Samstag, 12. Dezember 2020

Tja nun....

 ... es kam, wie es kommen musste. 
Der Winter, der mich ohne Rolle auskommen lässt, ist in diesen Breitengraden noch nicht erfunden und so saß ich am Donnerstag zum ersten Mal radelnd im Wohnzimmer, während es draußen leise vor sich hinschneite. 
Schon am Tag davor sah ich am Weg zum Wallersee, dass sich die winterlichen Temperaturen schön langsam immer mehr bemerkbar machen.
Der Überlauf der Fischach ist schon zugefroren
Da ich aber diese Woche Urlaub hatte/habe, kann ich ja die hellsten und angenehmsten Stunden des Tages zum laufen, schwimmen und für meine heißgeliebten Hundespaziergänge nutzen.
So lief ich zwischen 0 und 10° plus (der Föhn machts möglich), 
Warmer Föhnwind
radelte einmal draußen (am Montag nahm ich das Rad morgens mit dem Zug in die Arbeit mit und fuhr am Nachmittag nach Hause), einmal drinnnen und genoß bei jedem Wetter meine Lieblingsbegleitung für Spaziergänge.
Dabei begegnen wir zwar selten jemandem, aber gestern, kam uns dieser komische Vogel unter...
Das Winterschwimmen macht mittlerweile seinem Namen alle Ehre, die Wassertemperatur geht stetig zurück und ständig werden wir gefragt, was wir tun werden, wenn der See zugefroren sein wird. Die Antwort: keine Ahnung! Letztes Jahr war der Winter ja so mild, dass wir durchgehend ins Wasser konnten. 
Momentan macht es jedenfalls noch so richtig Spaß - am meisten an solchen Tagen!

Samstag, 5. Dezember 2020

Pssst!

Ich sag jetzt lieber nichts mehr über das Wetter, Helligkeit oder so, (und wenn, dann nur ganz, ganz leise) sonst passiert mir noch mal sowas, wie am Donnerstag. 
Da hätte ich nämlich glatt den Beitrag vom Montag löschen, bzw. zurücknehmen und das Gegenteil behaupten können.
Punkt 1: Schnee! Wo kommt denn der auf einmal daher? Kann doch wirklich keiner ahnen, dass es im Dezember, nach zwei Wochen Minusgraden bei Niederschlag zu sowas kommt... 
Punkt 2: Die Bewölkung, die den Schnee gebracht hat, hat leider auch das Tageslicht gefressen - also rodle ich am Donnerstag im Halbdunkel in Richtung Arbeit. Sowas aber auch! 😏
Aber so leicht bin ich nicht zu verjagen und so habe ich mich am Freitag todesmutig in die Schneemassen gestürzt und den ersten richtigen Winterlauf absolviert! 
Ok, zumindest war ich für einen Winterlauf angezogen. 
Und da war auch noch Schnee.
Stellenweise.
Hm.
Vor dem Lauf
In dem Moment, als ich ums erste Eck biege, kommt dann aber auch die Sonne raus. Vor mir schwarze Wolken, hinter mir, Sonne, vom Föhn freigeschaufelt. Und Föhn heißt eben auch steigende Temperaturen! Von den vormittäglichen Minustemperaturen war nichts mehr da, die stiegen einfach so auf 5-10 Grad plus! 
Puh war mir warm!
Da wird die Rolle wohl noch etwas warten müssen.

Montag, 30. November 2020

Schon so hell?

Sehr begeistert habe ich heute Morgen festgestellt, dass ich von der S-Bahnstation zur Arbeit noch ohne Licht radeln konnte. Strahlend blauer Himmel machte das möglich. (Oder hat gar das Licht des Vollmonds noch "nachgeleuchtet"?) 
Und das am 30.11. - morgen ist meteorologischer Winterbeginn und in drei Wochen Wintersonnwend und dann werden die Tage schon wieder länger!
 
Ebenso begeistert bin ich, dass die Straßen hier trotz Dauernebels am Wochenende (war mir egal, ich hatte eine online-Schreibwerkstatt und saß zweieinhalb Tage fast durchgehend am Laptop) trocken sind. Deswegen nahm ich heute mein Rad mit dem Zug mit nach Salzburg und genoß eine eiskalte, sonnige Heimfahrt.
Ischler Trasse
Kurz vor Eugendorf
Noch ein kleiner Umweg um die letzten Sonnenstrahlen
abzukriegen
 Trotzdem habe ich am Wochenende schon für die nasskalte Jahreszeit vorgesorgt.
Sie ist da!

 


 

Freitag, 27. November 2020

Viele Bilder, wenig Text...

Hoppla!
Schon wieder zwei Wochen vergangen, seit meinem letzten Beitrag? 
Dabei herrscht hier noch immer Lockdown II, was heißt: kein Lauftreff, keine Schwimmkurs, kein Hallentraining vom Verein, keine Ausflüge oder Kurzurlaube. Und trotzdem bleibt gerade nur sehr wenig Zeit fürs bloggen übrig. 
Mit"schuld" ist dafür einerseits der NaNoWriMo, bei dem ich wie schon die vergangenen Jahre auch heuer wieder teilnehme und zu einem klitzekleinen Teil vermutlich auch meine Faulheit! 
Natürlich laufe und spaziere ich auch weiterhin durch die Gegend, das alles aber im Chill-Modus und nach Lust und Laune. Dabei fotographiere ich auch häufig und gerne die Herbststimmungen, so dass sich ein kleines Sammelsurium an See-, Wald- und Wolkenbildern angehäuft hat. 
Hier ein kleiner Auszug daraus:
spazierend
laufend
radelnd
mit Begleitung
Lieblingsbegleitung
oder alleine
und mal wieder fremdseen in Salzburg!
Heute Nachmittag beginnt ein Wochenend-Schreibworkshop, zu dem ich mich angemeldet habe (online), weil ich dachte, dass ich für das letzte NaNo-Wochenende nochmal ein wenig Motivation brauchen könnte. Ich bin gespannt, wie es mir dabei geht, wenn ich von zuhause mitmache und das schöne Wetter mich nach draußen locken will! Spannend!

Freitag, 13. November 2020

Freitag der 13.

Ein Tag wie geschaffen, um ein Blutbad in einem US-Ferienlager anzurichten... oder wie war das gleich noch mal in diesem herrlichen 80er Jahre Film? Ach was habe ich diese Horrorfilme geliebt, als ich Teenie war! Jetzt frage ich mich zwar ernsthaft, was mich an diesen Filmen, genau wie an Zombiefilmen damals so begeistern konnte... muss wohl irgendwas mit Hirnentwicklung und Hormonen zu tun haben. Berufseignungsinteresse wird es wohl nicht gewesen sein, was mich damals ins Kino getrieben hat. 

Eine alternative Möglichkeit den Tag zu verbringen habe ich heute gewählt. 
Da sich wieder ein goldener Novembertag angekündigt hatte, fuhr ich mit dem Rad zu Claudia nach Schleedorf, um dort mit ihr und Fabrizio eine schöne 8km-Runde zu laufen.



Los ging es von ihnen aus durch den Wald ein Stückchen meiner Anfahrtsstrecke entlang, dann weiter Richtung Engerreich und auf die Straße, die um den Buchberg führt. 
Dort liefen wir dann Richtung Paltingmoos und an den Egelseen vorbei wieder zurück.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach einer kurzen schöpferischen Pause auf der Sonnenbank vor ihrem Haus, fuhr ich wieder nach Hause und verbrachte die nächsten Sonnenstunden auf meiner Terrasse. Eigentlich hatte ich ja vor, wie auch schon die vergangenen vier Wochenenden, nun endlich den Physalisstock zu entsorgen, aber der zeigt sich heuer so kälte- und nachtfrostresistent, dass ich es nicht übers Herz bringe, ihn zu entsorgen!
Zwar wirft er schon die Blätter ab
Aber trotzdem hängen noch
reichlich Früchte daran
und er blüht auch noch!
 
 
 
 
Der Mangold scheint sich jedenfalls dadurch angespornt zu fühlen und wuchert auch noch fröhlich vor sich hin. Mal sehen, wie lange das noch so weitergeht!

Sonntag, 8. November 2020

Atemlos durch den Wald

Ob es die ungewohnt frischen Temperaturen oder mein noch vor sich hinträumender Kreislauf war, der mich so kurzatmig in den Sonntagslauf starten ließ, lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Aber da ich weder Tempospielereien noch eine große Runde vorhatte, war es mir auch egal, zwischendurch immer wieder ein paar Schritte zu gehen und langsam wieder anzulaufen. 
Spätestens im Wald erübrigte sich die Frage, warum ich Gehpausen einlege sowieso, denn es war einfach sooo schön, dass ich immer wieder stehen bleiben wollte/musste, um zu schauen, zu genießen, Fotos zu machen und mich über diesen Tag zu freuen.
Waldprechting im Nebel
Bei diesen Anblicken kann einem schon mal die Luft wegbleiben!

Mittwoch, 4. November 2020

Radherbst

Auch wenn in den tiefsten Winkeln meines Bewußtseins in den letzten Tagen und Wochen gelegentlich der Gedanke "Rolle aus dem Keller holen" aufgetaucht ist und sich die Einträge von wilden Rollenradlereien auf Strava und sonstigen Sportplattformen häufen, sind die Tage der "echten" Radtouren noch lange nicht gezählt. Gerade so ein Warmlufteinbruch, wie der des vergangenen Wochenendes, treibt die FrischluftpedalritterInnen wieder in Scharen vor die Türe. 
Eine kurze Anfrage in unserer WhatsApp Gruppe wurde sofort beantwortet und so starteten Heide und ich letzten Samstag kurz nach 12 Uhr zu einer Genussrunde um den Tannberg. 
Fotopause am Mattsee
Und noch ein paar Bilder von Heide, die sie aus dem Handgelenk "geschossen" hat...
Und ich hab mich schon gefragt, was sie da hinten wohl macht?
Nach gut zwei Stunden waren wir in Obertrum, Heide fuhr nach Hause und ich suchte mir noch eine kleine Straße mit Sonnenbank, auf der ich dann noch Vitamin D und Glückshormone getankt habe.
Den Samstag genutzt zu haben, erwies sich am Sonntag als kluge Entscheidung, zogen doch schon am Vormittag wieder Wolken auf, aus denen es am Nachmittag leicht zu regnen begann, was mir meinen Sonntagsschwumm aber nicht vermiesen konnte, weil nass werde ich ja sowieso und je nässer das Wetter, umso weniger Spaziergänger sind am Weg!
Und die gute Nachricht des 2. Lockdowns - mein Chaya-Dienstag bleibt mir in den nächsten Wochen erhalten!