Sonntag, 15. Juni 2025

Kurzbesuch bei den 24h um den Obertrumer See

Alle Jahre wieder, radeln sie um den See ... (auch wenn ich so gar kein Weihnachtsfan bin, die Melodie passt!)
Nämlich immer dann, wenn der Verein das "24h um den Obertrumer See- Radeln" ausschreibt. Es war heuer meine dritte Teilnahme, nach 2017 und 2024 und nachdem ich letztes Jahr die ganzen 24h dort war, hatte ich für heuer nur einen Kurzbesuch geplant. So richtig motiviert war ich nämlich nicht, auch hatte ich am Samstag Nachmittag schon eine Verabredung, die ich nicht absagen wollte und das Stadtfest, das mir letztes Jahr noch zusätzlichen Antrieb gab, nicht zu Hause zu übernachten, fand heuer nur von Freitag auf Samstag statt!
Trotzdem hatte ich mit Heide vereinbart, zumindest am Samstag Abend mal bei ihnen vorbeizuschauen. Ob zum radeln oder nur als Streckenposten, ließ ich mir noch offen. 
Nach einem frühen Abendessen auf der Terrasse fuhr ich dann gegen halb7 Uhr nach Obertrum, stellte Brownie ab und setzte mich erst Mal gemütlich zum quatschen ins Zelt. 
Erfreulicherweise waren da auch (noch) ein paar Bekannte, mit denen ich dann doch eine Runde radeln wollte und so ging es dann doch los!
Am Ende wurden es 4 Runden vor Mitternacht, dann eine kurze Ruhepause in Brownie und dann eine wunderschöne Vollmondrunde um 3 Uhr morgens und eine mit Mond auf der einen und Morgendämmerung auf der anderen Seite um 4 Uhr. Danach packte ich zusammen und war nach knapp 10h wieder daheim. Mein Ergebnis - 6 Runden, 80km - war deutlich mehr, als ich mir am Samstag Abend selbst zugetraut hätte!
Hier noch ein paar Eindrücke.
Der Versuch im Finstern zu fotographieren
scheitert doch immer an den Reflektoren!
Da ich am Samstag nicht beim Aufbau dabei war, bin ich am Sonntag Mittag zum Ende der 24h noch mal nach Obertrum gefahren, um beim Aufräumen mitzuhelfen. 
Ein paar Räder sind noch da
Und schon wieder wurde es sehr heiß!
Was ich an dieser Veranstaltung so gerne mag ist, dass wirklich alles möglich ist. Egal, was einem gerade zusagt, langsam radeln, schnell fahren, alleine seine Runden drehen, mit anderen zu zweit oder in der Gruppe, 24h durchgehend oder auch mal nur für eine Stunde. Jeder ist willkommen und das absolute Tüpfelchen auf dem i ist, die unübertroffene Ergebnisliste!

Dienstag, 10. Juni 2025

Versuch macht (nicht immer) kluch ...

... heute machte der Versuch nämlich statt dessen eine dicke fette Blase an meiner linken Ferse. 

Aber von vorne.
Nachdem die Ferse bei meinen zwei kurzen Läufchen pro Woche schon relativ stabil ist und ich gelegentlich in der gleichen Woche auch einen etwas längeren Spaziergang zusätzlich einstreuen konnte, wollte ich es heute mit einer kleinen Wanderung versuchen. (Den Ausflug auf den Schloßberg in Hohenems zähle ich nicht als Wanderung, der war schon sehr kurz.) Wenn heute der Versuch gut gehen würde, hätte ich nämlich eine hübsche Idee für den nächsten Brownie-Urlaub. 
Also beschloss ich, mit dem Bus nach Koppl zu fahren und von dort aus den Ostgrat entlang auf den Gaisberg zu wandern. Das ist eine sehr angenehme Strecke, nur gut 6km bis zum Gipfel, die Anfahrt ist kurz und sollte ich Probleme mit der Ferse bekommen, fährt von dort alle 2 Stunden ein Bus nach Salzburg.
Zur Sicherheit wollte ich auch die Wanderstöcke einpacken, zu trinken brauchte ich auch was, also einen kleinen Laufrucksack gepackt und wenn ich den schon am Rücken habe, kann ich doch auch gleich eine kleine Jause für "oben" einstecken, schließlich will ein Gipfelsturm nach so langer Zeit doch gebührend gewürdigt werden!
Nur die Wahl der Schuhe bereitete mir einiges Kopfzerbrechen. Gelaufen bin ich jetzt immer in gut gedämpften Laufschuhen, gewandert bin ich früher aber am liebsten mit den VFF oder den sehr leichten Trail-Laufschuhen. Aber ob ich die schon wieder so gut vertrage? Ein Blick in meinen Schuhschrank brachte mich dann auf eine ganz andere Idee. Ich habe ein Paar festere, halbhohe Trekking-Schuhe, die ich sonst nur bei sehr kalter und nasser Witterung für meine Chaya-Spaziergänge trage. Zwar kam ich mir dann mit diesen Schuhen, dem Laufrucksack und den Wanderstöcken fast ein wenig "overdressed" vor, aber was soll's.
Von der Bushaltestelle spaziere ich auf einer kleinen Straße direkt Richtung Ortszentrum, wo die Wanderwege dann los gehen. Mein Weg führt mich erst ein kurzes Stück durchs Koppler Moor, bevor er dann abzweigt und durch den Wald den Gaisberg hinauf führt. Doch schon nach gut zwei Kilometern spüre ich, dass da an der Ferse etwas gar nicht so ist, wie es sein sollte. Nein, es ist nicht die mir wohlbekannte Stelle selbst, sondern ein reiben und brennen, das eindeutig vom Schuh verursacht wird!
Grmmmpffffff... was tun? Ignorieren oder umkehren? Noch ist es nicht so schlimm, dass ich nicht weitergehen könnte, allerdings liegt die eigentliche Steigung ja noch vor mir. Bei der nächsten Weggabelung bleibe ich vor den Hinweisschildern stehen. Rechts geht es zum Gaisberg, links zurück zum Ort.
Ich gehe nach links, jetzt in dem Wissen, dass Wanderstöcke und Jause wirklich etwas zu viel des Guten waren und fahre mit dem nächsten Bus wieder nach Hause. 
Die Blase ist trotz der frühen Umkehr riesig, aber zum Glück noch zu - die werde ich nun erst mal verheilen lassen, bevor ich den nächsten Versuch starte. Dann aber sicher mit anderen Schuhen! 

Sonntag, 1. Juni 2025

Langes Ländle-Wochenende

Oder: Aus dem Regen in den sonnigen Westen!

So ein Donnerstagfeiertag ist schon was feines. Da packt frau am Dienstag Abend den Rucksack und fährt am Mittwoch gleich nach getaner Arbeit mit dem Zug gen Westen. Zwar hat es die ganze Fahrt fast durchgehend geschüttet, aber auf dem letzten Stück wurde der Regen immer weniger und als ich in Lauterach am Bahnsteig mein Brompton entfaltete, war es (zumindest von oben) schon trocken. 

Den Donnerstag nutzte ich, um mich wieder etwas einzuwohnen. Über Mittag beschloss ich dann aber, einen Fitnessparcours zu besuchen (das macht mehr Spaß, als daheim auf der Matte zu turnen), den ich mal beim vorbeispazieren in Hard gesehen hatte. 
Ein Stück fuhr ich mit dem Bus und begab mich auf die Suche.
Auch wenn ich ihn nicht wiederfinden würde - die Gegend ist ja schön, um dort eine Runde spazieren zu gehen! Aber siehe da, nach kurzer Zeit leuchtete mir schon ein Schild aus dem Grün entgegen. 
Los geht's!
Manche Schilder fand ich zwar nicht so ganz verständlich, andere dafür umso mehr!
Ich blieb brav auf den Wegen und überlebte! Das war wirklich großes Glück, denn sonst hätte ich ein fantastisches Abendessen bei Freunden verpasst. 
Fotografiert habe ich nur die Vorspeise, danach gab es Gegrilltes, Nachspeise und herrliche Gespräche. Obwohl im Laufe des Abends sogar die Sonne noch herauskam, beschloss ich, die Heimfahrt dann doch im Faulmodus zu absolvieren. 
Am nächsten Tag wollte ich nämlich wieder mit Brommi auf den Weg. Ich hatte mir ein Stück des Rheintal Radwegs vorgenommen.
Mit dem Zug fuhr ich also nach Feldkirch und suchte mir mit Hilfe von Komoot den Einstieg in den Radweg. Das war auch das einzige Mal, dass ich das Telefon zum navigieren brauchte, die Beschilderung ist nämlich so perfekt, dass sogar Orientierungslegasthenikerinnen wie ich, sich nicht verfahren können!
Besonders gut gefallen haben mir auf den ersten paar Kilometern diese Ortsschilder.
Die Strecke führt erst entlang der Ill und dann weiter dem Rhein entlang bis ... tja, eigentlich bis zur Nordsee! Soweit wollte ich am Freitag aber doch nicht fahren und habe mich mit gut zwei Stunden Pedaliergenuss zufrieden gegeben!
Schließlich wollte ich am Abend ja noch Bregenz besuchen. Dort war Feiertags(?)programm mit gratis Open-Air Konzert am Kornmarktplatz und einer traumhaften Abendstimmung an der Seepromenade.
Am Samstag machte ich einen Ausflug nach Hohenems. Schon des längeren hatte ich auf meiner inneren Want-to-Do-Liste den Schlossberg mit der Burgruine "Alt-Ems" stehen.
Gedacht - gemacht! 
Die kurze Wanderung geht direkt am Schlossplatz in Hohenems los und führt über gut begehbare Wanderwege die knapp 300HM direkt zur Ruine. 
Dort findet im Moment gerade eine Ausstellung des Künstlers Helmut King statt. Tja, ich fand die Kombination der Werke mit der Ruine nicht so toll, obwohl mir die Arbeiten an sich gut gefallen. Aber die Anlage ist deswegen ja nicht minder beeindruckend und der Ausblick bis zum Bodensee einfach herrlich!
Am Nachmittag fand ich, dass ich für ein Wochenende nun genug unternommen hatte, packte meine Siebensachen und fuhr am Abend wieder nach Hause. 
Immerhin ist hier mittlerweile ja auch die Sonne angekommen und erlaubt mir einen faulen Sonntag auf der Terrasse! 

Dienstag, 27. Mai 2025

3T - Vereinsmeisterschaft 2025



Ach war das ein herrlicher Sonntag! Nach meinem fersenbedingten Nichtantreten im Vorjahr, war ich heuer schon ein wenig nervös, wie es mir bei der Vereinsmeisterschaft gehen würde. Nicht nur beim Laufen selbst, sondern auch von der Kondition, denn auch wenn ich regelmäßig schwimme, gerne mal mit dem Rad eine Runde fahre und 1-2x die Woche spazierlaufe, Training ist was anderes. 
Aber diese Bedenken wurden schon im Laufe der Woche immer mehr zerstreut, denn es schien, als ob der Wettergott eine ganz eigene Herausforderung für uns bereithalten wollte - nämlich nicht zu erfrieren! 




Für die Kinderbewerbe wurde deshalb schon am Vortag das Schwimmen gestrichen, für die Erwachsenen nicht. Empfohlen wurde mit Neoprenanzug zu schwimmen, aber da es dann doch einige/viele Anfragen gab, ob man das Schwimmen nicht ganz weglassen könne, fand der Vorstand eine Spezialregelung, um allen eine Möglichkeit zu bieten, mitzumachen:
Niemand muss schwimmen. Diejenigen, die sich dagegen entscheiden, müssen aber im Schwimmoutfit beim Schwimmausstieg warten, bis die/der Letzte ihrer Klasse aus dem Wasser kommt und dann zur Wechselzone laufen. Dadurch haben sie dann die langsamste Schwimmzeit, werden aber gewertet. 
Wettkampfbesprechung
Das haben dann doch einige in Anspruch genommen - was mich im Vorfeld auf die Idee brachte, dass ich, wenn ich gaaaaanz langsam schwimme (im Wasser war es mit 15-16° deutlich wärmer als draußen mit ~10°) den Nichtschwimmerinnen ein ungewohnt schlechtes Ergebnis bescheren könnte - was ich dann natürlich nicht gemacht habe!
Vor dem Schwimmstart
Das Schwimmen verlief wie immer - ich bin gemütlich in der letzten Reihe gestartet und ohne große Hektik die kurze Runde zu Ende geschwommen. 
Die Wasserrettung steht bereit
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Zur Wechselzone habe ich dann gleich mal meinen Fuß getestet, habe ein paar Laufschritte gemacht und war erfreut, wie ruhig er dabei blieb. 
Dann kam der schwierige Teil, nass in zwei (ja ehrlich!) Jacken zu schlüpfen, Socken und Schuhe anzuziehen und raus auf die Radstrecke zu kommen. Nachdem auch in der Wechselzone ja alles nass war, beschloss ich, dass einmal Schuhkampf ausreicht und bin gleich in die Laufschuhe geschlüpft.
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Ich hatte mich entschieden, nicht mit dem Rennrad zu starten, weil ich bei nassen Straßen immer etwas unsicher bin und stattdessen mit dem Gravelbike gefahren. Das hat breitere Reifen, ein wenig Profil und Scheibenbremsen, was sich für mich einfach besser anfühlte. 
Fotoquelle:https://kc-photography.at/
Das tolle an dem kühlen Regenwetter war, dass wir weit weniger Verkehr um den Obertrumer See hatten, als bei Stahle-, Badewetter! So fuhr sich diese Runde auch ohne größere Vorkommnisse, außer dass ich kurz nach der Hälfte schon ziemlich ins Schnaufen kam. So wurde mir zumindest innerhalb der Regenjacke warm! Die Oberschenkel blieben eher unterkühlt, aber das kann ich ihnen auch nicht vorwerfen. 
Dann ging es schon zurück zum zweiten Wechsel, der war superschnell (klar, ohne Schuhwechsel!), eine Jacke zog ich aus und begann mit meinem Lauf-, Geh-Wechselmodus.
Fürs Foto wird natürlich
gelaufen! ;)
Fotoquelle: https://kc-photography.at/
Nach der Hälfte war der Fuß immer noch ganz friedlich und so bin ich auf dem Rückweg sogar etwas mehr gelaufen und kam mit einer wunderschönen binären Zeit ins Ziel!
Danach kam der gesellige Teil - Wechselzone abbauen, umziehen, feiern! 
Es war einfach herrlich, wieder dabei gewesen zu sein und ein wenig Triathlonluft schnuppern zu können. 

Samstag, 17. Mai 2025

Der Cup&Cino Frühstückslauf "Run of Modern Art"

Nachdem der Kulturlauf in Weimar vor drei Wochen so gut funktioniert hat, habe ich beschlossen, in Salzburg am Cup&Cino Frühstückslauf teilzunehmen, der jedes Jahr im Rahmen des Salzburg Marathon Wochenendes angeboten wird. 

Im Prinzip handelt es sich dabei um geführte Sightseeingläufe, die alle (es gibt vier verschiedene Routen) in einem Café in Salzburg, dem "Cup&Cino" bei einem Frühstück enden.  Ich habe mich für die Route "Run of Modern Art" entschieden, die uns vom Volksgarten in Salzburg
Unser Guide
erstmal zum Chiemseehof geführt hat. 
Die Sprache der Vögel (Anselm Kiefer)
Dann ging es zurück an die Salzach
Connection (Manfred Wakolbinger)
und von dort wieder auf die andere Salzachseite. Durch die Steingasse liefen wir - übrigens immer in einem sehr gemütlichen Quatschtempo, dass wirklich alle locker mithalten konnten, wobei auch hinten noch ein Guide mitlief, um eventuell Langsamere noch aufzuklauben - zum Makartplatz.  An dieser Stelle kam dann auch der für den ganzen Vormittag prognostizierte Regen auf einen Sprung vorbei, verzog sich aber wieder, kaum dass wir alle unsere Kapuzen und Kappen aufgesetzt hatten. 
Caldera (Anthony Cragg)
Danach ging es wieder zur Salzach, genauer gesagt, zur Staatsbrücke, wo wir gleich zwei Kunstwerke bewundern konnten. Warum das Foto des zweiten (Beyond Recall von Brigitte Kowanz) verschwunden ist, kann ich auch nicht beantworten!
Spirit of Mozart (Marina Abramovic)
Nach diesen luftigen Höhen (15m hoch) kehrten wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und liefen in die Altstadt, genauer gesagt, in den Innenhof der Universität. 
AWILDA (Jaume Plensa)

Von dort aus ging es weiter zum Dom, vorbei am Residenz- und Domplatz auf die Hinterseite, wo Stephan Balkenhols "Spheara" (sprich: Mann auf Kugel) zu sehen ist. Warum der Künstler ihn überlebensgroß und das weibliche Pendant dazu,
Frau im Fels
nur 1m40 groß gemacht hat, bleibt offen.
Von dort aus war es nur ein Katzensprung zu den Gurken von Erwin Wurm, die gegenüber der Festspielhäuser und morgen direkt neben dem Zielbereich des Salzburg Marathons geduldig ihre zahlreichen BetrachterInnen hinnehmen.
Danach liefen wir durch die Gstättengasse entlang des Mönchbergs zum letzten Halt vor der Frühstückseinkehr.
Mozart (Markus Lüpertz)
Das Frühstück war köstlich, das Wetter hielt, der Fuß auch (fast) und ich war froh die morgendlichen Unlustgefühle nicht ernst genommen zu haben, die mich am liebsten wieder ins Bett zurückgeschickt hätten!

Dienstag, 6. Mai 2025

Das war's mit den 1000ern

Fast gleichzeitig mit meinem Frühjahrsurlaub ging letzte Woche auch das 1000er-Sammelspiel zu Ende. Ganz unspektakulär, weil ich keinen weiteren Eintrag mehr eingesammelt habe. Und so schließe ich dieses Spiel mit der unrunden Zahl 28 ab.
Wer Lust hat, diese noch mal nachzulesen - HIER der Link zu den einzelnen Blogbeiträgen.
  
Am häufigsten, nämlich 18x bin ich in Seen geschwommen, 
6x in Hallenbädern und
4x in Freibädern, davon 3x auf 50m Bahnen. 

22x in Österreich, 6x in Deutschland.

Den kürzesten Weg hatte ich zum Wallersee, den weitesten zum kleinen Bornhorster See. 

Was es mir beschert hat, sind einige tolle Ausflüge mit Schwimmeinlagen, die ich sonst sicher nicht gemacht hätte. Ein wenig schade ist, dass ich es im Ärmelkanal letztes Jahr nicht auf 1000m gebracht habe, aber das kann ich ja zu einem anderen Zeitpunkt noch nachholen!

Meine letzten Urlaubstage habe ich, wie geplant sehr gemütlich verbracht. Viel Couching, ein wenig Gartenarbeit (die Terrasse musste jetzt endlich mal bestückt werden),
ein Tagesausflug nach Innsbruck, bei dem ich doch prompt in eine Laufveranstaltung "geraten" bin, obwohl ich doch kulturelle Gründe hatte, hinzufahren!
Spaziergang bei sommerlichen Temperaturen

Ab in die kühle Kirche
Das Konzert war ganz wunderbar. Kai Schuhmacher am Piano und Benedict Kloeckner am Cello haben mit ihren Stücken so eine bezaubernde Stimmung geschaffen, wie ich es selten bei einem Konzert erlebt habe. 
Im Programm hieß es: Gemeinsam mit dem Cellisten Benedict Kloeckner macht sich Pianist und Komponist Kai Schuhmacher auf die Suche nach Arvo Pärts Brüder und Schwestern im Geiste und lädt zum musikalischen Familientreffen zwischen minimalistischen Strukturen und mystischen Klangwelten.
Danach stieg ich (ungeplant) in einen Zug nach Bregenz und habe den Urlaub dort beendet, wo ich ihn 2 Wochen zuvor begonnen habe.
Leider hatte ich Brommi nicht dabei und so habe ich mich entschlossen, den Fitnessparcours in Dornbirn für ein draußen-Krafttraining zu nutzen. Das hat mich ein wenig an die Hallentrainings im Winter erinnert, denn da mache ich auch immer Übungen, die sonst nie auf meinem Plan stehen!
Am besten hat mir die Station mit den Bauchmuskelübungen gefallen - da lag man auf dem Rücken und hatte diesen "Ausblick"!
Den Nachmittag habe ich auf dem Balkon lesend verbracht und abends fuhr ich mit dem letzten Zug wieder zurück nach Hause. Als ich am Bahnhof stand, kündigte sich schon der Wetterumschwung an. 
Der brachte dann auch Abkühlung und eine tolle Wolkenstimmung bei meinem Sonntagsläufchen. Die Läuferin im Bild kam mir gerade noch entgegen, hat sich dann aber spontan entschlossen, wieder zurückzulaufen, ich folgte ihr und wir wurden beide nur ganz wenig nass!