Sonntag, 12. Dezember 2021

Halbzeit beim Adventkalender

Heute ist schon Halbzeit! Hurra!!
Grundsätzlich macht mir der Adventkalender ja Spaß, aber nachdem es am Donnerstag dauergeschneit hat und seit dem (fast) sämtliche Straßen und Wege zwischen "knöchelhoch unter Eiswasser und Schneematsch stehend" und "zwar geräumt, aber mit einer dünnen Schicht hartem Schnee überzogen" schwanken, ist mein Lauf- und Draußenradelenthusiasmus stark gedämpft. 
Zum Glück bin ich am Mittwoch noch die 8km gelaufen (sogar Intervalle), wenn auch schon nicht mehr auf der ursprünglich geplanten Strecke, weil die für eine schnellere Einheit schon zu rutschig war.  
Donnerstag wollte ich nach der Arbeit eine weitere Runde in Salzburg radeln, habe dann aber das Rad in der Arbeit stehen lassen und bin zu Fuß zur S-Bahn geschlittert, um mich zuhause (etwas stinkig) noch auf die Rolle zu setzen. Dabei habe ich festgestellt, dass der Bike-Pod wohl auch dringend eine neue Batterie braucht, denn die Phantasiewerte, die er mir angezeigt hat, waren vielleicht nett gemeint, aber doch etwas zu dick aufgetragen.
Also habe ich die Uhr nach den angezeigten 9km gestoppt und bin einfach noch gut 10 Minuten weitergeradelt. Danach habe ich mich mal wieder über die nicht funktionierende Übertragung von Suunto durchgeärgert, sämtliche Verbindungen dreimal gelöscht und wieder neu installiert, um schließlich über das Kabel die Einheit übertragen lassen zu müssen. Das Ganze hat insgesamt sicher länger gedauert, als die halbstündige Fahrt! 😒
Am Freitag habe ich dann den Laufplan gleich gestrichen und mir dafür ein erfrischendes Bad gegönnt,. Interessant ist, wie kreativ Strava mit den aufgezeichneten Zeiten umgeht.
Am Freitag war die Gesamtzeit knapp 11 Minuten, davon gut 6 Minuten in Bewegung, was sicher stimmt, weil ich immer wieder mal "stehengeblieben" bin, um mir die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.

 
 
 
 
 
Gestern stimmt es, da die aktive Zeit die gleiche ist, wie die verstrichene, und heute zeigt mir Strava lustigerweise die Gesamtzeit an, obwohl ich mal für ca. 2 Minuten gestoppt habe.

 

 
Schon lustig, denn wenn ich die Einheit heute auf Wahoo (ich lass das jetzt mit der Suunto endgültig sein) anschaue, sehe ich nur die gefahrene Zeit. 



Naja - nach sovielen Zeit- und Zahlenspielereien lass ich es für heute gut sein und hoffe, dass das Salzburger Tauwetter mir morgen wieder eine kleine Laufrunde gewährt!

Dienstag, 7. Dezember 2021

Mein ganz persönlicher Adventskalender - Woche 1

Zur Auflockerung meiner Nichtsoganzlieblingsjahreszeit habe ich beschlossen, heuer einen ganz persönlichen Adventskalender zu absolvieren.
Es wird jeweils das Tagesdatum irgendwie für Sport verwendet plus eine  Stabieinheit
aus einem Online-Adventskalender absolviert.
 
Den ersten Teil mache ich für mich alleine, den zweiten mit der Lieblingsschwester, Heide und zwei Arbeitskolleginnen, was der Motivation ziemlich gut tut.  
Und so sah die erste Woche aus:


















Die erste Woche war ja noch einfach... für die nächsten beiden muss ich mir dann aber wohl noch was einfallen lassen.
Ich werde berichten!

Sonntag, 7. November 2021

Seit langem....

... mal wieder die Wallerseerunde am Sonntag Vormittag.
... mal wieder eine lange Distanz.
 
Gestern habe ich es einfach nicht geschafft, meinen Hintern aus der Wohnung zu bewegen, bevor ich abends zum Krimifest ins Salzburger Literaturhaus gefahren bin. Also musste der Körper mit einer 40 minütigen Stabieinheit zufrieden sein. 
Heute wollte ich den Tag aber nicht einfach so verstreichen lassen und nachdem ich ja gut ausgeruht war (diese Woche gab es nur am Dienstag einen kurzen "nach-Hause-Lauf"), wagte ich mich seit langem mal wieder an die Wallerseerunde.
Ich wollte einfach vor mich hintraben, Fotos machen, die Sonne genießen und nicht an die Zeit denken. 
Hat funktioniert!
Erster Fotostopp schon nach 2 Kilometern,
aber ich konnte nicht widerstehen
Motive boten sich zuhauf
Zur Halbzeit in der Ostbucht kamen mir zwar die ersten Zweifel, ob ich die Strecke wohl fertiglaufen können würde, aber im Prinzip war es mir egal. Wenn mir die Kondition ausgegangen wäre, wäre ich eben heimspaziert.
Aber irgendwie - langsam und mit vielen Foto- und Schaupausen, wurden die Kilometer hinter mir mehr, die vor mir weniger und
beim einbiegen in "meine" Straße sprang die Uhr auf 20 km um! 
Da bin ich ja mal gespannt, was meine Gräten morgen dazu sagen.

Dienstag, 2. November 2021

Finale Grande

Mein Urlaub ist aus - morgen darf ich wieder zurück in die Arbeit!
Allerdings hatte es die letzte Woche noch mal so richtig in sich. Da gab es von allem etwas, dazu kam, dass ich schon sehr tiefenentspannt war und meine Zeit so richtig genießen konnte.
 
Mittwoch durfte ich mit Chaya durch die herrliche Herbstlandschaft spazieren, 
bevor ich mich am Donnerstag noch mal in den Zug setzte, um Richtung Westen zu fahren. In Bregenz verbrachte ich das letzte Wochenende mit Spaziergängen am See
und einer traumhaft schönen Wanderung mit Anna!
Sie wählte eine herrliche Route, die wunderbare Ausblicke bot, aber gleichzeitig so gut zu gehen war, dass mir noch genügend Luft zum quatschen blieb. Auf einer sonnigen Wiese gab es dann eine herrliche Jause und danach einen kurzen Abstieg zur Bergstation der Gondelbahn, die uns wieder zurück nach Bludenz brachte!
 
Den Samstag nutzte ich erst, um meine Beine im Hallenbad ein wenig auszulockern, am Nachmittag traf ich mich dann mit einer alten Freundin, die ich zwar nicht sehr oft sehe, aber jedesmal, wenn es dann klappt, ist es, als hätte es keine Pause gegeben. 
Nach diesen entspannten und entspannenden Tagen verabschiedete ich mich am Sonntag wieder vom Ländle mit einem Lauf zur Bregenzerachmündung
und fuhr am Nachmittag wieder zurück nach Seekirchen.

Dienstag, 26. Oktober 2021

To be continued...

Die Faulenzerzeit geht weiter und mittlerweile bin ich schon in Urlaubswoche Nummer Drei.
Hier ein paar Highlights der letzten Tage:
 
Samstag war ich mit der Lieblingsschwester und ein paar Freundinnen von ihr wandern. Jetzt bin ich ja nicht so ein Fan von Rudelausflügen, weil ich gerade beim Berg gehen lieber in Ruhe die Landschaft bewundere, aber gelegentlich mach ich da auch mal eine Ausnahme. Wir sind von Werfen aus auf die Ostpreußenhütte gewandert, haben dort köstlichst zu Mittag gegessen und sind
danach wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Daraufhin verlangten meine bergentwöhnten Beine am Sonntag nach einer Auslockerung, die ich ihnen gerne in Form einer kurzen Radausfahrt zukommen ließ. Das Wetter war strahlend schön, aber mit 8 - 12 Grad nicht unbedingt kuschlig warm. 
Angezogen wie im tiefsten Winter (bin das Herbstradeln einfach noch nicht gewöhnt), pedalierte ich eineinhalb Stunden durch die Nachmittagssonne - einfach herrlich!
Bei den Egelseen

Und heute war wieder das alljährliche Abschwimmen des Vereins angesagt.
Nach einer entspannten 5 Kilometer Laufrunde am Vormittag, fuhr ich gegen Mittag nach Obertrum, um mich dort mit vier weiteren Schwimmerinnen zu treffen.
Vorher
Luft und Wasser hatten annhähernd die gleiche Temperatur, was die Sache ziemlich angenehm machte.
während

Jede schwamm solange es ihr Spaß machte und als wir alle wieder draußen und umgezogen waren, kam sogar die Sonne noch heraus!

nachher


Darum beschloss ich, den Heimweg zu Fuß, statt im Bus zurückzulegen. Was für eine gute Entscheidung!😉

Donnerstag, 21. Oktober 2021

So richtig

So richtig drin, im Urlaubsgefühl.
So richtig draußen, aus der Alltagszeitwahrnehmung.
So richtig faul, wenn mir danach ist.
So richtig Urlaub.

Mein Schweizausflug war der perfekte Einstieg in meinen Herbsturlaub. Gleich mal ein paar Tage wegzufahren, hilft bei mir immer, von Alltag auf Urlaub umzustellen. Trotzdem hat es dann, wieder zuhause, doch ein paar Tage gedauert, bis sich diese richtige Urlaubsentspannung eingestellt hat. 
Irgendwie hatte ich jeden Tag verplant mit Chayasitten, Besuchen bei und von lieben Leuten und dem BYU. 
Ein Radiointerview!
Trotzdem stellte sich jeden Tag mehr Ruhe ein, an gewissen Sachen dran zu bleiben. 
Ein Abend Musik, 
ein Vormittag schreiben, 
ein Morgenspaziergang über dem Wallerseenebel, 
eine Stunde die Laubverfäbung der Kastanienbäume bewundern.
 
Gestern habe ich mit Chaya die abendliche Lauftreffrunde vorgezogen und bin mit ihr durch den Teufelsgraben spaziergelaufen. Vor lauter Staunen über die wunderschöne Laubverfärbung habe ich fast vergessen, Fotos zu machen. 
Herbsthund
Weitsicht
Teufelsgraben
 
Teufelsgraben
Traumtägle
Herbst
Far, far away - with my head up in the clouds

Ein paar sind es dann doch geworden und um in Zukunft auch wieder öfter Lauffotos zu haben, habe ich mir - inspiriert durch Elke (Danke!!!) - eine kleine Digicam gekauft.
Die Neue