdauerschwimmen

Das Wochenende war ein schöner Wechsel aus Altbekanntem und Neuem.

Gestern lief ich nachmittags um 5 zum dritten Mal beim Grabenseelauf im nahen Perwang mit. Wieder die 10,8km, wie im letzten Jahr, nur ging es mir heuer bedeutend besser. Zwar brauchte ich fast die halbe Strecke um "warm zu werden" und in meinen Rhythmus zu finden, dann machte es aber einfach Spass! Die Zeit war auch ein bißchen besser, danach gab es noch eine große, salzige Portion Pommes und einen Radler, bevor ich wieder nach Hause fuhr.
Ein richtiger Fan von nachmittäglichen Laufveranstaltungen werde ich aber trotzdem nicht, ich finde es immer ziemlich schwierig, mich um diese Uhrzeit noch mal zu motivieren, die Terasse zu verlassen und mich auf einen Tempolauf zu begeben! :D
(10,8km in 1:03:35)

Dafür ging es heute schon um halb zehn los. Da stieg ich zu meiner Schwester ins Auto in dem uns mein Schwager netterweise nach Mattsee führte. Dort trafen wir noch Brigitte, die sich mit uns zusammen in den Obertrumer See begab, um zurück nach Obertrum ans Südufer zu schwimmen. Nachdem die Beine vom gestrigen Lauf noch etwas müde waren und kraulen für mich doch noch um einiges anstrengender ist, als brustschwimmen, beschloss ich es ganz gemütlich anzugehen und die beiden Geübteren vorschwimmen zu lassen. Sie warteten dann immer wieder auf mich, aber im letzten Drittel schickte ich sie schon vor ans Ufer, weil das Warten sie schon ganz schön ausgekühlt hatte. Mir war jedenfalls warm, das Wetter brachte von Sonne über dunkle Wolken bis hin zu Regen auch alles, was man sich wünschen kann und nach gut 2 Stunden stieg ich in Obertrum wieder aus dem Wasser. Die Strecke kann ich nur schätzen, meine Schwester hatte 3,7 km auf ihrer Uhr (ich hab meine wieder mal zuhause vergessen), ist aber auch ein paar Mal hin und her geschwommen. Aber gut 3km waren es sicher und damit doppelt so lange, als meine längste Strecke bisher! :D

In Mattsee kurz vor 10 Uhr
Zwei Stunden später, wieder trocken