Samstag, 19. Dezember 2015

Länger als geplant

Am vergangenen Montag hat sie mich erwischt - die Rüsselseuche. Dachte ich anfangs noch an einen lästigen Schnupfen, der mir die Stimme und die Energie raubt, stellte sie sich im Lauf der Woche als etwas intensivere Variante heraus, die seit gestern auch noch ihren kleinen Bruder, den Husten mitgebracht hat!
Zwar versuche ich jeden Tag für eine knappe Stunde mich draußen zu bewegen (die milden Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit sind  dafür herrlich geeignet), aber damit hat es sich auch schon, an Aktivitäten und Bewegung. Laufen ist gestrichen, solange ich nicht ohne Anstrengung normal atmen kann und das kann noch etwas dauern.
Daher ziehe ich meine jährliche Internetfeiertagspause ein wenig vor und melde mich wieder, wenn ich aus meiner Klausur zurück bin.
Euch allen wünsche ich angenehme Feiertage, viele Kekse und schöne Läufe!

Sonntag, 13. Dezember 2015

Meine Schönsten!

Vielleicht habe ich hier schon das ein oder andere Mal erwähnt, dass ich gerne "schöne" Zahlen habe. 
Und nachdem heute der 505. Blogbeitrag ist und ich schon wieder bei strahlendem Sonnenschein, weiß glitzernden Rauhreifwiesen und auf- und absteigenden Nebelbänken über 15km ohne Kamera unterwegs war, gibt es zur Abwechslung einfach mal Bilder von meinen schönsten Startnummern! :D

Erstversuch einer Triathlonstaffel von Birgit, Gabi und mir
007 wäre noch cooler gewesen, aber bei der ersten
Ausgabe, wurden die Startnummern nach Anmeldung vergeben

schon ganz lang her - im Dreierteam beim Businesslauf
 
Wiederholungstäterinnen beim Firmen-Triathlon!
 Und heuer meinten es die Laufverantstalter überhaupt gut mit mir!
5km in Nußdorf
10km am Grabensee
und 27km um den Wolfgangsee!


Freitag, 11. Dezember 2015

Was soll ich da noch sagen?

Gestern beim donnerstäglichen Hundespaziergang.
Gerade, als ich am höchsten Punkt unserer Runde bin, geht hinter uns die Sonne unter und vor uns kriecht der Nebel über den Hügel herauf, wird dichter, um uns schließlich ganz einzuhüllen.







Dienstag, 8. Dezember 2015

Feiertagsbewegung

Morgens laufend im aufsteigenden Nebel
Kurz war es am Morgen schon sonnig
dann stieg der Nebel auf
Der Wallersee kaum erkennbar
Selfie-Unfall
 Nachmittags spazierend knapp über der Grenze
Blick nach Obertrum
 

Chaya genießt jeden Spaziergang - egal bei welchem Wetter!

Sonntag, 6. Dezember 2015

Etappenlauf

Nachdem mir 2 Läufe für eine Woche so fürchterlich wenig vorkamen, habe ich heute gleich 4 gemacht, um meine Statistik ein wenig aufzuhübschen!   :D
Auch wenn es momentan wettertechnisch gar nicht so aussieht, der Silvesterlauf in Seekirchen naht und dort gibt es jedes Jahr an den 4 Sonntagen davor jeweils einen Vorbereitungslauf. Dabei kann man sich die Strecke anschauen, wenn man noch nie daran teilgenommen hat oder, wie es bei mir der Fall ist, einfach jede Menge nette Leute treffen und mit ihnen quatschend die knapp 6km lange Runde drehen.
Nachdem die vergangene Woche laufmässig etwas zu kurz gekommen war, beschloss ich die Runde ein wenig aufzupeppen und lief erst mal von mir zum Bahnhof in Neumarkt. (Lauf #1). Dann fuhr ich mit der S-Bahn Richtung Seekirchen, stieg aber schon eine Station früher aus und wollte eigentlich dem See entlang zum Treffpunkt laufen (ich hatte noch eine gute halbe Stunde Zeit und hätte die Strecke auf ca. 3,5km geschätzt).
Aber meine Planungen sind ja meistens nur so ganz grobe Anhaltspunkte, an die ich selbst nicht so ganz glaube.
Also stieg ich zwar an der Haltestelle aus, lief aber nicht zum See, sondern den Hügel rauf nach Bayerham. 
Weil: genau auf diesem Abschnitt der Strecke hing der Nebel so dicht und tief (ich kam aus der Sonne und war deswegen auch nicht so warm angezogen), dass ich beschloss, die höhergelegene Variante zu wählen und dort in der Sonne laufend auf die Nebelsuppe runterzuschauen. Nur kostete mich das ein wenig Zeit. Nicht nur wegen des Hügelchens, sondern weil die Straße zu Beginn im Schatten lag und so eisig und glatt war, dass ich wie auf rohen Eiern hinaufgetapst bin! (Und insgesamt war sie vielleicht auch einen Kilometer länger als gedacht, aber so schlecht war meine Schätzung auch nicht.)
Oben lief es dann besser und mein Sonnenplan ging auf. Aber irgendwie verging die Zeit schneller, als geplant und ein dringend notwendiger Zwischenstopp am Bahnhofs-WC ließ meine Zeitreserven weiter schrumpfen! (Nur gut, dass ich keine Kamera mit dabei hatte, das Bild des herumwabernden Nebels über dem See war so traumhaft, dass ich mich vor lauter fotographieren völlig verfranst hätte!)
Knapp vor dem Start kam ich dann doch noch zum Treffpunkt (Lauf #2) und hatte sogar noch Zeit ein paar Bekannte zu begrüßen.
Dann kam der eigentliche Lauf (#3) auf der schon bekannten Strecke und nach der Heimfahrt per Bahn noch der letzte Lauf (#4) wieder zurück nach Hause.
Insgesamt waren es wohl so um die 13km, die sich aber durch das gemütliche Tempo und die vielen Pausen nach viel weniger anfühlten!

Freitag, 4. Dezember 2015

Lauffrei

oder zumindest fast, war diese Woche bisher.
Nach meinem letztsamstäglichen Entspannungslauf mit Andrea
lachen und
posen :D
wollte ich Sonntag erst mal Pause machen und nutzte das absolut traumhafte Herbstwetter für einen stürmischen Regenspaziergang! Soooo schön! 
Den Restschnee hat es auch noch weggeregnet! :)
Montag war wie üblich Schwimmkurs - wobei sich das Aufwärmen davor mittlerweile zu einer kleinen Stabi-einheit entwickelt hat. (Schwitz!!) Am Abend erfuhr ich dann, dass das für den 
Dienstag geplante Lauftechnikseminar ausfällt. Erst dachte ich dafür an einen gemütlichen Spätnachmittagslauf stattdessen, aber nachdem ich für das Seminar eine (verpflichtende) Teambesprechung meiner Hospizgruppe hätte schwänzen müssen, siegte schlußendlich doch mein Pflichtbewußtsein und verbrachte den restlichen Tag mit den Kolleginnen sitzend.
Die traf ich dann auch gleich am Mittwoch wieder - es gab einen Abschied zu "feiern", weil eine unserer altgedientesten Hospizbegleiterinnen umzieht und daher das Team verlässt. Also hieß es wieder sitzen, essen, singen.
Das war der "1.Teil" - es hatte nicht alles gleichzeitig Platz!
Am Nachmittag ließ die Kürze des Zeitfensters und die Füllmenge meines Magens (vom Alkoholspiegel will ich hier gar nicht erst sprechen!) leider wieder keinen Lauf zu (kurz habe ich mich auf den Hometrainer gesetzt), bevor es zu einem Treffen mit den Arbeitskolleginnen am Salzburger Christkindlmarkt ging.
Glühwein, Punsch, Feuerzangenbowle und gute Laune!
Zumindest brachte mir der Versuch meinen Bus für die Heimfahrt zu erwischen zu späterer Stunde noch ein zehnminütiges Mini-Läufchen (und den Bus hab ich auch gekriegt!)
Donnerstag fahre ich nach der Arbeit immer gleich zu Chaya und nachdem sie gestern mit einer Hingabe Maulwürfe/Wühlmäuse oder ähnliches versuchte auszubuddeln, ließ ich ihr und mir Zeit, spazierte ganz gemütlich durch die Gegend und versuchte mich zu erinnern, wie sich das anfühlt, sich laufend fortzubewegen!
wo ist der Maulwurf?
 
Nach Chaya ging es direkt zum Chor (noch 2 Chorproben und 4 Auftritte, dann ist Schluß mit den Weihnachtsdingens!!!!) und danach ins Bett. :D
Aber heute konnte mich nichts und niemand mehr abhalten. Nach ein paar Pflichtseiten für einen Kurzgeschichtenwettbewerb ging es hinaus. In die Kälte. In die Sonne. Alleine. Laufen! Ach, wie schön! :D


Dienstag, 1. Dezember 2015

Gut

dass in 19 Tagen Wintersonnwend ist und die Tage dann wieder länger werden.
Die "dunkle" Jahreszeit hat heuer zwar sehr sanft begonnen, nachdem im November ein Sonnentag auf den anderen gefolgt ist, aber in den letzten Tagen merke ich schon, dass ich ein wenig das Tageslicht vermisse, wenn ich im Dunkeln außer Haus gehe und beim heimkommen vielleicht noch ein halbes Stündchen Dämmerung genießen kann! 
Da fällt es mir dann schon mal schwer um   ! 6 Uhr nachmittags !   noch hinaus zu gehen, wenn eine warme Decke auf den Beinen liegt, eine Kerze brennt, ich zur üppigen Winterdeko rüberschaue,
und Schweineyeti sich auf mir schwer macht!

Umso besser, dass ich die Auswertung von meiner Leistungsdiagnostik schon bekommen habe auch gleich ein paar Tipps dazu, was ich in den Wintermonaten laufen soll, um für meinen Plan nächstes Jahr gut gerüstet zu sein. Regnen tut es auch - also: nichts wie raus!